Ausgabe 
23.12.1880
 
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Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemciilde?uGießeir. Gottesdienst:

Samstag, den 25. December. 1. heil. Weihnachtsfeiertag.

Morgens 9*/2 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Gymnasiallehrer Stamm.

Sonntag, den 26. D ccember. 2. heil. W eihnachtsfrier tag. Morgens 9</z Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

(Collecte für die Armen der Gemeinde.) Nachmittags 5 Uhr: Dr. Buchhold.

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 26. December bis 1. Januar besorgt Pfarrer Dr, N o um ann

Passagiere beruhigt würden. Die Nachrichten in den Zeitungen lauten ungeheuer ver­schieden- Während von hier aus demFrankfurter Beobachter" telegraphirt wird, daß 19 Personen tobt seien, melden andere Zeitungen weniger. DerKöln. Ztg." wird über den Unfall berichtet:

* Köln, 22. December. Der gestern Abeno 9 Uhr 50 Minuten tn Deutz von Gießen fällige Personenzug 177 ist auf der Strecke zwischen Betzdorf und Wissen in einem etwa 10 m tiefen Felseinschnitt dadurch verunglückt, daß rm Augenblick des Vorbei­fahrens des Zuges sich erhebliche Fels- und Erdmassen, welche von dem anhaltenden Regenwetter gelockert waren, loSlösten und auf Wagen und Geleise herabstürzten. Bei der dadurch bewirkten Entgleisung und theilweisen Zertrümmerung der Maschine und mehrerer Wagen sind 2 Post- und 4 Eisenbahndeamte mehr oder weniger erheblich ' verletzt. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, befindet sich keiner dieser Verletzten in Lebensgefahr. Die Passagiere sind särnrntlich unverletzt geblieben, lieber das Unglück gehen uns von anderer Seite folgende Nachrichten zu:

Am 21. ds., Abends 8 Uhr, ist zwischen Betzdorf und Wissen in einem Fels­einschnitt der Zug von Gießen 4 Uhr 48Min.Nachm. nach Deutz durch eine plötzliche Erdrutschung entgleist. Der Eifenbahnpackwagen und der nachfolgende Personenwagen 4. Elaste sind in Brand gerathen. Vom Zugpersonal sind mehrere schwer verletzt- Der Postwagen ist durch eine nachfolgende Erdrutschung förmlich verschüttet und ein- ; gedrückt worden, wobei ein Postbeamter und ein zur Aushülfe bei der Post beschäftigter Unterofficier verletzt wurden. Der Postschaffner ist unverletzt. Die Verwundeten sind . nach Betzdorf geschafft und jetzt im Siegener Krankenhaus. Heute Abend wird wohl wieder ein Geleise fahrbar fein und die Pasfagiere brauchen dann nicht mehr um- zusteigen.

Gießen, 23. December. Von gestern früh bis heute früh ist die Lahn um 37 cm. gefallen, während das Wasser in der Stadt 8 cm. stieg. Da beide Wasserstände Niveau erreicht hatten, so konnte die Ausgerinnschleuße geöffnet werden.

Vermischtes.

Fran ksurt a. M, 20. Dec. Die Spitzbuben haben es unter dem Ge. j richtsbanne auf die Hüte der Advocaten abgesehen, denn heute wurde abermals ein Rechtsvertreter nicht köpf- wohl aber hutlos heimzugehen gezwungen. Der Kafsirer i der Sachsenhäuser Unterftützungskasse wurde wegen des Kassendefects von 19,000 JL verhaftet. Derselbe, kein gelernter Kaufmann, soll eine Buchführung gehabt haben, ! daß fein Mensch daraus klug zu werden vermag. Wohin das Geld gekommen, weiß j er ebensowenig wie der dafür hastende, gleichfalls nicht kaufmännisch gebildete Vor- i stand. Der Sieger beim fünften deutschen Turnfest Möller hat jetzt in Newyork i einen Biersalon eröffnet. Ein anderer aus Ekel vor dem Klapperfeld ausgewanderter ! Frankfurter betreibt drüben in einer großen Brauerei den Ausschank und geht es ihm j mit seiner zahlreicher Familie recht wohl. (G- A-) |

