mtzers
Menst!
- Mmaschinen- r»« tüchtigen
1 ^Maschinen- Elchen lokal-
* gegen gute bintnlagtt über?
en, bat 9 Reflec- st- iZrco.-Offerten t Ännoncen-Expe-- ln*Vogler
Uen
egen erste Hypo- :it Reflectantm l.ch unter 352 an en lafitn. (352
3tr4 16. Dienstag den 20. Januar 1880.
Meßmer Wnzeiger
Ayetzr- uiö Amtsblatt fit bes Kreis Gieße«.
.. —— ... 1 - -------------- " vreiS vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohn.
Nrd«rctionSdnrea«r I Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
ExpeditiorrSvureau r J 1 p ___——wn—
Amtlicher THeit.
Nr. 1 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 12. d. M., enthält:
(Nr. 1355.) Verordnung zur Verhütung des Zusammenstoßens der Schiffe auf See. Vom 7. Januar 1880.
(Nr. 1356.) Erklärung, betreffend den Handelsvertrag zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn vom 16. Deeembcr
$°m 3 (Nr^"l357Z ^^Bekanntmachung, betreffend die Fortdauer des Handelsvertrages zwischen Deutschland und Belgien. Vom 31. Decfmber^l879. ^^nntmachung, betreffend die Fortdauer des Handels- und Zollvertrages zwischen Deutschland und der Schwerz. Vom 31. December 1879.
Gießen, den 20. Januar 1880. Großherzogliches Kreisamt Meßen.
Dr. Boekman n._________ _____________-
ation tiLer cdjenplafe ;en @la8 tankf. 8m (340
D/DÄIW ms D.e
, Tu em*»
Me n-, Sm ~Ät£ Mirttl nrl-nep c, ,r-n»u-d
-«iei.
"nsS> «J5’
m welche jtDC Srletmorten fran^
»K«8,6tn'
j?,' t 46
? srn ür.®-b,r
edermissin^ c a .n.nkrankheit,
iWr Mri.i
ks. Ml • irrertt
11.'
aratt»
sS.
n-"*r'
Das Börsentreiben.
Während man sich im deutschen Reiche an höchster Stelle bemüht, das Vertrauen auf eine friedliche Aera zu festigen, während unsere Diplomatie in Paris und St. Petersburg in entgegenkommender Weife alle auskeimenden Differenzen ausgleicht und dadurch dem wahren Bedürfniß nach Ruhe in Europa Rechnung trägt, ex.stirt eine dunkle Macht, welche fast täglich mit Senfat onsnachrichten die ruhige und vertrauensvolle Stimmung des Publikums stört und nichts unversucht läßt, um sowohl die europäische Lage als bedroht, alö auch die schwache Befferung in den deutschen Erwerbsverhält» tiffen für falsch, das Gefchäftsleben für unreell zu erklären. Diese gehüm- rißvolle Macht befindet sich nur wohl, wenn alle Verhältniffe schwankend erscheinen; heute jubelt sie über eine Friedens-Demonstration, morgen stößt sie m die Kriegsrrcmpete, heute spricht fie von einer nachhaltigen Befferung in- tustrieller Verkäst niffe, morgen sprengt sie Gerüchte über finanzielle Verlegen- Stilen großer Institute aus, heut, preist ste den socialen Frieden, morgen schleudert fie Senfationsdepeschen in die Welt hinaus, welche große Städte in Unruhe versetzen. Das ist der Charakter der sog. Börsen po ltt ik.
