Ausgabe 
1.2.1881
 
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wir, und wenn sie auch zehnmal ihr äußeres Gewand dem SocialismuS ent» liehen hat, als eine unbedingt reactiondre bezeichnen, und wir halten es nach den Erfahrungen, welche uns die letzten 30 Jahre unseres politischen Lebens gebracht haben, für nothwendig, eine solche Erscheinung von vornherein als dasjenige zu bezeichnen, was sie wirklich ist, da man niemals wissen kann, welche Macht nach und nach eine in ihren Anfängen aussichtslose und selbst mit den Joeen des modernen Culturlebens im grellen Widerspruch stehende Agitation gewinnen kann.

.........III.Hl

m Darmstadt, 30. Januar. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer wird seine Vorberathungen für die bevorstehende letzte Session des gegenwärtigen Landtages Donnerstag, den 3. Februar ausnehmen. Aus der Tagesordnung steht zunächst die Recommunication der ersten Kammer bezüglich des Antrages der Abgeordneten Schroeder und Stephan (Heßloch) aus Erhöhung der Staatsstraße zwischen Nierstein und Nacken­heim zum Schutze gegen Ueberschwemmungen durch den Rhein. In Abweichung von dem Beschlüsse der zweiten Kammer, wonach weitere Erhebungen in dieser allseitig als dringend anerkannten Angelegenheit stattftnden sollen, beschloß die erste Kammer aus Antrag ihres Finanzausschusses, an die Gr. Regierung das Ersuchen zu richten, den für die sachgemäße Erhöhung der genannten Straße nöthigen Geldbetrag in das nächste Budget einstellen zu wollen. Eine weitere Differenz zwischen den Beschlüssen beider Kammern besteht bei dem Besoldungsetat der Beamten und Bediensteten der Ober­hessischen Eisenbahnen, welcher gelegentlich des von beiden Kammern nunmehr ge­nehmigten Gesetzentwurfes über die Anwendung der für die Gr. Cwilbeamlen geltenden Bestimmungen auf die Beamten und Bediensteten der Oberhessischen Bahnen zur Vorlage kam und mit Ausnahme eines einzigen Posten die Billigung der zweiten Kammer fand- Entgegen dem Ansatz der Regierungsvorlage, welche den Maximalbetrag des Gehaltes des Directors der Oberhessischen Bahnen auf 6500 JL fixirte, beschloß die 2. Kammer auf Antrag des Abgeordneten Ellenberger mit 19 gegen 13 Stimmen, diese Summe aus 6000 JL herabzusetzen. Die erste Kammer hat einstimmig den Satz der Regierungsvorlage genehmigt und ist das Gleiche nunmehr wohl auch bei der 2. Kammer zu erwarten, zumal der Finanzausschuß sich schon bei der ersten Berathmig für die volle Bewilligung ausgesprochen- hatte.

Bei der 2. Kammer ist ein Gesuch der Ortsvorstände der Gemeinden Homberg, Gontershausen, Haarhausen und Ober-Ofleiden um Uebernahme der Unterhaltung der Straßeustrecke Homberg-Erfurtshausen-Marburg auf die Staatskasse eingelausen, weiter ein Gesuch des Vorstandes der Stadtgemeinde Heppenheim in Betreff der Erbauung einer Secundarbahn von Reinheim über Fürth und von da nach Heppenheim. Das erste Gesuch wurde dem Finanzausschuß, das letztere dem vierten Ausschuß zur Be richterstattung überwiesen.

Straßburg, 29. Jan. DasElsässer Journal" rechnet dieamt' deutsche" Leistung des bayerischenVaterland" (Erscheinen mit einem Trauer­rand ic.) vom 21. Januar, dem Tage, an welchem vor 10 Jahren die baye­rische Abgeordnetenkammer die Versailler Verträge genehmigte,zu dem Beschämendsten, was jemals ein in deutscher Sprache erscheinendes Blatt geleistet hat." Dieses Urtheil ist um so beachtenswerther, als es aus der Mitte einer Bevölkerung kommt, der die Eretgniffe von 1870 und 1871 schwere und für die damals schon lebende und denkende Generation kaum heilbare Wunden geschlagen haben. Es kann diese öffentliche Verurtheilung jenes alten klerikalen Blattes Seitens der vornehmsten autonomisttschen Zeitung als neuer Beweis gelten, daß die Partei der letzteren ernstlich mit einer Partei des vaterlandslosen Klerikalismus" gebrochen hat und hierfür auch Zeugniß ab­legen will. Andernfalls hätte man wohl die Sache einfach-mit Stillschweigen übergangen.

