ausdrückliche Voraussetzung aufgeführt ist, daß die Erkrankung am Orte des Dienstverhältnisses eintrete; zu Recht erkannt, daß Beklagter schuldig sei, dem Kläger die rmgeklagten <M. 96,74 zu ersetzen, die Kosten des Verfahrens zu tragen, sowie einen Aversionaldetrag von 10 JL an die Provinzialkasse zu zahlen.
In Sachen des Ortsarmenverbandes Hanau den gegen Ortsarmenverband Rieder- Erlenbach wegen Unterstützung des Wenzeslaus Roll wurde mit Rücksicht darauf, daß Kläger für seine Behauptung, W- Roll besitze den Unterstützungswohnsitz zu Rieder-Erlenbach, einen ausreichenden Beweis nicht erbringen konnte, die Klage als unbegründet abgewiesen und Kläger in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 20 Jt. verurtheilt.
Die Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband Rabertshausen wegen Unterstützung des Friedrich Fischer wurde noch vor der Verhandlung durch Zugeständniß erledigt.
In Sachen des Ortsarmenverbandes Queck gegen den Ortsarmenverband Stockhausen hatte die Gemeinde Queck die erkrankte Elise Odenwald dem Beklagten durch Fuhre zugehen lassen und verlangte nunmehr Ersatz des Fuhrlohnes. Der Provinzial-Avsschuß wies mit Rücksicht darauf, daß Kläger nicht berechtigt war, dem Beklagten die Elisabethe Odenwald ohne Weiteres zuzuschieben, daß deßhalb die Kosten dieser unberechtigten Zuschiebung dem Kläger zur Last fallen müssen, die Klage als unbegründet ab und verurtheilte den Kläger in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 20 JL in die Provinzialkasse.
In der öffentlichen Sitzung vom 16. Juni wurde in Sachen des Ortsarmenverbandes Gelnhaar gegen den Ortsarmenverband Conradsdorf wegen Unterstützung der M artin Möser Wittwe mit Rücksicht darauf, daß Beklagter nur die Höhe der von dem Kläger verwilligten Unterstützung beanstandet, daß aber eine Unterstützung von 80 für eine nicht vollständig arbeitsfähige Frau mit zwei kleinen Kindern sowohl im Allgemeinen, als auch mit Rücksicht auf die von den Zeugen geschilderten speciellen Verhältnisse durchaus nicht als eine zu hoch gegriffene bezeichnet werden kann, zu Recht erkannt, daß Beklagter schuldig sei, an den Kläger die eingeklagten <A 85,60 sammt Zinsen ä 5% von dem Tage der Mittheilung der Klage an zu ersetzen, die Kosten des Verfahrens zu tragen und an die Provinzialkasse den Aversionalbetrag von 20 JL zu berahlen.
In Sachen des Ortsarmenverbandes Pfordt gegen den Ortsarmenverband Uellershausen wegen Unterstützung des Adam Kraft wurde in Erwägung, daß Beklagter der Klage nur der Einwand entgegenstellt, Adam Kraft sei nicht von der Gemeinde als solcher, sondern nur von einzelnen Gemeindeangehörigen aus Mlld- thätigkeit unterstützt worden, daß dieser Einwand als unbegründet erscheint, weil nach der durch die Angabe des Adam Kraft, sowie durch die Vorlegung des Verpflegungsregisters unterstützten Darlegung des Großh. Bürgermeisters von Pfordt ein Zweifel darüber nicht obwalten kann, oaß Letzterer den Kraft nur gegen Zusicherung einer täglichen Vergütung von 40 H den einzelnen Hofraithebesitzern zuwies, zu Recht erkannt, daß Beklagter schuldig sei, an den Kläger die eingeklagten <X 23,30 zu ersetzen, die Kosten des Verfahrens zu tragen, sowie an die Provinzialkasse den Aversionalbetrag von 20 «M. zu bezahlen.
Drei andere Armenstreitsachen kamen dadurch zur Erledigung, daß noch vor Beginn der Verhandlung das erfolgte Zugeständniß angezeigt worden war.
