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Frankfurt, 14. August. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war ziemlich befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität der Centner X 4.00—0.00, neueS Heu u 3 00—0 00 Stroh X 2.50—3.00 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. X 0.90—00, 2 Qual. X 0.80-00, tm Detail das Pfd. X 1.15-00, 2. Qual. X 1.10-00. Eier daS Hundert ital. X 6.00, deutsche Eier 4.80 X, Ochsenfiei,ch per Pfund 65—70 Kuh-, Rind. und Farrenfleisch 45-60 Kalbfleisch 40—55 Hammelfleisch 40—65 Schweinefleisch 70—75 X ein Hahn X 2.00—2.50, ein Huhn X 1.90-2.60, eine Ente X 3.00—3.50, eine Taube 50-00 H, Kapaunen «X 2.80-3, Wälscher Hahn <^6—12. Kartoffeln 100 Ko. h 6—7 das Bescheid 10—12^, Kohlrabi 5—8 \ Blumenkohl 1 St. 50—70 X Wirsing 00-0 X Gelberüben 1 Bund 6-10 X Zwiebeln 1 Bund 6 Sellerie das Stuck 50 H, Meerrettia 1 Stück 00-00 H, Spargel das Pfund 00—00 X Radieschen 0-0 X Artischoken 60 Erbsen das Pfund 20 X Romain-Salat 30-00 H, Bohnen 1 Eentner 8.0—10 X, Gurken 6—0 H.
Limbura 18. August. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.70, Weißer Weizen 00.SÄ 1 00.00, Sorn 14.75, neue Gerste M. 12.30, Hafer M.835 neuer Hafer X 7.10, Erbsen X—. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50Kilo) X O.OO.___________________ -
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Die Vergebung -er Holzhauer- und Setzer- lohue im Gießener Stadtwald pro 1881.
Die vorbemerkten Arbeiten sollen
Dienstag den 24. d. Mts.,
Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden.
Die Großherzogl. Bürgermeistereien der umliegenden Orte wollen dieses Ausschreiben bekannt machen lassen.
Gießen, den 18. August 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
I. V. d. B.: Keller, 5450) Beigeordneter.
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Bekanntmachung.
Es sind dahier die Stelle eines Revier- -vorstehers der Schutzmannschaft mit einem ^ahresgehalt von X 1400 und die Stellen, nveier Schutzmänner mit Jahresgehalten Don X 900 zu besetzen. ,
Bewerbungen sind mittelst eigenhändig geschriebener Eingabe unter Beifügung der Zeugnisse binnen drei Wochen bei mw em- ^Zm^Aufnahme in die Schutzmannschaft wird erfordert: , . _. „ c
1) ein Alter von mindestens 2o und höchstens 35 Jahren;
2) körperliche Gewandtheit und voll- kommen- G-sunbheit;
3) guter Ruf unb gute Zeugnisse über seitherige Führung;
4) ausreichenbe Kenntnisse tnt 4 eien, Schreiben unb Rechnen ; -
5) vorschriftsmäßig abgeleisteter Militär-
Worms, 12. August 1880. (5444
Der Bürgermeister ber Stabt Worms
Leimburg. (DF- WW>
$0, Sir* *» "miL 6*"^
^üukmarküück Um seinem Gegner zu zeigen, daß sein Ausspruch auf Wahrheit basirt und B Jin selten guter Pistolenschüße sei, gab er nunmehr aus gleicher Distanz ernen Schuß ab und Ueß alsdann das in der Mitte getroffene Geldstück dem Assessor zum Andenken Übm,i$3ien, 14. August. Di- U-berschw-mmung-n in Folge ber unaushörlichm flffpnennüiu aewinnen ein immer weiteres Terrain. Die Blatter sind nut Ueber- ^memmunasnackrichten aus Nieder-Oesterreich, Ober-Oesterreich, dem Salzkammergut nÄäbKrt bedeutend angeschwollen, überschwemmte, von
