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167, Mittwoch den 21. Juli 1880.
ichener "Anzeiger
AMjt- uni Amtsblatt fit bei Kms Gieße».
__________ ■ ■ --------- " * Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Vnngerlohn. Redae1ionSk»ureaUr \ Schulftraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. £ur(h die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Expeditionsdureanr j ____________[uuMMM ..........■■"■■■■■■ ।
Amtlicher HHeil.
Bekanntmachung.
Betreffend: Ausstellung von Lehrlingsarbeiten zu Oppenheim im Herbst 1880. .
In der 2. Hälfte des Monats September l- I- soll, gelegentlich der Generalversammlung der Mitglied« des Landesgewerbvereins zu Oppenheim und der üblichen Ausstellung von Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen, der Versuch einer
Ausstellung von Lehrlingsarbeiten aus dem ganzen Großherzogthum
nminAt werden Das Proaramm dieser Ausstellung ist im Gewerbeblatt Nr. 28 abgedruckt, und es können Exemplare desselben, sowie Anwelde- X“ TÄXÄÄ’ÄÄ ÄÄS. SÄÄ
a’,8|teUU^ »Md t“ Ä? Juni 1880. Großherzogltche Centralstelle für die Gewerbe und de. Landesgewerbverein.
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Deutschland.
Darmstadt, 19. Juli. Jedes Gericht hält es anders, so klagen heute Hile, welche mit der Justiz zu thun haben, in Betreff der Kostenfrage.
Dafür, daß der Gertchtsdtener einen Bries zur Post trägt, bezieht er eine Beigütung von 20 H. Es ist das eine Vergütung, welche mit der Lei- ßung an sich zweifellos nicht im Einklang steht, sondern weitaus den Werth der be^stung ubersteigt.^^ ^se 20 H durch Postnachnahme, son-
dern er erhebl sie mit einem Ausschlag von 5 H sog. Postbestellgeld. Die Post schlägt ferner 30 Portounkostcn darauf und fo kostet die ganze Geschichte, bis sie in die Hände des Adressaten gelangt, 55 H.
Soviel muß der Betreffende zahlen, um zu erfahren, was er an Gettchts- kosten schuldig nicht so verfahren, daß die 20 (wenn denn der
Eerichtsdiener diesen Betrag beziehen soll) in die Rechnung ausgenommen wer- den und dieselbe als portopflichtige Dienstsache zur Post kommt oder mit 10 P, frankirt aufgegeben wird, nachdem man diese 10 H Porto gleichfalls tn die Rechnung eingestellt hat! , .
Sollte es denn wirklich so unüberwindlich schwer sein, dem Publikum in dm zahllosen Fällen diese unnöthige Ausgabe von 25 H zu ersparen? (N. H. V-)
— Bei^der jetzigen Reise,eit ist ein Erkenntniß des Reichsgerichts hervorzuheben, das folgenden Grundsatz zur Geltung bringt: Wenn dem Führer eines von dem Gastwtrthe an den Bahnhof zu den ankommenden Zugen gesandten Wagens von einem Reisenden Gegenstände mit dem Bemerken über- geben worden sind, daß er in dem betr. Gasthofe absteigen wolle, so ist hierdurch eine den Wirth verpflichtende Uebernahme dieser Gegenstände erfolgt.
Berlin, 17. Jul«. Ende dieses Monats wird stch der Kronprinz nach Kiel begeben, und zwar, wie man erfährt, aus dem Umwege über Swtnemünde- Von diesem Hafen aus wird der Kronprinz mit einem Geschwader von kleineren Kriegsschiffen die Jniel Rügen umsegeln und in den großen Kieler Kriegshafen etnfahren- Dieser Ausflug dürste ein bis zwei Wochen in Anspruch M^en. Alidann wird der Prinz In Potsdam, wo er bekanntlich im Skeuen Palais, wie alljährlich, sein Hoflager hält, zurückerwartet, bleibt jedoch nur noch kur-e Zeit daselbst, um sich Mitte August nach Süddentschland aufzumachen und dort seinen Pflichten als Armee-Jnspecteur nachzukommcn. Es sind die baieitschen und württembergtschen Truppen, welche der Prinz zu mustern hat. Die dies- iäbrige Jnspicirung dürfte eine ausgedehntere werden, als in de» letzten Jahren, und man rechnet, daß der Aufenthalt des Kionprinzen sich zu diesem Zwecke aus etwa drei Wochen erstrecken wird. Am 7. September sollen alle Armee- Jnspectionen beendet sein. Von einer Kissinger Badereise des Kronprinzen, üb« die hier und da gesprochen worden ist, verlautet an unterrichteter Stelle nichts. Es wird versichert, daß dieses Project gar nicht in Frage gekommen sei Ebenso wird die Nachricht als völlig falsch bezeichnet, daß die Vermählung des Prinzen Wilhelm schon 'm Herbste dieses Jahres stattfinden solle. Die Verbretter dieser Nachricht haben völlig übersehen, daß das Trauerjahr der hohen Braut erst Ende Herbst abläuft. Der von seiner Reise um dre Welt bald zurückkehrende Prinz Heinrich wird zunächst im Kieler Schlöffe Wohnung nehmen. Ob er die Universität Straßburg auf etwa ein Jahr besucht, ist noch g.faßte Resolution betreffs Beschränkung der