In der Sache des Ortsarmenverbandes Cassel gegen den Landarmenverband Gießen wegenUnterstützung des Hermann Deller verfügte der Provinzial-Ausschuß Aussetzung der Verhandlung bis zur Erbringung weiteren Beweismaterials.
Außer den erwähnten in öffentlicher Verhandlung erledigten Gegenständen kamen am 15. und 16. auch noch eine Reihe von Angelegenheiten in geheimer Verhandlung zur Erledigung.
Gießen, 24. Juli. (Sitzung der Stadtverordneten am 22. Juli.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Daist, Gail, Grüneberg, Hanstein, Hoch, Homberger, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Aug. Noll, Petri, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Nach Eröffnung der Sitzung wurden die Zinsen der Stiftung des am 21. August 1842 verstorbenen Christian Gebhard Hast an 10 hilfsbedürftige alte Personen hiesiger Stadt vergeben. — Die Prüfung der Rechnung der Armencaffe pro 1879 ergab eine Einnahme von 36 530.58, welcher eine Ausgabe von JL 33 761.69 gegenüber steht. Der Gesammt- vermögensstand beziffert sich auf JL 252 585.85. — Der Stand der Plock'schen Stiftung weist im vergangenen Jahre eine Einnahme von JL 7590.80 und eine Ausgabe von 7084.87 nach. Das vorhandene Kapitalvermögen beträgt JL 77 882.67. — Die beantragte Ausmauerung eines Stollens an der Quellwasserleitung wird genehmigt. — Für Räumung der Wieseck zwischen den beiden Bahnhofstraßenbrücken und der Alicenstraße werden die erforderlichen Kosten im Betrage von JL. 100 bewilligt. — Zur Reparatur des Wehres bet der Obermühle, welches an der unteren Seite mit großen Felsblöcken versehen werden soll, wird die Anlieferung von 5000 Ctr. auf dem Submlffionswege beschloßen. — Nach Bericht Großh. Polizetverwaltung ist die Stadtbach an mehreren Stellen der Verunreinigung insofern ausgesetzt, als verschiedene Gerber durch Einschlagen von Pfählen zum Befestigen von Häuten den Abgang von Unrath aller Art, welcher sich an die Pfähle festsetzt, verhindern. Der Nachweis der Berechtigung hierzu ist in keinem Falle beigebracht worden und wird beschloßen, den betr. Gerbern aufzugeben, ihre bestebenden Vorrichtungen zum Befestigen der Häute zu entfernen, dagegen soll denselben das Einhängcn der Häute auf Nachsuchen gestattet werden, wenn sie die Vorrichtung hierzu in einer Weise treffen, daß der Waßerfluß nicht gehindert wird. — Der Bedarf an Brennmaterial für die städtischen Anstalten pro 188°/81 soll wie früher in Submission gegeben werden und wirb die Prüfung des Materials den Herren Batst, Hoch, May übertragen.— Dem Gesuch des Steinhauers Emil Kalbfleisch um Erlaubniß zum Lagern von Steinen am Wege nach den Etchgänen konnte nicht befürwortend beigetreten werden. — Das Gesuch des Joh. Leichtweis um Erlaubniß zu Bauveränderungen wurde genehmigt, dagegen dasjenige des Kaufmanns Schüler, welcher an seinem Hause am Seltersweg gelegentlich de. Errichtung eines Ladens die Baulinie soweit herausrücken will, als der 2. Stock übersteht, abgelehnt. — Betr. eines wiederholt eingelaufenen Gesuchs des Georg Brünner um Erlaubniß zur Erbauung eines Wohn- und Oeconomiegebäudes am untersten Riegelpfad beschließt die Versammlung, auf ihrem früher gefaßten ablehnenden Beschlüße zu beharren. — In Betreff des Jacobigrabens sind zwischen der Stadt Gießen und Kleinlindener Grundbesitzern insofern Differenzen entstanden, als von letzteren das Eigenthumsrecht der Stadt angegriffen wird, weshalb nach geschehener Untersuchung beschloßen wird, das Eigenthumsrecht an fraglichem Groben zu wahren. — Der „Mar- garethenhütte" wird auf drsfallsiges Gesuch gestattet, das nach dem Werke führende Geleise mit Wagen und Locomotive zu befahren, wenn die von Großh. Pollzeiverwaltung anzuordnenden Vorsicbtsmaßregeln getroffen werden. — Nach Genehmigung zur Abgabe eines Postens Fichtenstangen aus dem Stadtwalde, sowie zur Erhebung von Klage gegen die Gemeinde Thonberg wegen verweigerter Rückerstattung von Auslagen für einen Necurrenskranken wirb die Sitzung geschlossen.