Berlin, 29. Januar. Ueber ein Hochzeitsgeschenk deutscher Corps» studenten für den Prinzen Wilhelm schreibt derFränkische Kurier": Der Kösener S. 8. Verband wird, wenn ein diesbezüglicher Antrag des Berliner 8. C. von den übrigen 8. C. angenommen wird, dem Prinzen Wilhelm von Preußen ein werthvolles Hochzettsgeschenk machen, zu welchem Behufe von sämmtlichen deutschen Corpsftudenten eine Kopfsteuer erhoben werden soll. Der Prinz war Konkneipant des Bonner CorpSBorussia"'

England.

London, 30. Januar. Nach einem Telegramm des Oberstcomman- dtrenden im Transvaal-Lande an den Kriegsminister nahmen 870 Mann Infan­terie , 170 Mann Kavallerie und 6 Geschütze an dem Angriffe gegen die Stellung der Boers theil, welche die steilen Hügel besetzt hielten. Die briti­schen Truppen erstiegen die Anhöhe unter gut unterhaltenem Gewehrfeuer, griffen daraus den Feind an. Als der den Angriff commandtrende Oberst, alle Stabsosfictere und Ossictere zu Pferde gefallen, waren die Truppen gezwun­gen, sich zurückzuziehen. Der Flankenangriff der Kavallerie wurde ebenfalls durch ein vernichtendes Feuer zurückgeschlagen. Oberst Deane, Major Pool und drei Lieutenants find getödtet, Major Kingeston, Capttän Lovegrove und ein Lieutenant verwundet, außerdem sind 181 Soldaten getödtet oder verwundet.

Iür Auswanderungslustige.

/ (Aus derNew-Porker Staatszeitung".)

Wir empfangen jetzt täglich eine Reihe von Briefen, in welchen erst kürzlich hier eingewanderte Deutsche um guten Rath, Beihülfe zur Erlangung einer guten Stelle rc. rc. bitten. Es sind gewöhnlich junge Kaufleute, Elementarlehrer, iLubalternbeamte und ähnliche Leute, die, nachdem der letzte Muttergroschen ausgegeben, vollständig rathlos in dem fremden Lande dastehen. Es ist nicht Zufall, daß gerade Einwanderer, welche in Deutschland dem niederen Beamtenthum oder der Kaufmannschaft angehörten, hier anfangs so trübe Erfahrungen machen. Ihre Ansprüche sind allerdings nicht bedeutend; sie haben in Deutschland mit Gehalten vorlieb genommen, die hier ein Straßenkehrer ausschlagen würde; aber es ist ihnen von Jugend aus beigebracht worden, daß es irgendwie eine große Ehre sei, eine solche Stellung einzunehmen, und dieEhre" hat für den knurrenden Magen entschädigen müssen. Wenn sie die elendesten Bedienten­dienste thun mußten, haben sie sich dadurch entschädigt gefühlt, daß sie der Principal oder Vorgesetzte, trotz seiner unerreichbaren Höhe, nicht wie den wirklichen Hausknecht mitFritz" oderJohann", sondern mitHerr" und womöglich noch einem Titel, an- reben mußten, und außerdem hatten sie die ungeheure Befriedigung, daß sie, die von Allen Geschuhriegeltcn die Geschuhriegelsten sind, wieder noch einen Adjunkten, Schreiber oder Lehriungcn unter sich hatten, den sie schuhriegeln konnten. Von diesem Gefühl ihrer Würde haben sie, als großtentheils nur Halbgebildete, geistig exisrirt Nicht sie selbst, sondern ihreStellung" war es, was ihnen in der Gesellschaft einen gewissen Werth gab. Wenn diese Heute in New Bork landen, finden sie zu ihrem Erftaunen, daß ihr Halt, ihrbackbone dahin ist. Der Herr Actuar, der Herr Hauptlehrer, wie der Herr Commis sind einfach Schmied, Müller und Schulze geworden, die man nicht fragt:Was sind Sie gewesen, welcheStellung" haben Sie e ngenommeu, aus welcher Familie stammen Sie?" sondern einfach:Was kannst Du?" und damit sieht es gewöhnlich, wenn es auf das praktische Vermögen ankommt, reckt windig aus. Außerdem will der Herr@rüne" sich durchaus nicht mit dem Gedanken vertraut machen,gewöhnliche" Arbeiten zu verrichten. Vielleicht ist der wirkliche Haupt- unterschied zwischen ihm und dem Hausknecvt nur der gewesen, daß es unter seiner Würde war, einen Besen anzufassen, und er soll nun auch noch den letzten Unterschied aufgeben? Lieber hungern! D. h. wenn es nicht zu lange dauert,- und so sträubt er sich denn gegen den Wecksel feiner Stellung, der nicht ausbleiben kann, wenn er allein nach persönlichem Werthe bemessen wird, so lange, bis die bitterste Notb zu ver-

