Ausgabe 
27.6.1880 Zweites Blatt
 
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per 10 Pfd- Postsäckchen.

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Der Vorstand,

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H. Kinkel, Conditor.

Wilh. Flett.

Carl Schwaab.

Georg Wilh. Weidig.

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Hamburg.

selben. Man glaubt tndeß, daß der Senat es bei dieser Gelegenheit doch auf keinen Confltct ankommen lassen werde. Der chinesisch- Boischafter, Marquis Tseng, der von Petersburg nach Parts zurückgekchrt ist, begab sich heule mit seiner Familie nach Trouvllle.

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und zur rechten Zeit nachzugeben, wenn die Interessen des Landes nicht Gefahr laufen, darunter zu leiden. Dies ist jetzt der Fall. Nach unserer besten Ueber- zeugung kann die Amnestie verkündet werden, ohne daß irgend eine Gefahr für die Gesellschaft daraus entsteht. Die Männer, welche in das Heimathland zurückg^führt werden sollen, werden drinnen weniger gefährlich als draußen fein, und je näher man sie sehen wird, desto weniger Wichtigkeit wird man ihnen beilegen. Uebrtgens ist die Reg erung stark genug, um alle Versuche der Agitation zu bewältigen, von welcher Seite sie immer formen mögen. Es ist nicht zu befürchtn, d «ß die Bedeutung einer solchen Maßregel verkannt werde. Unsere Gefühle sind bekannt. Niemals werden wir uns mit der Un­ordnung versöhnen. Niemals werden wir Verbrechen rehabiliriren, die jedes Bewußlsein empörten und deren Ungeheuerlichkeit nur durch die schrecklichen Umstände erklärt werden kann, die sie hervorriefen. Nicht an Ihre Gerechtig­keit wenden wir uns, wir wenden uns an Ihre Milde. Wir berufen uns auch aus Beirachtungen höherer Art. die zu gewissen Stunden den politischen Ver­sammlungen Beschlüsse von einem Ausnahme Charakter vorschreiben. Indem wir die Augen der Unwürdigkeit einer zu großen A zahl gegenüber schließen, verlangen wir von Ihnen für Alle. ohne Unterschied, Verzeihung und Ver­gessen. Wir ersuchen Sie, nach 10 Jahren das Werk zu vollenden, das Sie schon zu drei Vierteln vollbrachten und das nicht auf unbestimmte Zeit unbe­endigt bleiben kann. Eine Zustimmung Ihrerseits wird uns, dies wissen wir, große Pflichten auferlegen. Ihrem Vertrauen gegenüber werden wir doppelt für den öffentliche. Frieden verantwortlich fein. Wir werden dabet keine Schwäche zeigen. Wir fühlen unseren Muth auf der Höhe der Aufgabe, und in unseren Händen wird die Autorität unangetastet und geachtet sein. Wir hoffen, meine Herren. Sie werden sich unseren Ansichten anschließen und das Gesetz, das wir die Ehre haben, Ihnen vorzulegen, ratificiren wollen.Gesetz­entwurf. Einziger Artikel. Amnestie ist allen wegen Verbrechen und Vergehen, die sich auf die Ausstände von 1870 und 1871 beziehen, sowie allen wegen politischer Verbrech n und Vergehen und wegen Preßoergehen, die bis zum 19. Juni 1880 begangen wurven, Verurteilten bewilligt."

Es gilt als sicher, daß greycinet nicht lange mehr an der Spitze des CabinetS bleiben wird, da seine Stellung durch sein unsicheres Auftreten während der letzten Ze>t unhaltbar geworden ist. Gambetta wird jedoch, falls Freycinet sich zurückznht, die Ge valt nicht.übernehmen, sondern Brisson vom republikanischen Verein, gegenwärtig Präsident deö Budgetausschusses der Depu- tirtenkammer, ferne Stelle erhalten. Im Senat gibt sich noch große Abnei­gung gegen die Amnestie kund Paul de Remusat und seine Freunde Dufaure, Laboulaye und Genossen, sowie Jules Simon gehören zu den Gegnern der-

4277) Unterzeichneter empfiehlt sich zur Aufstellung von Blitz­ableitern in bewährtester Construction und zur Anlegung von eleetri- fchen Haustelegrapben in bester Ausführung.

Carl Wigandt.

fln die HmrdmerKsmeister.