Gießen, 24. Juli. Wie schon mitgetheilt, wird unter der Leitung der Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeveretn im bevorstehenden Herbste zu Oppenheim a. Rh. eine Ausstellung von Lehrlingsarbeiten für das ganze Großherzogthum Heßen stattfinden. Um Mißverständnißen vorzubeugen, sei ausdrücklich hervorgehoben, daß es sich nicht etwa nur um Arbeiten von Lehrlingen handelt, welche die Handwerkerschulen besuchen, sondern daß alle Lehrlinge überhaupt sich betheiligen können. Eine sehr rege Betheiligung ist im höchsten Grade Wünschenswerth und wirb es hauptsächlich in der Hand der Handwerksmeister und Eltern liegen, durch Aneiferung der Lehrlinge das Meiste zur Erreichung des Zweckes beizutragen. Das Nähere ist von den Vorständen der Localgewerbevereine und der Handwerkerschu en zu erfahren, welche auch die Anmeldeformulare verabfolgen.
Daß, um ein tüchtiger Meister zu werden, man vor allen Dingen erst ein tüchtiger Lehrling sein muß, weiß Jedermann, Jedermann ist aber auch an einem tüchtigen Handwerkerstände interessirt und so darf man wohl voraussetzen, daß die woh'.wollende Absicht der Großh
Centralstelle für die Gewerbe in allen Kreisen Unterstützung finden wird. Mit Beseitigung der Zünfte, die im Allgemeinen in unsere Zeit nur noch wie Ruinen herein ragten und in dieser Gestalt nicht mehr haltbar waren, ist doch auch so manches Gute und Nützliche für den Hano- werkerstand zu Grabe gegangen und gegenwärtig ist man auf verschiedenen Wegen bemüht, die entstandene Lücke wieder auszufüllen. Es kann gewiß kein Zweifel darüber fein, daß diese Bemühungen endlich von Erfolg gekrönt sein werden — vorausgesetzt, daß Jeder an seinem Theil redlich mitwirken hilft. Eine Ausstellung von Lehrlingsarbeiten aber gehört ohne Zweifel zu den Mitteln für Hebung des Handwerks.
Gießen, 24. Juli. Zur Vermeidung von Mißverständnißen machen wir diejenigen hiesigen Einwohner, welche bei Empfang der diesjährigen Communalsteuerzettel eine Erhöhung des Steuerbetrages gefunden zu haben vermeinen, darauf aufmerksam, daß eine solche in der That nicht besteht, denn der auf den Zetteln bezeichnete Gesammtbetrag ist für die Zeit vom 1. Januar 1880 bis 31. März 1881 zu entrichten, so daß 7^ Ziele in 6 Zielen zu bezahlen sind. Diese Aenderung ist auf einen Beschluß einer Stadtverordnetenversammlung zurückzu- sühren, nach welchem das Etatsjahr gleichwie bei den staatlichen Steuereaßen auch bei der Stadteaße am 1. April beginnt. —.
— Aus Anlaß einer Beschwerde unternahm die Schutzmannschaft heute Morgen eine Revision bei einem hiesigen Bäcker. Brod, welches gestern Morgen gebacken war, zeigte ein Mindergewicht von 60, 80, 100 und mehr Gramm. Brod, welches heute Morgen gebacken wurde, dagegen ein Mindergewicht von 60—190 Gramm. Alles zu leicht gefundene Brod (45 Leibe) wurden beschlagnahmt. Vivat sequens.
