Ausgabe 
1.9.1881
 
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Frankfurt a. M., 30. August. (Zoologischer (Sarren]. Der Ametsenfresin r.xmmt noch immer das Jntn.ffe aller Besucher deS Zoologischen Garten auf das Lebhafteste in An­spruch und jedesmal zur Fütterungszeit ist der Bebälrer des ThtrieS von einer großen Menschen­menge umgeben. Nach vielfachen Versuchen ist es gelungen, dem merkwürdigen Geschöpfe tixc Nahrung zu bieten, die von demselben gut angenommen und vollständig verdaut wird. Dieselbe besteht theils aus Mehl und Milch, thrtls aus Fleuch und muß jedesmal auf das Sorgfäl­tigste zuberettet werden, da sie sonst dem empfindlichen Gaumen des Thteres nicht zusagt und namentlich ist dasielbe nur im Stande sie aufzunehmen, wenn sie in Gestalt eines durchaus zarten flüssigen Breies geboten wird. DaS ebbafte muntere Wesen des Ameisenfressers bekundet zur Genüge, wie sebr ihm seine jetzige Lebensweise bchagr.

Die jungen schwarzen Panther sind sitz, soweit herangewachsen, daß sie mit ihrer Mutter in den Außenköfig des Raubthierboujes ins Freie gelassen werden können, wo sie sich nach Art junger Hauskatzen spielend umhertreibcn.

Flonheim. In einer der diesigen Sandgruben wurde abermals das Scelett eines größeren Thieres aufgefunden. Der Finder Hai dasielbe vorläustg noch im Sande gelasien und die Großh. Mujeumsdirection zu Darmstadt von dem Funde benachrichtigt.

Wiesbaden, 28. August. Bei dem heutigen Sängerfest erhielt der Frankfurter Lehrerverem den ersten Preis, Regensburg den zweiten Köln den dritten.

Der jetzt unterhalb des Sternbilds des Großen Bären stehende Komet scheint sich e.n Rendezvous mit einem anderen Kometen gegeben zu haben. Aus Alexandrien wird nämlich gemeldet, daß dort ein neuer Schn eifstern am nördlichen Himmel unter dem Ohr des großen Bären mtdeckt ist. Er geht um 9 Uhr unter und um 4 Uhr des Morgens auf, gleicht einem Stern zweiter Elasie und nimmt mächtig an Glanz zu.

fDerunglückter Luftschiffers. Der französische Luftschtffer d'ArmrntiereS, der wie wir unlängst mitthetltrn kürzlich mit semem BallonAeolus" in Montpellier aufstieg und über desien Schicksal man mehrere Tage in Ungewtßbeir war, ist verunglückt. Sein furchtbar ver­stümmelter Leichmann wurde an der Küste des Departements Herault bei Espignette aufgefunden. Ein heftiger Nordwind hatte den Ballon gegen da« Meer getrieben, In dessen Wogen der un« glückliche Luftschtffer den Tod fand.

Rotterdam. Augenblicklich schweben im Stadtrathe Verhandlungen in Betreff eines Planes, über desien Großartigkeit man staunen muß. Es handelt sich nämlich um nichts Geringeres, als um die Benutzung der Ebbe und Fluth der Nordsee zur Beleuchtung der ganzen Stadt mit elektrischem Lichte. Es kann nicht geleugnet werden, daß eine so mächtige Kraft mit diesen beiden Nalurerschetnungen noch unbenutzt verloren geht. Auch scheint daS, was bisher über die Mittel und Maschinen zu einer Verwirklichung des Planes verlautet, geeignet zu sein. Die Proben, zu denen namhafte Maschinenfabrikanten die unentgcldliche Be­nützung der nöthtgen Geräthe zugestchert haben, sollen in den ersten Tagen beginnen.

(Großes aus Kleinem.) Die 19 rheinischen Cigarrenabschnittvereine mit 1982 Mit­glieder haben 4569 Pfund Cigarrenabschnttte und 25,000 JL. an baarem Gelbe gesammelt, wofür 1726 Kinder mit 26,000 JL bescheert wurden.

