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Ulcht möglich sei. Ferner wurde er verst n ^ußerha Frankfurt, 27. Jul'.. Gestern Nachmittag ließ der Regen zeitweise nach. Gegen

der Sphäre jeder fremden Einmischung liege und keine sremve wcacyr nut iym 9 u^r f(5rte sich der Himmel etwas auf und bei kolossalem Menschengewühl begann die frei-

ständigen.

Nr. III

war nach Fertigstellung der Arbeiten bei:

Die Wasierstandshöhe

Meter hoch,

tief 22,50 Meter

I

Bohrloch

dem Wasserspiegel des Wleseckbaches angesetzt.

Sa.

Sa. 45,20

3.

4.

5.

Flug-Sand . Gelber Thon Wassers. Kies

13

18

30

1. Humus . .

2. Grober Kies

willige Feuerwehr auf dem Festplatz ihre Uebungen. Die Tribünen harte man dem Publikum, zunächst den Turnern, großentheils freigegeben. Der Steigerthurm erglänzte in bengalischen Flammen, erst das Parterre, dann der erste, sodann auch der zweite Stock, endlich mit einem Knall entzündete sich das Dach. Man sah die Spritzen Wasser geben, die Leute im brennenden

Elisabethkirche, des Universitätsgebäudes, des Schlosses, wurde im Bücking'schen Garten und auf der Bopp'schen Terrasse ein passender Ruhepunkt gefunden. Be: dem Festmahle bei Quentin toastete Herr Rector Cäsar gut und richtig zuerst auf Kaiser unv Reich und dann auf die Verschwisterung der Universitäten Gießen und Marburg, worauf Herr Rector Seuffert von Gießen der Universität Marburg, die sich nach den Srreiliaketten und Auseinandersetzungen im 17. Jahrhundert jetzt in Eintracht wiedergefunben habe, o#n Trinkjprucb auSbrachte. Den Toast des Herrn Profesior Harnack von Gießen auf die namhaft gemachten Herren Senioren unserer Universität Heusinger und Scheffer u. o. beantwortete Herr Ober-Konsisiorialrath Scheffer tactvoll, indem auch der deutsche Kaijerthron fürstliche Stützen haben muffe, durch ein Hoch auf Den Großherzog von Hessen - Darmstadt, Ludwig IV. Nach einem noch mehr­stündigen heiterem Zusammensein im Quentin'schen Hausgarten schieden die trauten Gäste mit

Beziehungen haben dürfe. Wenn Abdurrahman von dem Rathe Englands sich leiten lasse, werde er, im Falle eines tmprovtzirten Angriffs, den Beistand Englands finden. Eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Afghanistans (ei nicht beansprucht worden, auch werde eine britische Residentschaft in Kabul gegenwärtig nicht gefordert, sondern nur ein mohamedanischer Gesandter nach Kabul gehen. Der spätere Abschluß eines regulären Vertrags hänge von dem Verhalten Abdurrhamans, seiner Neigung, sich von England leiten zu lasten und feinem freundschaftlichen Verhalten gegenüber den brittenfreundlichen Häupt­lingen und Stämmen ab. Uebrigens sei die beabsichtigte zeitweilige Unter- stützung Abdurrahmans eine rein pecuniäre. Nun würden ihm auch einige erbeutete afghanische Kanonen zurückgegeben werden.

London, 27. Juli. Das Oberhaus nahm die irische Pächterent. schädigungsbill in erster Lesung an. Die zweite Lesung findet am Montag statt. Earl Grevy kündigte an, er werde die Ablehnung der Bill beantragen.

Paris, 27. Juli, 7 Uhr 30 Min., Abds. DieAgence Havas" meldet aus Konstantinopel von heute: Die Antwort der Pforte auf die Collectivnote ist heute übergeben worden. Dieselbe betont die Unvereinbarkeit des Wun­sches des Congreffes mit der Entscheidung der Conferenz. Indem tre Ant­wort sodann die Frage von dem strategischen und von dem Gesichtspunkte der verschiedenen Raren der Bevölkerung prüft, erklärt sie es für unmöglich, Ja- nina, Larissa und Mezzowo abzutreten. Es wird die völlige Geneigtheit der Pforte constatirt, Griechenland Concessionen zu machen und endlich die Bitte an die Mächte gerichtet, ihre Vertreter in Konstantinopel zu ermächtigen, sich mit der Pforte wegen Feststellung einer definitiven Grenzlinie zu ver-

Lokales.

