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— Das Generalpostamt erläßt eine anerkennenswerthe Verfügung, die wie folgt beginnt:
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Spanien.
Das Journal „El Liberal" glaubt, daß eine Staaten in Marokko sich bald als dringlich über neue gegen Juden begangene Excrffe. —
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Die Gesandten Frankreichs, Italiens und Portugals haben gegen die Wetge. rung des Sultans von Marokko, die Naturalisation marokkanischer Unter» thanen in fremden Staaten anzuerkennen, protestirt.
Madrid, 20. März. Intervention der europäischen erweise. Das Blatt berichtet
säßen, welche man in die Worte zusammenfaffen könne, daß das Gute nur durch das Zusammenwirken aller Guten erreichbar sei. Der Botschafter hob ferner hervor, daß der Kaiser den Frieden wolle; dieser sei das Ziel Seiner Politik. Der Botschafter bemerkte sodann, seiner Ansicht nach sei durchaus keine Wahrscheinlichkeit, daß der Frieden gestört werden könne, denn die bewunderungswürdige Organisation der Streitkräfte Deutschlands werde nirgends den Wunsch und die Hoffnung erwecken, Deutschland mit Zortheil angrrifen zu können. Schließlich berührte Redner die innere Politik Deutschlands und drückte den Wunsch aus, der Kaiser möge Seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt sehen, den Wunsch, der Nation den vollen und ganzen Frieden zu geben, nachdem Er dieselbe zu ruhmvoller Einheit geführt.
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Telegraphische Depeschen.
Wagrrer's telegr. Correfpoudenr • Bureau.
Berlin, 22. März. Die Feier des kaiserlichen Geburtstages wurde durch einen Choral eingeleitet, welcher vom Trompeter Corps eines Kaoallerie- Regimentes von der Kuppel der Schloßcapelle zur Reveillezett geblasen wurde. Der Kaiser beging den Tag in voller Frische und Rüstigkeit und nahm in der achten Morgenstunde in voller Uniform die Glückwünsche Seiner nächsten Umgebung entgegen. Darauf befeuntrten die Majestäten mit den Großh. Baden'- schen Herrschaften. Um halb 11 Uhr erschienen die Prinzen, Prinzessinnen und fremden Fürstlichkeiten zur Gratulation, um 11 Uhr der gesammte königliche Hof, Nachmittags 1 Uhr die Botschafter. Später findet bei den Majestäten Familientafel statt.
Der heute zum Hauptmann beförderte Prinz Wilhelm reist Abends 10 Uhr nach England ab zum Besuche des Prinzen Christian von Augusten« bürg, bei welchem sich die Prinzessin Auguste Victoria von Augustenburg befindet, und kehrt am 31. März nach Potsdam zurück. — Der Kronprinz begibt fich zur Begrüßung der Königin Victoria demnächst nach Baden-Baden und sodann mit der Königin Victoria nach Darmstadt zu den Einsegnungs- Feierlichkeiten. — Der russische Botschafter in Paris, Fürst Orloff, gedenkt bis Freitag hier zu bleiben; derselbe wurde heute Nachmittag vom Kaiser in Audienz empfangen. — Bratiano ist gestern Abend nach Neuwied abgereist und geht von da nach Paris.
Konstantinopel, 22. März. Als der Großsherif von Mekka am 14. März in Djeddah einzog, wurde er von einem als Derwisch gekleideten Individuum durch Dolchstiche verwundet. Derselbe ist gestern gestorben. In einer Depesche an Layard wird der Mörder als ein persischer Fanatiker bezeichnet. Die Pforte erhielt noch keine Nachrichten.
Paris, 22. März. Die Mitthetlung der „Hefl. Morgenztg.", in dem hiesten Hause „Au bon Marchs" seien durch türkische Teppiche die Menschen- blättern und Pest eingeschleppt und bereits mehrere Todesfälle unter den Angestellten des Hauses vorgekommen, wird von der „Agence Havas" für vollständig unbegründet erklärt.
