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Neigten.

Hortet werden

ist", keiner Andern gönne. , . . . , y

- (Keine Mustcroorstellung.)Erlaubt Ihr mir, batr ich Mriunttrfteiflen ? fragte Marcus Antonius kürzlich die römifchen Burger ,wahrend einer Vorstellung oan Julius Cäsar» im Theater zu Chicago. Die edlen Romer gaben ihre Einwilligung. Marcus Antonius aber trat unvorsichtig aus das schwache nut Segeltuch überzogene und bemalte Gerüst, welches di-Marmorplattform oberhalb der Treppen vorstellt, und herab kam di- ganze Geschichte, Marcus Antonms und Alles. Julius Casar aber welcher seit mehreren Stunden tobt war und starr und kalt auf einer Bahre am Fuße der Treppe lag, streckte seine Arme in tödtlichem Schrecken empor, als die Plattform kracht-, und schlug sehr lebendig nach rechts und links aus, um die ,hm um die Ohren sausenden Trümmer abzuwehren.Sofern Ihr Thranen habt," sprach Marc Anton weiter,bereitet Euch, sie jetzo zu vergießen," und die Thranen stossen reichlich, aber

1 es waren Lachthränen-

Telegraphische Depeschen.

SBegutr'» ttiefl«. <K»irefp»n»O!j -

London, 21. Juli. DieTimes" meldet aus Kabul: Viele der an- gesehensten Häuptlinge der afghanischen Nationalpartei haben Abdurrhaman als neuen Emir acceptkt und sich nach Charikar begeben, um mit ihm zusam- me^^P^ersburg, 21. Juli. DieAgence russe" erklärt, daß zur befrie­digenden Lösung der griechischen und montenegrinischen Frage di- dauernde Einmüthigkeit der Mächte ersorderlich sei. Es komme darauf an, die Pforte von dem festen und einmüthigen Willen der Mächte zu überzeugen. Die Wahrscheinlichkeit eines besonderen Vorgehens einer Macht sei iticht vorhan­den; nur In gemeinsamer Action sei ein Resultat erreichbar.

Ems, 21. Juli. Der Fürst von Serbien ist von hier abzereist, um sich über Wien nach Belgrad zurückzubegcben.

Capstadt, 21. Juli. Loyale Angehörige des Basuto-Stammes, welche den Engländern Waffen lieferten, wurden von anderen Eingeborenen ange­griffen ; die Residenz des englischen Vertreters ist bedroht; zum Schutze des­selben sind Truppen abgegangen.

London, 21. Juli. Das Unterhaus genehmigte in dritter L-sung tue irische Nothstandsbill. DieTimes" will wiffen, der österreichische Bot- schafter v. Kalice sei beauftragt, der Pforte den Entschluß Oesterreichs kund- zugeben, daß eS auf der vollen Ausführung der Empfehlungen der Berliner Conferenz in Betreff der griechischen Grenze und der Bestimmung des Berliner Vertrags bezüglich Montenegros bestehe. Oesterreich erachte die beiderseitige Ausführung des Berliner Vertrags für unerläßlich. Der Botschafter solle auf die Erfüllung der Verpflichtungen dringen, welche die Türkei übernommen habe und welche die Sicherstellung der türkischen Jntereffen involvirten. Die Times" bemerkt noch hierzu, Oesterreich und Deutschland stimmten bezüglich dieser Politik überein, welche nicht zur Schwächung, sondern zur Kräftigung des europäischen Concertes beitrage.

Lord Dalhouse ist gestorben. Es folgt ihm als Pair situ ältester Sohu Lord Ramfay, Deputirter für Liverpool. In Liverpool ist demnach eine Neuwahl zum Parlamente nothwendig.

Gent, 21. Juli. Die Sivil- und Militärbehörden nahmen ihre An­ordnungen wegen Abhaltung eines Tedeums anläßlich der Jubiläumsfeier zurück, nachdem der Bischof von Gent in einer Zuschrift erklärt hatte, daß das Tedeum für die katholischen Schulen abgehalten werden solle.

Gastein, 21. Juli. Der deutsche Kaiser setzte heute die Badekur fort, promenirte und machte am Nachmittag die erste Ausfahrt in's Kötschachthal.

