Ausgabe 
2.6.1881
 
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Telegraphisch! Depesche».

Wolff'- tclegr. ^»rrespoL-evz-Bureau

Berlin, 31. Mai. Der Reichstag genehmigte heute zunächst § 1 des Unfallversicherungs-Gesetzes nach vierstündiger Debatte unter Ablehnung aller Amendements nach den Anträgen der Commission, sodann auch bu §§ la und 2. Bei Berathung deS § 2a (Versicherung durch die Partikularstaaten) und der zu demselben gestellten Amendements wurde die Sitzung auf morgen vertagt.

Wie dieNordd. Allg. Ztg." meldet, leidet Fürst Bismarck seit einigen Tagen an rheumatischen Schmerzen und ist deshalb genöthtgr, das Zimmer zu hüten. Dies ist auch der Grund, warunr der Reichskanzler an den Retchstagsverhandlungen der letzten Tage nicht thetlnehmen konnte.

London, 31. Mai. Die Meininger Hostheater-Truppe hat bei ihrem gestrigen Debüt im Drury Lane Theater, bei welchemJulius Cäsar" zur Ausführung gelangte, einen glänzenden Eifolg errungen. Die hauptsächlichsten Darsteller und der Hostheater-Jntendant Chronegk wurden wiederholt stürmisch gerufen. Der Prinz und die Prinzessin von Wales, der Prinz von Sachsen- Weimar und der deutsche Botschafter, Graf Münster, wohnten der Vor­stellung bet.

Hamburg, 31. Mai. Wie derHamb. Corresp." hört, wird der Senat in der morgenden Sitzung der Bürgerschaft die in der Zollanschluß- Angelegenheit Hamburgs zu erwartende Vorlage noch nicht etnbringen, da das vorliegende Material zu umfangreich sei, als daß dasielbe bis jetzt schon hätte bewältigt werden können.

Paris, 31. Mai. Nach hier rtngegangenen Nachrichten aus Beja wurde der Redacteur desTelegraphe", Segutn, an den Thoren von Beja von Arabern mit Steinwürfen angegriffen und am Kopse und Unterleib durch Meffersttche verwundet. Segutn starb am folgenden Tage; oie Mörder sind verhaftet.

London, 31. Mat Wie dieTimes" wiffen will, wäre auf Anre- gung der Executivbehörden von Irland die vollständige Untervrücknng der Ag-arltga von der Regierung ernstlich in Erwägung gezogen.

Berlin, 31. Mai. Am 30. d M. trat der Bundesrath unter dem Vorsitze des Staatsmunflers v. Boetticher zu einer Plenarsitzung zusammen, in welcher, nach Uelrerweisung einer Mittheilung des Präsidenten des Reichstags über die Resolution des Reichstags zu den Anträgen wegen der Zollbehandlung der Schifffahrt aus der Unterelbe an den Herrn Reichskanzlei, den am 23. d- M- hicrselvsr unterzeichneten Handelsverträgen nut Oesterreich-Ungarn und mit der Schweiz die Genehmigung er- theilt wurde. Ebenso erhielt em von dem Vorsitzenden eingedrachter Antrag auf tynlweise Anrechnung der praktischen Beschäftigung eines Beamten der Admiralität vor seiner Anstellung im Reichs- bezw. Staatsdienste, behufs Festsetzung des demselben zu gewährenden Ruhegehalts die Zustimmung. Den Schluß bildeten die Einennung von Kommissorien zur Berathung der Handelsverträge im Reichstag, Mittheilungen Über emgegangene, den betreffenden Ausschüssen zugetheilte Eingaben, sowie endlich die Vorlegung der neuerdings eingegangenen Petitionen und die Regelung ihrer geschäft­lichen Behandlung.

Wien, 31. Mai. Das Abgeordnetenhaus beschloß mit 203 gegen 58 Stimmen, auf die Spezialdebatte über den Gesetzentwurf wegen Errichtung einer böhmischen Universität in Prag einzugehen und genehmigte den Gesetzentwurf unt r Annahme des bezüglich der wissenschaftlichen Sammlungen von der Linken beantragten Amendements. Der Antrag des Abg. Granitsch, daß jeder Studirende der böhmischen llnioersität, der in die öffentliche Praxis eintrltt, obligatorische und vollständige Kenntniß der deutschen Sprache besitzen müsse, wurde abgelehnt.