Als eine Herrschaft Ende voriger Woche ein Glas eingemachter rother- | den auf den Tisch nahm, zeigte sich das Gemüse trüb und schimmelig. Die Herrschaft ; kam auf den Verdacht, die Köchin, welche an demselben Tage aus dem Dienst gegan­gen, hätte eine Vergiftung versucht. Jedes Familienmitglied spürte demnach sofort Bauchzwicken und bekam kalten Schweiß. Was von M'lch im Hause war, wurde ge- ; trunken und weitere herbeigeholt. Dazwischen wurde gejammert und geschneen. End­lich ermannte sich der Hausherr und flugs wurde, abgesehen von anderer B-.nachrich- 5 tigung, das Glas mit den Rüben zur Untersuchung in eine Apotheke geschickt. Stunde ! aus Stunde verstrich, bis endlich der Bericht eintraf, welcher lautete:Die rolhen Rüben enthielten fein metallisches Gift, sondern sind verdorben durch Fehler beim Einmachen." Gleichzeitig lag die Rechnung bei: Für Untersuchung angeblich vergifteter rother Rüben 20 M. (Fr- Z)

Die zwölf größeren Städte Deutschlands sind nach den vorläufigen Ergeb­nissen der Volfszähluug vom 1. d- Mts. folgende: 1) Berlin 1,118,630 Einwohner; 2) Hamburg 290,055 Emw.; 3) Breslau 272,390 Einw.; 4) München 228,372 Einw-; 5) Dresden 220,216 Einw.; 6) Leipzig 148,760 Einw.; 7; Cöln 144,225 Einw.; 8) Königsberg 140,689, 9) Frankfurt a. M-136.677, 10) Hannover 122,675, 11) Stuttgart 117,021, 12) Bremen 112,114. Dann folgt wahrscheinlich Danzig, dessen neueste Einwohnerziffer noch nicht veröffentlicht ist, ferner Straßburg 145,942, Nürnberg 99,777, Magdeburg 97,145, Barmen 96,320, Chemnitz 94,968, Düsseldorf 94,800, Elber­feld 93,332, Stettin 91,707, Altona 91,124, Aachen 85,158. Zwischen 80» u 70,000 Einwohner haben: Creseld, Halle und wohl auch Braunschweig ; zwischen 70- u. 60,000 Dortmund, Posen, Mülhausen i. E-, Augsburg, Mainz; zwischen 60- u 50,000 : Kassel, Erfurt, Metz, Mannheim, Frankfurt a- d. O, Würzburg, Lübeck, Karlsruhe.

Der Bürgermeister in Ronshausen (Kurhessen) klingelte und der Ortsdiener Allendorf kam herein. Allendorf, hier übergebe ich Euch einen Gefangenen und ein Schreiben, Ihr bringt beide dem Amtsgericht in Rotenburg. Ja, Herr Bürger­meister _ Unterwegs aber denkt Allendorf, wozu machen wir alle beide den unnützen Weg? Der Kerl kann ja das Schreiben selber dem Gericht bringen. Willst Du? fragt er den Vagabunden. Sehr gern, Herr Allendorf, werde alles pünktlich besorgen, verlaßt Euch darauf 1 Allendorf geht zur Rechten, der Vagabund zur Linken mit dem Schreiben, aber nicht zum Gericht in Rotenburg. Vor ein paar Wochen wurde Allendorf wegen seines Geniestreichs vor die Strafkammer in Cassel gestellt, erhielt zu seiner höchsten Verwunderung eine Woche Gesängniß und eine Anstellung in Schöp­penstedt. tD. Z.)