Gießen, 28. Juli. ^Sterblichkeit in Gießens In der Wocbe vom 18. bis 24. Juli hatten wir in Gießen nur 4 Todesfälle zu verzeichnen. Hiervon traten 3 bei erwachsenen Personen ein durch Lungenschwindsucht, Schlagfluß, Gehirnerweichung. Ein 2 Jahre altes Kind erlag den Masern, zu denen Lungenentzündung htnzugetreten war. G.

Gießen, 28. Juli. Anschließend an die Mittheilung in Nr. 164 unseres Blattes, .Bohrarbeiten für die hiesige Garnisons-Inspektion an der Grünberger Straße betreffend" wird uns die weitere Versicherung, daß auch Bohrloch Nr. III ausgezeichnete Resultate zu verzeichnen hat. Dasselbe erreichte die wasserführende Schicht erst bei 45,20 Meter Tiefe und stellt sich der Wasserstand auf 30 Meter Höhe. Das Ausziehen Des Wassers, welches einen ganzen Tag ununterbrochen fortgesetzt ward, verminderte Den Stand desselben auf ca. 28 Meter, stieg aber innerhalb 15 Minuten wieder auf vorangegebene Höhe, ein Beweis, daß der Wasserzudrang

Vermischtes.

Marburg, 26. Juli, lieber die gestrige Zusammenkunft der Gießener und hiesigen Universitätslehrer wird sich in durchaus befriedigenDer Weise ausgesprochen. Die Zahl der Gießener betrug 20, die der hiesigen Theilnehmer war etwas größer. Nach Besichtigung der

Nr.

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Nr. I H HI

zmückkehren können. Er wünsche nicht bei dem Hause den Glauben zu erregen, daß eT allzu vertrauensvoll von dem getroffenen Arrangement spreche. Die Ungewißheit in der Politik Afghanistans sei zu groß, um jeden Grund zu Sorgen auszuschließen. General Stewart sei aber stark genug, um jeder Combination zu begegnen. Ein formelles Engagement mit Abdurrahman sei nicht getroffen worden. Derselbe sei einfach als Emir anerkannt worden und habe das Anerbieten nöthigen Beistandes zur Herstellung seiner Position er. halten. Derselbe sei verständigt worden, daß Verhandlungen über Kandahar und die durch den Vertrag von Gundamuk gezogene Grenze einzuletten, jetzt

Der das Wieseck-Thal in seiner Längen-Ausdehnung durchziehende Basalt-Rücken (jeden­falls Dolerit) scheiDet die aufltegenden Tertiär-Schichten in zwei Theile, von denen der obere an der Grünberger Straße, wie schon angegeben, ein Einfallen nach süDöstlichcr Richtung und derjenige westlich des Wieseckbaches, also gegen die Stavt Gießen hin, ein Einfallen der Ge­birgsschichten in nordwestlicher Richtung nachwetsen wtrD. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß die Schichtenfolge in der zuletzt angegebenen Gegend dieselbe ist, wie diejenige, wo die Nachweise festgestellt sinD, unD daß auch bei einer Tiefe von 2530 Meter ein ebenso reines, als reichhaltiges, gutes Quellwasser getroffen werden muß, was für den oberen Stadttheil, als Justizpalast, neues Lazarethgebäude :c. von großem Vortheil werden kann.

