Ausgabe 
18.9.1880
 
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Curatoriums der Retchsbank ist lediglich durch die Bestimmung des § 25 des Bankgesetzes veranlaßt, wonach das Kuratorium sich vierteljährlich einmal ver­sammeln soll. Die Gerüchte, welche dieser Sitzung eine erhöhte Bedeutung beilegen, entbehren jeder Begründung.

Kopenhagen, 16. Septbr. Der FlußdampferBraunschweig", auf der Fahrt von Bremen nach Stettin, ist in der Nordsee gesunken; eine Person ist ertrunken,. 12 sind gerettet, in Skagen gelandet und heute in Fcederiks- Haven eingetroffen.

London, 16. September.Times" meldet aus Konstantinopel vom 14. ds.: das türk sche Cabinet habe demtssionirt, weil der Sultan auf Said Pascha's Rath darauf bestanden habe, keine Concessionen zu machen und in einer scharfen Circularnote gegen die Flottenkundgebung zu protestiren. Es sei aber Ursache vorhanden zu glauben, die Circularnote werde schließlich eine viel versöhnlichere Form annehmen.

Frankfurt a. M., 16. Septbr. Die Königin von Dänemark und der König und die Königin von Griechenland sind heute hier eingetroffen und imEnglischen Hof" abgesttegen. Nach eingenommenem Frühstück begaben sich dieselben nach Rumpenheim.

Karlsruhe, 16. Septbr. Die hier tagende Hauptversammlung des Gesammtvereins der Gustav-Adolf-Stiftung hat mit Bezug auf die bereits bekannte Erklärung der Tyroler Bischöfe hinsichtlich der Glaubenseinheit in Tyrol folgende Resolution gefaßt: Der Gesammtveretn der evangelischen Gustav-Adolf-Stistung drückt die zuversichtliche Hoffnung aus, daß die Glau­bensgenoffen in Tyrol durch festen Zusammenschluß und treues Festhalten an der evangelischen Gemeinschaft sich in Wort und Wandel des evangelischen Glaubens würdig erweisen werden und sichert denselben die möglichste Unter­stützung des Vereins zu.

Berlin, 16. Septbr. Ihre Majestät die Kaiserin ist heute Abend nach Coblenz abgereist.

Wien, 16. Septbr. Für weiland die Herzogin Helene von Württem­berg ist eine achttägige Hoftrauer vom 19. ds. an angeordnet.

Petersburg, 16. Septbr. Graf Loris Meltkoff ist heute aus Livadia hierher zurückqekehrt.

Lokales.

Gießen, 17. September. Ihre Majestät die Deutsche Kaiserin verweilte heute Morgen von 810 bis 910 auf hiesigem Bahnhof.

Ein Bürschchen von 14 Jahren, welches in der Burk'schen Mühle aus einem Stalle eine Kartätsche im Werthe von 4 gestohlen, wurde ertappt und eingesteckt.

Ein Bursche von Beuern, schon mehrfach wegen Diebstahl bestraft, wurde, als der neulich hier begangenen Diebstähle aus der Neuen Anlage rc. verdächtig, heute Morgen hier eingeliefert.

Berurischtes«

Alsfeld, 12. September. Die Wiederherstellung des Rathhauses zu Alsfeld betr., lesen wir im Kretsblatt des Kreises Alsfeld:Das dahier bestehende Comite, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, nach Kräften dahin zu wirken, vaß das alterthümliche, in gothischem Style erbaute Rathhaus nicht blos auf Kosten der Gemeinde Alsfeld nothdürftig unterhalten, sondern auch nöthtgenfalls auf bem Wege der Sammlung ollmältg in seinen ursprünglichen Zustand verbracht werde, wurde vor Kurzem mit folgender Allerhöchster Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs erfreut:

An das Comtte zur Herstellung des Rathhauses zu Alsfeld.