(Ein Roman vor dem Wiener Findelhause.) Ein junges, elegant gekleidetes Mädchen mit hübschem, doch blassem Gesichte stand kürzlich in großer Aufregung vor­der Landesfindelanstalt in Wien. Eine halbe Stunde mochte ungefähr verflossen sein, als das Thor der Anstalt sich öffnete und eine Schaar Bauernweiber mit den Säug­lingen in den Armen, die ihnen zur Pflege aiwertraut woiden waren, herauslicß. Das Mädchen musterte aufmerksam die Bäuerinnen, sprang plötzlich auf eine zu, riß ihr das Kind aus den Armen und herzte und küßte es unter Thränen. Das Mädchen war die Mutter des Kindes und wollte es noch einmal, ehe es in die Fremde gebracht werden sollte, sehen Während sich diese Scene, die eine ziemliche Menschenmenge an- gelockt hatte, absp eite, ging ein junger, elegant gekleideter Mann, der Sohn eines Wiener Hausbesitzers, vorüber Das Mädchen erbl'cfte ihn und rief ihn, freudig über­rascht, beim Namen- Verwundert näherte sich der junge Mann der Gruppe, erkannte das Mädchen und trat mit demselben, um den neugierigen Gaffern zu entgehen, in den Hof der Findelanstalt. Dort half der Säugling mit feiner stummen und doch be­redten Sprache ein Band wieder knüpfen, das schon früher dieses Paar umschlungen hatte. Der junge Vater versprach, für das Kind eine bessere Pflege u schassen, als ihm die Bäuerin gemäßen konnte, und gelobte der jungen Mutter die Ehe, die im Laufe des nächsten Jahres stattfinden wird. Das Paar verließ mit freudestrahlen­dem Antlitze, Arm in Arm, den Hof der Anstalt und entzog sich in einem Fiaker den Augen der noch immer neugierig wartenden Menge.

Frankfurt. Auch Sachsenhäuser Damen sollen sich bei der jüngsten Volkszählung heftig geweigert haben, ihr Alter anzugeben. A an erzählt sich dort folgende ecene. Em Zähler" kommt zu zwii Damen und bemerkt, daß dieselben auf dem Zettel die RubrikAlter" nicht ausgefüllt haben Auch nach ernster Mahnung weigern sie sich, dies zu tbun.So!" sagt der Herr,da muß ich Ihr Atter nach meinem Ermeßen eintragen."Nun, und für wie alt halten Sic uns?"So ungefähr 40 und 45 Jahre." Die Damen sckreien laut auf und protesttren mit Entrüstung, entschtnßen sich aber endlich doch dazu, ihre Jugend mit so und so viel zwanzig Jahre anzugeben. DerZähler" lächelt dabei zwar etwas ungläubig, gibt sich aber galanter Weise damit zufrieden.

Um eine.' Unsitte, welche unter den Schülern grassirt, wirksam zu begegnen, hat der Oberpräsident von Schlesien folgende nackahmenswerthe Verordnung erlassen:Buchhändler und Antiquare, welche von minderjährigen Personen Bücher ankaufen oder ankaufcn lassen, zu deren Verkauf dieselben nicht durch eine schriftliche, den Käufern zu übergebende und von ihnen drei Monate auszubewahrende Erlaubntß des Vaters oder Vormundes ermächtigt sind, weiden mit einer Geldstrafe bis zu 30 JL, tn Unvcrmögensfalle mit verhältnißmäßiger Haft bestraft. Diese Strafe tritt auch dann ein, wenn die Käufer innerhalb der genannten Frist die Er» mächtigung der Polizeibehörde nicht vorzeigen."

Als Pariser Maaren werden häufig Artikel ausgegrbcn und dann natürlich auch besser bezahlt, welche in Deutschland angefertigt sindl Ein Leipziger Commissionshaus empfing vor einigen Tagen für den Wethnachtsmarkt aus Paris eine Sendung retzcnvcr Puppen. Bei näherer Betrachtung stellte sich indessen heraus, daß die angeblich in Paris gefertigten Puppen gutes deutsches Fabrikat und zwar in Sonneberg und Dresden hergestellt worden tvaren.

sGenchtsseene.) Richter:Wie kommen Sie dazu, diesen Herrn zu verklagen er hat doch nur gesagt, ich versichere Sie." Kläger:Ja eben deßhalb das ist eine In­famie I Der Herr ist nämlich Agent einer Schweine-Versicherungs Gcsellsckaft."