Wiewohl die auf Sonntag, den 18 d. M. anberaumte Versammlung des Bienen« zuchtvereins für Gießen und nächste Umgegend keineswegs vom Wetter begünstigt war, so Daß ein Theil der auswärtigen Mitglieder nichr erscheinen konnte, so war dieselbe doch recht erfreulich besucht. Dem mit vielem Fleiße und Geschick ausgearbetteten Vortrage Des Herrn Lehrer Hotz in HausenHeber die Einwinterung der Bienen" folgte die Versammlung mit all- seitigem Interesse; gilt doch dieses Thema für eines der schwierigsten in der Praxis der Bienen­zucht. Sobald dem Redner der Dank der Versammlung ausgebracht war, ging dieselbe zur Diskussion obiger Frage über. Nach Beendigung derselben beschloß man, da auch in der Bienen­zucht Anschauung das beste Lehrmittel ist, demnächst einen gut besetzten größeren Bienenstand der nächsten Umgegend zu besuchen. Die Versammlung kam dahin überein, Sonntag, den 1. August, zu einem Ausfluge nach Groß-Buseck zu benutzen, um daselbst den Bienenstand des Herrn Pfarrer Deich er t anzusehen. Die Besichtigung wird mit Erledigung praktischer wie theoretischer Fragen verbunden sein. Die Vereinsmitglieder werden ihren Ausflug somit nächsten Sonntag und zwar mit dem um 5 Uhr Nachmittags nach dort abgehenden Zuge an­treten. Bienenfreunden ist es gern gestattet, an demselben Theil zu nehmen.

Ein Stromer verursachte gestern Nachmittag auf dem Kreuzplatz dadurch einen großen Menschenauflauf, daß er sich dem Schutzmann, der ihn arretirte, widersetzte und sich auf die Erde legte.

Auf eingegangene Beschwerde wurde heute Morgen bei 2 hiesigen Bäckern Revision gehalten bezüglich des Gewichts und fand sich bet dem einen ein Manko von 60, 70, 80, 100 und 140 Gramm an 2 Kilo Brod, bei dem anderen ein solches von 60, 70, 80, 100 und 120 Gramm. Dem ersteren wurden 34, dem letzteren 30 Laib Brod weggenommen. Auch werden sich dieselben vor Gericht öu verantworten haben

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Hause kaltblütig arbeiten, von außen die Leitern anlegen, die Abgebrannten in Rettungssäcken nach außen befördern, kurz, das Ganze wurde mit täuschender Natürlichkeit dargestellt. Auch zwei Petroleum-Fackeln wurden erprobt. Hebet die Leistungen der Feuerwehr äußerten sich die rcmden Berufsgenosscn mit uneingeschränkter Anerkennung. Als das Schauspiel zu Ende war, begann das Feuerwerk, ausgeführt von dem Hoffeuerwerker DiDocovich. Es wurde eröffnet mit einemWillkommen" in Brillantfeuer und schloß mit einem kolossalenGut Heil". In diesem Fach läßt sich im Ganzen nicht viel Neues bieten; dasjenige, was geboten wurde (und dessen war viel) war im höchsten Grade gelungen. Nach Beendigung des Feuerwerks verließ der größere Theil des Publikums den Festplatz, während ein anderer sich in der Fe ihalle und den Wirthschaften oder auf den beiden Tanzplätzen bis zur MltternachtstunDe vergnügte. Die Zahl der Besucher wurde gestern auf etwa 4050,000 geschätzt, die größte bis jetzt erreichte Zahl. Der Boden war zum Theil, besonders auf den Turnplätzen, zum Morast geworden. Gegen Morgen änderte sich leider das Wetter, ein starker Sturm begann zu wüthen.

Hanau, 26. Juli. Nickt lange, nachdem ein schweres Wetter unter gewaltigem Sturm über unsere Stadt niedergegangen war, brach nach 6 Uhr heute gegen Abend in dem vorderen Theil der Haingaffe dahier, nabe, wo dieselbe von der Vorstadt abzweigt, Feuer aus. Es brannte in dem Dachstock der Bebausung des Realschuldirectors Becker. Die Feuerwehr war schnell am Platz und ausreichendes Wasser durch den nahen Stadtgraben zur Hand, so daß man schon nach einer Stunde des Brandes Meister wurde. Gestern würde das Unglücf folgen­schwerer geworden sein, weil Hanau des Frankfurter Turnfestes wegen geradezu entvölkert war. Ein Steiger Der Feuerwehr stürzte aus beträchtlicher Höhe, kam indeß mit ungefährlichen Ver­letzungen davon. Von furchtbarer Wirkung war eine Dampfkessel-Explosion, die kürzlich in dem Holzschneidewerk von Brüning in dem nahen Langendiebach stattfand. Colossale Trümmer der Anlagen im Kessel- und Maschinenhaus wurden weit hinausgeschleudert und leider zwei Arbeiter getödtet, ein dritter sehr schwer verletzt. Glücklicherweise erfolgte die Katastrophe kurz vor Beginn der Fabrikarbeit. Die Hrsache ist noch nicht aufgeklärt, keinesfalls aber in der Anlage oder der Hnterhaltung und Beaufsichtigung derselben zu suchen, da, wie festgestellt, Alles in ordnungsmäßigem Zustande war.