DieHerberge zur Heimath" will keineswegs das Stro- Nterthum befördern, sondern den wandernden Gesellen, die noch Lust an gefittetem Leben und Liebe zur Arbeit haben, die helfende Hand reichen, um fie vor dem Versinken im Vagabundenleben zu bewahren und der redlichen Arbeit zu erhalten. Sie will also in erster Linie dem so vielfach bedrängten Handwerk dienen. Wir richten daher an alle hiesigen Handwerksmeister die drin­gende Bitte, uns in diesen Bestrebungen fördernd entgegen zu kommen, und vor allem sich wegen ihres Bedarfs an Arbeitern an den Hausvater Meister, der darüber Buch au führen bat, wenden und uns so in den Stand setzen zu wollen, den Arbeitsuchenden sichere Arbeit nachzu-

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Der Turnausschuß des Turnfestes zu Frankfurt a. M. hat bezüglich des Fcstzuges Folgendes beschlossen: 1) Zu dem Festzuge stellen sich tie Turner In Achterreihen auf. 2) Die Reihenfolge im Zuge ist folgende. Ehrengäste; die außerdeutschen Turner; die Kreise, deren Rechenfolge vas Loos ergeben hat, und zwar VII. Oberweser, III. Provinz Sachsen, VI. Hannover, XV. Oesterreich, XIII. Thüringen, XIV. Sachsen, lila. Pommern, 11. Schlesien und Südpojen, V Unterwcser und Ems, Hlb. Mark Brandenburg, IV. Norden, X. Oberrhein, XII. Bayern, XI. Schwaben, VIII. Niederrhein und Westphalen, I. Nordosten, IX. Miktelrheln. Die Gaue ordnen sich in ihr.m Kreise nud) dem Alphabet, der Gau Frank» furt im Mittelrheinkreise zuletzt; ebenfalls nach dem Alphabet (der Ortsnamen) ordnen sich die Vereine in den Gauen. Slnd mehrere Vereine in einem Oite, jo bestimmt das Alter der Vereine die Reihenfolge. Jedem Kreise, Gaue und Vereine wird eine Tafel mit dem Namen des Kreiscs, Gaues und Vereines vorgctragrn. 3; Um den Verkehr unter den Turnern und die Aufstellung im Zuge zu erleichtern, soll jeder Turner auf der linken Sette der Brust ein sog. OrrLabzeichcn tragen, bestehend aus einem 2i/2 Ctrn. breiten und 7 Ctrn. langen, weiß- seidenen Band mit der Kceisnummer, Dem Namen des Gaues und des Vereines (Ortes). 4) Nach dem Eintritte in den Festplatz verlassen diejenigen Turner, welche die Freiübungen nicht mitmachen, den Zug und begeb.n sich auf die Gcrälheplätze, während bie Fahnenträger und ihre Begleiter noch der Festhalle ziehen, um dort die Fahnen abzugeben. Die Vollendung des Aufzuges verkündet ein Böllerschuß. Der Befehlsteht still" undRuht aus!" erfolgt durch ein Geläute, welches mittelst sechs um den Uebungsraum vertheiltcn Glocken durch eine electrische Leitung von der Vorturner Tribüne aus in Thätigkeic gesetzt wird. Zwei kurz auf­einanderfolgende Glockenschläge auf der Vorturnertribünc bedeutenGebt acht" (auf den Vor­turner oder den Leiter der Hebungen). Die Ausführung der einzelnen Bewegungen der Frei­übungen wird durch Fahnenschwenken und durch einfache Glockenschläge geregelt. 5) 2 Böller­schüsse verkünden den Beginn und dann Schluß des Turnens der einzelnen Kreise, Gaue und Vereine, des allgemeinen Kürturnens, wie überhaupt jeder größeren programmmäßigen Uebungs- Abtheilung. Den Beginn der Tagesarbeiten am Vor und Nachmittag, sowie den Feierabend zeigen 3 Böllerschüsse an. 6) Das Turnen der Musterriegen, zu welchem sich bis jetzt aus der Zahl der auswärtigen Festbesucher 4u Riegen in 23 Abteilungen angemeldet haben, ist nach folgenden Bestimmungen zu regeln: a. bie Aufstellung der Turnerabtheilungen geschieht am Steigethurm; b. das Zeichen dazu giebt das electrische Geläute. Gleichzeitig wird am Seetge- thurm eine Tafel mit der Ordnunzsnummer derjenigen Turnerabthcilung, welche sich aufzustellen hat, aufgezogen.

Frankfurt, 25. Juni. In der gestrigen Sitzung des Central-Ausschusses für das deutsche Turnfest wurde auf Grund einer Anregung des Herrn Theodor Georgii in Eßlingen beschlossen, daß der Turnanzug, so wie derselbe festgestellt worden ist, nur für Mitglieder des deutsch.österreichischen Turnerbundes obligatorisch sei, baß dagegen es den auswärtigen Turnern gestattet bleibe, in den bei ihnen gebräuchlichen bezw. vorgeschriebenen Anzügen dem Turnfeste beizuwohnen und sich an demselben zu betheiligen. Durch diesen Beschluß dürfte den Be­schwerden auswärtiger Vereine abgeholfen sein, und werden nunmehr sicher die belgischen Turner und die deutschen Tuinvereine in London u. s. w. sich zahlreich an dem Feste betheiligen.

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