Sie haben Mir den Wunsch ausgesprochen, daß Ich das Protektorat über Ihre Thätig- kcit zur Herstellung Ihres Rathhauses übernehmen möge. Ich komme diesem Wunsche mit Vergnügen nach, da Ich auf keine besiere Weise Ihnen das Jnteresie bezeigen kann, welches Ich an der Erhaltung dieses schönen Baudenkmals nehme, lieber die Fortschritte der Restauration wollen Sie mir von Zeit zu Zeit berichten.

Darmstadt, den 11. August 1880.

Ludwig

Da die von dem Großh. Kreisrath zur Vornahme der allernothwendigsten Reparaturen an­geforderten 1500 JL, welche Anforderung von dem Provtnzialausschuß zu Gießen auf 1800 JL erhöht wurde, nunmehr unter der Leitung dks Herrn Kretsbaumerstcrs Wisiell zur Reparatur des Rathhauses wirklich verwendet worden sind, so tritt an das Comite die Aufgabe heran, Geldmittel zur Erreichung des beabsichtigten Zwecks zu beschaffen. Zur Veranstaltung einer Lotterie, wenigstens mit der Ausdehnung auf das ganze Land, wird wohl schwerlich vorerst die staatliche Genehmigung ertheilt werden, wohl aber wird der Veranstaltung einer Collecte nichts im Wege stehen. ' Bereits sind dem Comite einige Beiträge zur Verfügung gestellt worden; schon im Juli X). I. hat sich daffelbe in einem Aufruf bereit erklärt, weitere Beiträge zu dem oben erwähnten Zwecke gern in Empfang zu nehmen. In der Absicht liegt es nun, unter Zugrundelegung der schönen Zeichnungen des Herrn Baurath Horst zu Darmstaot und an der Hand Großh. Baubehörde je nach den vorhandenen Geldmitteln das Rathhaus allmältg in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen Damit daffelbe das plumpe Aussehen verliert und eine gefälligere Gestalt erhält, sollten vor Allem die an der Marktsette befindlichen, ihrer Thurmhelme beraubten beiden Erker mit ihrem Schmuck bald wieder versehen und die gegen­wärtig zugemauerten spitzbögigen Arcaden von dem sie verunstaltenden Mauerwerk befreit werden.

Die schon oft zur Sprache gebrachte Frage, ob die der Gemeindekaffe in Folge der Verhandlungen vor dem Provinztalausschuß erwachsenen bedeutenden Kosten nicht zu Gunsten des Fonds für Herstellung des Rathhauses erlaffen werden könnten, ist unbedingt zu verneinen. Da die Gemeinde Alsfeld zur Tragung der bedeutenden Kosten des Verfahrens vor dem Provinztalausschuß uno zur Bezahlung der Aversionalbeträge rechtskräftig verurtheilt worben ist, können die dabei betheiligten Behörden zu Gunsten eines anderen als den in den Erkennt­nissen benannten Fonds leider nicht verzichten.

Bei der bekannten Freigebigkeit und dem bewährten Gemeinsinn so vieler Alsfelder wird voraussichtlich schon eine erkleckliche Bausumme zusammengebracht werden können, sobald eine Liste in Alsfeld in Umlauf gesetzt werben sollte. Hat es doch nur eines einfachen Aufrufs in diesem Blatie bedurft, um das gegenwärtig bestehende, allen billigen Anforderungen entsprechende städtische Spital für Dienstboten, Lehrlinge rc. aus milden Beiträgen der Alsfelder vollständig wohnlich einzurichten.