Mainz, 24. Juli. fAufgebobene Trauer.j Vor einigen Tagen starb in Köln die ziemlich nahe Verwandte einer hiesigen Familie, ein sogenanntesErbtantchen". Als die Todes nachricht hierherkam, stürzte sich sofort die ganze Familie vis zum Säugling herab in die tiefste Trauer; man ging schwarz vom Scheitel bis zur Sohle, fußboch war Der Trauerflor, Den die Herren um die Hüte trugen. Nachdem man einige Tage auf diese Weise seinen Schmerz offenb lich zur Schau getragen hatte, begab sich flugs der älteste Sohn der Familie nach Köln, um hier die Hinterlassenschaft der Tante anzutreten, aber siehe dal diese batte laut Testament ihr ganzes Vermögen anderen, bedürftigeren Verwandten hinterlassen. Verdrießlich eilte der Sohn wieder heimwärts; welche Unterredung er mit den ©einigen gehalten, wissen wir nicht, aber am andern Tag war mit einem Zauoerschlag die Trauer verschwunden und selbst die Kleider erinnerten nicht mehr daran, daß der Tod der Familie eine der Ihrigen entrissen hatte. (M. A.)

-- In Folge des Unterstützungswohnsitzgesetzes verweigerten die Gemeinden Erbenheim und Sckierstein den Arbeitern bei dem zu erbauenden Fort jegliche Wohnung. Sie sagen: Wir setzen uns nicht den damit verbundenen Gefahren aus."

Der Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens war am 20. Juli der neue Postbau in Braunsckweig. Das Opfer des Verbrechens war Herr Link, welcher Die Modelle zu dem ornamentalen Sckrnuck des Baues angefertigt und darüber zu wachen hat, daß Die Steinhauerarbeit nach den Vorlagen gut ausgeführt wird. Einen Theil dieser Arbeit hat auch der Meisterr in Wolfenbüttel übernommen. L nun hatte Ausstellungen an einzelnen Ornamenten zu machen und verlangte vonr bessere Ausführung, widrigenfalls Abzüge am Arbeitslohn erfolgen müßten. So war zwiscken L. einerseits und - r und Dem bei demselben beschäftigten Arbeiter W. andererseits ein feindseliges Verbältniß entstanden, welches in den beiden Letzteren einen mörderischen Plan entstehen ließ. L. wurde von den Beiden aufgefordert, ihnen die Mängel an der Arbeit zu zeigen, zu welchem Zwecke alle Drei Die höchste Stelle des etwa 70 Fuß hohen Baugerüstes erklimmen mußten. Oben angekommen, wird Herr L. von hinten gepackt und nach dem Abgrunde zu geschoben. Er wendet sich aber plötzlich um und steht nun feinen beiden Feinden gegenüber. Einer von diesen gibt ihm indcß schon im nächsten Moment einen Stoß, daß er toom Gerüstbrette stürzt und ohne Frage zerschmettert sein würde, wenn er nicht so viel Geistesgeaenwart gehabt hätte, sich an einem Querbalken anzuklammern, an welchem er nun frei in der Luft hängt und nack Hülfe ruft. Um den Sturz zu beschleunigen, schlagen dcm L. seine Gegner auf Die Hände. Dieser läßt jevoch nicht los und e8 gelingt ihm, festen Fuß zu fassen. Er flüchtet sich auf das Dach. Aber auch hier wiro zum Dritten Male der Versuch gemacht, den Verfolgten, welcher jetzt schon die Sprache verloren hat, in die Tiefe zu schleudern. Da aber eilen schon andere Personen herbei und L. ist gerettet. Der Haupthäter W. stürzt fort, macht Anzeige beim Baumeister und entflieht nach seinem Wohnorte (Wolfen­büttel), wo er noch in der Nacht ergriffen und hierher gebracht wird. Am nächsten Tage wurde auch der Meister -r nach Braunschweig transportirt.

