Bmuart z° bestrafe« find. Die Kaufleute F und welär. Ltefnanlen für die Hofkück». »aren «oben flch auf Änflnntn der Kö-te. um die Kundschaft n.cht au t> erlitten, dazu hee, A.chnünae« 6btr ®aaun ebtiirdd?«*. die sie Rat nicht «duftet battrn, uvd sich btt dafür h.iuibutfn Beträge, nachdem auf den Rechnungen von den Köchen die Richtigkeu bet t'iqu'balion atirflnt warden, auliablre zu lasten. Diele Be'.töpe lieferten sodann die Li frranten an die Köche ab ohne von dem Geide ctrol für sich zu beba ten Obwohl die br den Lieferanten ve'sicherten daß fle bei der befchri.benen Manipulation kein,»weg- die «bsicht gehabt halten, den Köche«' etnen vorrheU ju verschaffen, sondern allein au« guichk, die Kundschaft der Hof- küch« tu verlieren, zu den Handlungen een den Köchen sich hatten verleiten lasten, io wurden ste dennoch von der ktraskammee ebenso wie die Köche weg.« Betrug» verurtheüs. Die Revision der Lieferanten, in der fie bebaupt.len. daß fie nur all Äebtlf.n zu dem von den Köchen verübten Betrug» in Betracht kommen können, wurde vom Retchög,richt verworfen.
Handel und Derkehr.
Frankfurt, l. Juni. iMarttderlcht.s Der heutige Heu. und Strohmarkl war gut befahret Heu kostet, s. nach Qualität der Ltr .* S.50-5.15, Stroh X ^50-4 00 Putxrr so Kilo X 95, Im Detail 1. Qualuöt das Pfunr X 1 20— 00, Z. Qualität fc3g «f < t 10-00, iöier da- Hunderts LjO—5.50 Omseafielich ver Dfund 60—70 Ruh , Rin^ und Farrenfieiich 50—55 H, Kalbfleisch 35—55 , Hammelfleisch
40—65 0». Schweinestersch 65—BO ein Hahn X 1.50—0.00, «n Huhn X 1 50 0.00, e»ne Ente X 3 00—0 00, eine Staube 50—00 , Gans X 5.00— 6.00, Hasen
daß Stück X 0.00—0 00, Poularden X 3—4.(0, Rebbock da- Pfd. 00—00 Kapaune« X 3.00 4 DLlscher Hab« .sL 10—12 Kartoffeln 100 Ko. .* 5 00-0.00, Kobikraut 20 Blumenkohl 1 6t. 30 - 50 H», Wtrstng 20—00 Gelberüben 1 Bund 00- 00 Zwiebeln 1 Bund 0 H Sellerie daö Stück 00 -00 Meerrerrig 1 Stück 00—00, Spargel da- Pfund
40—60 Salat 10 00 iLndivten 00—<0 Rotbkraut 40—50 H. Weiß,
kraut 20—00 Hrti'choken 60—iK) Erbsen da- Pfd 00 „X Bohnen da- Pfund X 250,
neue Kartoffeln da- Pfd. 20— 00 H, Kopf-Salat 10—00 H, Spinal 30 X Gurke 30
Temperatur in Gießen. Mat 1881.
Ri.derste 4- 0,0 • R.
Mittlere 4- 10,21 ,
Wittel früherer Jahre 4- 10,06 ,
Höchste...........4- 20,0 „
Niederschlag an 8 Lagen 1,26 Par. Zofl.
„ im Mittel früherer Jahre an 14 Lagen . . 2,01 ,
Die Pegetationsstuf« war am Schluffe de- Monat- normal.
Allgemeiner Anzeiger.
Versteigerung.
Mittwoch beit 8. Juni b. I., Vormittag- 10 Uhr,
fommen dahier 10 6<ntner weiße und 2 LLentner schwarze Hammelwolle und Mittwoch ben 15. Juni l. I.,
Vormittag- 10 Uhr,
16 Cenmer frische Butter zur alfibal» bigtn Lieferung zur öffentlichen Dcriteigc- rung
Maricnschloß, den 30. Mai 1881. (3798 Großh. Lande-zuchthau- Oirrction.
Samftag den 4. Juni l. I..
Vormittag- 11 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe da» hier ünüdfltrt:
1 feuerfester Eassaschrank, 1 Porzellan- schronk, 1 Sopda. 1 ovaler Tisch, 6 Stühle, 1 Yonsolschtänlchen, 1 Buffet, 2 WirthStische, 2 Wirtbsdönke, 2 Kommoden, 1 Tisch, 2 Oeldruckbildcr, 1 Kleiderschrank und 1 Wanduhr.
*3X36) Geißler, Gerichtsvollzieher.
Feilgebotencs.
Suchene Holrkohlen wieder angekommen bei <3840
Earl Hoffmann.
Maibowle
täglich frisch, sowie
Borsdorfer Apfelwein in vorzüglicher Güte empfiehlt (3760 C’. CS. Klflnhrnn. Selterswea C 21.
3810) Ein Haus mit schönem Laben, in welchem seither Wirtbschaft mit Metzgerei betrieben würbe, in guter Lage ber 2tabt, isi zu verkaufen ober zu verpachten. ??äb. bet
__J. Hlilz.
Ferb. Burk'iches
per Pfd.
Blüthenmehl ä 25 4 Vorschuss I. ä 23 „
„ II. ä 20 „ bei Abnahme von über 10 Pfund je 1 H per Pfund billiger und frei in das Haus aeliefert, empfiehlt (3821
Ar. Seibel.