Konstantinopel, 22. März. Die ärztliche Commission erklärte den Mörder Komaroff's für unzurechnungsfähig. Aus Antrag der Pforte wurde die russische Botschaft von der russischen Regierung ermächtigt, einen Delegirten den Verhandlungen des Kriegsgerichtes beiwohnen zu laffen.
Lokales.
Gießen, 23. März. Bei unserem gestrigen Referate über die Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers haben wir vergesten, auch einer Feier desselben, welche auf dem Lenz'schen Felsenkellcr stattfand, zu gedenken. Dortselbst versammelten sich, wie alljährlich, eine Anzahl Bürger und Beamten, um das bohe Geburtßfest würdig zu feiern. Daß dabei ein kräftiges Hock auf unseren allverehrten Kaiser Wilhelm ausgebracht worden, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung.
Gießen, 23. März. sSchwurgerichtsverhandlUNg.j In der gestrigen Sitzung kam die Anklagesache gegen Heinrich Konrad Eberhard von Ober - Schmitten wegen Raubs zur Verhandlung.
Johannes Löber III. von Rainrod war am 20. September 1879 in Echzell gewesen, hatte inner daselbst in Diensten stebenden Tochter ein Paar Schuhe gebracht und von deren Dienstherrin 6 X in zwei Thalerstücken erhalten — lieber trat am Nachmittage des 20. September seine Rückreise an und kehrte unterwegs bei Wirth Kirchhof in Ober-Schmitten ein. Er traf in dieser Wirtschaft mehrere Rainröder «Männer, sowie einen Fuhrmann von Eichelsdorf an. welcher mit seinem Wagen vor der Wirtbschaft hielt Löber und die Rainröder Leute beabsicktigren mit dem Fuhrmann bis nach Eickelsdorf zu fahren, da indessen Ersterer etwas zögerte und der Fuhrmann rasck abfuhr, so blieb Löber zurück. — Er hielt sich noch etwa eine Viertelstunde in der Kirchhof'schen Wirtschaft auf und bot ihm hier der Angeschuldlgte seine Begleitung an Löber lehnte die Begleitung ab, Eberhard drängte sich jeoock förmlich dazu und verließen sie gemeinsam die Wirthschaft. - Unterwegs merkte Löber, daß Eberhard den Branntwein spürte und forderte denselben wiederholt zur Rückkehr auf.
Angeschuldigter blieb nun zurück und ging Löber ohne sich umzusehcn seines Wegs weiter Als Löber eine Strecke gegangen und an eine Stelle gekommen war, wo die Chaussee eine Krümmung macht, kam von -er rechten Seite der Chausiee eine Mannsperson, in welcher er den Angeschuldigten erkannt haben will, auf ihn zu, warf ihn ohne wetteres nieder so vaß er mit dem Kopfe in den Ebausieegrabrn zu liegen kam, kniete sich auf ihn, griff ihm sofort in seine rechte Hosensasche, in welcher er seine Pfeife und sein Geld lose stecken hatte und lief dann eiligst davon. Löber erhob sich wieder von der Erbe und gewahrte, daß ihm die zwei Thalerstücke fehlten. Er ging nun, nachdem er sich von seinem Schrecken einigermaßen erholt hatte, nach Ober-Schmitten zurück und machte hier von dem Vorfall Anzeige
Eberhard wurde in Untersuchung gezogen und in Haft genommen.
Die Geschworenen hielten sich von der Schuld des Angeklagten jedoch nicht für überzeugt und sprachen das „Nichtschuldtg" aus, worauf der Gerichtshof seine Freisprechung verfügte.
Die diesmalige Schwurgerichts-Periode ist mit dieser Verhandlung beendet.
Gießen, 23. März Dom 15. bis 20. März batte in den Reeurrenshospitälern zu Gießen nur ein Zugang statt, und es verblieben 26 Kranke (21 M., 5 9B.); die Gesammtzabl der dort in Behandlung gekommenen Kranken beläuft sich nunmehr auf 190 (168 M., 22 W.) die Zahl der Verstorbenen auf 17 (15 M, 2 W.j. — Im Recurrenshospital zu Friedberg gingen zu 3 Kranke, genesen ab 2 und es verblieb ein Stand von 22; die Gesammtzahl der dort aufgenommencn Kranken betrug 75, wovon 5 verstarben — Einzelne Fälle von Rückfallfieber wurden neuerdings gemeldet aus Lauterback und vom Hof Eisenbach, woselbst die Krankheit durch einen zugereisten Taglöhner eingeschleppt worden war. (D. Ztg.)