Die Restauration des Rathhauses ist nicht blos von historischem Werth, sondern bietet auch der hiesigen, namentlich der gewerbtreibenden Bevölkerung mancherlei Vortheile dar. Wir meinen bei Veranstaltung einer Sammlung sollte jeder Bürger auch deßhalb fein, wenn aucb noch so kleines Scherfiein dazu beitragen, weil eine solche allgemeine Beisteuer Zeuqniß gibt von dem alten bürgerlichen Sinn, der seiner Zeit Alsfeld vor vielen anderen Städten des Landes auszeichnete und der dazu bciqetragen hat, daß die Geschichte der Stadt Alsfeld von so großer Bedeutung für das ganze Heffenland geworden ist. Die ganze Bausumme wird freilich sobald nicht bcigesteuert werdcn können, allein dies darf uns nicht abschrecken. Ein gut Ding will Weile haben. Man sollte zur Erreichung des Zwecks selbst d e Aufstellung einer Sammelbüchse in dem RathbauS nickt scheuen, und beim Vorzeigen cer Sehenswürdigkeiten im Rathhaus um eine kleine Beisteuer bitten. Ferner bietet sick bei so mancherlei Veranlaffungen eine Gelegenheit dar, zum Besten des Baufonds zu sammeln. Lassen wir solche Gelegenheiten nicht unbenutzt vorübergehen. Unterstützen wir nach Kräften das löbliche Unternehmen des Comites, fördern wir auf alle mögliche Weise die Herstellung des monumentalen Bau­werks, damit es recht bald nicht blos Alsfeld, sondern dem ganzen Lande zur Zierde ge­reichen möchte."

sVom Halme zur Backpfanne.) Ein Correspondent derKreuzztg." berichtet: Die Leistungen der arbeltersparenden Maschinen Amerikas sind durch die Ausstellung genügend bekannt geworden. Sie streifen bisweilen an das Wunderbare. So hat in jüngster Zeit der Farmer Lawton in Gerieten County, Missouri, ein Kunststück fertig gebracht, bas man als Fabel betrachten müßte, wenn es nicht durch glaubwürdige Zeuqen verbürgt würde. Lawton ließ Weizen schneiden und in 4 Minuten 37 Secunden später offerirte er seinen Gästen Gebäck

von diesem Weizen. Um 4 Uhr stand die mit Mauleseln bespannte Mähmaschine im Weizen felbe bereit, den Schnitt zu beginnen. Jede paar Fuß waren Männer in Linie postirt, oeu faßen! en Weizen armvoll aufzuraffen und der zunächst stehenden Dreschmaschine zu überliefern. Ein Mann zu Pferde wartete auf bas Getreibe, um es im Fluge nach Der 16 Ruthen ent« fernten Mühle zu bringen, wo Herr Lawton zur Empfangnahme bereit stand, während Frau Lawton und ihre Nichte alle Vorkehrungen getroffen hatten, mit möglichster Schnelligkeit einige Pfannkuchen und sogenannte Biscutts zu backen. Auf das gegebene Signal zogen die Maul­esel an; in 1 Minute 15 Secunden war der Weizen etwa 8 Quart im Sack und letzterer in der Hand des Reiters. In 1 Minute 17 Secunden wurde das Mehl an Frau Lawton abgeliefert und in 3 Minuten 55 Secunden nach Beginn der Arbeit der Mähmaschine offerirt die Nichte den Gästen den wohlgelungenen Pfannkuchen, während Frau Lawton be­schäftigt war, Biscuits zu bereiten, was ihr in 4 Minuten 37 Secunden nach 4 Uhr gelang.

Der Postvorsteher Dette in Berka a. Werra hatte am 27. Juli einen jungen Storch vor dem Untergänge gerettet und ihm ein Messingplättchen um den Hals gelegt mit der In­schrift :Reichspost Berka a./W. Germania, den 27. 7. 1880." Auf der Rückseite.Dette bittet um Antwort." Arn 20. August war in Berka die Abreise der Störche vor sich gegangen, wobei man sich natürlich in der Poft gefragt, ob der gerettete Langbein jemals wiedcrkommen würde. Ueberraschender noch als eine Rückkehr ist folgende am 3. September eingegangene Postkarte:Tarjeta. Postal. Herrn Dette, Berka a./W. (Sachsen > Weimar.) C Bätsch, Calle Valencia 325. Barcelona, 31./8. 1880. Ich beeile mich, Ihnen mitzutheilen, daß der Storch, welchen Sie mit einem Messingplättchen mit der Inschrift:Reichspost. Berka a./W. Germania, den 27. 7. 1880", auf der Rückseite:Dette bittet um Antwort", versehen haben, vor einigen Tagen in der Ortschaft Fornels, Provinz Gerona in (Katalonien, als er auf dem Kirchthurm saß, von einem Einwohner namens Don Narciso Busquets in den linken Flügel geschossen worden. Der Jäger schenkte den Vogel einem Knadeninstilut in Gerona. Der arme Storch ist sicher einer meiner alten Freunde von Gerstungen! DieS theilt Ihnen freundlichst mit obiger Eisenacher." Der Absender dieser Karte, Kaufmann Karl Bätsch, ist ein Bruder des Admirals E. Bätsch. Die Störche haben also zu ihrer Reise von Berka bis nach Spanien kaum acht Tage gebraucht. (Trib.)