(Das erste Hetratbsgrsuch.j Die am 3. Januar 1799 erschienene erste Nummer des ersten Jahrganges derGörlttzer Nachrichten und Anzeiger" (damalsAnzeiger" betitelt) enthält folgendes Inserat:Ein junger Mann der bisher ein geringes Einkommen bat, sucht, um eine eigene Wirthschaft anfangen zu könn-n, eine Frau, seinen Jahren gemäß, mit etwas Vermögen. Er verspricht, ein treuer, gefälliger Ehemann zu sein. Seiner Frau verstattet er alle Freiheit. Auf frei etngesendete Briefe an den Herausgeber des Anzeigers unter der Adresie: An Hr. St. d. St. wirb er selbst antworten." Hoffentlich hat der junge Mann auf diesem, damals noch ungewöhnlichen Weg eine Frau gefunden, die vermögend genug war, um ihm sein Lebensglück zu schaffen.

Aus Valparaiso, 19. Juli, schreibt man uns: Vorgestern endlich ist einer der Gebrüder Sachs, Albert, mit der deutschen FregatteAriadne", Capitän v. Hollen, nach drüben abgegangen, wo er in ca. 21/2 Monaten ankommen wird. Der Bruder des Sachs ist schon vor längerer Zeit aus dem Hospital in Santiago, wohin er Krankheitshalber gebracht worden war, entwichen. Es ist wohl anzunehmen, daß er seinen Wächter bestochen hat. Seine Spur wurde bis Llai-Llai, Station der Bahn zwischen hier und Santiago, verfolgt, von wo er wohl über die Cordilleren gegangen sein wird. Albert Sachs war von Santiago hierher einige Tage hier im Gefängntß gebalten worden. Er beschwerte sich bei seinem Weggange sehr beim Konsul über die schlechte Kost, an die, wie et vorgab, er nicht gewöhnt sei, bat auch um eine gute Behandlung an Bord des Kriegsschiffes, da er ja ein anständiger Mensch sei, der nur einen etwaS leichrsinnigen Bankerott gemacht habe. (Franks. Ztg.)

O alte Burschenherrlichkeit, wohin bist du verschwunden? Nie kehrst du wieder, goldene Zeit, so froh, so ungebunden!"---Als neue Variation über das alt:

Thema theilt dasB. Frbl." einen Zeitungsbericht aus dem Jahre 1790 mit, dessen Wiedergabe angesichts der kürzlichen Göttinger Vorgänge nicht unzeitgemäß erscheinen dürfte. Es handelt sich ebenfalls um einen Studentenkrawall in Göttingen, allerdings um einen solchen mit für die Acteurs günstigerem Ausgange; denn die Sache schließt mit einerehrenvollen Kapitulation" der Universitätsbehorde. Der betreffende Bericht ist der Jubiläums-Zeitung desHamb. Korrespondenten" entnommen und lautet wie folgt: Göttingen, den 5. August 1790. Unfern Studentenlärm haben Sie ohne Zweifel aus den Zettungen erfahren; was aber diese Zeitungen Ihnen nicht gemeldet haben, und was gleichfalls zur genaueren Bcurtheilung unserer hiesigen Kultur gehört, ist die Entstehung des Lärmes selbst. Ein reisender Tischlergeselle fragt einen Studenten, wo die Tischler- Herberge sei? Da dies nicht weit von dieser Herberge geschah, so glaubte der Student, der Tischlergeselle wolle ihn zum Besten haben, und giebt ihm eine über holende Antwort, eine derbe Ohrfeige! Der Tischlergesell antwortet handgreifiich, und nun entsteht eine förm­liche Prügelei, die sich damit endigt, daß der Student in die .verberge gezogen, dort ge- mißhandelt, und zum Schluß zur Thüre hinausgeworfcn wird. Damit hatte vor der Hand Alles ein Ende; allein eine Anzahl Studenten welche mit einander Punsch trinken, Horen von diesem Abenteuer und werden eins, daß sie, wenn ihre Bowle Punsch ausgeleert sei, die Tischlergescllen zur Raison bringen wollten. So gehen sie, durch den Punsch zwar frohen Muthes, aber doch nicht in der Betrunkenheit, hin und warfen in der Herberge, and welcher sich nun die Gesellen wohlweislich wegbegeben hatten, die Fenster ein. Der Prorektor erscheint und besänftigt die stürmenden Helden; weil er ihnen aber einen nächt­lichen Triumphaufzug mit Musik verbleie!, werden sie unwillig und nun erschallt auf allen Gaffen das Feldgeschrei: Burschen heraus! Wie die Reuter, wenn zur Schlacht geblasen wird, in dichten Rechen vordringen, so stürzten nun die Studenten haufenweise aus den Hausern auf die Straße und ziehen unerschrocken zur Tischlerherberge hin. Nachdem sie ihre Bravour an den Fensterscheiben bewiesen, reißen sie auch das Schild herab und sind anfänglich willens, es an den Galgen zu hangen! Endlich besinnen sie sich eines anderen und begnügen sich, es in Stücke zu schlagen! Am anderen Morgen überfallen die zusammen­gerotteten Gesellen und Lehrburschen aller Handwerker die Studenten, als diese, mit dem Buche unterm Arme, aus dem Kollcgio kommen; und nun halten sich die Studenten für dermaßen beleidigt und von der Universität und Garnison (bereit eine so wenig als die andere etwas zu ihrem Schutze timt) für dermaßen vernachlässigt, daß von den 800, die mehr oder minder hier studieren, gegen 501 (nach anderen 700) aus der Stadt ziehen auf den nächsten Dörfern sich einquartieren, einen Obersten, Kapitäns und Lieute­nants unter sich wählen und wegen ihrer Rückkunft nach der Stadt mit der Uni­versität förmlich in Unterhaltung treten; da denn endlich zwischen den beiden inter­essierten Parteien folgende Kapitulation zustande kommt:Erstlich, wegen des Vor- gefaUcnen soll kein Student in Anspruch genommen werden; .... wird zugestanden. Zweitens, die Studenten verlangen in einem feierlichen Auszüge mit Alusik tinb Fahnen nach der Stabt zurückzukehren, unb sie müssen burch eine Deputation ber Universität, mit dem Prorektor an ber Spitze, befomphmentirt unb eingeholt werben .... Wirb zuge- ftanben, nur kann ber Prorektor nicht babei fern, weil er nach ben Statuten Riemanb anbcrs, als den König selbst, ober besten Stellvertreter, außerhalb ber Stadt entgegengehen darf. Drittens, soll bas Regiment, welches bisher in Göttingen in Garnison gelegen, deshalb, weil es bie ©tubenten nicht geschützt, anberwärts hin verlegt, unb statt besten

ein anderes nach Göttingen beordert werden .... Da dies nicht von ber Universität abhangt, so kann es auch von dieser nicht bewilligt werden; es soll aber das Verlangen ber Herrn Stubenten an die Behörde nach Hannover berichtet werden. Widrigenfalls er­klären sämmlliche Herren Studenten, daß sie mit der Universität Göttingen weiter nichts zu thun haben wollen."" Nunmehr halten die Herren Studenten ihren glorreichen Einzug tn bie Stadt, und die Bürgerschaft, die besorgt war, daß sie durch das Wegziehen ber Stubenten ihre einzige Nahrung verlieren mochte, äußerte chre Freude über bie Rückkehr derselben durch eine Illumination, von welcher ich Ihnen zum Beschlüsse noch ein^Probchen mittheilen muß. Ein Bäcker hatte folgendes Verslein illuminiert:Wer die Studenten wird betrüben, den will ich in den Ofen schieben," und ein Schneider:Wer die Studenten mir will drücken, den werd' ich mit ber Nadel sticken."