Handel und Verkehr.
Gießen, 24. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd.0,85 biö^L 0.90, Hühnereier 1 Stück 6 2 St. 11 Enteneier 1 Stück 6—7 H. Käse per Stück
5-9 H, Käs<matte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 22 Tauben das Paar 70—100 Hühner p. St. Jü 1.00—1.70, Hahnen p. St. JL 0.60—1.00, Wälsche 0.00—0 00, Enten per Stück JL 1.30—2.00, Ochsenfleisch 68-00H per Pfd., Kuh- und Rtndfletscd 50—56 Kalbfleisch 40—44 Hammelfleisch 64—68 3,, Schweinefleisch 64—00 L>, Kartoffeln per 100 Kilo Jü 6.00-8,00, Zwiebeln p. Ctr. JL 15—00, Milch per Liter 16 und 18 Kirschen per Pfund 12—24 H.
©erltn, 19. Juli. Mit dem 1. k- M. wird das Postauftrags-Verfahren im Verkehr zwischen Deutschland und Frankreich nebst Algerien eingeführt. Die Einziehung von Geldern tm Wege des Postauftrags (ordre de recouvrement) kann bis zum Betrage von 400 oder 500 Fr. erfolgen. Die Postauftragsschreiben sind mit 20 H in Deutschland, mit 25 C. in Frankreich zu frankiren und gehen als eingeschriebene Briefe, ohne daß dafür eine besondere Gebühr entrichtet wird. Außerdem wird bei der Zusendung des eingezogenen Betrages die Postanweisungstaxe und eine vorgeschriebene Einziehungsgebühr abgezogen. Die handschriftliche Ausfüllung des Formulars hat auch bei den Postaufträgen nach Frankreich u. s. w. mit lateinischen Schriftzügen zu erfolgen, wobei aber die Anwendung der deutschen Sprache zulässig ist. Die einzuziehenden Beträge sind in französischer Währung anzugeben. Die Adreße einer derartigen Sendung hat zu läuten: Ordre de recouvrement. Recommand^. Bureau de poste de.....
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen
Vom 17. bis 23. Juli 1880.
Aufgebote.
Juli. 17. Fabrikarbeiter Heinrich Reh von Oppenrod mit Marie Sibilla Josephine Sckmitt, Tochter deS Bauaufsehers Johannes Schmidt II. von Ober-Erlenbach. 17. Der Diener im physikalischen Cabinet zu Gießen Wilhelm Weiß von Oppenrod mit Elisabeth Neun, Tochter des Maurermeisters Franz Neun von Muschenheim. 20. Schlößer Friedrich Emil Sommeriad von Ober-Rosbach mit Marie Hammel, Tochter des Landwirths Philipp Hammel V. toon Annerod. 22. Der Kunst- und Handelsgärtner Otto Emil Ferdinand Garn, Wittwer, von Berlin mit Auguste Elisabeth Josephine Schwarz, Tochter des Universitats-Canzleidieners Johann Peter Schwarz zu Gießen. 22. Bureaugehilfe Karl Friedrich August Möller von Niederaula mit Marie ©rßninger, Tochter des verst. Musikus Johannes Gröninger von Düdelsheim. 23. Der Sattler und Tapezier Johann Georg Cramerding von Butzbach mit Henriette Caroline Hermine Marie Emilie Mathilde Schmidt, Tochter des Rentners Avolf Schmidt von Gießen.
Eheschließungen.
Juli. 17. Pelzhändler Franz Laxer Urban von Bodenstadt mit Karoltne Henriette Louise Becker, Tochter des Rentners Heinrich Becker von Gießen.
Geborene.
