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Mp. aS» Zweites Blatt.
Sonntag den 22 Februar
1880.
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Erscheint tLgttch mit Ausnahme deS Montag»
PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■WMMMM MggggMMgggMI
Amtlicher Hheil.
Zu Vormundschafts-Rechnungen ist Stempel nicht mehr zu verwenden. ,
Vormünder unv Massepfleger, welche Schuldscheine hiesiger Sparkasse in £änben haben, wollen wegen des bevorstehenden Bucher- schlusses der Kasse die Beischreibung der vorjährigen Zinsen zum Kapital alsbald veranlassen-
Gießen, am 20. Februar 1880. ' Großherzogliches Amtsgericht Gießen.
Langsdorfs.
tärbrieftaubenfonds. Auch bei den Brieftauben soll eine Erhöhung des Prasenzstandes und der Friedenscadres stattfindcn. Die Flugversuche sollen ausgedehnt und eme besondere Zuchtstation zur Erlangung eines für den Kriegsdienst brauchbaren Stammes von Brieftauben eingerichtet werden. Für diese Kriegstauben,tatwn reichen mcht mehr wie bisher 10,500, sondern sind 19,000 JA jährlich erforderlich. — Ber der Marme wird der Bau von 2 Corvetten, 2 Panzerkanonenbooten und 2 hölzernen Kanonen- booten nun in Angriff genommerL Das Personal erfShrt ^e Vermehrung um Ofsiciere, 312 Matrosen und 4o Mann bet der Werftdivtsron. — Nachträglich hat sich bei der neuen Militärvorlage herausgestellt, daß die verlangte Erhöhung der Präsenz- stärke noch um 965 Mann hinausaeht über die zur Füllung der neuen Cadres erforderliche W- Um diese Zahl werden also bereits vorhandene Cadres erhöht werden, was dadurch erfolgt, daß die Zahl der nach zweijähriger Dienstzeit zu beurlaubenden Mannschaften sich wiederum um ebenso viel verringert. - Die Erhöhung der Ma- tricularbeiträge im neuen Etat würde noch beträchtlicher sein, wenn sich nicht wieder noch ein kleiner verfügbarer Posten aus dem Kriegskostenfonds ergeben hatte, welcher schon lange Gegenstand der Aufmerksamkeit der Budget-Commission war. Es sind nämlich diesmal JA 2,100,000 in Einnahme gestellt welche noch für über NaturaU Verpflegung während des Krieges schwebende Processe bisher re,ermrt waren. Auch nachAbzug dieses Postens hatte Ende November 18v9 bte Militärverwaltung noch 12 Mill. JA aus Kriegscrediten, insbesondere aus Retablisfementsfonds, zu verrechnen. Auf die durch die neuen Steuern sich im^laufenden Jahr^ergebenden H.e^rschuste werft der neue Etat 6 Mill- JA zur Deckung des Deftcits aus dem Jahre 18/8—79 an. — Nachdem neue Baubedürfnifse mit Ausnahme des Umbaues der Festungen nicht mehr auf die ftanzösische Kriegsentschädigung nach deren Aufzehrung angewie eu werden können wächst die Neichsschuld sehr rasch. Am 1. Aprrl wird sre bereits 215, am 1 Oktober d % 235 Mill. M betragen, wozu bann noch 37 Mill. M. kommen, welche für den neuen "Stat durch Anleihen zu beschaffen fiirb-
Politifche Ueberficht.
In der Sitzung des Reichstages vom 18. ds-, in welcher die Etats- beratbung durch einen längeren Vortrag des Unterstaatssecretärs des Schatzamtes Scholz eingeleitet wurde, bildete die Rede Eugen Rtchter's den Schwerpunkt. Er versuchte mit bekannter Meisterschaft nachzuweisen, daß alle Verheißungen, welche bet der Durchführung der Steuerreform gemacht wurden, sich weder im Reiche noch in den Etnzelstaaten erfüllt hätten. Die Rede hat auf allen Seiten des Hauses großen Eindruck gemacht.
Wenn man sich der Hoffnungen erinnert, welche bezüglich der Finanz- laa« vom Bundesrathstische aus gemacht worden sind, so befremdet es nicht, daß die regierungsfreundliche Prefle sich ebenfalls über den Etat in sehr zurückhaltender Weife äußert. Das Facit ist einmal trotz aller neuer Steuern ein von Jahr zu Jahr wachsendes Deficit. Die Matrikularumlagen erscheinen wiederum in beträchtlicher Höhe, und der Uebcrschuß der Zolletnnahmen von 40 Millionen, der in Folge des vorjährigen Beschluffes an die Etnzelstaaten aezablt werden soll, wird dadurch illusorisch, daß ihm eine neue Anleihe von 36,8 Millionen gegenübertritt. Was also mit der einen Hand gegeben wird, wird mit der anderen genommen.
