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1880

Mittwoch den 28. Januar

Nr. 23

Erscheint ««glich mit Ausnahme der Montag«.

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©teW vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit »ringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf.

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^iDiuyty uty FXnn? hnft eine Gemeinde

Friedensstimmen.

Von ter Seine bis zur Newa, von derDonau bis zur Spre<- wird lebe kriegerische Nachricht dementirt.Friede sei ihr erst Geläute , heißt es in der Glocke von Schiller. Getreu diesem Worte scheinen unsere Officiosen b-ilisten mit aller Gewalt die Friedens-Aera einzuläuten, und die mit den auswärtigen Regierungen auf gutem Fuße siebendenPreßstimmen scheinen allesamn t di« Ordre erhalten zu haben, in die Friedenspo aune zu stoßen. Lammfromme und gefühlvolle Phrasen schildern uns die gUrckliche Zeit in welcher der Friede, der liebliche Knabe, gelagert am Bache ruht. Man möchte glauben, daß jene schönen Zetten, von denen die Apostel des Friedens träumen wirklich herannahen, aber auf der andern Seite sehen w>r die krie­gerischen'Uebungen und Rüstungen, die Erhöhung des Militäretats in allen Ländern die Truppenhäusungen und Vorschiebungen, den Bau strategischer Gsenbahn.n und die krampfhafte schnelle Fertigstellung von Festunger- durch die Forts, welche sie erst den Geschützen mit gezogenem Kaliber gegenub r zu Waffenplätzen machen- Sind das auch Symptome von der Ruhe und Sicher- W ^Dn-tschland kann sich allerdings trösten. Arm 'n Arm mit Oesterreich braucht es nicht gerate das scheidende Jahrhundert in bic Schranken zu f°r- pein^ aber es kann guten Muihes abwarten, ob man es in die Schranken fordern wird. Vor der Hand wenigstens wird uns Niemand angreisen. Das TtonbUfan i&e Frankreich will aufrichtig dt- Arbeit und den Frieden - na- Altch auch nur vorläufig" - unb wirb nicht ben etwaigen Revanchegelusten S Tollkölfe "zu Aeb7 seine Zukunft aufs Spiel setzen Der Tob des Krie^gsurhibers, des Herzogs von Gramont, und säst gletchze tig das Ht^schet- den ^des Friedensfreundes Jules Favre riesen der französischen Nation die iünape Geschickte Ihres Landes ÜV6 Gedächtniß zurück, und diese ^Erungen warnen eindringlich vor dem Gedanken, das Wohl des Landes aus die Spltze des Sckwertes zu stellen. Daß Rußland aus freiem Antriebe emrn Krieg mit Deutschland beginnen sollte, erscheint noch immer schwer glaubhaft; man sollte meinen, der Koloß auf thönernen Füßen könne zufrieden sein, wenn man ihn 5tteben8I)armonle tönt uns aber immer das Wort des Gene-

^lk.i^mnrickalls Moltke in das Ohr, daß wir gefürchtet, aber nicht geliebt ralfeldmarschallsr Mou e m Y , genöthigt, den Militarismus zu er- Uto f.e£ Ä-ÄS ?« k- m-«

k fefte Stellung, besonders der Bund mit O'sterreich, erhält

rfiwÄ w. e. MW 8-lW; eiche ben schönen Gebanken einer Abrüstung ganz ausstretcht, keine Macht mll öder kann bamit anfangen. Der Stiebe sitzt auf ben Spitzen her Bajo­nette unb bas hält bekanntlich Niemanb aus. W>e wäre es, wenn alle Mächte zu einer frieblichen Conferenz zusamment'äten? Die Jbee wäre werth, von allen Parlamenten geförbert zu werben!

e, L?tss m n hmen wenn den Eigenthümern das Recht.gegeben .

