Werke anwendet, unfern besten Dank auszusprechen.
X.
Vergeßt das Füttern der hungernden Vögel nicht!
478)
Neustadt.
durch
(54)
J. Blitz.
408)
von
398)
Marktstraße.
empfiehlt
(401
Gg. Wilh. Weidig
(481
405)
350)
X
Bei 10 (Zentner frei in's Haus, liefert
Andr. Euler.
48)
Außer diesen Studirenven besuchen noch 8 obigen 353 Studirenden widmen sich der
tr
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7.—
8.—
9.—
1.20
1.30
Vlrraust Höchster, Johannes Bender, Wilh. Adolph, W. Befort, sämmttich zu Wetzlar.
Wintermäntel, Pelzgarnituren, Kilzröeke rc. unter
Einkaufspreisen. Moritz Heichelheim.
Eiergemüsnu-eln, Apfelspalten, türkische und bamberger 2wetschen oorsiigtichster Oualität,
torium in Frankfurt a. M. Letzterer ist schon in den weitesten Kreisen als eminenter Klavierspieler bekannt und der hervoriagende Künstler bewährte auch gestern in jeder Weise den ihm oorausgehenden Ruf; er sptclrc Da8 Chopin'sche Claviereoncert in E-moll mit einer solchen Innigkeit und zugleich einer solchen Bravour, daß das aufmerksam lauschende Publikum in den lautesten Beifall, der gar kein Ende nehmen wollte, ausbrach. Auch bei den Solovorträgen auf dem Clavier zeigte Hey mann dieselben glänzenden Eigenschaften und gab noch als Drittes Stück eine eigene Cornposition zu, die bekundet, daß H e y m a n n auch auf diesem Gebiet zu den besseren Meistern gehört.
Einem solchen Künstler gegenüber nahm Fräulein K n i s p e l begreiflicher Weise einen schwierigen Standpunkt ein, fang doch Heymann auf dem Clavier so schön, daß man wähnte, «in mit himmlischen Melodien verwobenes Lied zu hören; Frl. KniSpel zeigte sich indessen als eine so anmuthsvolle, mit den schönsten Stimmmitteln begabte junge Sängerin, daß auch ihre Leistungen einen stürmischen Applaus beim Publikum bervorriefen. Kam auch die Stimme der Sängerin, die uns weniger für Coloratur geeignet zu sein scheint, bei der Rossinischen Arie -weniger zur Geltung, so zeigte sie in den zum Vortrag gelangenden 3 Liedern von Schubert, Schuhmann und Mendelssobn solch' schöne Auffasiung und so tiefes Eingehen in jede Compo- fttioa, daß die andächtigen Zuhörer sich hingerisien fühlen mußten und Frl. K n t s p e l auf -allgemeines Verlangen noch ein viertes Lied (von Brahms) fang. Wir wünschen der jungen Künstlerin, einer Schülerin des bewährten Stockhausen, daß sie auf der begonnenen Bahn fortfahre, dann wird es ihr an Lorbeeren, die ihr so reichlich zu Theil wurden, auch anderswo nicht fehlen.
Zum Schluß können wir nicht umhin, der Leistungen des Orchesters zu gedenken, die unter Leitung des Herrn Musikdirectors F e l ch n e r immer besser werden. Sowohl die Beet- hoven'sche O-moll-Symphonie, als die Mendelssohn'sche Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt" wurden vom Orchester ziemlich vollkommen wieder gegeben und freut es uns, auch an dieser Stelle dem Dirigenten für die viele Mühe und den Eifer, den er beim Studiren der
Itreppel, gefüllt und ungefüllt, täglich frisch, bei F. W. Hartmann,
Theologie 25, Rechtswissenschaft 83, Medicin 59, Thierheilkunde 13, Zabnheilkunde 1, Camera!- Wissenschaft 2, Forstwissenschaft 22, Mathematik 38, Philologie, elassischen 25, neueren 19, Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaften 33, Pharmaeie 24 und Chemie 9 — Der Rationalität nach sind es 274 Hessen und 79 Ntchthessen.
