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verursacht. Mehrere Dampfer sind gescheitert.
Londott, 22. August. Aus Stmla wird vom 22. ds. gemeldet, In Quetta gehe das Gerücht, die Garnison habe einen Ausfall gemacht, wobei der Feind gelitten habe. Nördlich von Kojatz sollen sich die Stämme zum Zwecke eines Angriffs auf die Verbindungslinie mit Pischin angesammelt baben.
Lokales.
Gießen, 23. August. Die soeben geschlossene Ausstellung vorgeschichtlicher und anthropologischer Funde Deutschlands, welche vom 5. bis 22. August im Abgeordnetenhanse zu Berlin eröffnet war, war auch vom hiesigen Verein für Loealgeschichte beschickt worden. Der Catalog enthält auf Seite 208 bis 211 eine Erklärung der 14 übersandten Nummern, welche den günstigsten Platz gefunden hatten, da sie sich in dem ersten Zimmer befanden, welches bet der großen Zahl der Ausstellungsräume meistens am gründlichsten betrachtet wurde. Die einzelnen Gegenstände waren auf Pappdeckeln befestigt, diese in einem Glasschranke schräg ausgestellt und so eine genaue Besichtigung möglichst erleichtert. Der prachtvolle Stetnhammer von Kteselschtefer, der bet Altenstadt gefunden wurde, das aus Friedberg stammende Bronzebeil, der den Hügelgräbern der Lindener Mark entnommene Bronzeschmuck erregten oerechte Bewunderung und wurden in einzelnen Berliner Tagesblättern namentlich erwähnt. Der sehr ausführliche Grundriß des Pfahlgrabens zwischen Butzbach und Arnsburg mit Querprofilen lag in demselben Zimmer auf einem eleganten Kamine
Sobald die Ausstellungsgegenstände wieder Hierselbst eingetroffen sind, wird der Raths- dtener Moll gerne bereit sein, dieselben zu zeigen.
— Samstag Morgen halb 10 Uhr ist der Hochofen der „Margarethenhütte" angeblasen worden.
— Die Anwohner der Stadtktrche wurden gestern Nachmittag in gelinde Aufregung versetzt. Gegen 4 Uhr tönte aus dem Innern der Kirche die weinende Stimme eines Kindes, welches jedenfalls währeno des Nachmiltagsgottesdtenstes eingeschlafen und sodann eingeschloffen war. Laßt mich heraus! laßt mich heraus! rief es fortwährend. Das Herauslaffen war jedoch mit Schwierigkeiten verknüpft. Man eilte zum Kirchendiener, damit derselbe aufschließen sollte; derselbe war jedoch nickt zu Hause und die Wohnung verschloffen. Man eilte zu einem in der Nähe wohnenden Schloffer, damit er die Kirckenthüre öffne, doch diese trotzte jedem Gewaltversuche. Nun war guter Nath theuer. Endlich erbrach man die Wohnung des Kirchendieners, um zum Ktrchenschlüssel zu gelangen, mittelst dessen man den armen kleinen Schelm, einen Jungen von 9 Jahren, auS seiner unfreiwilligen Haft erlöste. Ganz verwirrt stürmte derselbe nack seinen in der Neustadt wohnenden Eltern. - Räthlich dürfte es sein, wenn nach Abhalten des Gottesdienstes die Kirche revtdirt würde, damit eine solche peinliche Scene sich nicht wieder ereignet.
— Ein Dienstmädchen von auswärts wollte gestern auf die Wiesecker Kirchweih gehen. Da demselben aber noch die nöthigen Stiefel fehlten, so erschwindelte es sich bei einem hiesigen Schuhmacher ein Paar solcker auf den Namen ihrer fiüberen Herrschaft. Auf die sofort erstattete Anzeige wurde die Schwindlerin, als sie im Begriffe stand, die neuen Stiefel anzuziehen, von einem Schutzmann verhaftet und in's Arrestlocal verbracht. Die Differenz zwischen Tanzboden und dem letzteren ist ziemlich groß.