— sB er i ch ti gung.j In der letzten Sonntags Nummer bitten wir szei den Quittungen für Beiträge der Herberge zu lesen A. von Harnier anstatt von Hornier und in der Totalsumme anstatt 3447 X 40 — 4347 X 40 H. Der Druckfehlerteufel hat hier die
wohltbätige Summe verringern wollen, was jedoch nicht angeht.
Vermischtes.
Langen, 21. März. Gestern war in der Gegend des Jagdschloffes Wolfsgarten ein großer Waldbrand, der wie wir vernehmen, etwa 50 Morgen Wald zerstört haben soll.
— Das Eisenbahn Unglück, das sich am Samstag Vormittag vor dem Bahnhof in Halle a. d. S. zugetragen, batte furchtbare Dimensionen. Der Weichensteller, der seine Weiche falsch bedient, der das Unglück verschuldet hatte, dem der Tod emes halben Dutzend Menschen zur Last fällt, hat sich in seiner Wärterbude erhängt. Er hieß Schrader und hinterläßt Frau und Kinder. Freilich hätte ihn für sein Verschulden eine harte Strafe getroffen und es ist auffallend, daß er vier Stunden nach dem Unglück noch nicht verhaftet war. Seine Fahrlässigkeit wäre ohne Frage mit 5 bis 6 Jahren Gefängniß geahndet worden Die Ursache des Unglücks war, wie Dem „Berl. Bors -Cour." Privatdepeschen aus Halle melden, folgende: Der alle vier Wagenklaffen führende Personenzug der Magdeburg-Halle-Leipziger Strecke i Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn, seit dem 1. Januar in Staatsbetrieb), der um i/2S Uhr Magdeburg verlassen har, sollte um 9 Uhr 57 Minuten in den Bahnhof Halle e»nfahren. Der Bahnhof Halle ist gemeinsames Eigenthum der Berlin-Anhaltischen, der Thüringischen und der Magdeburg Halberstädter Bahn. Die eine Bahnhofsseite dient ausschließlich dem Verkehr der Anhaltischen Bahn, den nach und von Berlin laufenden Zügen und der Thüringischen Bahn, dem Verkehr der Züge nach und von Eisenach, Frankfurt re. Die andere Seite des Perrons und der Geleise dienen dagegen allein dem Verkehr der Magdeburg-HalberstäDter und der längst mit ihr fusionirten Magdeburg-Leipziger-Bahn. Auf jener Magdeburg-Halberstädter Seite nun hat sich der Unfall zugetragen; der große Durchgangsverkehr von Berlin nach Thüringen u. s. w. ist nicht gestört und was die Verkehrsstörung anlangt, so fällt sie wie wir weiter unten erwähnen, auch auf der vom Unglück betroffenen Strecke nicht in's Gewicht. Doch nun endlich zu Dem Unglück selbst. Unmittelbar, wenn der von Halberstadt' kommenDe Zug in Den Bahnhof Halle eingelaufen ist, unD zwar um neun Uhr achtundfünfzig Minuten, verläßt Der Zug von Halle nach Aschersleben, ebenfalls auf der Linie der Magdeburg-HalberstäDter Bahn Den Bahnhof Halle. Der eine Zug läuft auf Dem einen Geleise em, Der onoere verläßt den Bahnhof aus dem Neben-Geleise. Durch die unglückselige Weichenstellung des Schrader liefen die bdDen Züge aufeinander. Die eine Locomotwe wurde zertrümmert, die Waggons thürmten sich hock auf, barsten aufeinander, überscklugen sich unD stürzten zu beiden Seiten des Geleises nieder. In eine ungeheure Trümmerstätte waren die Geleise verwanDelt, auf denen eben noch die beiden Züge standen. Die Passagiere des einen, des eingehenden Zuges, wurden von dem Unglück getroffen, als sie sich eben zum Aussteigen rüsteten, eben am Ziele ihrer Reise waren. Dadurch scheint das Unheil nock größer geworDen zu sein, als wenn die Personen ruhig im Zuge gesessen hätten. Der auslaufende und der einlaufende Zug sollten auf parallel nebeneinander befindlichen Geleisen gehen. Durck die falschen Weichenstellungen