— Aus dem Jnferaten-Theil werden unsere geschätzten Leser ersehen, daß sich das Wohl- thätigkeits'Comite veranlaßt sieht, in der Voraussetzung, daß der Clubsaal freundlichst überlaffen wird, den projeetirten Vorstellungen zwei weitere am Sonnabend und Sonntag folgen zu lasten. — Unsere jüngst ausgesprochene Hoffnung auf die Betheiligung von Seiten unserer Einwohner hat sich so glänzend bewährt, daß die Billete zu den ersten beiden Vorstellungen schon Montag früh vergriffen waren. Angenehm ist -8 noch, daß die Sonntags-Vorstellung Nachmittags um 5 Uhr beginnen soll.
- Mn das Bestreuen der Trottoirs mit Asche oder Sand möchten wir heute wiederum -freundlichst erinnern, damit nicht wieder diverse Hinfälle zu verzeichnen sind.
- Nicht wie gestern gemeldet 17, sondern 21 Grad Kälte wurden im botanischen Garten notirt. Heute Nacht sank das Thermometer wiederum auf —21° Die höchste Temperatur am gestrigen Tage war —8,3, vorgestern—5.0. Schneehöhe 2 5 par Zoll f Wurstdieb, welcher gestern Abend einem Metzgerladen auf dem Seltersweg Be-
such abstattete, wurde dabei erwischt, als er unter einem Tische hockend, den Arm voller Wurste hatte. Er wurde hervorgeholt und — später der Polizei überliefert, welche ihn in Arrest verbrachte. 7
— Ein obdachloser Handwerksbursche, welcher trunken und ohne Geld sein Nachtquartier m einem Stalle auf dem Seltersberg ausschlug, wurde zum Glück, fast schon erstarrt, auf. gefunden und in Obdach genommen.
— In das Landkrankenhaus in Hanau sind nunmehr auch zwei Reeurrenskranke aufgenommen worden. Dieselben waren bei dem Eisenbahnbau bei Heldenbergen beschäftigt.
— Die „Volksküche" vertheilte heute 1018 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 1^4, 748 Portionen erhielten Arme und Kinder, 136 Portionen Handwerksburschen.
Studirende gegen 341 im Sommersemester 1879. nicht tmmatritultrte Hörer die Vorlesungen. Don
407) Empfehle
Geschälte Victoria-Grbfen,
Thüringer kleine weiße Bohnen,
Heller-Linsen, von vorzüglicher Kochart.
Fr. Seibel, Mäusburg.
Briefkasten.
Zu wiederholtem Male muffen wir es betonen, daß wir anonyme Zusendungen, sie mögen betreffen was sie wollen, nicht aufnehmen können.
Vermischtes.
Frankfurt, 15. Januar. Wie wir vernehmen, ist das vor mehreren Tagen von der Hauptwache abhanden gekommene Gewehr des wachthabenden Unteroffiziers gestern in der Anlage in einem Gebüsch versteckt gefunden worden; der Dieb ist leider noch unentdeckt. - Für unsere in die Fremde gehenden Handwerker dürfte es nicht uninteressant sein, zu erfahren, daß in Bayern das sogen. „Blaumontagfeiern" mit Strafe bedroht ist. Dies mußte kürzlich ein hiesiger, in einer Stadt in Bayern in Arbeit stehender Schreiner erfahren, der dortselbst den Montag, anstatt zu arbeiten, „blau" gemacht hatte und deßhalb von dem dortigen Gericht eine 4tägige Haftstrafe erhielt.
Mäusburg 44. Fr. Seibel Mäusburg 44 empfiehlt Kaffee, roh.
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frisch gebrannten Kaffee ä Mk. 1.20 bis Mk. 1.80 per >/2 Kilo, unter Garantie für reinen Geschmack.