Brüssel, 21. Juli. Die feierliche Enthüllung des Denkmals König Leopolds I. zu Lacken fand Nachmittags 3 Uhr statt im Beisein der gestimmten königlichen Familie, des Kronprinzen Rudolf von Oesterreich, hoher Würden- träger und des diplomatischen Corps.

Pari-, 21. Juli, Abends. Der chinesische Gesandte Tseng ist gestert! hier eingetroffen. Das JournalArmöe francaise" bestätigt, daß General Thomasstn mit einer Anzahl französischer Osficiere aller Waffengattungen nach Griechenland geht. Hier eingegangenen Nachrichten zufolge fanden gestern auf Manilla abermals Erderschütterungen statt, die heftiger als die vorberge- gangenen waren- Sämmtliche Vulkane der Insel sind thätig; an vielen Orten sind Erdriffe entstanden, von denen Asche und siedende Flüssigkeit ausgeworfen werden.__

Brüssel, 20. Juli. Ein Rundschreiben Freie Orban's an die Vec tretet Belgiens im Auslande widerlegt im schärfsten Tone die Behauptungen der Denkschrift Ntna'S, als hätte er der Curie resp. dem Papst Gesinnui^cu zuaeschrteben, die nicht wahr seien. Et cititt ein Schreiben des sehr katholt- schen Baton Anethan, welcher entrüstet ob solcher Anklage bezeugt, nie eine j Depesche über eine Unterredung mit Nina nach Brüssel gesandt zu haben, ohne vorher Abschrift davon dem Cardtnalsecretär unterbreitet zu babea. Frere klagt ferner den Nuntius Vanutelli an, die Seele deS klerikalen Widerstandes Belgiens gewesen zu fein. Er sei in einer Weise aufgetreten, welche, alles Völkerrecht verhöhnend, längst durch Zusendung der Päffe hätte können beaut-

in Berlin. D-r Termin seines Austritts aus dem Cultusministerium bleibe noch Vorbehalten. _ . ,, ,r,

Kassel, 18. Juli. Nachdem bereits acht Taffe vergangen sind, enthalt das aestriae Kreisblatt einen augenscheinlich von Herrn Landrath Weyrauch lancirten Artikel, worin versucht wird, die Affaire Weyrauch-Ochs als uoer- trteben darzustellen. Einzelne Umstände bei dem Vorgänge auf der Weylhei« der Brandstätte werden erheblich anders dargestellt, als nach der Schilderung des Brandmeisters Ochs angenommen werden mußte. Wie dem auch sei, in der Hauptsache bleibt der königliche Landrath im Unrechte, denn er bestreitet nicht, daß er dem p. Ochs Vorbehalte wegen Mißbranchs seiner Stellung ars Oberbrandmeister zu fortschrittlichen Wahlagitationen gemacht hat, und alle Beschönigungen, welche versucht werden, können den Eindruck nicht verwischen, daß der Beamte besser gethan hätte, seiner conservativen Heißblütigkeit die Aüael anzulegen. Für die Folge wird der Herr Landrath gewiß Gelegenheit nehmen, seinen Einfluß nicht mehr bei den Wahlen geltend zu machen, und wenn er es thun wollte, so hat er sich selbst durch den Wehlheider Vorgang einen Stein in den Weg gelegt, über welchen er vielleicht stolpern wird. (Weser-Ztg.) '

und Menges von Pfiffligheim waren nämlich im Begriff, nach hier zur Arbeit zu gehen, als sie auf der Hälftt des mit der (Siienbabn parallel laufenven Fttowegs von einem Blitzstrahl überrascht'.v'n Arnheiter sagte noch zu seinen Begleitern:Was ist das su- ein Wetter. Ach (Sott, wenn uns nur Nichts pajsirtl" Kaum hatte er ausgesprochen, traf ihn der Blitz, so vaß er sofort eine Leiche war. Derselbe stet mit dem Gesicht zur Erve, seine ganze Kleidung war total zerfetzt und ein Stiefelabsatz abgerissen. Neben ihm lag seine Pfeife und ,em Frühstück in ein Taschentuch eingebunden. Basimir wurde von dem elect-uchen Schlag betäubt oder ge lähmt, während Menges mit dem bloßen Schrecken davon kam. Die beiden Getroffenen wurden nach der gerichtlichen Aufnahme des Thatbestandes in ihre Wohnungen verbracht, wo der Jammer der hinterlassenen Wütwe und 5 unversorgten Kinder ein unbeschreiblicher gewesen iem soll. Arnheiter ist 37 Jahre alt und als em sehr braver, solider Arbeiter bekannt, der zwei Feldzuge unversehrt mitmachte und nun auf solche Weise sein Leben verlor- (N- W Z g.)