Ein lustiges Stücklein ereignete sich bei der, vergangene Woche stattgehabten Prä- miirung der Pfalzgau-Ausstellung. Der bekannte Gießer der Kaiserglocke, Andreas Hamm in Frankenthal, hat vier Glocken ausgestellt, die bei dem jüngsten Besuche der Ausstellung Seitens der Großherzöge von Baden und Heffen mit Jntereffe betrachtet wurden und die regelmäßig durch ihr schönes harmonisches Geläute die Zeiten der Oeffnung und Schließung der Aus stellungslocalitäten anzeigen. Die Glocken hatten die Eintheilung zu einer bestimmten Gruppe nicht gefunden, und so geschah es denn, daß sich die Preisrickter der GruppeMetallinbustr.e" auf jene der GruppeMusikalische Instrumente" verließen und umgekehrt diese auf Jene, jede Partei in Der Meinung, die andere habe hier zu prüfen. Herr Hamm ging in Folge dessen leer aus. Im Unmuth hierüber fuhr er nach Mannheim, ließ die Klöppel aus den Glockcn herausnehmen und das Geläute hatte ein Ende. Jetzt erst wurden die Preisrichter ihren Jnthum gewahr, und mit vielen Entschuldigungen übersandten sie Herrn Hamm die silberne Medaille.

DerNiederschlesische Anzeiger" in Glogau meldet folgendes Zollcuriosum -Unsere Oelmüller bezogen bisher die leeren Petroleumfässer aus Oesterreich, von wo sie zollfrei ein gingen. Jetzt aber müssen dieselben mit 20 jk versteuert werden, denn die Fässer sind mit blauer Farbe angestrichen und nun behandelt man sie alsbemalte Holzgefäße!"

sWiener Gemüthlichkeit.j An einem der letzten Abende erschien in dem Gasthause des Herrn Kainz, in der Laubongaste zu Wien, ein unbekannter, anscheinend Dem Arbeiterstande angehörender Mann, welcher sich ein Krügel Bier, sowie ein Rindsgulasch geben und dasselbe nebst zwei Broden mit staunenswerther Raschheit verschwinden ließ. Kaum fertig geworden, erweckte das von einem anderen am selben Tische sitzenven Gast bestellte Schweinsgulasch aufs Neue den Appetit des Fremden, weßhalb er zum zweitenKrügel" auch ein Schweinsgulasck mit Kartoffeln und Brod verlangte. Wie diese consurnirte der hungrige Gast auch noch eine Wurst mit zwei weiteren Broden, worauf er den Wirth rief, und, indem er vor demselben ein? stramme Habtachtstellung" einnahm, die inhaltsschwere Anrede hielt:I hab'zwei Krügel, zwei Gulasch, eine Wurst und fünf Brode. Hunger hab' i gnug g'habt, jetzt hab' i geffen und trunken, zahlen aber kann i not, weil i ka Geld not hab. I kumm grab vom Bezirksg'richt, wo i Drei Monat g'habt und auf a gut's Nachtmahl speeulirt hab. Jetzt wiffen's es, hauen können's mi schon, aber not z'stark, fünft könnt's mir weh thun." Darauf sprach der gemüthliche Wirth die geflügelten Worte:Wanns wieder a mal an Hunger haben, nachher seins so gut und gehen's wo anders hin. 83 fr. verzehren, und ka Geld haben, dös könnt a jeder Narr!" Unter allgemeiner Heiterkeit zog der so billigen Kaufes Gesättigte von bannen.