sAmerikana ] Ein Arzt besucht eine reiche Patientin. Dieselbe klagt besonders über

fortwährende Kopfschmerzen. Der Doctor sicht sich genau in ihrem Zimmer um; plötzlich ruft er aus:Ich hab's, Ihr Kopfschmerz rührt nur von dem elenden GaSofen her. Sit müssen denselben sofort abscbaffen, ionst kann ich nicht für Ihr Leben garantircn." Die Patientin remonstrirt, der Ofen sei so kostspielig gewesen und jetzt sollte sie denselben verlieren. Der Arzt, offenbar von der Lage der Kranken gerührt, erbietet sich großmüthiq, ihr den Ofeir abzukaufen. Seine Patientin geht gerne auf den Handel ein. Sehr kurze Zeit darauf suche dieselbe «ine neue Wohnung. Sie besichtigt mehrere, unter anderen kommt sie auch in ein Haus, wo sie zu ihrem großen Erstaunen ihren an den Doctor verkauften Ösen findet.W:r wohnt hier?" fragte sie oas Dienstmädchen, welches ihr das Haus zeigt.Mrs. Johnson, die Schwiegermutter von Doctor . . . ."

[(Sine Wrangel-Anekbote.j Unter den vielen Anekdoten, welche gegenwärtig in Berliner Bläitcrn circuliren, befindet sich auch folgende: Papa Wrangel soll geizig gewesen jein, und so soll z. B. der Nachtwächter seines Reviers niemals ein Weihnachtsgeschenk erhalten haben.Der Nachtwächter gratulirt Euer Excellenz zum Neuen Jahre!" hieß es da einmal. Wrangel schaut sich um und nicktdanke, danke, mein Sohn, wünsch es Dich gleichfalls. Was hast Du denn im vorigen Jahre bekommen?"Nichts Excellenz."Na, dann soll es in diesem Jahre ooch jo bleiben."

(Ein kostbares Geschenk.) Em Wiener Blatt berichtet vom 14. December: In dem mährischen Dorfe Lhotta wohnt seit Jahren der 61jährige Joachim Bauer, seines Zeichens Dorfgeher". So nennt man nämlich jene Leute, die während der ganzen Woche von Dorf zu Dorf hausirend umherztehcn und nur ihren Sabbath zu Hause feiern. Besagter Dorfgehrr trug seit 30 Jahren alliabbathlich jenen schwarzen Rock, in dem er einst als glücklicher Bräutigam unter dem Trauhimmel stand, und vergebens suchte ihn sein erwachsener Sohn zu überreden, statt des abgeschabten Nockes einen befferen zu wählen. Endlich wandte sein Sohn ein Zwangs mittel an. In Abwesenheit des Alten schenkte er den antiken Rock einem bettelnden polnischen Juden und harrte der Dinge, die da kommen würden. Samstag den 18. ds, früh Morgens, wollte Bauer sen. nach seinem Rock greifen und erhielt nach langem Suchen von seinem Sohne Aufklärung über deffen Verschwinden Da erhob der Alte ein Zetergeschrei, raufte sich die Haare aus und tief:Mein Geld ist weg, mein Geld ist weg!" In dem alten Rocke waren nämlich 2500 fl. in Baarem und vier Loose k 100 fl. im Futter eingenäht! Dabei auch als Talisman ein Stück Erde aus Jerusalem. Sowohl daS Geld als auch der polnische Jude waren bis heute noch nicht zu finden

Berlin, 20. Decbr. Ein boshafter Streich eines Dienstmädchens fand vor einigen Tagen seine verdiente Strafe. Der Amtsgerichtsrath H. sah fick im October genötüigt, sein Dienstmädchen wegen grober Vergehen zu entlaßen, war aber so menschenfreundlich, demselben, damit eS nicht ganz hilflos auf der Straße liege, als Geschenk freiwillig auf 14 Tage Lohn und Kostgeld anzubieten. Das Mädcben aber, eine sehr jähzornige Person, wies die gebotene Hülfe zurück und verließ mit den an die Hausfrau gertchieten Worten:Sie werben noch an mich denken I" das Haus. Kaum eine Viertelstunde nach ihrem Weggange begann das neun Monate alte Kind der Herrschaft heftig zu ichreien und war gar nicht zu beruhigen. Bei ge­nauer Nachforschung entdecke man in dem Veilchen verstreut eine Anzahl Naveln, von denen zwei sich bereits in die Beinchen des Kindes eingebohrt hatten. Das Gericht gewann trotz des Leugnens der Angeklagten die Ueberzcugung von der Schuld derselben und verurtheilte sie wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu 6 Monaten Gefängnih.