Gießen, 23. August. Vom denkbar herrlichsten Wetter begünstigt fand gestern auf dem Teiche zu Bad-Nauheim die 2. Ludwigs-Regatta statt. Nack dem Programm starteten:
I. Vierruderige deutsche Dollenboote mit Ausjenkiel für Juniors.
(Preis: 1 silberner Pokal unv 5 Ehrenzeichen.)
Es siegte Boot Ludwig des Mainz-r Ruder-Club gegen Boot Hanau der Hanauer Rudergesellschaft.
II. Einruderige outrigged Raceboote (Skiffs).
(Pris: 1 silberner Pokal und 1 Ehrenzeichen.)
Bei diesem Wettrudern ereignete sich ein Unfall, indem Herr Klein von Offenbach mlt
belasten, eröffnet worden sein, aber gestern Abend stürzte er sich von einem Fährboot in den Fluß Delaware und man glaubt, daß er Selbmord verübt habe, da er an Anfällen von Melancholie litt. Die Polizei hält das Ganze indeß für einen schlauen Fluchtversuch, da seine Leiche nicht gefunden worden ist.
Elberfeld, 18. August. In dem Hause Baustraße 74 ereignete sich diese Nacht em trauriger Unglücksfall. Die Straßen-Gasleitung war undicht und daö Gas suchte sich einen Weg durch den Boden in ein Zimmer, in welchem der Geselle und der dreizehnjährige Sohn des Schneiders C. Grünewald schliefen Heute früh fand man den Sohn, einen boffnungs> vollen Jungen, die Freude seiner Eltern, todt im Bette. Der Geselle gab noch Lebenszeichen von sich und wurde sckleunigst aus dem Zimmer entfernt und in ein benachbartes Haus gr bracht. Der herzugerufene kgl. Kreiswundarzt ordnete das Nöthige an. Es ist möglich, dm Gesellen noch am Leben zu erhalten. Seit heute früh 71/2 Uhr sind Gasarbeiter damit be- schäftigt, das Straßenpflaster aufzubrechen und nach der schadhaften Stelle zu suchen.
Dortmund, 17. August. Atß dieser Tage ein Kaufmannslehrling kurz vor 6 Uhr Morgens in bas Geschäft seines Lehrherrn kam, bemerkte er, daß daselbst eine Partie Bleirohre gestohlen waren. Unterwegs war ihm ein Mann begegnet, der derartige Rohre trug und es damit recht eilig zu haben schien. Das war der Dieb! sagte sich der junge Mann, setzte sich auf ein Velociped und jagte hinter dem vermeintlichen Diebe, der schon einen bedeutenden Ißor sprung gewonnen, her. In der Nähe von Dorstfeld gelang es dem jungen Manne, den Rohrträger einzuholen, der dann auch gestand, die Rohre gestohlen zu haben. Der Dieb wurve verhaftet. Die Verfolgung eines Diebes mittels eines Vclocipeds ist gewiß neu. (D. Z.)
— ^Heiligen- unv Seligen-Statistik.j Ein in Trient erscheinendes italienlsckes Blatt veröffentlicht eine eigenthümliche statistische Zusammenstellung, nämlich die „der Heilig- und Seliggesprochenen der modernen Epoche". Hiernach beträgt die Zahl Derjenigen, welche nach dem Jahre 1500 starben und bis jetzt kanonisirt, d. h. heilig gesprochen wurden, 96; beatificirt (selig gesvrochcn) wurden in derselben Zeit 320. Die Majorität der Heiligen und Seligen, nämlich 358, gehört dem männlichen Geschlechte an; nur 58 gehören zum weiblichen. Den religiösen Orden gehören 321 an, die anderen waren Weltgeistliche oder Laien. Die große Familie der Franziskaner zählt unter den Heiligen und Seligen während obengenannter Epoche 221, Jesuiten waren 90, Dominikaner 59, Augustiner 19, Karmeliten 5, Theatiner 5, Trinu tarier 3, Pbämonstratenser 2, barmh:rige Brüder 2; 2 waren Oratorianer, 1 Basiltancr, 2 Salesianer, 1 Benediktiner, : Servtt, 1 Somaae, 1 Kleriker der Mutter Gottes, 1 Minorit, 1 Kamillianc, 1 Piarist, 1 Barnabit, 1 Lazarist, 1 Passionist, 1 Redemptorist; 28 Heilige und 48 Selige waren Italiener; 17 Heilige und 49 Selige Spanier; 1 Heiliger und 36 Selige Portugiesen; 6 Heilige und 8 Selige Franzosen; 12 Heilige und 1 Seliger Holländer, 4 Heilige und 1 Seliger Belgier; 2 Heilige und 2 Selige Deutsche; 1 Heiliger und 1 Seliger Polen; 1 Heiliger Däne; 1 Heiliger Russe (soll wohl heißen Ruthen« und sich auf den Märtyrer v. Plock, Erzbischof Josephat Kuncewicz, beziehen).