zweiseltcn Entschlüssen treibt. Alle diese Leute begehen neaicr den großen Fehler, statt vorwärts rückwärts zu blicken; sie zehren von Erinnerungen und härmen sich um be5 Verlorene, während sie allein sich darum kümmern sollten, wie sie m der neuen Welt fick eine neue Existenz gründen können. Sie können dies und können das nicht tbun, sie sind nicht gewöhnt, so oder so behandelt zu werden; damit verstreicht die Zeit, und wenn der Magen dann knurrt, sinken sie dann wie ein Häuschen Unglück zusammen und bekommen Selbstmordgedanken. Stets gewöhnt, daß sie irgend Jemand vorwärts geschoben hat, oder daß sie quasi von selbst im Roulinewege vor­rückten, fragen sie jetzt in Zeitungsossizen u. s. w. nach Leuten, b'e ihnen helfen würden, die ihnen Stellungen verschaffen, die sie empfehlen könnten u s. w, statt daß sie ein- fack selbst nach Arbeit suchen. Aber sie erschweren durch ihr Sträuben nur den Um- wandlungsproceß, der doch einmal mit ihnen vorgehen muß. Wer absolut nicht unser Leben und Treiben verstehen lernt, für den ist es am besten, sofort wieder umzukehren; er wird doch nie hier auf einen grünen Zweig kommen. Nur wer willens ist, durch eigene Kraft vorwärts zu kommen, nur wer Vertrauen genug auf sich selbst hat, um daS amerikanischeHilf Dir selbst!" nicht als einen Hohn zu betrachten, kann hier eine Stellung erringen, die seinen Fähigkeiten entspricht. Ein großer Theil der halb» gebildetenGrünen" begeht den großen Fehler, sich entweder zu viel ober zu wenig zu­zutrauen. Einige halten Amerika für eine halbe Barbarei, in ber sie mit ben Frag menten ihrer europäischen Bilbung als die größten Lichter begrüßt werden müssen; Andere wieder glauben, daß. wenn sie nicht genau an denselben Syrupstopf oder das­selbe Buck gestellt werden, dessen Ueberwachung sie in Deutschland ihre Existenz ver­danken, es rein unmöglich fei, einen anständigen Lebensunterhalt zu erwerben. Der größte Fehler, ber gemacht wirb, ist aber gewöhnlich ber, daß man sich auf bie Ver­sprechungen von Emigrantenwirthen rc. verläßt, unb sich erst einmal ein paar Tage amüsirt, ehe man sich nach einer Stellung umsieht, bie ja gewiß ist. Diese Sorge sollte aber die erste sein. Es kommt auf bie Fähigkeiten bes Einzelnen an, ob man ihm rathen kann, in New>Z)vrk, im Osten ober im Westen fein Heil zu versuchen; aber im Allgemeinen ist das letztere vorzuzieheu. Es ist fernerhin ber alte, so oft wiederholte Rath zu beachten, bas Erste, waS sich bietet- wenn es auch bem eigentlichen Beruss- kreise noch so fern liegend erscheint, anzunehmen. Dann aber muß sich jeder Ein- wohner bavor hüten, in den niebrigen Stellungen, welche er vielleicht einnehmen muß, zu. versumpfen. Jeber, ber nach Amerika kommt, hat viel zu lernen unb hat Jahre ber härtesten unb angestrengtesten Arbeit vor sich. Er muß nicht allein mit Sitten, Gewohnheiten, ber Arbeitsmethobe unb hauptfäcklich ber Sprache sich bekannt machens sondern, in welchem Berufe er auch sein mag, sich mehr anstrengen als in Deutsch­land Wenn hier mehr verdient wirb, beruht dies größtentheils barauf, daß mehr . gearbeitet wirb- Und wenn bas im Anfänge vielleicht schwer erscheinen dürste, wird Jeder dock schließlich seiue Befriedigung darin finden. Die geschäftliche Lage ist augen­blicklich so günstig, daß jeder Einwanderer, ber hier landet, beschäftigt werden kann; aber freilich New-Aork kann sie nicht alle aufnehmen und so groß ist ber Bedarf an Arbeitskräften auch nickt, baß Jeber sich gerabe aussuchen könnte, was ihm paßt. Doch ist kein Grunb vorhanden, zu verzweifeln, wenn es in ber ersten Zeit etwas langsam geht, mit Muth unb richtigem Selbstvertrauen kommt man hier schon vorwärts, nachbem erst einmal bie beutschen Vorurtheile unb Gewohnheiten abgestreift wor­ben sind.