wurde der Halber- städter Zug auf das Geleise des Zuges nach Aschersleben gelenkt unD der Zusammenstoß erfolgte infolge dessen im spitzen Winkel Ein Wagen vierter Elaste wurde förmlich zermalmt unD seine Intasien haben auch das größte Contingent zur Zahl der Verwunveten gestellt. Es entstand eine ungeheure Verwirrung, trotzDem man all? eroenkliche Hülfe requirirte, um die Trümmer fortzuschaffen. Unter den Verletzten, die man hervorzog, fand man vier Passagiere sofort als Leichen, mehrere Dutzend Personen, die gequetscht und verwundet waren, brachte man aus den Trümmern hervor oder half denselben aus den halb zertrümmerten Waggons aussteigen, während man die Schwerverwundeten auf Tragbahren und mittelst Wagen in die Klinik in Halle schaffen mußte. In der Klmik fürchtet man, daß von den Schwerwundeten noch mehrere gleichfalls Dem Tove zum Opfer fallen werden. Die Trümmerstätte bot während des gestrigen Tages einen geradezu entsetzlichen Anblick dar. Unter und zwischen den Trümmern der Waggons lagen menschliche Glieder, und neben einem Trümmerhaufen sah man einen öom Rumpfe getrennten Arm Dann wiederum sah man Blutlachen, blutige Fetzen von Kleidern unD zerquetschte Theile menschlicher Körper. Selbst Eisenbahnbeamte - die wohl nicht im Verdacht Der Sentimentalität stehen — waren von diesem Anblick aufs Tiefste erschüttert. Die Betriebs- direetion ordnete an, daß die Züge über den Rangirbahnhof geleitet würden, so daß auch auf der Magdeburg Halberstädter Seite des Halle schen Bahnhofs eine Verkehrsstockung nur für kurze Zeit eintrat. Nock im Laufe des gestrigen Tages hatte man wieder für den nimmer rastenden Verkehr die Bahn frei gemacht und nach stebenstündiger Arbeit, um 53/4 Uhr, war das Geleise, auf dem das Unglück sich ereignete, wieder pajsirbar. Es wurden getödtet: Marie Emelang aus Sönnern, derselben zugehörig Arthur Wiechmann aus Closchwitz bei Wettin, ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau. Schwer verwundet sind: Friedrich Heckt aus Drohnsdorf bei Sandersleben, Auguste Reiche aus Gönnern, Gottfried Ruprecht aus Domnitz bei Nauendorf, Marie Sommer aus Gerbstedt. Friederike Schoch aus Psützdorf bei Gröbzig, Friederike Ermisch aus Rothenburg, Amalie Debitzsch aus Rothenburg, Louis Krüger aus Rothenburg, Robert König aus Bräunrode bei Hettstedt, Albert Wilke aus Oschersleben, Marie Asche, geborene Wille, aus Groß-Oschersleben, Fiau Schliebe, geborene Langguth, aus Trebitz bei (Sönnern, Otto Asche, Sohn der Frau Asche au? Gr.-Oschersleben, Marie Koch aus Wettin, 10 Jahre alt. Leicht verwundet: Fran; Thiele aus Rothenburg, Auguste Wiechmann geb. Preuße aus Clotzschwitz, Käsefabrikant Brecher aus Neutz bei Wettin, Gelbgießer Friedrich Jacob aus Wettin. Nach einem uns noch später zugehenden — aus Halle von 11 Uhr datirten — Telegramme erhöbt sich die Zahl Der schwer Verwundeten noch um 2 auf 16. Das Unglück ist eines der schrecklichsten der letzten Zeit; selbst bet demjenigen zwischen Frankfurt a. M. und Mainz war keine so große Zahl an Todten und Verwundeten zu beklagen "
— Vor dem Genuffe ungekochter Milch kann nickt genug gewarnt werden. Die Tuber- kulose unter dem Rindvieh ist viel stärker, als man glaubt unD wird durch den Genuß von roher Milch der Krankdeitsstoff leicht auf Den Menschen übertragen, namentlich ist Dies bei den Kindern der Fall, welche mit Kuhmilch aufgezogen werden. In abgekocht em Zustande ist die Milch vollständig unschädlich.