KAuL änKngen, viele' W I«0enbe Orischaften Jn Pr-tzbaum stürzten »mpi Däuser ein rwei Leichen wurden angeschwemmt Der Schaden ist gsoß- <3 ^»oden mußten die Brücken abgeiperrt werden. Mödling ist Iherlweise überschwemmt- Rum dortiaen Telearaphenamt gelangt man nur auf Umwegen. In der Hinteren Nrübl sind die Mühlen und eine Fabrik unter Wasser- Hur in Wien begann der OTüpnthifi nm 8 iibr früh ravid au steigen. Bei der lLtubendrucke mußte ein Kutscher MMen^den^Waaen^ im Stichs lassmd, welcher von der Fluth ergriffen ward- Sämmt- nAe ^Itbriidkn würben um K/- bis 11 Uhr Vormittags avg-ichlossen, ebenso tue B?ück? in Schönbrunn S-itbem fällt bas Wasser fortwährenb i-tzt ist ;ebe Gefahr ^UUat Von ben zahlreichen Holzplätzen längs ber W,en mürben große Holzma sen C !5U f.rLr starke Raume entwurzelt unb viel Holzwerk aus ben über«
fflätten unJ Höfen sortgesührt. In Wi-n war das Flußbett zwischen l^und 10 Ubr Vormittags wie eine Schwemme ganz mit Balken, Bäumen unb Scheitern anae^üllt Man behauptet, baß bas Hochwasser ber Wien feit vielen Jahren Sdhf fo ftarl® aeroefen fei. Es reichte in Wien bis an die Wölbung ber ftemewen 9Mden * 4n Pukersborf sollen mehrere Menschen ertrunken sein. - Auch bie Donau m m,e aus Krems telegraphisch gemelbet wirb, stark angeschwollen unb aus 3>/r Meter über bem^Normal- gestiegenDie Auen um Krems finb bereits überschwemmt- Das Matter steigt im Wiener Donaucanal unb im Donaustrom fortwährenb, wenn auch ^nasam Vorsichtsmaßregeln sinb getroffen- Abends hielt bie Commission tm Statt- balterUgebäube eine Berathung. Wie au§ Hietzing telegraphnt wirb, smb an ber Schönb?unnerbrücke um 8 Uhr Morgens zwei Manner, welch-: bie uorbeitrobenben ter aufzufangen versuchten, ertrunken. Aus Kremsrer w^d^er„N. Fr- Hr. gemeldet' Vorgestern Abend gmg ein furchtbarer Wolkenbruch über Frerstadtl, Bystrltz am Hostenn und Meseritsch nieder. Die neuerbaute steinerne Brücke über die Rufiowa ms der Straße von Holleschan nach Perau ist eingestürzt Achtzehn Personen stnb ertrunken unb bie Leichen unter ben Trümmern ber Brücke begraben. Em Gensbarm bat sich aus bent Wasser gerettet. An hunbert Perlonen standen auf der Brücke, al ein Pfeiler derselben brach unb bie Wölbung einftürjte. Auf einer Strecke von mehr alei wns Stunden Wegs ist Alles unter Wasser, bie Fruchte smb vernichtet unb ber Silben enorm - Aus Ischl wirb gemelbet, baß burch bie bertigen Regengulse ber Zkmm ber Rubolphbahn zwffchen Ischl und' ber Station Weißenbach unterwa chen würbe unb ber Verkehr eingestellt werben mußte. Der Separatzug bem Fürsten von Rumänien nahm ben Umweg Über Amstetten. Die Sophien- unb FW-Karl- Nromenade sind unter Wasser, ebenso em Theil des Stephaniequais. yie i
^mmunication von Alt-Aussee nach Markt-Assee ist unterbrochen, da bie macht g anaefchwollene Traun die Straße mehrfach überfluthet. Von allen Seiten sturzen aus den sonst trockenen Rinnsalen reißende Gießbäche herab; Alles eilt über See zur ganz überklutb et e n See wiese, wo sehr selten erscheinende, regelmäßig nur^wenige Stunden LA mächtige Wassersälle' sogenannt'- Lügen, aus ber kahlen Bergwanb heraus- ftiiripn Der Reaen. wenn auch geringer, dauert fort. — Heute Rächt stno IN ganz Obelöefterreid) neue Wolkenbrüche mebergegangen. Alle Flnsse unb Bache stnb aus-
c^nft fpin Qrt Ober-Oesterreichs verschont. Der Postverkeyr i|t unterbrochen. Ried ist unter Wasser gesetzt, die Umgebung ist stark verwüstet, Brucken und ß auf er wurden demolirt- Die Audorfer Eisenbahnbrücke ist weggerissen, v^rkebr fft deßhalb ganz eingestellt. Steyr ist ebenfalls bedroht. D.e dortige Wasten- fabrik sistirte alle Arbeiten. Die Donau war um 7 Uhr Abends m Unz noch immer steigend. Der Regen dauert fort Die Situation ist trostlos.