Lokales.

(Hießen, 31. Januar. Wie wir hören, ist an Stelle deö nach Hridelberg beruftnen ordentlichen Professors Kehrer der außerordentliche Professor Ahlfeld in Leipzig für unsere Universität gewonnen worden, nachdem man alle Bedingungen desselben erfüllt und den Neubau einer gynäkologischen Klinik in sichere Aussicht gestellt hat?

Man fragt sich auch hier wieder wie es gekommen ist, daß man einen Mann von der Bedeutung Kebrer's, der schon mehrmals ehrenvolle Berufungen nach auswärts ab gelehnt und jederzeit das größte Interesse für die Universität bethatigt hat, unserer Hochschule nicht hat erhalten können? Diese Frage können wir nicht bcantworten. Nur das aber hören wir, daß man sich jetzt endlich anschickt, Zustände zu schaffen, unter welchen Herr Profeffor Kehrer bei seinen bescheidenen Ansprüchen der Universität gewiß hätte erhalten werden können.

Das Eoncert vom 80. Januar. Nicht ohne ein gewisses Verzagen tritt ein wahrer Musikfreund an em Referat über das gestrige Cor.cert- War es die schwere und dick-', noch von bem Wetter braufeen begünstigte^ Lust bes kolossal überfüllten Saales, welche physikalisch bie Tonentfaltung unb hie Schallverhältnisse beeinträchtigen mußte ober war es bas weniger hervorragende Programm bes Herrn Säuret, was bazu beitrug, bafe bie Piecen verhältnifemäßig wenig Eindruck machten, mit einem Worte, man fühlte sich nicht so durchweg befriedigt gestern, wie im Sauret-Concerte vor zwei Jahren- Eindruck in erster Linie machte tzVebcr's Oberon-Ouvertüre, welche von Herrn Felchner sehr gut eingeübt war. Das Zauberhorn des Herrn Hyon, das uns in bas gelobte Land ber Romantik zu versetzen roufetc, die wahrhaft tn die Gluth- farben des Ostens getauchte Musik biefer Ouvertüre, welche dic Quintessenz ber Oper in nuce bietet, war trefflich rotebergegeben. Da hött man Cebernwälber rauschen, Caskaden nieberträufeln unb hat bie Skala ber schweigendsten Gefühle bis hinauf zum Entzücken triumphtrender Liebe in Musik gesetzt vor sich Max Bruch's Concert für Violine ist schön und die gelungene Durchführung desselben im Verein mit dem hiesigen Orchester ist um so verdienstlicher, als Herr Fel ch ner, wie man hört, auf einen Klavier­auszug und nicht auf eine vollständige Partitur angewiesen war. Vielleicht war dies auch bei der Orchesterbegleitung ber anberen Sauret'schen Stücke der Fall. Bcethoven's achte Symphonie", bie in ber Ausführung nichts zu wünschen übrig liefe benn bas gering fpielenbe von auswärts bezogene Fagot that keinen großen Eintrag ist weniger bebeutenb, als bie früheren, aber doch höchst originell in ihrer Art. Sic ist in ben beiden Allegros" eine Fundgrube heiterer unb schrullenhafter