Vorzügliches DliitheNMelsi
empfiehlt (3831
C. G-. Hleinhenn,
Seltersweg C- 21.
Krausen, Kragen. Wurstecker. Helms. Schürzen. Strümpfe. Filet - und Noinmerhandschuhe, farbige 2 knöpfige Glace-Handschuhe, per Paar Mk. 1,50, empfiehlt (3829
.Julius Scltttlse Sonnenstrasse.
Bekanntmachung.
General-V er Sammlung des Spar-- und Vorschuß-llcrcins m Groß-Kn den (eingetragene Genossenschaft) Dienstag den 7. Juni, Nachmittags 2 Uhr, auf dem (Hemcindebaus zu (Hrosi-Linden.
Tagesordnung:
1) Abhör der Rechnung pro 1880, 2) örganzungswahl des Aufsichtsratds.
3811) Der Director: Zörb.
3814) In Folge mehrfacher Erkundigungen bei mir will Herr Kanzlei- rath (Slemm dahier seinen, auf dem SelterSberg, unmittelbar an der Frankfurter Straße, zwischen Herrn Rentner Kaes und Freiherrn von Rabenau, gelegenen, in Wiese und Äckerland bestehenden Grundbesitz verkaufen.
Nach dem der heutigen Nummer d. Bl. für die Stadtauflage beiliegende«, vou Herrn Euler, Geometer I. Klaffe, dahier in der neuesten Zeit angeserttgten VermeffungS- und Situations-Plan de- Grundstücks enthält daffelbe im Ganzen:
8,170,83 lDMtt. oder
1,307,28 lüKlftr. oder etwaS über 3Vi Morgen.
Die Fronte des Grundstücks an dir Straße beträgt 9,94 Klftr. oder beinnahe 200 hessische Fuß und Bietet nicht nur zu zwei großen Häusern mit besonderen Eingängen und Einfahrten, sondern auch zu drei kleineren Häusern von je ca. 60' Länge eines HauseS nebst dem für jtdes derselben erforderlichen Raum für Hof und Garten, Bauplätze dar.
Der ganzen Lage nach dürfte daS Grundstück zur Anlage einer Garten- wirthschaft sich empfehlen und dabei nicht zu übersehen ffein, daß Ein- und Äusgänge nicht bloS an der Vorderseite — der Straße — sondern auch an der Hinterseite — dem Mittelweg — angelegt werden können.
D'e hohe Lage des Grundstücks auf der Morgen- oder sog. Sommer- Sette ist die gesundeste von Gießen, reine Luft, vorzügliche- Waffer, reizende Aussicht (die nicht leicht verbaut werden kann) in das Lahnthal, daS mit dem Westerwald im Hintergründe und mit seinen vielen freundlichen Ortschaste,, namentlich mit den beiden herrlichen Burgen Gleiberg und Vetzberg ein lieb. ltcheS LandschastSbild gewährt.
Der Eentral-Bahnhof und das Hauptpostgebäude befinden sich ganz in der Nähe.
DaS Kaufgeld kann nach Vs Anzahlung desselben mit 4% jährlich verzinslich auf Vzjährige Kündigung stehen bleiben.
Käufer wollen fich an mich wenden und bin ich zur Vorzeigung deS Grundstücks stetS bereit.
Gießen, 3. Juni 1881. Der Commisstonär:
__________________________________________________Blitz.__________ "
3826) Meine selbstgefertigten
Reiseartikel
bringe in empfeblendc (Erinnerung.
Carl Holl, (taplansgasse.
Solide Arbeit. Billigste Preise.
Somiiier-Uiiterrocke ££“
empfiehlt
3818) J. Ch.. Retter,
Burgruine Staufenßerg.
Am zweiten Pfingstfeiertage:
3W T I I Z F/rs /ft. -*
liizeiff iinil Eiiiiili'liliniir.
Den verehrlichen Bewohnern Gießens und Umgegend machen rvir hiermit bekannt, daß wir zu unserem LanbeSproducten-Geschäft die Agentur eines soliden und bedeutenden Berliner Bank- Kaufes übernommen haben. Wir sind dadurch in den Stand gesetzt, den An- und Verkauf von Staats- und anderen Werihpavieren billigst zu besorgen, die Coupons aller Arten Cffecten spesenfrei einzuziehen und überhaupt alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte zu vermitteln.
Standesherrliche Effecten kaufen wir stets zu den höchsten Coursen.
Den verehrlichen Kapitalisten und Geschäftsleuten halten wir uns daher bestens empfohlen.
(Sebr. Haustein,
3834)Alicenllrake 101.
Arn dritten Pfingstfeiertage:
CO MCERT
auSgeführt von einem Theil der Gießener Regimentsmusik.
Unter Zusicherung guter Speisen und Getränke lohet freundlichst ein
3828)H. Fink Wittwe.
Allgemeine Deutsche
Patent- unö Jllunerfdjiitpdusflerruiiß
Frankfurt a. .TI. 1881.
Pfingstfest»
Während der drei Pfingsttage täglich vier CouceDte, ausgetührt vcn der berühmten Capelle des Königlichen Hof- und Mufikbireetortz B. Bilfe, bestehend aus 65 Künstlern, und der Dtilitär-Capelle detz 1. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 81, unter Leitung ihres Eapellmeisters Herrn Waßmann.
Eintrittspreis während der 3 Tage von 10 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends pro Person X. 1, Kinder die Hälfte; Abends von 6 Uhr ab 40 H pro Person ohne Unterschied des Alters.
Frankfurt a. M., ben 1. Juni 1881.
3812) Der Ausstellung 8-Vor stand.