,u «eym'Genehmigung zu einer Bauverönderung d,e Ueber- zwei Jahre nach ^er agung die Straße fallenden Geländes zu verlangen,

nähme beztehunaSwe.se «Za»'""« "^ Kriterium der Ernstlichkeit des Gesuches um Ein Anderes wäre eS. noch, wenn em minw ernftlid);eit Voraussetzung ge- Da dies nickt der Fall ist, glaubt der Ausschuß, daß mindestens macht werden konnte bnraefebcnciT Mei Jahre, zu setzen wäre. Ein

ein Zeitraum von fünf Jahre",, statt: b y Entwickelung eines Stadttheils mehr solch längerer Zeitraum tragt der Allmal flteu oe v » schneidet unred-

Rechnung, ist 'M L-ben^etnes Gebäudes eine mwr z «a« |n g Me ^orte

vche Speeulationen ab. Der Ausschuß beam ag unb ftQtt btffen 3U setzen-

das Gebäude binnen zwei Jahren zu erw en zu , späterer Erwerbung den ÄSSÄnfÄ des Grundstückes zu vergüten."

« . ®»a^^ron6»ae2ln im de"n Wucher bem Äusschusie ber Kammer mit- , daß fi? Rd>8im Bu^nbesrath gegen Wteberetnsührung einer Zinstaxe

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HSWSigg

*ltiU 6 Wird dem Eigentümer die Genehmigung zu der Veränderungversagt,

so "ist die Gemeinde verpflichtet, das Gelände binnen zwei Jahren z

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Aießener DnMger

AnMk- md Msblatt fit de« Kreis Gießen.

lrath.

^lljeigen.

'knnann, Niemand«: avl meinen Namen 7'ch wr nichts hafte, «dmrdt von Trohe.

:l Hkvsrl, (5yg wn: unb HvWlg.

Hausarbeit gründiick ' 2ui ben L Marr ntonleLöber, Grün-

ter!

V.n werden Ägentcir Zeutlv.-Gesellschaft jungen angestellt.

S. 16 postlagernd

5 Mädchen für Küche icht. Vit. E. 71. er Mann aus guter in diesiges Gigarren« ; Lehrling eintreten. Ifoeb- i. Willis.

d)*n »uchi Stelle auf und ^üchenardeit ober r: bei der 6roebitior

< xnnimr Bei dem Reichs-Oberhandelsgericht waren in der

ZMMWWZ8 beträgt 28; »bgeandert wurden 6. D^e °rh°d^ bi3'^0. Sevtember 1879 waren aüs"Hess°^°nhängtg und ^^AchK«^-^N^K,^JqL 1878/79 be­arbeiteten'54s' Strafproceßsachen ^°fL°L^tmttn^ürg^Sa"ch^(!o^welche?^ LZ-W-ß WKLESL- ändert wurden; 2 blieben unerledigt.

- oQ der gestern Abend abgehaltenen Bürgerversammlung

Mainz, 23. Januar, 'der amern »veno g - murbc der einstimmige Be-

Ausgabe geworden. . ®iefem ®ebanfen Äb l?ol)e? I (It) Kammer

Versammlung zu Mainz emmüthlg ein Gesuch daü schon zur Sommerszeit

hiermit ehrerbietigst unterbreitet wwd. Es ist Thast^che^dall^ley^^z^E^ gloffen durch die hau,tge Absuhrung d^ Bruae zw Durw, y Benachtheiligung im

der Verkehr auf das Empstndltchste beem rächtigt w.ro oo» ° t^^

Winter und bei Eisgang stch dahm steigert daß vielsach « " « pjksts Wmters, Ufer gehemmt ist; daß aber zu ->ußerordentl,ch 11 Zetten wt ^^l?ng i der Verkehr mit der Jensette S-rade abge,chnttten wurde uno^t^^ ber fn den durch ta6danfle Utnsahrten er^tzt w«den wußte^ ' t "c @i§flOn0 die traurigen jüngstem Tagen zum ,,wettere Mal^- d.esen^^<bt die Stadt und Umgebung