Prag, 31. Mai. Der Kaiser hat am 30. d. ein eigenhändiges Schreiben an den Ministerpräsidenten gerichtet, in welchem er seine volle Anerkennung über die zum Empfange des kronprinzlichen Paares in Prag getroffenen Vorbereitungen ausspricht und gleichzeitig seinem lebhaften Bedauerit darüber Ausdruck giebt, einen Theil der beabsichtigten Festlichkeiten im Namen des kronprinzlichen Paares dankend ablehnen zu müssen, weil der Gesuiidheltszustand der Kronprinzessin nach dem Ausspruche der Aerzte gerade jetzt besondere Schonung erheische und ihr nicht gestatte, an anstrengen­den. ermüdenden Feierlichkeiten theilzunehmen. Da aber das kronprinzliche Paar wün'cht, sich möglichst bald nach Prag zu begeben, so ordnet der Kaiser an, daß von einem feierlichen Einzuge des kronprinzlichen Paares in Prag abzusehen sei und daß bei der Ankunft desselben daselbst am Mittwoch, den 8. Juni, jeder wie immer geartete offizielle Empfang zu unterbleiben habe.

Lokales.

Gießen, 1. Juni. In derDarmst. Ztg." sowie diversen anderen Lokalblättern in unserer Umgegend finden wir nachstehenden Artikel, welchen wir auch unseren Lesern zur Kenntniß bringen. Warum frag!. Artikel den beiden hiesig,n Blättern nicht zu- aegangen, ist uns ein Räthsel: Im nächsten Monat wi.d an unserer Hochschule zu Gießen der Tag festlich begangen werden, an welch.m vor nunmehr 5U Jahren die Vereinigung der Forftlehranstalt mit der LandeeUniversität definitiv vollzogen worden ist; ein Act von hoher Bedeutung für die forstliche Wissenschaft, der in unserem Lande zuerst die Pforten der Hochschule erschlossen wurden. Daß die hessische Regierung mit diesem Vorgänge keinen Fehlgriff gelhan, das bezeugt die oer- hältiiigmäbig große Anzahl namentlich auch nichthessischer Forstleute, n'elchc ihre wissenschaftliche Ausbildung in Gießen gesucht haben, und die stattliche Reibe geachteter 9?amen, welche von dort aus in Lehre und Praxis des Forstfacds übergegangen sind; daS bezeugt ferner das Votum der gioßen Freiburger Forstoersammlung, welche vor 7 Jahren nahezu einstimmig sich für Aufhebung der gesonderten Forstinstitute und für Vereinigung derselben mit den Universitäten ausgesprochen hat, und die kürzlich voll­zogene Ausführung dieses Votums in Bayern und Württemberg; nickt zum Wenigsten endlich die freudige Zustimmung, welche der projectntcn Festfeier sowohl bei Rector und Senat unserer Landesuntversität, als bei den früheren Studlengenossen von nahe und fern zu Theil geworden ist. Wem die schönen Erinnerungen der fröhlichen Burschen­jahre noch unauslöschlich im Herzen eingegraben sind, wer seiner Alma mater Ludovi- ciana noch mit Dank und freudigem Stolze gedenkt, den wird und muß es ja hinziehen »u einem Feste, das ihm alte liebe Kommilitonen und Freunde vielleicht nach viel- jahriger Trennung zum ersten Male w'eder an altgewohnt r Stelle entgegenführt Zwei genußreiche Tage sieben darum allen denjenigen in sicherer Aussicht, welche dem m den forstlichen Zeitschriften erlassenen Aufrufe des Festausschusses Folge leisten werden. Derselbe ist an alle Fachgenossen und Freunde des Forstwesens, welche in Gießen ftublrt Haden, gerichtet und enthält folgendes Programm: Montag den 13. Juni Abends, Empfang der ^esttheilnehmer im Lenz'ichen Felsenkeller. Dienstag den 14. Juni, Morgens 10 llor: Feftactus in der großen Aula, dann Festessen und Eoncert im ®ürtcn- Mittwock den 15. Juni: Excursion durch den Gießener und SckmenbergerWald, Frühstück auf dem Schiffenberge und Abends zum Schlüsse Fest- commers im W en zel lchen Saale. Anmeldungen zur Theilnahme sind baldmöglickft an Herrn Oberförster Lang tn Gießen zu rickten