— Die Lebensversicherung in ihrer ältesten und wirthschaftlich wichtigsten Gestalt hat den Zweck, daß Derjenige, welcher auf sein Leben die Versicherung nimmt, auch nach seinem Tode für den Unterhalt der Seinen sorgen will. Die Prämie, welche er der Versicherung^ gesellschaft zahlt, ist eine Ersparniß, welche er bei der Gesellschaft niederlegt. Während der Privatmann die kleinen Sparbeträge nicht sofort wieder zinsbringend anlegen kann, ist dies eine Versicherungsgesellschaft im Stande, weil sich bei ihr stets die Prämien-Sparbeträge zu Kapitalien in solcher Höhe ansammeln, daß daraus zinsbare Kapitalsanlagen gemacht werden können. Hiermit widerlegt sick der noch immer weit verbreitete Jrrthum, baß der Versicherung^ nehmer, wenn er selbst die Prämien spare, sich das Kapital für die Seinen selbst ansammeln könne; es wird dabei übersehen, daß der Privatmann keine Zinsen ziehen kann, während dies die Versicherungsgesellschaft im Stande ist Aus diesen Zinsen werden von den Gesellschaften die Betriebskosten ebenfalls gedeckt, und man kann daraus zugleich ersehen, wie irrtbümliÄ der Glaube ist, daß die Prämien von der Gesellschaft für den eigenen Unterhalt, wenigstens zum Theil verwendet würden. Man möge weiter nicht unberücksichtigt lassen, daß der Vertrags mäßige Zwang zur Prämienzahlung sehr wohlthätig ist; denn die hierin liegende Ersparniß würde sonst nicht gemacht werden; "die Sparbeträge würden bei dem besten Willen zu laufenden Ausgaben verwendet und statt eines gesammelten Kapitals findet sich beim Tode des Familien Vaters ein Deficit in der Kaff?. Von der Erwähnung weiterer Vortheile der Lebensversicherung sei für diesesmal abgesehen und schließlich nur noch darauf aufmerksam gemacht, daß nach einem
England.
w n. sT.rtÄ wknter'scke Bureau" meldet aus Stmla:
London, 21. August- cvpnnrflb(lb aukaeschlaaen. Ginge-
SSäStSsä-ä - - -
Gesterrcich.
Wi-N. 21. «<£•”
»-Ich- « MS X. Die zu gleichem Zwecke von
gg agVwff. »'M w -°ch -Ich--l"-°
Telegraphische Depeschen.
Wagner'S telegr. Correspondenz-Bureau.