Man kann leider nicht sagen, daß die Börsengerüchte harmlos sind. Eine einzelne Tartarenbotschast erscheint an stch lächerlich; zuweilen sind die Sensationsnachrichten halb wahnsinnig, aber in diesem Wahnsinne liegt Me- ibode. Jedes Schwindeltelegramm verfolgt irgend einen unlauteren Zweck, und, was das Schlimmste dabet 'p, dieser Zweck, irgend ein materieller Druck, sei es aus Staats-, Eisenbahn-, Bank- oder Industrie-Papiere wird erreicht. Die Wirkung tritt im Course der Effecten hervor und schädigt das private Capital gewöhnlich vollkommen in dem Maße, wie eS die mit „Mumpch" arbeitenden Börscncliquen wünschen, oft noch darüber hinaus. Trifft das Dementi ein, so erholen sich zwar die Course wieder, aber inzwischen find massenhafte Ordres des privaten Capitals effectuirt, und es Uegt auf der Hand, daß gerade dadurch Gelegenheit zu neuen Geschäften, lewer auch zu sog. „Schiebungen" und unreinlichen Mar.övern h deux mams, wie ber Franzose sagt, gegeben wird. Der Gott der Kaufleute und «Lpitzbuben aestattet ein weites Gewissen, die Börse nennt derartige Dinge Usance — es ist des Landes so der Brauch — und wenn ein strenzrechtlicher Mann auch dieses ganze Treiben nicht billigt, so kann er gegen den großen Ring, we chen die Börse bildet, mit der Stimme eines Predigers in der Wüste doch nichts dagegen thun. Die Börse lacht über moralistrende Gegner, ihr Trost liegt in der Ersahrung, daß die Dummen nicht alle werden, sie weiß, daß immer neue — „Privatleute" aus das Eis tanzen gehen, wenn ihnen 3» wohl ist.
Die Schröpfung des privaten Publikums durch Courtagen, Provision, durch „Sechszehntel" und durch „Achtelchen", bei „Dummen" auch durch ganze Procente, über welche falsche Gesälligkeitsschlußscheine ausgestellt werden, kurzum der gewohnheitsmäßige Betrug, welcher trotz aller offtcteilen ßouife — denn auch diese werden „gemacht" ist nun einmal das Oel, welches die Maschinerie der Börse schmiert. Es hieße Waffer in's Meer tragen, dagegen ein Wort zu verlieren. Etwas anderes ist es aber um die gewissenlose Beunruhigung des Landes, welche zum Zwecke der wechselnden Börsenintereffen in Scene gesetzt wird, denn das ist eine keineswegs gleichgültige Sache. Dre Börse bringt die widerlichsten Enten über Hoskreise und über die Bedrohungen t des Friedens in Umlauf, ste meldet, daß Fürst Bismarck am Rande des Grabes steht, ste schleudert Nachrichten über die Mobilmachung einzelner Armee Corps, über neue Attentate, über socialistische Verschwörungen in die Welt hinaus, ohne zu bedenken, daß sie damit in tiefer Weise die Ruhe im Erwerbsleben stört und weite Kreise in fieberhafte Unruhe versetzt. Ob das nöthig ist, bas sollte die Börse überlegen! Gerade weil eine ruhrge und ehrltebende Börse zu den Kennzeichen eines moralischen Landes gehört, weil der Börse, als einem nothwendigen Institut in unserem modernen Verkehrs- lifcn, ein« größere Selbstachtung gebührt well endUch nid)i8 m-hr d-H-h liinfl unserer erst genesenden wirthschafilichen Noihverhältniffe schädigen könnte, al« eln neuer Vertraucnsbruch der Börse dem Publikum, dem Privat. Kapital gegenüber, nicht« fluchwürdiger träte, als schwinde,, und
8'ünderperiode, darum sollte ein Appell an die Ehre der Börse nicht brachtet bleiben.
Keuijchland.
Darmstadt, 13. Januar. In der gestrigen Sitzung de« Finanzaus. schuffes kam nochmals die Vorlage der Regierung wegen ves Verkaufs der Main-Weser Bahn znr Sprache. Die Ansichten gingen sowohl darüber ob die Sache an die zweite Kammer nochmals zur Beraihung gelang n könne, wie auch über die Rärhlichk-it des Verkaufs sehr auseinander. Der Ausschuß beschloß, die Frage der Zulässigkeit einer nochmaligen Berathung durch die Kammer selbst entscheiden zu lasten- Da einige Mitglieder des Ausschustes. welche seiner Zeit gegen den Verkauf gestimmt hatten, in ihren An sichten schwankend geworden sind, so ist es rächt nnwögiich, daß eine kleine Mehrheit des Ausschusses der Kammer die nochmalige Berathung und zugleich oie Än» nähme des Negierungsvorschlags empfehlen wird.