Juli. 11. Bertha Louise, Tochter des Schloffers Wilhelm Schumann. 13. Dem Lokomotivführer Daniel Wiechard eine Tochter. 15. Wilhelm, Sobn des Schloßers Edmund Nagel. 13. Johann Joseph N. von auswärts. 15. Heinrich August N. von auswärts. 16. Dem Feldwebel im Großh. Heß. Jnf.-Reg. Nr. 116 Heinrich Geig ein Sohn. 21. Katharine Marie, Tochter des Fuhrmanns Johannes Brück. 20. Dem Kürschner und Pclz- waarenhändler Georg Schultheis eine Tochter. 22. Dem Kaufmann Martin Scheel eine Tochter. 18. Dem Glasermeister Valentin Herdt ein Sohn.
Gestorbene.
Juli. 17. Wilhelm, 12 I. alt, Sohn deS Spenglermeisters Wilhelm Löber V. 16. Marie Magdalene Panzer geb. Ruhl, 48 I., Wittwe des Gottlieb Panzer, von Garbenteich. 20. Margarethe Euler, 66 I. alt. 22. Karoltne Elisabeth Eleonore Margarethe, 2 I. alt, Tochter des Schreiners Hermann Kröcker. 23. Kaufmann Georg Sack, 22 I. alt.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 16. Juli. Friedrich Ferdinand Geßler, Sergeant im 2. Großh. Hess. Inf.-Regt. Nr. 116, des Aufsehers August Geßler in Langenbogen ehel. Sohn, und Magdalene Diefenbach, des verst. Landwirths Wilhelm Diefenbach in Niederhadamar ehel. Tochter.
Den 17. Juli. Franz Xaver Urban, Pelzwaarenbändler in Wien, des Bäckermeisters Philipp Urban in Bodenstadt in Mähren ehel. Sohn, und Caroline Henriette Louise Becker des Rentners Heinrich Becker ehel. Tochter.
Getaufte
Den 16. Juli. Dem Sergeanten Friedrich Geßler eine Tochter, Amalie Margarethe, geb. den 29. Mat. ö v '
Den 18. Juli. Dem Regterungsaccessist Johann Philipp Ludwig Hermann Buchinger in Bensheim ein Sohn, Hans Adolf Heinrich Eduard, geb. den 21. Juni.
Denselben. Dem Sattler August Brühl ein Sohn, August Karl, geb. den 1. Juni.
Denselben. Dem Feldwebel Franz Heinrich Freudenberger eine Tochter, Ernsttne Georgine Katharine, geb. den 24. April.
Denselben. Dem Lehrschmted Ernst Mohrmann eine Tochter, Lina Sophie Anna, geb. den 29. April.
______Den 19. Juli. Eine unehel. Tochter von Auswärts, Marie, geb. den 30. Juni.
Für die Waßerbeschädigten der Oberlausitz gingen ein: Dr. Winkler 3 JL, G. S. 2 JL, Pff- D. Ä. in 8. 5 JL, Gesammelt in der Maschinenfabrik von Heyligenstäbt & Co. 30 JL 7 M. H. 10 — Summe 50 J4 7 4. — Für das Kinderhosspital in Nauheim er
hielten wir von Frau Geh. Baurath Eikemeyer 10 JL Um Zuwendung weiterer Gaben bittet __Die Exved. d. Gießener Anzeigers.
Allgemeiner Anzeiger.
Stückkohlen, gew. Nußkohlen No. I, stückreiche Steinkohlen von der Zeche Germania, Braunkohlen von der Zeche Buderus liefert in bekannter Güte von 25 bis 50 und 100 Ctr. bis Ende September zum Sommerpreise und 200 Ctr. zum Zechmvreise
Georg Unverzagt,
Kohlenhandlung,
4^6) KaplanSstraße, am Kreuz.
Reinschmeckende Kaffee’s, roh im Preise von 90 H an bis «X 1,70 per */2 Kilo, gebrannten Kaffee
von vMa 1.10 bis 2 — per 1/2 Kilo, empfiehlt
H. Fe Nassauer,
E0) B. 114 am Kreuz B. 114.