Gießen, 1. Juni. Ein Stromer lüstete gestern im Scknapstrinkkn Mn Möglichstes;

1 einer ^eibeToe 10 Schnäpse und begab sich sodann auf die Polizei, um daß üblicpe Stadtgesch<nk zu heben. Da ihm dieses nickt nack seinem Wunlckc sofort verabreicht wurde, lief er weg, seandalisirte tn den Straßen umher und wurde bietbzi verhaftet. Heute Morgen wurde er mit 5 Tagen Haft bedacht.

Am Himmelfabrttoge wurde auf der D'anadurg eine goldene Herrenubr gefunden. Da eine Gesellschaft von Herren aus Gießen und Dillenburg dort anwesend war, glaubten wir dem betreffenden Verlierer hiermit Avis geben zu können. Nähere Auskunft ertbeilt unsere Expedition.

^Sterblichkeit in Gießen.j In der Woche vom 22. bis 28. Mai ereigneten stck hier 7 Todesfälle. ES starben 2 Kinder im ersten Lebensjabre, daS eine an allgemeiner Abzehrung, daS andere an Bronchienentzündung. Bei den 5 verstorbenen erwachsenen Personen war Todes­ursache: Lungenschwindsucht, Lungenödem, Lungenentzündung, Brigbtische Krankheit, Darm­entzündung. G.

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ihm

eine flur und dem

In vergangener Nacht wurde von einer Bleiche »in Hemd gestohlen. Ein des D eb- stahls verdächtiges Frauenzimmer wurde heute Morgen verhaftet und hatte dasselbe das zr- stohlrne Hemd an.

Duisburg, 26 Mai. Zu den zahlreichen Illustrationen und Variationen über das TbemaKostspieligkeit deS neuen Gerichtsverfahren-" können wir heute einen neuen Fall liefern, der dadurch, daß er eine ka'serliche Behörde, in legtet Instanz also den Fiscus selbst betrifft, gewiß nichts von seinem Interesse verliert. Im hiesigen Post- gedäude waren drei alte Schirme aufgefunden worden, deren Eigentbümer sich trotz der vor­geschriebenen Bekanntmachung nicht meldeten. Die kaiserliche Postdirection liefert: daher bewußte drei Schirme an das königliche Amtsgericht ab, bas Amtsgericht übergab sie dem GerichtS- vollzieber, der Gerichtsvollzieher brachte sie unter den Hammer und erlöste dafür achtzia Pfennige". Die kaiserliche Postdirection aber erhielt dieser Tage eine Kostenrccknung über drei Mark und sechzig Pfennig süc Berkaus der drei Schirm?.

Zweibrücken, 24 Mai. Der Oberstaatsanwalt beim Oberlandesgertcht Zweibrücken hat an die ihm untergebenen Staatsanwaltschaften die strengste Weisung ergehen lassen, aeaen die Weir Verfälscher und besonders die Fabrikanten und Händler von sogenannten Kunllweinen auf Grund dcs RcicksgesetzeS vom 14. Mai 1879 bett, den Verkehr mit Nahrungsmitteln Genußwitteln und Gebrauchsgegenständen, energisch vorzugehen. Die kgl. Regierung der Pfalz hat mittels Entschließung vom 3. Mai von diesem Erlasse dcs Oberstaatsanwalts den Bezirke- Polizeibehörden Kenntniß gegeben und dieselben beauftragt, die StaatSanwalt>chaft beim Ein- schreiten gegen Weinfälscher thatkräftigst zu unterstützen und insbesondere auch die Namen ter wegen Weinfälschung Bestraften zur weiteren Berwertbung bei der k. Regierung zur Anzeige

In Röthenbach in Baiern fand beim Gastwirtb Mangoldzu den drei Leiliaen" statt Die Kauflustigen, etwa 50 Personm, befanden sich im Haus- des zweiten Stock ein Krach und alle Subdastanten stürzten sammt Balken B»d,n

Verwischtes.