9Q Seitens der Regierung wird bekannt ge-
wurden von allen Gouver- wacht: Laut Allerhöchstem Bef h () J.x $ Aufsicht befindlichen Personen neuren Nachrichten über d e c J AMch 6creitg eingelaufen
eingezogen; diese Nachrichten st mn « „dgülttq entschieden werden- und wird nunmehr bezüglich derselbe ^8 oom Mat bis August 1880 In Erwartung solcher Entscheidung administrativer
Personen thells ÄK das Recht erholter,
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n “öra ,üä" TS-."S- »•" Ä*’ LS SÄ' ®Ä
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empfangen. ~ . -^rownsville fast vollständig und inMat^-tas
ovu j^Sufer. Derselbe hat in den Nachbarstädten ebenfalls großen Schaden
Darmstadt, 20 W “
kammer findet in diesem Jahre Samstag, den . O ' _ Abend brach em Theil
jedesmal am ersten Samstag im October abßc^Q,lt^ b stürzten Schwimmlehrer und Offi- der Militärschwimmschule am großen Woog z, s bei dem keineswegs unerwartet
ciere, einen dichten Knäuel bildend, in das W ff . y 5 September, feiert das Rettungseingetretenen Ereigniß Eemen Schaden. S g- Militärgesetznovelle wird im
baus za H-Hniein - d. B. fein W'W- -3« »Ä Mli-r-Bataillon zum
Verband der Großy. Dwiston -in neues Ba aillon »I eg D„ Biet hetsijchen
2. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 116 tritt. Z tic Dann von dem betreffenden
Infanterie-Regimenter je eine vollständige Compagnie avgeven,
Regiment wieder zu ergänzen ist. (R ,vfr.1Q(,n killen und einen bedeutenden Werth
- Bei Li-f-rungsnertragen, n>eld>e fu« efllw rf» g<m loU« 8om 5 Wal 1880
repräsentiren, ist nach einem.Erkenn ntoes »«ch-gmch» »w I onzunehmen, daß die
2-M LLLiL
Betreff der weiteren Lieferungen nicht m Verzug kommen. trotz der viel-
fachen Warnungcn^durchO die ^Presfe es ^m.r noch^L-att gib.»eiche auf dm -lken Schwinde: äs* gestern wieder cm hiesiger Herr und deffen Ga 1 »»erunaen daß die Waare fast geschenkt
Händler anker den bekannten Vorfpiegelungm and B -uerung-^uM
fei, -wen Posten Le nwand" für a 90 M ushangte. Bon „verständiger Seite
und der fremde Händler sich °nlf-rnt ha>te, v Schund" fei, welche noch lange nicht einen prüfen und es ergab stchnurp daß diefelb..derreinste„ -Y J Lehre für All-, welche geneigr
.Der Commandircnde des 10. Corps nayerre \ mit seiner Brigade die
ment und gab den ihm entgegenreitenden^aftn Brigade nur aus dem ersten
feindliche Infanterie zu attaqmren. Dieser theil ' ( ^oße Waffe der geschloffenen
Garde-Dragoner-Regiment bestände und. daß -r ^u*7U^u:tX^et^^^e^^en könne, wenn und gänzlich inkact-n s-lndlich-n Jnf-nt«i- ein n E s a B Voigt-Rb-etz
ihm g-stait-k wurde, den M°m-ntzu- Attaque lbst fcen gelnb aud) nur zehn
widerte. »Das Regimen soll * “ oann hat es seinen Auftrag und seinen
KÄ hat am Montag Dr. Buchanan angeklagt, falsche Doctor-Diplome t,« haben. Heute
würde die Schwurgerichtsverhandlung gegen Buchanau, der gegen Bürgschaft auf freiem Fuß
London, 21. Jellalabad au,geschl-st-n. Etnge.
General Stewart h°t s " H°up.qu-rtie^ unbe^aigt passtet. M°ho> •
borene sagen aus, General K » n£ g(mlfcn. _ verlautet, Ajub med Khan und kashim s^a . ^ Ungeduld der Stämme Kandahar noch
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- . Boot „Undine" der Off-nb-cher Rud°rg°I.°sch°'t mit dem n^sien ElE.e in B-.ührun^ kam.
■ • - : D<e Preis wurde für Dir nächstjährige auggelegt. S.m P->rin°r wa v
®ebuIt ( mit « „Syrene" der G.gh» siir Junwrs
Ehrenpreis'Sr"Lgi° Hohe" des von Hessen
Es siegte Boot Nordstern d» Offenbacher R ud er g- l l, ch a ft gegen Boot
Gießen °er Gießener fiel «uä.
VI. Vierruderige Deutsche DolleN'Flachboote.
Preis: 5 Ehrenzeichen.
Es siegte Boot Hecht gegen Book i>a h n^er Gi-nen-r Ruoergesellschasi.


