Ausgabe 
25.7.1880
 
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171 Erstes Blatt. Sonntag den 25. Juli 188«.

Aichener Anzeiger

Anzeige- mi> AmtsMt für ixt Kreis Gieße«.

,------------------------------------------------------- PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

NeVnctionSbureaur l Schulstraße v. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi.

ErHeditionSbirreau r j «i«

Amtlicher H lj e i l.

Gießen, am 21. Juli 1880.

---Gefundene Gegensta nde:

1 silberner Theelöffel, 1 golbnet Ohrring 1 Armband, 1 Vorhemd, 1 Taschenmesser, 1,50 und M. 5 baares Geld, 1 Schuh.

Fresenius. __

Betre ffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoalichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir erinnern diejenigen von Ihnen, welche noch Im Rückstände sind, an die Erledigung der Verfügung vom 1. I. W, Anzeiger Nr. 153, binnen

8 Tagen. ' vr. Boekmann. ------------------------------------------------

Berlin. Die seit langer Zeit angestrebte Centraltsirung der im deutschen Reiche bestehenden Kriegervereine unter einer Oberleitung ist, wie man der Nat.'Ztg." schreibt, mißglückt, trotz der Mühe, welche sich der dazu berufene General v. Glümer gegeben hat. Jener Mißerfolg hatte auch den Rücktritt deS genannten Generale zur Folge, und es toirb sich nun welchen Fort- gang die zur Pflege desmonarchischen Patriotismus" gebildeten Vereine in der Folge haben werden. n

- Eine eigenthümliche Verfügung ist Seitens der Regierung in Munster erlassen worden. Es ging nämlich den Aerzten des Regierungsbezirks Munster em Rescript zu, wonach die Regierung deschloffen hat, um eine bessere Ueber- ficht über die einzelnen Medicinalpersonen deö Regierungsbezirks zu besitzen, über dieselben Personalakten anzulegen. An die Aerzte sollen Seitens der Behörden Schemata zur Ausfüllung der einzelnen Columnen vertheüt werden. Das Schema enthält die Fragen u. A., betreffend den Amtscharakter, daS Dienstalter überhaupt und die früheren Dienstverhältniffe mit Angabe der erhaltenen Orden und Ehrenzeichen u. s. w. Man scheint es hier in der That mit einer neuen Art von Conduitenlisten zu thun zu haben, indem regierungs- seittg von den Aerzten Auskunft durch Behörden verlangt wird, mit denen der Arzt als solcher schwerlich in amtlicher Beziehung steht.

Mächte verweigerten die Frist und bestanden auf sofortiger Ausführung der Convention. Noch während der Dauer der Verhandlungen und in Voraussicht £7, e 19ct?nA.?cr Türkei ergriff England die Initiative zu einem Einvernehmen der Machte und chlug den fünf anderen Signatarmachten mündlich vor, em ^,^'bgsschlffen sämmtlicher Mächte bestehendes, mit Landungstruppen versehenes Geschwader in die türkischen Gewässer zu senden Oesterreich nahm die! Flottendemonstration nn Prmc'p an, lehnte aber die Beigabe von Landungstruppen ab und beantragte, day da^ Geschwader aus nur 2 oder 3 Schiffen einer jeden Macht bestehe. Rußland trat dem Antrag einfach ohne Vorbehalt bei. Einzelne Mächte machten Vorbehalte m Details, aber nn Ganzen sei ein vollständiges Einvernehmen über die Flottendemonitrat'on erzielt. Völligi ver- schieden von den Verhandlungen Über die montenegrinische Frage seien die Verhand­lung m Über die griechische Frage; die Verhandlungen Über diese wurden erst activ, wentt die Antwort auf die Collectivnote vorliege Falle die Antwort negativ aus, so sei es wahrscheinlich, daß die Flottendemonstration die monteneAr,Nische und griechische kraae mm Gegenstand habe. Augenblicklich machten die Machte m Konstantinopel lebhafte Ansttengungen, um die Pforte zu bestimmen, den Foi-derungen Europas ohne Weiteres zuzustimmen. Die Pforte scheine dazu wenig geneigt und habe wahrend der Ickten 3eit mehreren Mächten, namentlich Rußland und England, auch Deutschland, vertraulich Eröffnungen gemacht, um das Einverständniß der Machte zuverhindern. Die Pforte habe damit feinen Erfolg gehabt, aber es fei zu besorgen, daß die Hoffnung, doch noch Erfolg erzielen zu können, dem Geiste des Widerstandes immer neue Nahrung gebe. _

Lokales.