Ein Berichterstatter DerTriester Zeitung" berichtet in ergötzlicher Weise von einer merkwürbigen Entbeckung, bie kürzlich in ben Gärten bes Schlosses Miramare gemacht worden ist.Den Park durchwandernd", erzählte er,langte ich im Gartenparterre an und bemerkte daselbst zwei Herren. Schlichte blonde Haare umrahmten ihr glattrasirtes Gesicht und mächtige Brillen vervollständigten den Typus des Profefforenthums. Ste standen vor einer groben Glaskugel eines Blumenbeets, dieselbe vorsichtig von allen Seiten betoftrno und sich eifrig Notizen machend. Auck anoeren Besuchern mußte dieses Gebühren der Fremden aufgcfaQcn fein, Denn sie näherten sich denfelden. und als auck ick neugierig hinzutrat, erklärte uns einer Der Gelehrten, Daß er soeben eine merkwürdige Entdeckung gemacht habe, welche gewiß in der ganzen physikalischen Welt ungemeines Aufsehen erregen würde.Betasten Sie einmal bleie blaue Glaskugel" begann erunb Sie werben bemerken, baß btcfelbe wunberbarerweije gerabe auf ber ben heißen Sonnenstrahlen ausgesetzten Seite kühler ist als auf bet entgegen- gesetzten, beschatteten Stelle, währenb bie anberen, grünen, gelben unb rothen Glaskugeln wie üblich auf ber ber Sonne zugewanbten Hälfte warm anzufühlen ftnb. Die blaue Farbe scheint also außer ihren vielen chemischen Eigenschaften auch bie physikalische zu haben, baß sie b:e Wärmestrahlen burchläßt unb bieselben auf bie inwenbiqe entgegengesetzte bunkle Partie der Kugel leitet." Unb nun fing er an, von Wärmetheorie, Thermochtoien, Frauenhoferschen Linien, btatbermanen unb athermanen Körpern u. s. w. so laut zu predigen, daß sich ein Kreis von Zuhörern um ihn bildete, denen sich schließlich auch Der Gartenaufseber hinzugesellte. Derselbe ersuchte mich um Aufklärung über diesen ungewöhnlichen Zusammenlauf, und als ich ihm den Grund deffelben mittheilte, lachte er so laut auf, daß sich Der Professor erzürnt umwanbte unD ihn mit Der Frage anherrschte:Wiffen Ste vielleicht bester zu erklären, warum gerabe diese Kugel im Gegensatz zu ben anberen auf ber Sonnenseite kühler ist?" -Gewiß", erklärte btt Gartenaufseher,ich habe biese Kugel vor wenigen Minuten umgebreht."

Handel und Verkehr.

Gießen, 14. Septbr. Der heutige Viehmarkt mar in Folge bes israelitischen Feiet tages nicht stark befahren. Aufgetrieben waren 540 Stück Rinbvieh unb 255 Schweine. Dir Preise blieben unveränbert. Nächster Markt Dienstag, ben 5. unb Mittwoch, ben 6. Oktober, am letzteren Tage auck Krämermarkt (Mickaelismarkt) und findet an diesem Tage Mor­gens 8 Uhr das Verlesen der Krämerstände statt.

Irischbäcker in Metzen.

Sonntag, den 19. September. Hermann Tpieß, Wallthorstraße. Heinrich Faß, am Lubwigsplatz. Daniel Nühl, Marktstraße.

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Kirchliche Anzeigen

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Gottesdienst:

Sonntag, ben 19. September.

Morgens 9^2 Uhr: Pfarrer Dr Naumann fKatechismuslehre für bie männliche Jugenb.j Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser.

(Vor- unb Nachmittags wirb eine Collecte für bic kirchlichen Bebürfnifse ber Deutschen in Pans gesammelt.)

Nächsten Sonntag, ben 26. September toirb bas heil. Abenbmahl gefeiert werben.

Die Pfarrgeschäfte für bie Woche vom 19. biS 25. September besorgt Pfarrer Dr. Naumann

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