ötn kleines Abenteuer von der Dresdener Vogelwiese erzählt dieZitt. Morg. Z.- Ein glückliches junges Ehepaar auS Freiberg, daS sich zum Besuche in DreSden aufhielt, beichloß, auch ber Vogelwiese einen Besuch abzustatten. Nachdem man sich genügend omüfirt bat, wird der Rückweg angetreten und dazu der Dampfer benutzt, weil <8 da kühler alS im DmnibuS ist. Trotzdem empfindet aber die erhitzte Gattin Kopfschmerzen, sie entbindet ihr theureS Haupt von den Zöpfen und giebt sie ihrem Gemahl zum Aufheben. Nun fühlt sie sich leichter. Inzwischen erreicht die Fahrt ihr Ende und man gebt weiter Die Frau tn ihrer Vogelwiese, laune eilt mit noch anderen Damen voraus, der Mann langsam hinterher auf einmal find die Damen außer Sicht. Der Mann denkt: Rufen wirb ichon helfen, thut dies auch mehr­mals, aber, o Schreck! plötzlich ist ein Nachtwächter zur Stelle, intervenirl und nimmt schließ­lich bas Männchen, welches ohne Legitimation ist, mit auf die Wache. Dort angekommen tohb derselbe, wir es allen Sisttrtrn geht, untersucht und man findet dabei die Zöpfe Jetzt gewinnt die Vcrmuthung Raum, daß man nebenbei noch einen andern Fang gemacht habe. Allen Be» thcuerungen, daß das Gefundene der Gattin gehöre, mißt man leinen Glauben bei, der flenn fh wird eingesteckt. Inzwischen wartet die besorgt gewordene Gattin lange Zeit, geht schließ­lich wieder zurück nach cem Landungsplätze, aber umsonst Nun eilt diese'.be nach der Wohn­ung, in der Vcrmuthung, daß der Vermißte bereits dort angekommen sein könnte, aber vergeb­lich. Was zu tbun? Das Richtige war bald gefunden. Si« eilt auf Die Polizei und erfährt dort auch bald die ganze Geschichte. Die erste Bedingung wieder: Ausweis. Ebe nun das Alles besorgt, das reelle Eigenthum ber Zöpfe nacbgewiesen, wird es Nachmittag 5 Uhr. End­lich schlägt die goldene Freihettsstunde. Das nunmehr wieder glückliche Ehepaar wandert definitiv von ber Vogelwiese nach Hause mit dem festen Vorsatz, Dresden sobald nicht wieder aufzusuchen.

(Beschlagen widerspenstiger Pferde.s Dcr Konsul Ochsenius gibt nach seiner Praxis in Chili folgende höchst einfache und unschädliche Mittel an. Man steckt die beiden Ohren des Pferdes (häufig reicht auch eines schon hin) unter den Nackenriemen des nicht allzu lose angelegten Trensenzaumes. Das Ueberraschende dieser höchst einfachen Manipulation an dem sich sonst tn voller Freiheit der Bewegung befindlichen Thiere bewirke eine eigenthümliche Um empfindltä'kcit, es läßt sich xubtg beschlagen. Sollte der Versuch etwa bei Raffepferden nickt glücken, so kann man ihnen noch ein Tuch über die Augen hängen. Noch habe ich kein Pfcrd, das dort berüchtigt war, sich nicht beschlagen zu lasten, außer gefeffelt am Boden liegend ge­funden, das nicht auf diese bequeme Art zum Stillbalten gebracht worden wäre. Jedenfalls lohnt sich sehr der Mühe, eS zu versuchen, Da kein Apparat erforderlich und keine Miß­handlung nöthig ist, bie das T i?r für spätere Operationen noch scheuer macht.

Literarisches.