— Die Regierung hat gestern die Interpellation des Abg. Metz, betr. t’ie Herstellung der Dämme iu der Rheinniederung bei Groß-Rohrheim m bet Sitzm g des Finanzansichustes mündlich dahin beantwortet, daß bereits allr- Veranstaltungen zur raschen provisorischen Herstellung der Dämme bet neuem Hochwasser getroffen seien, daß man aber hoffe, bei dem jetzigen niederen Waffe.- stand sofort die definitive Wiederherstellung der Dämme aussühren zu tonnen. Der Interpellant erklärte sich mit dieser Antwort vollkommen befriedigt.
— Tas Grvßh. Ministerium des Innern hat an sämmtliche Bürger- Mostereien, welche von der Wasternoth und dem Eisftande heimgesucht wurden, ein Aiisschrechen gerichtet und in demselben die Bürgermeistereien aufge- sord'ert, alle Schäden, welche durch das Hochwasser und das Eis verursacht iDorbtn sind, schleunigst anzugebcn. . v
m. Darmstadt, 18. Jan. In Folge der Recommumcation der ersten Kammer über die Vorlage Großh. Staatsminifteriums wegen Abtretung des hessischen Antheus an der Main-Weser-Bahn an Preuhen hat der tzinanzausschuv der zweiten Kammer nunmehr weitere Berichte erstattet. Im Allgemeinen wurde tm Ausschuß zunächst die Frage erhoben, ob unter den vorliegenden Umst än d en über Haupt em e nochmalige: Berathung einer von einer Kammer pure abgelehnten Voi läge geboten oder doch ange- ;eigt erscheine. Im Hinblick auf die einschlägigen Bestimmungen der Verfassungsurkunde und der Geschäftsordnung, sowie auf lrühere analoge Kammerverhandlungen entschred man sich dahin, daß zu einem von Seiten eine, Kammer der anderen mttgetheüten Beschluß jedenfalls durch diese letztere selbst Stellung genommen werden muste, daß dieselbe aber nicht gebunden sei, eine von ihr einmal abgelehnte Vorlage nochmalv zu berathen^o sondern daß es ihr fteistehe, von einer nochmaligen Berathung abzusehen, insbesondere wenn es sich, wie im Fragesall, nicht etwa um einzelne Dlfferenzpunkte, sondern um einfache Annahme oder Ablehnung einer an sie gerichteten Vorlage handle. Die Kroßb. Regierung mit welcher gleichfalls eine nochmalige Besprechung des ^lus- frhuffp^ ftattaefunben hat ist dieser Austastung beigetreten ste glaubte jedoch, daß eine ^chmalig" BnviMgun^ i<n VodieÄV »m ^willen erschein- w°. feit der ersten Berathung neue Momente eingetreten seien, welche ihrer Ansicht dazu führen^könnten ^einen"von dem früheren abweichenden Beschluß der Kammer zu veranlassen. In der Voraussetzung, daß hiernach auch Kammer eme nochm^ rathung dieses Gegenstandes sur angezelgt halten werde, sind die weiteren Bencyte -LWLL-WMZW-W
Preußen, daß sie bereis einem Verkaufe gegen eure dem Betrag- entfachend Rente finh 9 mipnn and) dessen durch ein Dlrectionsmitguev IN Lraner verlieren stst * kann selbstverständlich sein Einfluß nur ein S-nn«" stm, umk°mchr, i bu Interessen Preußischer Bahnen mit denen der Mam-Weser-Bahn collidiren.»
geschmälert werden. 5. Ist be • P ^cm ^iös die alte Eisenbahnschrlld ganz und'v°n der"Obe!hessisch-n -in Theil getilgt werden, wodurch der Hauptstaatskasfe -in bedeutender^^iu ^austnden bolb, welche der früh-r-n, den Per-
SiäWÄÄÄ' «SttÄ'Ä wmrhalblÄrMachtsvhare gekauft ha. °d°r In Kürze -rw-rb-n wird, er nut seiner