Neuß, 27. Mai. Dor ungefähr einem Jahre verschluckte ein Schüler deS hiesigen Gymnasiums einen kleinen Knopf, der in bie Luftröhre gerieth und trotz aller ärztlichen Mittel nicht entfernt werden konnte. Der Knabe war seitdem immer leidend und wurde in letzter Zeit häufig von einem bedenklichen Bluthusten gequält. Infolge eines solchen AnfalleS mußte er dieser Tage die Classe verlassen. Auf dem Heimwege fühlte er plötzlich nach einem erneuten Hustenanfall etwas HarteS auf der Zunge es war der verhängnißvolle Knops. Man kann sich denken, mit welcher Freude das Kind und die Eltern bie Lösung begrüßten.

London, 23. Mai. Eine eigenthümliche Prügelei beschäftigt gegenwärtig in hohem Grave die öffentliche Aufmerksamkeit. Der Marquis v. Townshend peitschte nämlich dieser Tage unweit Salisbury den Lord Edward Thynne, der eben von Salisbury nach seiner Woh­nung in Laverstock fuhr, auf öffentlicher Straße durch. Oberst Nepean und Herr Francis Ellis waren d-nr Marqurs bei seinem Angriff behülflich, indem sie den Wagen anhicltcn in bem Lord Tbynne '. Dor Gericht gab der MarqutS von TownShenb an. Lord Thynne habe ihm vor einigen Jahren, als er krank gewesen jei, seine Frau entführt und dies sei die erste Gelegenheit gewesen, wo ec ihn für diese Handlung habe züchtigen können. Oberst Rcpean gab an, er habe sich nur eingcmiicht, um Unheil zu verhüten, denn es habe eine Dame in oem 2z>a:cn gesessen, der, wenn er das Pfe.d Nicht gehalten hätte,selcht ein Unglück hätte zustoßen könnrn. Schließlich wurde bie Verhandlung vertagt und die Angeklagten gegen 600 8 Büra- schait bis Dienstag auf freien Fuß gesetzt.

Es wird mobil gemackt.' Wer das nicht glauben sollte, lese die in St. LouiS eiicheinrndeWestlicke Post". Da steht es schwarz auf weiß gebruckr. Herr E. H Lmsenbard in Soltau in Hannover schreibt dem amerikanischen Blatte nämlich:Trotz aller Friedens Versicherungen Bismarcks ist jetzt eine Ordre von Berlin ausgegangen das ganze Militär (sic!) mobil zu machm." Da wird cs allerdings wohl das befh sein, schleunigst nach St. Louis auszuwandern!

,, tNihilistischeS.s DerIntransigeant" läßt sich aus Petersburg folgende Beaebenbeit mittheilen: Bet den Massen-Derhaftunqen. die im vorigen Monat in l 0 9

wurden, fiel ein junger Mann Namens M. S., Quf Sen bie r oolu mnT, Hoffnungen setzte, in bie Hände der Polizei. Bevor noch bi- gerickilicke nL,? ? flTu6c Ägenten der dritten AbtbeUunq über die Wichtigkeit ibrc8 auheflär AahJ *

Orvre des Grasen Loris Mel.kow en den ^otUeimeifter^ben '©e uff nn^n (/ne

laffe" toa8 denn auch sofort geschah. Nun soll man herauSgebrach^Habern daß Lor's Melikow gar nickt i<ne Ordre abgesendet hatte; dieselbe wäre wie sick iväter ersten Wort bi8 zur Unterschrift gefälscht, und zwar wäre die UntedArife ^af' *om

täuschend nachgeahml gewesen. Daraus soll Loris Melikow ®rafen getane?u

mit feinem Kamen Verbenen »etenlüde u®^2?