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— Der gestrige Vortrag des Herrn Prof, v- Liszt im Verein der nationalen und liberalen Partei war leider nicht so zahlreich besucht wie es das zu behandelnde Thema verdiente. .Der geschätzte Herr Redner erläuterte in klarer verständlicher Weise den Vollzug der Freiheitsstrafen nach derReichsgesetzgebnng. Er begann mit dem Zuchthaus aus alter Zeit, schilderte die Zustände in demselben, die Schäden und Mängel, sowie die Folgen einer solchen Strafart und ging dann auf die neueren modernen Besserunas- und Bewahranstalten auf die Haft-, Gefängniß-, Zuchthaus-und Festungsstrafen über. Redner sprach sich in entschiedener Weise gegen eine Reform des Gefängnißwesens, wie sie von Herrn Mttelstaedt, Gefängnißdirector in Hamburg, angeregt wurde und schloß schließlich mit dem Wunsche, daß das deutsche Volk nicht ausschließlich den praktischen sowohl als auch gelehrten Juristen die Regelung des Vollzugs der Freiheitsstrafen überlassen möchte. Reicher Beifall der Zuhörer belohnte den Redner für den so gediegenen Vortrag. Nachdem Herr Prof. Gareis in gewohnter liebenswürdiger Weise mahnende Worte an die anwesenden Vereinsmitglieder gerichtet, sic zum festen Zusammenhalten an den Principien der nationalen und liberalen Partei aufforderte, stellte er einen demnächst zu haltenden Vortrag unseres Landtagsabgeordneten Herrn Rechtsanwalt Dr. Muhl „über die Thätigkeit des Hess. Landtags" in Aussicht und schloß hierauf die Versammlung.
Gtesteu, 20. Januar. Unsere Hochschule besuchen im Wintersemester 1879/80 353
Iseilgeöotenes.
Mein noch voiräthiges Lager in
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__A. Fangmann. Sicher wirkendes Mittel zur Vertilgung von Ratten und Mäusen in Packeten zu 1 X 50 H Postvorschuß oder Einsendung des Betrags versendet Jakob Schäfer, Wetzlar, Brodschirm
Äechte
Frankl. Würstchen
Schellfische
treffen heute ein. (488
Gg. Wilh. W eidig.
Ziehung 24. Fehr. 1880.
Lotterie
zum Neubau einer kath Kirche in (22 B<i<t-en* Staatlich genehmigt.
Hauptgewinne: X 43.000, zweimal X 12,000, 3mal X 6000 rc. 11,800 Gewinne mit X 230,000 baar Geld. Loose zu 2 X versendet gegen vorherige Posteinzahlung die General-Agentur
A. B- Schuler in Biucibriidieii.
Handel und Verkehr.
Gießen, 20. Januar. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 0,90 MX 1.05, Hühnereier per Stück 7—8 Käse per Stück 4—9 Käsematie per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 4, Tauben das Paar X 0.90, Hühner per Stück «X 1.20—0.00, Hahnen per Stück X 1.50—0.00, Enten per Stücks2.00—0.00, Gänsepr.Pfund 40—50 Karroffeln per 100 Kilo X 5.00—8.00, Weißkraut, 100 St. X 5—8, Zwiebeln p. Ctr. X 10—00, Milch per Liter 16 und 18 H, Ochsenfleisch 68 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 48—56 Kalbfleisch 40 — 50 H, Hammelfleisch 50 — 60 H, Schweinefleisch 60 Truthähnen per Stück — X
Frankfurt, 19. Januar. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 41, Nr. 3 X 35, Nr. 4 31, Nr 5 X 25, Roggenmehl % (Berliner Marke) X 28—28.50, do
I (Berliner Marke) X 27.00—00.00, do. II (Berliner Marke) X 20.00—21.00. Weizen effeetiv hiesiger ab Bahnhof hier X 24.25-24.50, ab unserer Umgegend X 23.50—24, do. fremder je nach Qualität X 24—24.75, Roggen, je nach Qualität X 18.50—20.00, Gerste X 17.00-21, Hafer X 13—15.50, Kohlsamen X 27—28.00, Erbsen X 19—27, Wicken X 16—17, Linsen X 20—40, Bohnen, weiße, X 23—25, Roggenkleie X — Weizenkleie, grobe und feine X —, Rüböl, detail, X 65. Stimmung ruhig. Hauptsächlich gefragt war: —. Dringend offerirt: —. (Die Preise verstehen sich sämmtlick per 200 Pfund Zoügewicht — 100 Kilo )
Frankfurt, 19. Januar. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetriebe« waren ca. 400 Ochsen und Stiere, 220 Kühe und Rinder, 250 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—70, 2. Qual. X 63—66, Kühe und Rinder 1. Qual. X. 54—56, 2. Qual. X 47—48, Kälber 1. Qual. X 54—56, 3 Qual. 44—50, Hämmel 1. Qual. X 50—55, 2. Qual. X 40 45 per 100 Pfd. Schlachtgewicht. Schweine je nach Qualität das Pfund 57
Kreppet^ gefüllte und ungefüllte, empfiehlt 359) Aug. Moll im Stern.