Darmstadt. Aus mehreren Gemeinden kommt die Nachncht des massenhaften Auf­tretens einer Käferlarve auf dem Kartoffellande, welche eine auffallende Aehnlichkett mit der des so sehr gefürchteten Kartoffelkäfers (Coloradokäfer) habe, sowtit eine solche Vergleichung mit den vorhandenen Abbildungen rc möglich sei. An die Großh. Centralstelle für die Land- wirthschaft eingesendetc Exemplare wurden jedoch als die Puppen des sehr nützlichen Marien- käfers (Coccinella septempunctata) erkannt. Um einer Verwechselung der Puppen des Marienkäfers mit den Larven des Coloradokäfers und unbegründeten Befürchtungen möglichst . vorzubeugen, mögen hier die Hauplunterscheidungsmerkmaie bekannt gegeben sein, denn nur bei ganz oberflächliche' Betrachtung haben allerdings beide so verschiedenen Thiere etwas Aehn tch- keit. Als Hauptunterschied ist natürlich der anzuführen, baß die Puppen der Marienkäfer ruhen, während die Larven des Coloradokäfers sich bewegen und fressen. Man könnte nun aber die Puppen dxs Marienkäfers vielleicht für toDte Coloradokäferlarven halten, denn in der Dhat haben sie die gelben Farben wie sie die meisten Abbildungen von Coloradokäferlarven zeigen, - und die schwarzen Punkte mit ihnen gemein. Lebende Coloradokäferlarven sind aber viel i dunkler, zuerst fast schmutzig purpurroth gefärbt und später dunkel orange; sie haben ferner zwei Neiden schwarzer Punkte an jeder Seite (im Ganzen also vier), und zwar in oer oberen Reihe meist 7, m der unteren 9, während die Mattenkäfer Puppen nur zwei Langsreihen von je 5 schwarzen Punkten auf dem Rücken tragen (auf jedem der ersten ti Ringel des Hinterleibs je ein Paar, mit Ausnahme des zweiten Ringels) und außerdem noch 5 kleine dunkle, nicht schwarze Punkte an jeder Seite um die Athemlöcher. Der Kopf der Puvpe ist nach unten zurückgebogen, die Beine sind angezogen, die Flügel sind bereits an den Flugelscheiden, die an der Brust schräg nach abwärts gerichtet sind, zu erkennen, und auf diesen zwei Flugelschnden, sowie auf dem Halsjchild finden sich zusammen so viele schwarze Punkte, als der fertige Kaser auf seinen Flügeldecken trägt, also 2, 7, 13, 22 u. s. w. - Die hier angegebene Betreibung ist speciell gültig für die Puppe des Marienkäfers mit 7 Punkten (Coccinella eeptempunctata). Endlich sind die ausgewachsenen Larven des Coloradokäfers viel größer, etwa 10l ö Milli­meter lang und dicker, während die Marienkäfer meist nur 5 8 Millimeter westen.

Die Larven der Marienkäfer sind den Larven der Coloradokäfer weit weniger ähnlich; sie sind meistens dunkel gefärbt, in der Jugend schwärzlich, haben.eine schlanke hinten zu- gespitzte Gestalt und sind, wie Nördlmger mit Recht sagt,eibechsenahnlich . Besonders auf­fallend sind auch bei ihnen die großen reihenweis stehenden schwarzen Warzen, die hier aber oft bis zu 6 Längsreihen bilden und mit schwarzen Punkten besetzt sind. Die Larven einer Art Coccinella globosa oder 24punctata leben übrigens von Blättern und sind zuweilen schäd­lich auf Luzerne, Klee, Nelken rc. geworden.