Das große Interesse an den R-ichstagsverhandlungen trat in Berlin völlig zurück hinter der Aufregung, welche die Nachrichten aus St. Petersburg hervorriesen. Kaiser Wilhelm war durch bie Lchreckens- tunbe Hef erschüttert, und nicht nur am Hofe, sondern in der ganzen Bevöl- kerung gab sich auftichtige Thetlnahme und gerechte Entrüstung kund. Im Reichstage gab sich ebenfalls ein- große Erregung kund, welche noch dadurch a-lleiaert wurde, daß einige über die russischen Verhältntffe gut unterrichtete, der höchsten Aristokratie angehörige Reichsboten offen aussprachen, das neue Attentat beweise, daß in den höchsten russischen Kreisen Mitwiffer deffelben und Begünstiger der nihilistischen Propaganda zu suchen sind.
Die Wiener Offictösen wollen von einer bevorstehenden Kundgebung des deutschen Reiches Kenntniß haben, welche den Friedenspaffus in der Thron- rede Illustriren soll. Stärkung der Staatsgewalt im Innern, Schutz des Artedens nach Außen, mit einem Wort: ein starkes, conservattves Deutschland in dem gegen jede Friedensstörung gesicherten Europa - so soll das neue Nroaramm der Reichsregierung lauten. Gleichzeitig legt man der Thatsache 8° B-deu.Üng beß daß Kalftr Wilhelm bei dem österreichische» Botschafter, Grafen Szechenvi, dintrr hat; man nimmt allgemein an, daß der giesse Monarch mit der seltenen Auszeichnung, die er dem Vertreter Oesterreich- Unaorns zu Theil werden ließ, die Stimmen zum Schweigen bringen wollte, welche aus der Nichterwähnung des österreichisch-deutschen Bündnisses in der ^°°Die Ergänzung ^s^ö st err «Ich Ischen Cabtnets ist nicht ganz im ffii—, des Grasen Taaffe erfolgt. Es ist ein Cabinet der Rechten, in welchen, ber Verfassungspartei durch Belassung Stremayr's und Horst's " den nichtpoMsschen Ressorts des Unterrichts und der Landesver.hetdigung nur ^E^ugeständniff^^Radikalen verlangen lärmender als je die all- aemeine Amnestie; die Amnestie als eine Prämie für das Verschwinden der Aaltatton w?rd schnöde zurückgewtesen- Nachdem die Sache In der Kammer «l dtat M tobt der Streit tn der Presse fort. Die Radikalen vergleichen Freyctnet mit Rouher und erklären, die jetzige Republik sei nicht mehr als «tn °"besstttts^ Kaiserreichs^ 8clhlng des Herrn v. Lesseps das Projekt v,» Nanama-Eanals greifbare Gestalt. Ein Bericht seiner Ingenieure kedt die Bauzeit auf 8 Jahre, die Kosten aus 843 Mill. Francs fest. In Amerika soll die Hälfte des Betrages der Zeichnung sicher sein.
Lokales.
Kieiren 21. Februar. (Sitzung der Stadtverordneten am 19. Februar.) Anwesend: ßerr Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Keller und Heß; von Setten der S^dtverordneten die Herren Batft^Gatl, Grüneberg Hoch, Kauf Lüdeking May, Ad Noll Aua. Noll, Petri, Pflannm üller, Schopbach, Wenzel und Wortmann.