Tannenscheitholz, la. Qualität geschnitten...... gehackt . . ......
ober per Etr......
Buchenholz per Ctr.....
Gtarrzbarege . . 40 Meter — 24 H Elle und höher,
Mohair faponne . 55 „ „ 33 „ „ „
Böge, gute Qualität, 65 „ „ 39 „ „ „
sowie sämmtliche Kleiderstoffe von dieser Saison,
Die
Colonial-,MaterialdFarbwaareDbandlnng
J* «Men 2*l.n
in
3*110 .
in*
u säsk ^ung f.ner Znrabl n n°th°endig L ^ert nur, VÄ 11 und b-mängch ü ö^eber lPnorffeten. Rebner
für, Richt« °u drdingungen btr . iu gtwattigenbei! «übn bit^rünbung
dir Dtranbtrtt 'nngbgeittz sei btr Re- ilPltemS lorge^ntt; fetHtrn Lit Btrlm- rbanblungtn seien bt ’ erlangt werbe, um inlii gegen die M von ihm bei früherer der ftinanzminister ißt. R:t den gegeil-
Ebe die Rtaierung . iboantn, welchen bie tretfi her finaiijiellell das HauS die Uedn- ' Oralstes vollkommen
mischen Bahn ein uni kgkdnchl worben find : nch ferner Zeit bafüi des Staates definber 4i bringen lassen, di ' • ih bann einoerstandc giermg bie Garantie . r.tr wendet sich bau' mrnifter widerlegt di- ^-belsgelellschast uni
Zit preußische Reqik- m des
. )js Mlifum über i jfiarf Gnade aif j t Kräfte und deutsch! « rrt dn PnanMnifie, N Re-chMgs selbsiv^ i immn'üon überwiesen- g . jr^wetfen) wird der g ■Bung der ;n)dtm Bk- g < des Zstijetats (der U ncn finjdnen Blattern ?
-«mut Ri'ndfleksch be- 8
mräat Majunkr'b 3 njtifli Ienahren der B ' -yr^blidjer Debatte , in- Reche LeschwndUl 3 ,.'f 6 mit der wieder- 3 > stehe. Rcgiemn^ |
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Dem Jakob Schäfer von hier wird hiermit bescheinigt, daß er sich durch die Anwendung des von ihm erfundenen Köders zur Vertilgung der Natten und Mäuse meine Zufriedenheit erworben hat, und daß ich ihn weiter empfehlen kann.
Bahnhof-Wetzlar, 1. December 1879.
Wilhelm Äaltwaffer.
Obiges Attest unterstützen
Knublauch 8> HellemannS,
Gg. Rüdinger, Sohanu Steffel, ottlieb Luh,
Brennholz.
ä Rmtr-
/rische Heischen
empfiehlt Otto 6-arn,
47) Ecke des Linden- u. Kirchenplatzes
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