tobet eine g-n,e Reite wettere, Fälschungen evnstaNre- nTn unouf b e ®sll' b" ru|fi|d,!n Partei den Händen der P°u,et en7

wie ,d,au[ beim Mondschein jum Fenster heraus und dort

bem Be^ubrt^ X ich F Ä Ä

, --NV Re ruft bem beaufRchttgenben Bedienten >u

- 9 ab* !7 -®"äti9. 8,au6 es thu, mir iei'd ab.d

Ai s aber Ick will kein aber boren, sondern Geborsam!- Da streift Johann

Ä-Ä'bTÄ S-eÄteÄ

[Sin Elb-Monstrum.j Die am 20. Mai mit dem DampfbooteFranz Josef" strom^ aufwärts fahrenden Passagiere erblickten in der Nabe des Lincke'swen Bades bei DreSdrn ein höchst räthsilvasteS Thler. Man fah auf den In der Sonne fast durchsichtigen Wellen der Eide einen hellbraunen Körper schwimmen, der äußerlich die Form eines Pilzkopses hatte von schmutzig brauner Färbung war und im Durchmesser wohl einen halben Meter groß sein machte Don diesem runden, compacten Körper aus bewegten sich nach allen Setten bin lange koik- zieherarti; geewte Beine, was bent Thiere eine gewisse Sehnlichkeit mit dem Tintenfiich oder einer im Miitelmecr schr häufig vorkommenden großen Qualle verrieth. Es wurde,, selbst vkrstandlick die verschiedenstkn Meinungen über btrhn seltsamen Elbbewohner laut dock nur einem Herrn iollte es vorochalten sein, die Herkunft dieses Burschen zu ergrünben ' Kur, ent­schlossen stieg unser Gewährsmann am Walbschlößchen aus, requir.rte ein Fischerboot und be' gann nun I.rgd auf bas Monstrum zu machen. Lange Zeit fuhr er vergebl.ck auf den Wissen fccT Elbe bin und her da enblich - ein Freudenschrei - taucht der ersehnte Gegenstand am Bug dcs Schiffes auf, ein Schlag mit bem Ruder und das rätbklbaftc Gckilbe wirb in s Boot gezogen Und was war es? eine dunkelblonde Lockenperrücke'

n ~ ®ei b,fI .^"'chenden Furcht vor der Sollwuth dürfte die nachstehende Mittbeilung für alle Kreise wichtig fein. Der 82 Jahre alle in der Mark Brandenburg wohnende ^örsf r Gestel erklärt öffentlich: ,.Ich will me.n viel bewährtes Mittel gegen den Biß toller Lun^e nicht mit in's Grab nehmen sondern es veröff.mlichen; eS ist der letzte Dienst, dm ick der Welt Ibun kann. Mann nehme warmen Weinessig und laues Wasser, wasch, damit die Wunde rem aus und trockne sie, dann gieße man einige Tropfen Chlorwasserstoff.äure auf die Wunde Die Mincralsaurc zerstört das Gift d:s Speichels unfehlbar * nD

- [SBie stch die Zstttun.r gegen Dtebstah! |d)ü6en.] Wer jem°,« Dem So.icnt ein-t Z'qeuneiknvelle be gewohnt hat, bei welchem nach ben einzelnen Mustkpteeen einer bet a.geuner mit einem ZeUer lommeln gehb bem «trb eS gewiß nusgesallen fein, dgß ber Colleewnt dw

in der Reckten den Teller halt, bie linke Hand fest geballt trägt. Das Letztere bat seinen 'onm

specielltn Grund. Die Zigeuner trauen dem G'!deinlammler nicht ganz und schützen sick durck Piotrs ^'lttel gegen Diebstahl aus Den einnesammelten Geldern. Bevor Ianos"$ liefe die Collccte beginnt erhalt er in die linke Hand ein, Fliege, Die er lebend wieDer zurück-

bringen muß. Da er in der einen Hand den Teller und in der andern die Fl.ege hat *ble£

keine frei zum Stehlen. ° ° y

(5. b6n bem ®ßenten deS norddeutschen Lloyd

s'iÄia-"- ----- ä-äsäs