Wechselsähtgkeit und di- in dieser Angelegenheit ergangene Anfrage des Reichs- kanzlers an die Bundesregierungen hat diese für unsere Creditverhältn^ffe überaus w'chttge Frage In den Vordergrund des öffentlichen Jnteresies gedrängt. Es sind anläßlich der neuesten Anregung schon eine Reihe von Gutachten sachverständiger Genossenschaften, Handelskorporationen, Gewerbevereine u. dgl. bekannt geworden, welche sich alle gegen die vorgeschlagenen Maßregeln erklären, während unS ein zustimmendes Unheil bis jetzt nicht b" ^ren gekommen ist. Auch die Preffe, soweit sie nicht reactionär-ultramonta» ist, hat sich mit groß r Energie und Einmüthigkett gegen diesen Vorschlag erklärt. Wir hoffen, die Tbatsache, daß sich die öffentliche Meinung überwiegend gegen eine Beschränkung d« Wechselsähigkeit ausgesprochen hat und ohne Zweisel noch stärker aus
sprechen wird, bewirkt, daß mit neuen gesetzgeberischen Versuchen aus diesem Gebiete nicht vorangegangen wird. Wir haben daS Wuchergesetz nnt An- erkennung begrüßt und legen den Klagen fortschrittlicher Blätter über die nach- theiltgen Folgen, die dieses Gesetz für die Befriedigung deS nothwendtgen und berechtigten Creditbedürfnisses haben werde, einstweilen keinen großen Werth bei, bevor sich die thatsächliche Wirkung dieses neuen Gesetzes nach längerer Praxis beurtheilen läßt. Auch daß hier und da eine wirthschaftliche Existenz, die stch vielleicht noch ein paar Monate hätte länger ausrechterhalten können, in Folge des Wuchergesetzes und der dadurch hervorgerufenen plötzlichen Kündigung von Darlehen zusammengebrochen ist, kann uns keineswegs über- zeugen daß dies Gesetz seinen Zweck verfehlt hat. Allein mit dem Wuchergesetz halten wir diejenigen Maßregeln für abgeschlossen, welche gegen bte Möadckckeit «griffen werden können, daß das Creditbedursniß mißbraucht werden könnte. Weitergehende Einschränkungen würden in der Th-t über d-n. beabsichtigten Zweck hinausgretsen und einem praktischen Bedurfmß hindernd in den Weg treten. Man sollte sich daher an den tm Wuchergesetz gebotenen Waffen genügen laffen, die ohne Zweifel wirksam genug sind und bei richtiger Anwendung ihren Zweck vollständig erreichen können, ohne daß unseres Erachtens die schädlichen Wirkungen, die vielfach befürchtet werden, einzutreten brauchen. Wir fürchten, gerade durch ein das richtige Maß überschreitendes Vorgehen auf diesem Gebiet würde der heilsame Versuch aus der vorigen ReichStagssesstou, dem Wucherunwesen zu steuern, diScreditirt und in seiner Wirksamkeit beeinträchtigt.
— Die Lohnerhöhungs- und Arbeitsetnstellungsbewegung ist feit einiger Zeit wieder sichtlich im Aufschwung begriffen; aus verschiedenen Orten werden Beispiele dieser Bewegung berichtet; in Berlin ist z. B. seit Wochen eine sehr umfangreiche Bewegung dieser Art unter den Tischlergesellen im Gang. Ob man darin die Wirkung eines geschäftlichen Aufschwungs «blicken darf, laffen wir dahingestellt. Bemerkenswerth gegen frühere Vorgänge ähnlicher Art scheint uns aber die Ruhe und Besonnenheit, die dieser Bewegung jetzt eigen ist und in Aussicht stellt, daß sie zu einer billigen Verständ gung fuhrt. Darm wird man unstreitig eine wohlthätige Wirkung des Soeialistengesetzes «kennen dürfen, welches einer Agitation und einem Terrorismus schranken setzt, die früher diese Arbeilersragen aufts Tiesste verbitterten. „
Vvm Rhein. Zum Dombausest in Köln schreibt bte „Köln. Ztg. , daß im Gegensatz zu einigen ullramontanen Heißspornen rm Vorstand des Kölner Central-Dombauvereins das hochwürdige Domkapitel schon im März d. IS. die Einladung des Vorstandes vom 26. Februar in freundlichstem Entgegenkommen erwidert hat. Der Wortlaut des Schreibens ist folgender«
SMn den 13. März 1880. Dem Vorstände des Central-Dombauvererns beehren wir uns, auf das geschätzte Schreiben vom 26. v. Mts. ergebenst zu erwidern, daß wir gern bereit sind, bei der bevorstehenden Feier der 2>°t n- düng unseres Domes mitzuwirken und zu dem Ende einen feierlichen Dank- goitesdtenst anzuordnen. Das Metropolitan-Domkapitel, (gez.) Dr. Muncheii.
Welter schreibt die „Köln. Ztg.": Der Frühling nächsten Jahres ist^d e letzte Krist für eine Feier der Vollendung; ob eine Verschleppung der getet bis dahin aber dem Feste günstig ist, muß immerhin als fraglich hingestellt wer- den Es wäre sehr zu wünschen, daß endlich diese Frage gelöst wurd Die Domthürme sind von der deutschen Nation und von Angehörigen aller Eon- sessionen gebaut worden, nicht um der katholischen K.rche in Kö-n ein Gottes. Haus zu den vielen anderen zu schaffen, sondern um ein deutsches Bauwerk zu errichten, das in der ganzen Welt unerreicht dasteht.
Norddausen, 18. Juli. Der heute hier stattgefundenc Berbandstag der thürwglschm Mwerbevereine berie.h einen Antrag d°s Gewerbeverems von Nordhausen, den Bundesrath um die Ablehnung Reichstagsbeschlusses zu ersuchen wonach die Gewerbemdnuug dahin
den?Del?girten de/deutschen Baugewerke bekämpft und schließlich abgelehnt. Zum nächstjährigen Verbandsort wurde Jena gewählt.
Amnkreich.
Pari-, 18. Juli. Die Regierung der Republik hat ihre Vertreter im