- Das amtl'che Verzeichnis» des Personals der Studirenben der Universität Berlin für das laufende Winterhalbjahr ist erschienen. Dasselbe ergibt die große Zahl von 4107 im- matrtculhten Studirenden, deren Zahl sich-gegen den vo.angegangenen Sommer um 712 ver mehrt hat. Die Zahl der Preußen beträgt 3404, der Nicktpreußcn somit 703. Die tbeo logische Facultät zählt 284 (36 Niebtpreußen), die juristische 1347 (192), die medicinische 585 (95). die philosophische 1891 (380). Preußen stellt die Mehrzahl. Die übrigen Reichs­länder zählen 447, Luxemburg und Deutsch-Oesterreich 14, dir übrigen europäischen Länder 18!, darunter 37 auö Rußland, 24 aus Ungarn, 26 aus der Schweiz, 19 aus Rumänien, 15 aus Gioßbritanien, 11 aus Griechenland, je 7 aus Frankreich und Italien, 2 aus der Türkei. Aus außereuropäischen Ländern waren 61 immatrieulirt, und zwar 3 aus Afrika, 46 aus Amerika, 10 aus Asien, 2 aus Australien. Außer den Jmmatnculirten sind noch 1483 zum Hören der Vorlesungen berechtigt, so daß 5590 daran theilbaben. Von den 30 stimmfähigen deutschen Rittern der FriedenöklLffe des Verdienstordens für Wissenschaft und Kunst gehören allein neun der hiesigen Universität an.

Sehlffsberleht. Mttgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd C. W. Dietz in Gießen.

Bremen, 21. December. Der Postdampfer Main, Capitän I. Barre, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. Deeember von Newyork abgegangen war, ist Herne 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für don bestimmten Passagiere, Post und Ladung !<'Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 75 Passagiere und volle Ladung.

Breuien, 20. December. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Donau, Capt. R. Bmsius, vom Norddeufichen Lloyd tn Bremen, welcher am 6 Decbr., von Bremen und am 8. Decbr. von Southampton abgegangen war, ist gesteri' 2 Uhr Morgens wohlbe­halten tn Newyork angekommen.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 22. December. lMarktbericht.) Der heutige Heu- und Strobmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr. Jl. 2.801.25, Stroh JL 2.003.20. Slutter das Pfd. im Großen 1. Qual. 1.10-00, 2. Qua'. JC 1.0-3- 00, im Detail t>a« Pfd. JL 1.301.35 2. Qual JL 120GO. Eier das Hundert JL 69. Ochjrnfi-nck per Pfund 65 /0 H, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45- 55 H, Kalbfleisch 40 55 H, Hammelfleisch 40 -55 H, Schweinefleisch 75 - 8» H, ein Hahn .>L 1.002.00, em Hu: n JL 1.50 -2, eine Ente J.V 2.503.00, eine Taube 5000 Gan8 JL 4.00- 800, Hajen das Stück JL 2.503.00, Feldhuhn JL 2.00-0.00, Rehbock das Pfd. 70-00 H, Kapaunln 0-0.00, Wälschrr Hahn JL 68.0 Kartoffeln 100 Ko JL 5.00.600, Kohlrabi 5-8-5», Blumenkohl 1 St. 30-60 4, Wirsing 00-00 Gelberüben 1 Bund 12-15 H, Zwt-b-ln 1 Bund 0 Sellerie das Stück 000 Meerrettig 1 Stück 00 IX) Spargel ba^ Pfunc 0000,3), Romain Salat 30 00 H Endivien 100 Rothkraut 1520 H, Weiß­kraut 1525 Artischoken 50 Erbsen das Pfd. 00 H

Limburg, 22. December (Fruchtmarkt.) Rother Weizen JL 18.10, Weißer Weizen JL 18.00, Korn Jt 16.00, Gerste JL 10.15, Hafer JL 6.6i>, Erbsen JL 00 00, Kartoffeln o.OO. (Durchschnittspreis pro Malter.)

Irischbäcker in Gießen.

Am 1. Weihnachtsfeiertage. Wilhelm Lang, Marktstraße. Am 2. Feiertag Eonrad Haas, Walllhorstraße, Heinrich Kuhn, am Kreuz, Daniel Rühl, Marktstraße.

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Gießen, 8.

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