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tcmnftt der «Utorr, nickt als Sstger aus t-rm Romvf« bnooTÄegangen, so muss; man dock trn Muth nickt fi. fcn lassen und tapfer weiter kämpfen. Auck Herrn Stöcker wurde dn Hock grbiQdii. Der LL'm b-pam» ftck zu fte^erv, mun id> ic ^Iud'N raus! deqano von neuem zu singen, Hotz de» iH/uvi auf dtr HchO'ern und sckmenk:e u*ut Sck"tt» u»v Hochrufen die Hütt. «'n der tfrüc tci »ach der jägeifirafie gelegen« Seit, ut Lrf<;'s «Nistand dn Streit, ter rasck in ei»e IbfcrUi aukariete. ff)i, tumul<a»ten lemtee binau6fl«reoif3i und fetzten trauten auf d.m ttoiloir da» Prügln fort. Reue Mafien wollten in da« Lass e,»dringen, andere flüchteten aus vemfelden. 8.8 men draußen Hube, baß (6 dr nnen zu Thätlickkellen gekommen sei. command'rte ener der auf den IioitoirS poftiden Herren: Hmdichuh auszieden, «H gehr los!-, welchem Rufe auch sofort golflt fl'fleb-n wur.-e. In dem Gedränge der Flüch teilt hi und isiadirngenden wurde die grobe Spie^etjckeibe oct Auvaon^srhür zerschlagen. Wir e» heißt, soll der Portier durch dieselbe dindurch gedrückt wurden sein. Inzwischen war eine Patrouille von Schutz Uten dngetroffen, die den Singang zum L-f6 absperike. Sus der Straße wurde gelärmt und ,Hep Hep" g rufen, tdnnen begann der Teian, »Deutschland, Deutschland über Alles-. Nicht minder arg war es im Eaf6 Bauer zugegang'n. Auch dort waren ganze Trupps eingedrungen, man sang, hielt Reden, stritt und lärmte so lanae dis die Polizei die unteren Räume des VocalS vollständig leerte und dann nur beb ngungsweife den ämldtt in dasselbe g.stattete. Auch auf dem Dönbofsplatz und in der Lcipzizerstrahe entstanden Ruhestörungen. Die rumu tanten, die den Damm vollständig oreupi'trn, zogen pfeifend und »Hep Hep" rufend auf und nieder und zerstreuten sich er't nach en.-rgtschrm Eingreifen der Polizd. E»U gewaltiaer Auflaus entstand zwischen I und 2 Uhr vor den. Haute Hollmannstraße Nr. 32, in welchem Herr Ludwig torce wohnt. (Sl schien vielleicht ursprünglich auf eine Ovation zu (Gunsten Herrn Löwe's abgesehen gewesen zu sein. D'e zahlreichen «nt'fortschrittler, die zur Stelle waren. Übrriönten aber mii ihrem Ruse »Jude raus, Jude rau« !- dir schwachen Ber- suche der Fortschrittler, Löwe bockleden zu lofien Die ürditt.ruug und Erregung, in der sich die Menge befand, artet» sehr bald in «ine tüchtige Prügelet au6, die immer größeren Umfang annabm. Der Richt»achter deS Reviers, der vergeblich vrrsuckt», di, erregten Gemüther zu tzesänsligen, ließ endlick die Roibpfeife ertönen — die Menge pfiff m-t von ü'.erall eilten die Nachtwächter der benachbaiten Reviere herbei, von der Wach? au« der Lindenftraße wurde Schutzmannlckaft requirirt. Während dem ertönte immer lauter und energischer der Ruf „3x10t raus.'", in bedenklicher Weise näherte man sich dem Thore deS Hauses Nr. 32, di, wenig'« Freunde Löwe'S war n entweder ^kampfunfähig" oder batten ihren Gegnern daS Feld überlasten, und nur mit Mühe gelang es der Schutzmannsckait, die erregten Gemütber zu besänftigen. Die Hauptkämpcn beider Parteien wurden zur Wache gebracht, deren Local die Ststirten kaum zu fasten vermochte.
Mainz, 26. Oktober. Die Merrettig-Flotille, welche sedcS Jahr von Bamberg und Umgegend kommend bier erntriffk, ist in einer Stärk: von 10 Schiffen am Rhein in der Nähe deS Fiscktbors wieder hier eingetroffen.