Als 1 Gegenstand der Tagesordnung lag der Versammlung der Anttag der Armen- devutation vor, die Stadt möge gen. Kaffe an Stelle einer größeren Anzahl^Schuldscheine emen einxiaen auf die Höhe des Gesammtcapitals auöstellen, damit für die Zukunft unnothtger Muhe- und Zeitaufwand vermieden werde. Die Versammlung genehmigte diesen
Herrn Oeconom Schwan hier werden zur Haltung des Faselvtehs 514 JA bewilligt
Bekanntlich wurde in der Klagesache des Ortsarmenverbands Hamburg gegen den Ortsarmenverband Gießen die Stadt Hamburg mit ihrer Forderung wegen Zurückerstattung ausgelegter Unterstützunasgelder abgewiesen. Dieselbe hat daraufhin Beschwerde beim Bundesamt für H-tmath- wesen geführt und kommt dieferhalb diese Angelegenheit zur nochmaligen Verhandlung; die Frage, ob zu dem betr Termin die Stadt Gießen einen Vertreter nach Berlin entsenden solle wurde verneint. $ Der Ortsarmenverband Günterod hat für Hospitalverpflegung eines UnterstutzungS-
wobnsitzbcrechtiaten 144 JA zu zahlen. Da Vieser Betrag noch nicht bezahlt worden ist, obwohl die Verpflichtung genannter Gemeinde zuerkannt wurde, wird beschlossen, auf gerichtlichem Wege gegen M Hanfes der Jeremias Frtebel Wittwe und
Erben frei werdenden Platzes an der Reichensand - Bahnhofstraße zum Preise von ^0,000 JA. war mit dem Vorbehalt genehmigt worden, daß die Kosten der Expertifen gemeinschaftlich zu tragen sind. Hierauf wurde nun seitens des Vertreters der Verkäufer das Gesuch etngereicht, die Stadt möge die Gesammtkosten der Expertisen übernehmen, dasselbe wurde aber abgelehnt
Einem Gesuch zweier Hausbesitzer um Zahlungserle.chterung für ihre Tonneneinrnbtung W“,bt aÄm Jahren wurde die Erhebung de» Schulgeldes in der Weise bekannt ge- mackt daii der für lece Schule zu entrichtende Betrag tn der betreffenden Bekanntmachung "usms'ührr war ®a kbkTe» in neuerer Zeit nicht mehr geschah fiel) aber mehrere Bürger beickwcrdefübrcnd an Großh. Bürgermeisterei gewandt hatten, beschließt man, die Aufforderung zur^Zahlung des Schulgeldes unter Angabe der Höhe des Betrages für rede Schule wieder roU "tu ®eM nm Ue6eäÄn'ein«8 Schnlsaals zur Ertheilung u°n Zetchnen - Unterricht wurde ^n-hmigt u6clfernin emalülrten Straßenschildern wurde nach den vorliegen
den Mustern unter dem Vorbehalt genehmigt, daß die Lieferanten derselben eme zweifahrige ©arantie kifkn. ^ibung wurde die Nothwendigkelt der Legung einer Gasleitung °°m
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weiteren Laterne an der Bahnhofstraße Genehmigung er h ■ . blc Einforderung eine«
Zw'i Posten SoflewSecre.tum »«‘«8« «‘n ffi?« u«b »euftabt, foLie die Voranschlags zur Herstellung von Straßenan agen J \.^„'veranschlagt zu 100 X Anl°g° -ln°S Abzugsrohres von der stadtffchen^La^^g^ Bauer II. bezüglich de»
Auf erngegangene Anfrage . xvn 178a in der Scheppecke anwortet die Eigenthums der Stadt an dem 3 Baudeputation, daß die Stadt das Eigenthum
Versammlung nach abgegebenem Gr tachten d bcr Stadt zugeschrieben sei.
nUI tn sjan ben <fecfu%«n um Bauerlaubniß ober Vornahme von Bauverände-
rungen '"»dm^enehmigt^^ Philipp Bauer II. um Erlaubniß zur Erbauung
‘™*8 ,^-^^vÄ^Geomtters Körn« um Erlaubniß zur Erbauung eine« Wohn- Le» in feinem Garkn an d« Schoor zwischen SelierSthor und Neustadt, mit per Bedingung, daß derselbe 5 Meier vom oberen Grabenrand zurütkbaut;,
»erlin Dem „Corr, v- u. f. Deutsch!." wird aus Berlin geschrieben: Ent- srüberen Zeitungswittheilungen stellt sich der aus laufenden Einnahmen zu
Mehrbedarf der Militärverwaltung tm neuen Etat — auf welchen bekanntlich MMärvorlage noch keine Einwirkung übt - auf mehr als acht Millionen Mark keinbearlffen die Erhöhung des Pensionsfonds und die Verminderung der eigenen Mnnabmeul Es ist keineswegs blos die iheure Fourage, welche die Mehrkosten oer- Einilahmen,. tn ‘ »unter ben Neubauten M. 140.U00 für em DfficierScafino h^öficicre be? der Cadettenanstalt in Lichterfelde, M. 150,000 für ein Wohngebäude M lons Commandeurs in Bromberg, liebet 1 Million Mark soll die durch neuere ftriea»erfahrungen gebotene V-rmehruiig des tragbaren Schanzzeuges der Jtt- fnnkrie rofkn Sämmtliche Garnifonbaumeistcr werden zu Baumspecioren erhoben. 13 Afsistenzaritstellen werden in Stabsarztstellen verwandelt. 6 Premierlieutenauts der Unteroffieierfchulen erhalten Hauptmannsstellen. 4 neue Artilleriedepots werden er= rlAtet ' 12 Civiler,ieher in ben Cadettenhausern werden durch abcommandirte Offtctere erlebt dagegen 6 «tssenschastllche L-Hrer mehr aug-stellt. Die Zahl der fehlenden Secondelieuttnants vermindert sich um 70. Interessant ist die Verdoppelung des Milt-