Wiesbaden, 27. Juli. Während unsere Kurdirecsion vollauf beschäftigt ist mit den Vorbereitungen zu einem Gartenfest, welches nächsten Montag Abend hinter dem Kurhause auf dem Weiher stattfinden soll und zwar nach dem Vorbilde der Feste, wie solche durch den DüsseldorferMalkasten" bekannt und berühmt geworden sind, hat sich gestern Nachmittag um 4 Uhr in wenigen Minuten ein Unwetter über unserer Stadt entladen welches leider große Verheerungen, insbesondere in den Kursaal-Anlagen, im Gefolge hatte. Binnen 3-4 Minuten wurden nahezu J.00 Bäume schwer beschädigt und fast die Hälfte davon unten oder in der Mitte des Stammes abgebrochen. Durch die herabstürzenden Baumtbeile wurden einzelne Ruhebänke total zertrümmert und waren verschiedene Promenadenwege unpassirbar geworden, so daß eine große Anzahl Arbeiter sofort herbcigezogen wurde, welche die Nacht durcharbeiteten, um in das Chaos der Verwüstungen w-eder Ordnung zu schaffen Auch die Thiere unseres Zoologischen Gartens en miniature im Kurpark hatten Gelegenheit, in Folge des theilweise zer­trümmerten Gebäudes das Weite zu suchen, doch gelang cs ganz bald, ihrer wieder habhaft ui werden. In der Stadt wurden nur einzelne Gebäude durch herabfallende Schornsteine und Schieferplatten beschädigt, während glücklicherweise Menschen einen Schaden nicht genommen haben. Das Unwetter zog in der Richtung des Kellerskopfs nach dem Taunusgebirge weiter.

Wie dieH. M.-Z." berichtet, starb vor wenigen Tagen zu Eschwege der Kreisphysicus Dr. Eugen Höfling, wegen seines biederen liebenswürdigen Charak­ters in seinem Wirkungskreis sowohl als Mensch wie als Arzt hochgeachtet. Dem Verblichenen war es vor einer langen Reihe von Jahren gelungen, mit einem glück­lichen Griff und in echt poetischer Begeisterung em Burschenlied zu dichten, das in­zwischen seinen Weg über alle Hockschulen genommen hat und soweit die deutsche Zunge klingt, das Lieblingslied der Studenten und nicht minder der alten Herren ge­worden ist das Lied- O alte Bursckenherrlichkeit, wohin bist du entschwunden?" In seinem bescheidenen Sinne mar der Verstorbene nie als Dichter des Liedes an die Oeffentlichkeit getreten und erst vor wenigen Jahren wurde es bekannt, daß diese von echter, wahrer Poesie durchdrungenen Worte den Arzt in der schönen Werra-Stadt zum Autor hatten.

II tief 27,00

III tief 45,20

ist 10,97 Meter, H,04

15,19 über

sehr stark ist.

Die durchstoßenen Gesteinsschichten sind bei Nr. I und II gleich, bei letzterem starker oder mächtiger, das Einfallen der Schichten ist südöstlich, also nach der Grünberger Straße und dem Lutherberge hin. Bet Bohrloch Nr. III änderten sich die Schichtungsverbältnisse unD legten sich einige, bei den beiden ersten nicht bekannte neue Gebirgsschichten ein. Die Reihen­folge war tote nachstehend gezeigt wird:

Bohrloch Nr. I. Nr. II.

Mtr.

Mtr.

Mtr

0,25 1. Humus . .

. . 0,50 1. Humus . .

. 0,80

0,80 2. Grober Kies

. . 2,00 2. Grober Kies

. 5,00

14,70 3. Flug-Sand .

. . 15,75 3. Thon, blau . .

. 1,20

5,75 4. Gelber Thon

. . 7,50 4. Flug-Sand . .

. 16,(H)

1,00 5. Wassers. Kies

. . 1,25 5. Gelber Tbon

. 12,00

22,50

Sa 27 00 6. Rorher Tbon .

7. Wassers. Kies .

. 9,00

. 1,20

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