Hanau, 15. März. Heute kam auf hiesigem Standesamt der gewiß seltene Fall vor, daß einem hiesiger Einwohner von seiner mit ihm in erster Ehe lebenden Frau daS 20., schreibe „zwanzigste Kind" geboren wurde, darunter 4 Zwillingspaare.
„Obwohl die Postordnung vom 8 März v I. erleichternde Vorschriften bezüglich des Verschlusses der nut der Post zu versendenden gewöhnlichen Packele enthält, so werden in dieser Hinsicht von den Postanstaltcn dock vielfach Anforderungen gestellt, welche über das Maß des Nothwendigen hinausgehen und von dem Publikum als unbegründete Belästigungen empfunden werden. Namentlich wird Versiegelung verlangt, wo sie nickt nothig ist und wo eine Verklebung, ein Verschluß mit Siegelmarken, ober bei sonst gut verpackten und verschnürten Packeten ein zugleich als Aufschrift verwendeter Zettel, bezw bei Kisten, eine feste Vernagelung genügt." wird sodann den Postanstalten anempfohlen, den Einlieferern von gewöhnlichen Packeten Erleichterung, welche sich mit den Anforderungen der Sicherheit der Sendungen selbst und Postdienstes verträgt, zu gewähren. Insbesondere sollen die Vorsteher der Postanstalten Nachdruck darauf halten, daß die Entscheidung darüber, ob ein gewöhnliches Packet wegen
! genügender Verpackung und mangelhaften Verschluffes zurückzuweisen ist, nicht den Unterbeamten überlassen, sondern in jedem einzelnen Falle durch den Beamten der Annahmestelle getroffen werde.
Handel und Verkehr.
Gießen, 23 März. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 1.15 bis X 1 25, Hühnereier 2 Stück 10—11 H, Gänseeier per Stück 10 — 11 H, Enteneier 1 Stück 6- 00 Käse per Stück 5 — 9 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter
24 H, Tauben das Paar X 0.9", Hühner per Stück X 1.20—2.00, Hahnen per Stück X 1.50 bis 2.00, Enten per Stück X 2.50—3.00, Kartoffeln per 100 Kilo X 7—8.00, Zwiebeln p. Etr X 15—18, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 66 - 68 per Pfd., Kuh« und Rindfleisch 48 -56 Kalbfleisch 10—46 Hammelfleisch 50 — 70 H, Schweinefleisch 60 H.
Frankfurt, 22. März. (Fruchtbericht.), Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 X 35, Nr. 4 X 31, 9?r 5 X 25, Roggenmehl 0/, (Berliner Marke) X 28 50—00, do I (Berliner Marke) X 27.00—00.00, do. II (Berliner Marke) X 20.00—21.00. Weizen effectiv hiesiger ab Bahnhof hier X 24.00 27.0", ab unserer Umgegend X 23.75—24.25, Do. fremder je nach Qualität X. 23.75—24.50, Roggen, je nach Qualität X 19.2 >—20.75, Gerste X 18-2".75, Hafer X 13—16.25, Kohlsamen X 27—29 00, Erbsen X 19—27, Wicken X 16-18, Linsen X 20 -40, Bohnen, weiße. X 23—25, Roggenkleie X —, Weizenkleie, grobe und feine X —, Rüböl, Detail, X 60. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo )
Frankfurt, 22. März. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angctrieben waren ecu 350 Ochsen und Stiere, 260 Kühe und Rinder, 280 Kälber und 30" Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—70, 2. Qual. X 62—64, Kühe und Rinder 1. Qual. X- 58—60, 2. Qual. X 50—52, Kälber 1. Qual. X 54—55, 2. Qual. 48—50, Hämmel 1 Qual. X 58—60, 2. Qual. X 40 44 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund — H.
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