Frankfurt. 27. Oktober Jemand, der sich selbst in das Gefängniß fährt, dürfte In der Eriminalgesckickte nvck nickt dagewesen sein. Dies Geschick traf eir.en diesigen Droschkenkutscher, der sich vor Gericht so ungebührlich btna'.-m, daß er au 24 Stundin sofort zu verbüßender Haft veruriheilt wurde. Er hatte seinen Wogen unten stehen, der Gcricktspedell setzte fick hinein und der Rostin enker fuhr sich selbst in' Gefängniß. Dort gab er die Peitsche an den Beamten ab, brt sich nun auf den Autschbock schwang und das Gefährt glücklich durch alle Fährniste hindurch nach Bornheim landete.
— Einr merkwürdige Erscketnung zeigen die reuen österreichischen Fünf Gu den-Noten. Denn man sie gegen das Lickt hält und da« Bildniß des Kaisers Franz Joseph betrachtet, so erkennt man plötzlick die Züge deS deutschen Kai'ers Wilhelm. Diele optische Täuschung wird dadurch hervorgerufrn daß sich beim Hindurchblicken durch das Papier das Bildniß Franz Joseph auf der Vorderseite mit demjenigen auf d«r Rückseite verschmitzt und rin neues Bild bervorrust. Datz gerade der deuticke Kaiser zum Vorschein kommt, wird von den Deutschen Oesterreichs a S gutes Ze cken angdebm und die Börie bat darum dies, Gafftmdieine Allianz- Roten genannt.
Basel, 2H. Oktober. Der Elmer Bergsturx ist nun officiell von Profestor Heim begul achtet worden Dem soeben publici'ten Bericht entnimmt die „Alvenpost" folg nde AuSzüge:
„Der gefährlichste Tbeil ist der Risikopf. Daß die/er in nächster Zeit losbrecken muß, scheint uns sicher. Der Inhalt dieser Felsmafie ist auf 10 Mill onen Kubikmeter zu veranschlagen. Es ist tndeß möglich, daß durch monatelonien Steinregen, al'o durch fcrtwabrendes Abß'öcttln, der Kopf sich wesentlich verkleinert, vielleicht sogar ganz auftcst. W«nn <r aber auf «inen Schlag in sich zusammcnbrechen, die Hauptmaste nach rechts werfen und turch den S.'einschlag noch Elm stürzen sollte, so haben wir h er eine Stuvzhöbe von 500—6:0 Metern bei einer hodzontalen Entfernung von Dorf Elm von blos 1000 Meter. Das Werk der Zerstörung würde also, da die Sturzmaste keine Ablenkung erfährt, vollendet.- Profestor Heim beipricht auch die Ursachen des Bergsturzes und enilaftet die Eimer hinsichtlich der Methode des Berg« werkSbetclebeS. Endlich erörtert er die vielvefp.ochene Frage, ob nickt einzelne Verschüttete unter den Trümmern noch gelebt haben. Man hat auf Goldau dingewiesen, no 14 Personen noch lebend auSgegraben wurden. In Elm waren die RettungSveriuche erfolglos, man fand nur sehr verstümmelte Leichen. Der Unterschied zwischen brietn Trümmerstatten liegt darin, daß in Goldau partienweise nur große feste Blöcke, welche Hohlräume gestatteten. daS Zer- störungSwerk vollführten, während in Elm zwischen den gröberen Felsen zahlreiche kleinere Masten liegen, die dicht ineinander eingekeilt sind. UeberdieS waren in Elm rasch alle Zwischenräume mit Master angefüllt. Wahrscheinlich verloren bk meisten Verschütteien durch den ungeheuren Luftdruck daS Bewußtsein, bevor sie irgend dne körperliche Verletzung erlitten —
— [2Ba$lcudo{a.] Im Wahlkreis Lahr begann em Wahlaufruf mit den Worten: Sprich, waS wahr ist, Trink, was klar ist, Iß, was gar ist, Wähle den, der vcn Lahr ist.
ES ist damit Herr Sander in Lahr gemeint. — In der Pfalz wollte bei einer Wähler- Versammlung ein Redner sich dagegen verwahren, daß man seiner Partei den Boiwurf machte, sie wolle die „Fackel der Zwietrackt" unter daS Volk werfen. Im heiligen E.ser verhaspelte sich der gute Mann und sprach von der „Zwackel bei Vithtracht*.
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