Motive, bie man oft in ben (Zotillons-Musiken unterer Bälle reprobucirt zu finben glauben möchte. Die Ouvertüre zu benSIbenceragen" ist ein glattes, woblgcfeiltes Musikstück unb gefiel sehr wohl. DasEoncert für Horn" bes Herrn Sander zeugte von meisterhafter Technik Das Fantasiestück für Violine von Gernsheim würbe von Säuret mit entschiebener Meister­schaft roiebergegeben, ist aber doch eine unbebeutenbe Tonschöpsuug. Am burchschlagendsten wirkten bieAirs hongrois von Ernst, worin Säuret wiedereinmal ben ächten, durch bildeten Virtuosen in sich erkennen liefe. Die Begleitung des Orchesters that ihr Möglichstes, um dem häufigen accelerando des Geigers gleichen Schritt zu halten Ueber die Haupteigrnschaften des Sauret'schen Spiels und dessen fpezifische Tugenden zu reden halten wir für überflüssig, um so mehr, da dies bereits in diesem Blatte hinreichend geschehen. __r.

Gestern Vormittag stellte sich das Lahne»8 oberhalb des sog. Felsens und gewährten die dort aufgestauten Eismoffcn einen imposanten Anblick. Verfloffen'e Nacht jedoch sctztcn sick die Eismaffen wieder in .Bewegung und baden sich nun über das ganze Terrain an der Loh mühlsbach oberhalb der Gat lachen Wollspinnerei verbreitet. Das Waffer der Lahn selbst geht infolge ber Eisanhäufung durch daS Neustädter Feld, während der Wafferstand der Lahn kein verhältntßmäßig hoher zu nennen ist.

Nachschrift. Heute Mittag führte die plötzlich e ngetretcnc Hochfluth das Eis an unserer Stadt vorbei. Das Waffer ist im Fallen begriffen.

Handel und Verkehr«

Frankfurt, 26. Januar. (Marktbericht > Der heutige Heu- und Strobmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Lrr. 3.004.00, Stroh JL 2.00- 3 30 Butter das Pfd im Großen 1. Qual. 901.00, 2. Qual. JL. 0.8590, im Detail das Pft. JL 1.200 00 2. Qual. 1.1000, Eier das Hundert JL 68 50, Qchsensteljck per Pfund 6570 Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45 - 55 Kalbfleisch 45 -55 Hammelfleisch 45 - 6> Schweinefleisch 75-80 ein Hahn 1 502.00, ein Huhn u4L 1.00- 2, eine Ente JL 2 00-3.00, eine Taube 50 -60 GanS JL 4.00- 8 00, Hasen das Stück V*L 0.000 00, Feldbuin J4 0.00-0.00 Rebbvck dai- Pfd. 00-00 Kapaunen ./MO - 0.00, Wälscher Habn JL0 00 Kartoffeln 100 Äo. JL 5.006.00, Kohlrabi 0-0 H, Blumenkohl 1 St. 20- 50 Wirsing 10-15 Gelberüben 1 Bund 00-00 Zwiebeln I Bund 0 Sellerie das Stück 10-20^, Meerrettig 1 Stück 00-00 Spargel das Pfund 0000 Romain-Salat 0000 H, Endivien 100 H Rothkraut 1526 H, Weiß­kraut 1520 Attischsten 60 H, Erbsen da« Pfd. 00

Briefkasten.

Herrn C. W, Landshut. Gewünschtes heute unter Streifband an Sie abgegangen. Wollen Sie sich für die Folge nur an das dortige Postamt wenden. Frl. Gruß.