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denselben Beifall wie die übrigen, z. 93der Spiegel der Madame Pompadour". Die agto8< koptschen Bilder erregten allgemeine Bewunderung,das Märchen vom Storch" große Heiterkeit. Bet den optischen Vorstellungen bot sich dem Auge ein Farbenspiel von solcher Pracht dar, daß das Publicum am Schlüsse laut Beifall klatschte. Heute Abend findet eine wettere Vorstellung statt. Auch wollen wir nicht verfehlen, diejenigen Eltern, die ihren Kindern eine Freude bereiten wollen, auf die Mittwoch Nachmittag 4/2 Uhr stuttfindende Kindervorstellung aufmerksam zu machen.

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Dublin, 22. Novbr. Einem gestern von der Landliga veranstalteten Meeting in Killamore wohnten 15 000 Personen bei; es wurden sehr heftige Reden gegen Grundbesitzer und Regierung gehalten.

Konstantinopel, 22. November. Eine Depesche Derwisch Paschas zeigt der Pforte an, er werde heute mit vier Bataillonen in Dulcigno einrücken.

London, 22. November, Abends. Dem Vernehmen nach wurde dem Botschafter in Berlin, Ruffell, die Pairswürde verliehen.

Petersburg, 22. Novbr. Der Großsürst-Thronfolger mit seiner Familie ist heute hierher zurückgekehrt.

Loudon, 23. November. Gestern kam es in Ballina (Irland) zu Ruhestörungen. Die Polizei suchte ein Mitglied der Landliga zu verhaften, welches an eine Ansammlung von Landleuten aufreizende Reden hielt. Letztere widersetzten sich der Verhaftung; bet dem Zusammenstoß kam es zum Blut­vergießen und mehrere Polizetagenten wurden verwundet. Endlich griff die Polizei mit Säbeln die VolkSmaffen an und setzte die Verhaftung durch. Sonntag geht abermals ein Regiment nach Irland ab.

Lokales.

Gießen, 23. Novbr. Die gestern Abend im Saale des Cafe Leib stattgehabte 8or< flcdunq de« Zauberkünstlers Basch wirkte in allen Theilen auf die Zuschauer so befriedigend, und wurden die Produktionen genannten Künstlers mit solcher Exaktheit durchgeführt, daß Mancher, der das Alles sch on gesehen" haben will, anderer Meinung werden mußte. Die Kunst- stückcken mit dem Handschuh, mit den beiden Ringen und namentlich mit derleeten Schatulle", bte außer Schreipuppen, Näbtäschchen rc. eine große Anzahl gefüllter Weingläschenfür Herrn Danz" enthielt, und aus der schließlich Herr Basch ein Centnergewicht hervorholte, ernteten

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Handel und Verkehr.

Gießen, 23 November. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. A 1,12 btö A 120., Hühnereier 1 Stück l0H, 2 St. 00 Gänseeier 1 St. 12-00 H. Käse per Stück 59 Käsematte vcr Stück 80 Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 Tauben das Paar 5065 Hühner p. St. A 0.701.00, Hahnen p. St. A 0.650.90, Gänse pr. Pfd. 5056 Enten per Stück A 1.30-2.00, Ochsenfleisch 66-00 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 4550 Kalbfleisch 5000 Hammelfleisch 5066 Schweinefleisch 6468 H, Kartoffeln per WO Kilo A 3.50-4.00, Zwiebeln p. Lrr. A 8-0, Milch per Liter 16 und 18 Weißkraut 100 Stück A 3.005.00,

Frankfurt, 22. November. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 A 40, Nr. 2 A 38, Nr. 5 A 32, Nr. 4 A 28, Nr. 5 A 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) A 32.0000, do. I (Berliner Marke) A. 30.0000.00, do. II (Berliner Marke) A 24.5000.00. Weizen effektiv hiesiger ab Bahnhof hier A 23.00 - 23.25, ab unserer Umgegend A 22.5022.75, do. fremder je nach Qualität A 22.5023.25, Roggen, je nach Qualität A 22.0000.00, Gerste A 15.50-19, Hafer A 13.7515, Kohlsamen A 27.0028, Erbsen A 1927, Wicken A 16-18, Linsen A 20-40, Bohnen, weiße, A 2325, Roggenkleie A, Weizenkleie, grobe und feine A, Rüböl, detail, A 63. Stimmung ruhig. Haupt­sächlich gefragt war:. Dringend offertrt:. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht = 100 Kilo.)

Frankfurt, 22. November. Der heutige Viebmarkt war gut befahren. Angetrieben waren ca. 380 Ochsen und Stiere, 320 Kühe und Rinder, 180 Kälber und 800 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. A 6568, 2. Qual. A 6062, Kühe und Rinder 1. Qual. A- 52-56, 2. Qual. A 4045, Kälber 1. Qual. A 45-52, 2. Qual. 00-00, Hämmel 1. Qual. A 5055, 2. Qual. A 35 -45 per 100 Pfd. Schlacht­gewicht. Schweine je nach Qualität daS Pfund 65

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Johann Georg Löschhorn, Sohn des verstorbenen Johannes Löschhorn von Eberstavt und deffen gleichfalls verstorbenen Ehefrau Ju­liane, geb, Bender, geboren am 10. November 1810, ist vor ungefähr 40 Jahren nach England ausgewandert und seitdem verschollen. Das seither mratorisch verwaltete Vermögen des­selben beträgt gegenwärtig ungefähr 320 eX.

Da seit der Geburt des Johann Georg Löschhorn bereits 70 Jahre verflossen sind, so wird nunmehr der­selbe resp. seine Leibes- oder Testa- wentscrben hiermit aufgefordert, das hier verwaltete Vermögen sogewiß binnen drei Monaten von heute an gerechnet in Empfang zu nehmen, als sollst der Johann Georg Löschhorn für tobt erklärt, und das Vermögen desselben den sich meldenden nächsten Elben auS geliefert werden würde.

Gleichzeitig ergeht an alle diejenigen, welche Ansprüche an daS bezeichnete Vermögen zu haben glauben, die Ans« fordernng, ihre desbezügltchen Rechte innerhalb obiger Frist bei Meldung der Nichtberücksichtigung dahier geltend zu machen.

Lich, 15. November 1880.

Großherzogliches Amtsgericht Lich. 7646) Langermann.

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Gießen, 23. November 1880.

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Gießen, den 22. November 1880.

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