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-00 M. liulblj, unb im ,r Düsrtz »uibe dem an der Sache in. Die bar- wenn möglich, doch trm Herrn die Rechnung «w lhut mir leib, heute ««', io lautete der Be- r cvrgestern Sbend nahm n un Besitz eines guten w inw Mutter zu tele- nüch'. Nunmehr erfolgte ldmathet und Dairr eines la zur Bittai gewordene «m, lebe aber schon fünf pft- Was für einen Bogel lD. Z.)
>ck'chm Blatte geschrieben, und Mädchen, Mücke sich
«8 Kloster gebracht worden daß die sogenannten ns in vertraulicher Weise Antworten auf die Fragen . Lugust und 8. September
starb >m Hamburger'schen ackr, die Wiltae Formetta erblindet, war die Ber- bu tm faifnlifrn Maje- ^abrt alt gtinrbm, tyit ie alt, sich vermählt, war tat noch 31 Jahre gelebt, vor nicht langer Zeit tm
t. tzrn dortiger Geschästs- ; ein« böhmischen Landstadt El von der Post zmck ;m Ä., welch« M nr io rlötzliches Lnschtden Briefes tm W1* aelangtt das Schreibe
.. tn Unbesteübarkeil des : Noch mm« todt.
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LarrdwirthschaftlicheS.
Einfluß des Futters auf die Güte des Schweinefleisches. An verschiedenen Orten Englands wurden hierüber eingehende Untersuchungen angestellt Yorkshire-Schweine, welche von Anfang der Mast bis zum Schlachten vorzugsweise mit Milch — oder Molkereiabfällen — gefüttert wurden, lieferten das bestschmeckende, sehr zartfaserige Fleisch und kamen in verhältnißmäßig kurzer Mastzeit zu den höchsten Schlachtgewichten. Nächst diesen kamen die mit Gerste gefütterten Thiere derselben Race zu hohen Gewichten und lieferten ebenfalls sehr schmackhaftes, feinfaseriges Fleisch. Auch die mit gleich viel Hafer und Erbsen gemästeten Schweine lieferten ein gutes Fleisch mit etwas stärkerer Faser und gutem festem Speck, dabel tm Verhältmß zum Gewicht des werthvollen Fleisches und des Speckes nur geringe Mengen Abfälle. Ausschließlich mit Mais ernährte Schweine gaben weichliches Muskelfleisch und ebensolches Fett, kamen jedoch zu bedeutend hohen Schlachtgewichten. Ausschließlich mit Kartoffeln gefütterte Thiere lieferten schwammiges, leichtes, unschmackhaftes Fleisch, das beim Kochen stark zusammenfiel. Vorzugsweise mit grünem Rothklee gefütterte Schweine gaben eigenthümlich gelbes unschmackhaftes Fleisch. Bei starker Fütttruna nut Oel- kuchen und Leinsamen neben Gerstenschrot bildete sich loses fettiges Fleisch nut starkem, höchst unangenehmem Beigeschmack. Die nur mit Bohnen gemästeten Thiere lieferten festes, schwer verdauliches Fleisch von nicht besonders angenehmem Geschmack. Eichelmast lieferte keine günstigen Resultate und Fleisch vor' unangenehmem Geschmack.
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