(Hebel's Rheinländischer Hausfreund.) Die Firma I. H. Geiger in Lahr, die bekanntlich, schon zu Hebel's Lebzeiten benRheinländischen Hausfreund" druckte, be­schenkt uns jetzt mit der Wiederaufnahme unb Weiterführung beS Kalenders, ber des Dichters Namen seiner Zeit am Weitesten verbreitet hat. Wir finben in bem uns vorliegenden Jahrgang 1882 eine köstliche Vorrede Hebel'S, zum Jahrgang 1813 geschrieben; tn derselben sagt ber Dichter:Der Nheinlänbische Haussreunb hat sich jetzt seßhaft niebergelaffen in Lahr im Breisgau, eine Stunbe von Mietersheim .... ber Herr Buchbrucker Geiger sagt, er wolle ben Haussreunb schon brücken unb pressen, baß es eine Art habe, nicht anbers, als wie sein eigenes Kind, nämlich ben Lahrer Hinkenden Boten." Unb wahrlich, wie für 1813 so hat bie Firma Geiger auch für 1882 benHaussreunb" gepreßt unb gebrückt, baß es eine Art hat," unb ihn nicht weniger fein säuberlich gekleibet, wie ben Hinkenden, durch den sie, wie Jedermann bekannt, von jeher im Geiste und in der Weise Hebel s für echte und gesunde VolkSkost zu sorgen verstand. DerHausfreund" bietet in der That rechte Hebel'sche Kost und wird sich bald wieder, wie seine alten Jahrgänge, überall ein bürgern als ein treuer unb wahrer Freunb bes Hauses. Der erzählenbe Theil wird er­öffnet durch das illustrirte Gedicht Hebel'sDer Knabe im Erbbeerschlag" unb bie reizende Erzählung des Dichters:Einer ober ber Andere," welcher ein urgemüthliches Bild beige» fügt ist, das Meister Erdmann Wagner für ben Kalenber gemalt hat, unb bas in sauberstem Oelfarbenbruck ausgeführt würbe. Die anberen Erzählungen unb Gebichte bes reich illu- ftrirten Kalenbers stehen gleich ben Hebel'schen auf bem Boben gesunber unb ungekünstelter Lebensanschauung, und namentlich die erste,Der Hackelbernb" trägt ganz bas Wesen des großen Volkserzählers. Unb alles (vierzig Seiten im größten Kalenberformat, mit Bildern unb Oelbruckprämie) für zwanzig Pfennig zu bieten, ist auch ein Muth, der in unserer treueren Zeit nicht gering erachtet werden sollte. Geht ber Nheinlänbische Hausfreund solchermaßen weiter auf dem Hebel'schen Pfade, so wird der wohlverdiente Erfolg ihm nimmer fehlen. Mit Politik befaßt er sich nicht und wird deßhalb seine Freunde in jedem Hause finden.

Handel und Verkehr.

Frankfurt a. M., ben 31. Ang , Nachmittags 2 Uhr 15 Min. (lelegr. CourSbertcht. Mitgetheilt durch "ba§ Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actten 3035/e, Staatsb.-Actien 308V«, Galizier 27N/i, Oest. Silberrente 676/16, 4% Ungar. Goldrente 78, 4% 1880er Russen 75, 2. Orient Anleihe 6U3/ie, o% Rumänische Rente 91. Tendenz mott.

Kirchliche Anzeigen der evangelischenGcmrinde fuGiehen.

Gottesdienst:

Zur Feier des SedanfefteS r

Freitag den 2. September:

I n der Frtebh of k ap eile:

Morgen- 9* 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Die Kollekte ist für ben LandeSverein btt Kaiser-Wilhelmstiftung für deutsche Invaliden bestimmt.

Da ber Oelfarbanstrick in der Stadtkirche einige Tage mehr, aI8 vorgesehen waren, in Anspruch nimmt, so müssen am nächsten Sonntag den 4. September die Gottes' dienste nochmals in der Hospitalkircke, Vormittags 8 Ubr, unb in der Friedbofkapelle, Vormittag« 9> t Ubr, abgehalten werden. Die Feier des heil. Abendmahls und die Erhebung der Kollekte für die innere Misston wird darum auch um acht Tage binauS- geschoben.

Allgemeiner

Anzeiger.

Abstempelung ausländischer Wcrlhpapierc betr.

Dom 1. September d. I. ab wird mit der Ab­stempelung rubr. Wertpapiere begonnen werden und vermittele ich dieselbe kostenfrei.

5557) Denjenigen Geschäftsleuten, welche geneigt sind, dem Verein ;um Schutze gegen schädliches Creditgeben beizutreten, diene hierdurch zur Nachricht, daß die Statuten bei dem Geschäftsführer Herrn Jean Böck dahier zur Einsicht offen liegen und daselbst Beitrittserklärungen abgegeben werden können.

Die zur El'ill 2 Septen

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Vomil (m Saale btS geben werden.

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Zeichnung u: aus dem Bure Ierd. Broel straße 77, zur I

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