Ueber den 11. deutschen und österreichischen Feuerwehrtag zu Dresden schreibt das Dresdener Journal" unterm 17 ds. Mts.:Die Festlichkeiten des hier abzuhaltenden 11. Feuerwehrtages haben heute bei dem günstigsten Wetter begonnen. Bereits seit früh 7 Uhr erfolgte an den Bahnhöfen und den Dampfschtffslandepiatzen feierlicher Empfang der hier angekommenen auswärtigen Feuerwehr-Mitglieder; größere Äbtheilungen wurden unter Vorantritt von Musik Corps nach der Stadt und dem Stadtpark am Gewandhausplatze geleitet. Vormittags 9 Uhr erfolgte die feierliche Eröffnung der aus Anlaß des Feuerwehrtages ver­anstalteten Ausstellung in der vormaligen Kavallene-Kaserne (Neustadt). Der feierliche Ac us, welcher in Gegenwart des Herrn Staatsmtnisters v. Nostitz Wallwitz und anderer Notabilitaten vor sich ging, wurde durch die Weber'sche Jubel-Ouverture eing-leitct, tooÄuf Herr Regierungs- rath Prof. Dr. Hartig in einer Ansprache das heutige Feuerlöschwesen vom Standpunkte bet Wissenschaft beleuchtete. Hiernach iprack Herr Stadtrath Teucher als Vorsitzender des Central- orts-Ausschuffes allen Behörden, Korporationen und Personen den Dank für die Unterstützung deS Unternehmens aus und schloß mit einem Hoch auf Ihre Majestäten den fer Wilhelm und den König Albert, worauf sich die Versammlung nach den Ausstellungs-Localitaten begab, um daselbst die ausgestellten Gegenstände einer eingehenden Besichtigung zu unterwerfen. Die Ausstellung ist von 90 Firmen beschickt, worunter sich etwa 46 außer,achstsche befinden. Den morgen Nachmittag beginnenden Festzua eröffnet ein Reiterzug, wmitten deffelben die Stand­arten in den deutschen und den sächsischen Farben. Es folgen: Die Scheibenschützengilde der Vorsitzende des Fest-Ausschusses, die Delegirten der Feuerwehren, die Mitglieder des deutschen und des sächsischen Feuerwehr-Ausschuffes, geleitet von Mitgliedern des Fest-Ausschuffes, die Mitglieder des Central-Ortsausschuffes und die übrigen für den 11 deutichen Feuerwebrtag- fungirenden Specialausschüffe, die Turnvereine, die Männer-Gesangvereine, die Schornsteinfeger- Innung, der Dresdener Branddirector und der Hauptmann der Dresdener freiwilligen Turner- Feuerwehr und die Mitglieder der Feuerwehren. Der Andrang auf den hiesigen Bahnhöfen ist aus Anlaß des Feuerwehrtages ein ganz enormer. _EC . n

(Fünftes allgemeines deutsches Turnfest zu Frankfurt a. M.j Nach derOffiuellen Festzeitung" bewegt sich der Festzug nächsten Sonntag, Vormittags 10 Uhr, in folgender Ordnung - 1) Ordnungsretter, 2) Rettermusik, 3) Herrenreiter mit Standarte, 4) Schutzen- verein, 5) Musik in Ctvtl 6) Bundesfahne mit Begleitung, 7) Ausschuß der deutschen Turner­schaft, 8) Central-Ausschuß, 9) Fremde Turner, 10) Ehrengäste, 11) Musik, 12) Turnausschuß, 13) Oberweserkreis (TU. Kreis), 14) Provinz Sachsen (Ille. Kreis), 15) Finanzausschuß, 16) Hannover (VI. Kreis), 17) Musik, 18) Rudergesellschaft Frankfurt a. M, 19) Oesterreich, (XV. Kreis), 20) Bau- und Ausschmückungs-Ausschuß, 21) Thüringen (XIII.), 22) Musik, 23) Sachsen (XIV. i, 24) Preß Ausschuß, 25) Pommern (Illa). 26) Schlesien (ll), 27) Musik, 28) Unterweser und Ems (V), 29) Empfangs-Ausschuß, 30) Fechtclub Hermannra Frank­furt a. M., 31) Brandenburg (Ile), 32) Musik, 33) Norden "IV), 34) Oberrhein (X), 35) Musik, 36) Ruderveretn Frankfurt a. M., 37) Bayern, 38) Wirthschafts-Ausschuß, 39) Schwaben (XI), 40) Musik, 41) Niederrhein und Westfalen (VIII), 42) Wohnungs- Ausschuß, 43) Nordosten (I), 44) 3 Musik Corps vertheilt zu a, 45) Mitteirdeln (IX), 46) Musik, 46) Sänger in Ctvil mit Fahnen, dazu Musik, 48) Feuerwehr-Musik, 49) Feuerwehr.