Folgen, Hemmung d-s Verkehrs, m t vvM-r ^! w Maingau nicht zum geringsten von Neuem hauset. Und doch blldet der myem u« ßQnt)Hel§ftanb JU Main,. Ge- Theile das Sinterbanb für hen mitUeren ©enterbe febl.after entwickelt, tritt em- rab? zur Zett von Wechnackten, wo d^er selbst den Fortbestand einzelner

namhafte Embuße du^ desfen Unterb^ hat daher die Bevölkerung der Stadt

Ge chaste erschwert. Mtt oanroarer ^nerrem » - Entschließung unseres all-

Main, die Sunbe g^at" rfaierung uar Jahren gefaßte

verehrten Landesfürsten die Großh. Staatsr gterung °a» w g wieder Project der st°h°»den UeberbrÜckut g des RH°mes, zwischen M«n^ nöt6igm

ausgegrtffen hat und den Staniun Vo g M J- $ Staatsregierung in vorderen Mittel zukommen ließe. G tchwte die M-VtzNM w jn be» beiben Provinzen §SjTefcn«ben'ubh PtnVfenÄ* bnäßeben zu rufen und die bereitwillige Zustimmung Oberhesfen und Starkenburg m das veoen z i ppp^thalten bleiben, wenn es sich der Stande sand, so wird ihr letztere gll^ durch Ueberbrückung des Rheines um so gewichtige Forderung be^I ®K«eMW»enB, ^^rfte um so sicherer zu er= abkfe®U?b!Äuna dmch die Hebung des Handels und Verkehrs von

I warten fein, als di es e Ueveroruaun g vu v » Stadt Mainz ist bemüht, Mainz die Steuerttast des Landes init den schwersten Opfern aus

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S>>Kh, »= w* fe *Ä ÄS. s gKÄ.»*Ä sie

I einem gedeihlichen Ziele fuhren- D ö vl' Staatscegierung, wie die beiden Die Regierung hat aus Veranlassung eines Ueberzeugung getraaen,daß die: Grotzye zog w ^^brückung ein bleibendes Denk-

' . L 9i,.atAnR. ber Sommer mit- Kammern der «"b}Sr^efiK?UTcSt® b§^8anbeB sichern und den Beweis hefern

mal der weisen Fürsorge für die Jnteresten vev rm stpaistchen Aufgaben gewachten werden, daß auch uuser ®^j)ee^non6^huT e^ dahin: daß es der hohen

erscheint. Sut richtet °-rtrauens°°ll chrerbiMgst^^^ bie fQr ftet,enbe ueber-

Kammer gefallen wolle, der Grotzherzoguq' r ö Gelder zu verwllligen.

Mastiz^^^Jamrar'lllLä"" Namens der' Bürger^Bersammlungi Der bestellte Ausschuß.

05 Januar, dem Gesetzentwürfe für Abwehr und Unter-

MH? ÄSffStfS -N- bächttgen Erfchetuungen welche ben auSbrud) eher girt h^,.

Der^Aussihuß bemerkt dazu:Wenn außerdem die EntschSdlgunaspfllcht der wahrsam 'ha^ fowte bleleniflen, w1*e.

einet übertragbaren 6eu4e Wben- t| Wenn In betn Auslanbe

8»ll- der TSbtung eiue Euischäbig g g für ben inlänbtfchen Vieh- etne üb°Uragbare Seuche ber ausbricht, f° kann svwvbi bie

bjllavd bedrohlich f fl. au8 bem von ber Seuche heimgesuchten ®"W Eb-vb-r 0 bestimmte Grenzstrecken verboten ober gewissen I , a® ,mt,rmoTfen al« auch ber Verkehr mit Tigeren in Greozbez rken

ftcn

aMt- Äc> sagt bic J81

rüttwei^. flbhert Tichiduü .löretteurt ' ^mutenidrt frei.

&, Oetobe.

^Pchwaaren- »Mo#« , ialtheis jun., mta 10, grober \fr Ätchsrv, Otter, ; * u.Aanmchrn- Drä (öoi

JÄpfe^

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