(eicfien, 24 ^uli. In der Sitzung des Provinzial-Ausschusses der Provinz Oberhessen vom 14. Juni l. I. kam außer verschiedenen anderen Gegenständen die wichtige Frage der Errichtung eines Siechenhauses für die Provinz Oberhessen zur Verhandlung und wurde nach eingehender längerer Debatte und msbEndere nach Vernehmung des als Sachverständigen zugezogenen Großb- Kreisarztes Dr. .Glase»r mit 8 gegen eine Stimme beschlossen, einen Antrag auf Errichtung des ^»lechenhause. dem ^ov'^aIöff"®tli4er®i6ungnDom 15. Juni kam zuerst feie SRedamation be| =vo6anne§ Schneider zu Reichlos gegen das Hebregtster des Schwemeh-rtenlabu-s rur Verhandlung. Das Sachverhältniß ist salzendes: Be, Offenlegung des Hebregtsters des Schweinehirtenlohnes in der Gemeinde Reichlos pro 1879 reclannrte 3ofeanne§ Schnei" r gegen dasselbe, weil er in diesem Jahre ferne todnueme zur Heerde ge- ttiebm habe. Nach von dem Kreisamte voraenommenen Ermfftelungen über das Sach- uerbölinist wurde Termin zur öffentlichen Verhandlung vor dem Kreisausschuß .anbe- raumt und zu demselben der Reclamant und der Grohh. V^igermelster von Reichlos aeladen Der Kreisausschuß erkannte mit Rücksicht darauf, daß in der Gemeinde Reich- kos der^Schweinehitt keinen festen Gehalt bezieht, sondern von Mm zm beerbe Be­triebenen Schweine 16 Liter gemischte frucht zu erhalten hat, der Hirt mithin als Betheiligter in dieser Sache kein gültiges Zeugniß abgeben kann und andere Ieweis- mttel dafür daß Johannes Schneider 3 Schweine »n Anfang v.Js. zur Heerde aetrüchen rücht beigebracht werben konnten, zu Recht, daß die Beschwerde für begründet zu erachten und Johannes Schneider von dem Beitrag zum L>chwe,neh,rtenlohn freizusprechen se,.^ ^^ließ nach erfolgter öffentlicher Verhandlung folgendes

llrtfceil In Erwägung, daß Johanes Schneider von Reichlos gegen das £eb= Geaffter des Schweinehittenlohnes reclamirt hat; daß dieser Reclamat.on gegenüber das ^uteresse der Gemeinde nur von dem Großh. Bürgermeister zu vertreten war, und deß- balb auch in der vorderen Instanz ganz richtig nur der Reclamant und der Vertreter der Gemeinde als Parteien zur mündlichen Verhandlung geladen und die Ausfertigung d s Ur7heils auch nur diesen insinuirt wurden; daß demzusolge der recurrirende Schweinehirt in der vorderen Instanz nicht als Partei aufgetreten ist, baß an dieser ^hatfacbe selbstverständlich der Umstand nichts andern kann, daß der Krelsausschuß SSS MSS-S? »X

betrachtet wurde mährend, wenn dem Recurrenten überhaupt eine Parteirolle zuge- -ZWW--MZSZM schusse feeä Ortenberg gegen feen Ortsarmenverbanfe

tlogter nur ben ®inwonb 0 8 0 1 B ©rtenfeero im Dienste gestanben habe ®emähbeit°beS « 29 bei Unterstützungswohnsitzgesetzes feem Kläger feie d°bh°lb wGematzhei bflft bie[cr ginronnb m,t bcm Wortlaute hetz

z A mcht'zu «ereindareu^ist, weil in b'emfelben als Betätigung her Anwenbbarkeit bie

telegraphische kepische«.

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London, 23. Juli. Meldung derDaily News": Die Regierung ließ in der gestrigen Zusammenkunft afghanischer Häuptlinge erklären, dle Kön - ain erkenne Abdurrhaman als Emir von Asghanistan an; die britischen Grup­pen würden sich demnächst hinter die durch den Vertrag von Gundamuk bestimmten Grenzen zurückziehen. Die Häuptlinge nahmen die Eikläruug schweigend^Mgegm.^ Bureau" läßt sich aus Konstantinopel melden, der heutige Ministerrath habe die Antwort der Pforte auf die Colleetivnote der Mächte aeuehmigt. Die Antwort schlage den Mächten vor, dieselben möchten im Principe annehmen, daß Lartffa, Janina und Metzovo bei der Türkei ver­blieben, und auf dieser Basis Verhandlungen einletten.

Konstantinopel, 23. Juli. Der russische Botschafter erinnerte an die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Vali Mohamed, den Mörder des Oberstlieutenants Kummerau. *

Wien, 23. Juli. DiePolit. Corresp." meldet aus Cetttnje: Der Fürst von Montenegro sah sich lediglich wegen der in den Noten der P orte enthaltenen Angaben, wonach der jüngste blutige Zusammenstoß zwischen Alba­nesen und Montenegrinern von letzteren herbeigesührt sei, veranlaßt, die diplo­matischen Beziehungen abzubrechen und den Vertreter Montenegros aus Kon­stantinopel zurückzuberusen.

Loudon, 23. Juli. Unterhaus. Anläßlich des Antrages auf Berathung des Berichtes über die irische Pächterentschädigungs-Bill beantragt Sullivan ein Amendement, durch welches ausgesprochen wird, daß die Bell nicht den von der Regierung beabsichtigten loberswerthen Zwecken hinlänglich entspreche. Das Amendment wird mit 132 gegen 25 Stimmen abgelehnt. D-r General, lecretär für Irland, Forster, beantragt ein Amendement, wonach das Limitum der Pachtzinsen, woraus die Bill anwendbar sein soll, aus den Jahreswerth von 30V festgesetzt wird. Dieses Amendement wird ohne Abstimmung ge- nehmigt, obwohl G'bsen dasielbe bekämpft- Schließlich wird der Bericht am genommen und die dritte Lesung auf Montag anberaumt. Die Regierungs- Coxlage betr. die Breitung von Postanweisungen von 1 bis 20 Schilling wird * Hartington erklärt aus eine Anfrage

Arnold's: Der Vicekönig von Indien hat telegraphirt, auf dem gestrigen Durbar sei Abdurrhaman zum Emir von Afghanistan proelamtrt. Wer ih proclauntt habe s« nicht gesagt. t ,Sffentlicht eine längere

^itneg ^^'^Aet^bu'n gngUnblfe^r Iürtä'porll®U^ci^l0^a^bJuflrUnCob^Vba8^^t'o(o^l