(Jedes Kino hat seinen Schutzengel.) Der Locomotivführer des Eisenbahnzuges, der am 10. d. Mts., Nachmittags 3V2 Uht, von Kreuz kommend, in Posen einlief, bemerkte auf der Strecke Wronke-Samter zwischen den Schienen vor dem dahinbrausenden Zuge von seinem Posten aus einen dunklen Gegenstand auf der Erde liegend Er fragte den in Wronke statio- nirten Bahnmeister, welcher ihn auf einer Dienstreise begleitete, was das wohl fein möge. Dieser konnte den dunkeln Gegenstand der wetten Entfernung wegen ebenso wenig wie der Fragende erkennen; beide vermeinten aber ein dahin geworfenes Kleidungsstück zu sehen. Wie sehr sollten sie sich aber getäuscht haben. Als der Zug näher heranrückte, erkannten sie zu ihrem Schrecken ein Kind, das bewegungslos am Boden lag. Der Locomotivführer bemühte sich sofort, den Zug zum Stehen zu bringe, aber zu spät. Der Zug rollte mehr als hundert Schritt über das Kind hinweg Letzteres fand man, als der Zug endlich stanv, unter oem Postwagen, dem letzten Wagen des ZugeS, in der Richtung der Schienen hingestreckt, aber unversehrt am Boden liegend. Wie sich nachher herausstellte, war das Kind seinem Vater, einem Bahnwärter, ohne dessen Wiffen nachgegangen, hatte vor Müdigkeit sich hingelegt und war eingeschlafen. Bei dem Hcrrannahen des Zuges war es allerdings erwacht. Ob es nun der Geistesgegenwart, die das Kind, während der Zug über dasselbe hinwegging, bewahrt haben mag, oder dem Schreck, der es gewiß überfallen hat, zuzuschreiben ist, daß es, ohne sich weiter zu bewegen, liegen blieb und somit seinem Verderben entging, läßt sich mit Bestimmtheit nicht angeben.

Pirmasens. Wie demPirm. Anz.« glaubwürdig erzählt wird, steht in einer Stadt der Vorderpfalz ein dortiger Kohlenhändler S., der erst vor wenigen Wochen das Unglück hatte, seine Frau zu verlieren, im Begriffe, sich wieder zu verheirathen, und zwar mit - seiner Schwiegermutter, einer noch rüstigen Wittwe, die ihn, nach eigener Aussage, .weil er so brav

Lokale-.

Gießen 22. Juli. Gestern Nachmittag gegen 6 Uhr gerett) das am Wod e'schen Hause in den Neuen Säuen angebrachte Weißbindergerüst durch Leichtsinn der Arbeiter, welche einen Kloben lösten, ins Schwanken und stürzte zusammen. Zwei oder drei Arbeiter konnten sich in die Fenster des Hauses retten, während einer unter das Gerüst zu liegen kam, ohne daß er erheblichen Schaden davongctragen. Leicht hätte aber auf der frequenten Straße großes Unglück entstehen können.

Verwischte-.

** Lang-Göns, 20. Juli. Am Sonntag bei dem Hagelschlag, welcher aber doch nicht anhaltend war, glaubte man, daß daö Feld Roth gelitten hätte. Wie man aber dieser Tage gesehen, ist dies nicht der Fall. Was die Ernte anbelangt, so sind die Aussichten sehr gut. Wenn die Witterung eine gute bleibt, so bekommen wir eine recht gute Ernte.

WormS, 19. Juli. Heute Früh kurz nach 5 Uhr zog von Süvwesten kommend ein sch^res Gewitter übet unsere Stadt in der Richtung nach Groß-GerauFrankfurt. Dasselbe war von fortwal renden electrischen Entladungen, heftigem Donner und strömendem Regen be­gleitet Leider ist dabei ein Menschenleben zu beklagen. Die drei Arbeiter Arnheiter, Basimir

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