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des Luftballons ist für Aktionäre und
oMngsrch. rlhschaftliche alzgaues 1880.
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drp. 16S. Erstes Blatt. Sonntag den 18. Juli 1880
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ANM- «nS WstlÄ fit Sell Kreis Gieße«
Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS.
Prell vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
NedBettso-kmee««r 1 Schulstraße B. is.
Gxpeditis»rSb«reck«r J ___________
Gefundene Gegenstände:
Mehrere Einthaletstücke, 1 Fuhrmannspeitsche. 1 Portemonnaie mit Inhalt.
Die Gegenständ« sind auf der Polizeiwache (Weidengasie 93) ausbewahrt. . .. 6
Gießen, den 17. Juli 1880. Großherzoglich^Polizeiverwaltung Gießen.
Bekanntmachung.
Betreffend: Ausstellung von LehrkingSarbeiten zu Oppenheim im Herbst 188«. .
In der 2. Hälfte des Monats September l. I. soll, gelegentlich der Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbveretns zu Oppenheim und der üblichen Ausstellung von Schülerarbeiten aus den inländischen Handwerkerschulen, der Versuch einer
Ausstellung von Lehrlingsurbeiten aus dem ganzen GrWcrjogtyum
-em-cht werden. Das Programm dieser Ausstellung ist Im G-werb-bl-tt Nr. 28 abgedruckt, und es können Exemplare desselben, sowie Anmeldeformulare von den Vorständen sämmtlicher Localgewerbvereine, von den Vorständen der Handwerkerschulen und von uni> »W® we?,nö b lt Bei bltfer T Wir gestatten uns, Lehrmeister und Eltern zur thunlichsten Veranlassung einer recht regen und zahlreichen Bethetligung ihrer resp. Lehrlinge bei dieser Ausstellung ngebenst zu 1880 Großherzogltche Centralstell. für di- Gewerbe und den Landesgewerbverein.
_______Fink. Busch. _________
Deutschland.
Darmstadt, 15. Juli. Die „Darmst. Ztg." schreibt: Das Ober- conflstorium ist wegen zweier amtlicher Kundgebungen, di- in der neueren Zeit von ihm ausgegangen sind und in welchen über den Stand des Religionsunterrichts in den Volksschulen des Großherzogthums bezw. der Stadt Darm, padt di« Urthetle ausgesprochen waren, der Gegenstand heftiger Angriffe ge- worden, und in den letzten Tagen wurden insbesondere darüber Vorwürfe ausgesprochen, daß das Oberconststorium zu diesen Angriffen schweige. Das eine Aktenstück ist der an die Landessynode nach den Vorschristen der Kirchen- versaffung zu erstattende Bericht über die kirchlichen Zustände des Landes. Es ist selbstverständlich, daß das Oberconststorium durch Artikel in öffentlichen Blättern zu einet amtlichen Rechtfertigung seines Berichts sich um so weniger veranlaßt sehen kann, als diejenige Corporation, an welche der Bericht erstattet wurde, wegen der von ihr selbst beschloffenen Vertagung ihrer Sitzungen noch keine Gelegenheit hatte, zu diesem Bericht Stellung zu nehmen; es ist auch Wetter begreiflich, daß die von der Generalversammlung des LandeSlehrer- vereins, welcher keinerlei amtliche Autorität hat, angenommene Resolution eine amtliche Kundgebung hervoizurufen nicht geeignet ist. Uebrigens hat sicherem Vernehmen nach die oberste Schulbehörde aus Veranlassung des erwähnten Berichts weitere Ermittelungen angeordnet und diese werden wohl Gelegenheit geben, die fragliche Angelegenheit zwischen den cowpetenten Behörden zum Austrag zu bringen. — Was das andererseits viel besprochene Schreiben des Oberconsistvriums an das Kreisamt Darmstadt wegen Anstellung eines Theo- logen zur Erthetlung des Religionsunterrichts in den oberen Klaffen der Schulen zu Darmstadt betrifft, so ist dem Oberconststorium der ablehnende Beschluß des Stadtvorstandes erst in diesen Tagen amtlich mitgelheilt worden. Das Oberconststorium wird derjenigen Behörde gegenüber, an welche das erste Schreiben gerichtet war, die durch die Verhältnisse gebotene weitere Erklärung abgeben; ob und in welcher Ausdehnung Veröffentlichung der betr. Aktenstücke erfolgen wird, kann erst Gegenstand späterer Erwägungen sein.
Darmstadt, 16. Juli. Seme Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädtgst geruht:
Am 12. Juli den ordentlichen Profeffor Dr. Schneider zum Rector der Landes Universität für die Zeit vom 1. October 1880 bis dahin 1881
zu ernennen.
Paris, des Boulogner die Armee:
Irankreich.
14. Juli. Bet der Fahnenaustheilung auf dem Longchamps Wäldchens hielt Präsident Grery folgende Ansprache an
Osficiere, Unterosficiere und Soldaten, die Ihr das französische Heer bei dieser Feierlichkeit vertretet! Die Regierung der Republik ist glücklich, sich in Gegenwart dieser wirklich nationalen Armee zu befinden, welche Frankreich aus dem besten Theile seiner selbst bildet, indem es ihr seine ganze Jugend gibt, das heißt, was es Theueres, Großmüthiges und Tapferstes hat und sie so mit seinem Geist und seiner Gesinnung durchdringt, mit seiner Seele belebt und von ihr in der männlichen Schule der militärischen Disctvltn erzogene Söhne zurückerhält, aus welcher sie in das bürgerliche Leben dte Achtung vor der Auiorttät, das Pflichtgefühl und den Sinn für di- Hingebung an die Pflickt mit der Blüthe der Ehr- und Vateriandsiiebe und di- männlichen Tugenden deS Waffenhandwerks mitbringen, welche so wichtig sind, um Männer und Bürger zu bilden. (L-nganhaliender Beifall). Wenn es d m Vaterland nicht zu viel gekostet hat, s-ine Armee wieder zu erheben, so hat cs d e Armee sich nicht zu viel kosten lassen, den Anstrengungen des Landes entgegenzu- kommen, und durch Fleiß bei der Arbeit, durch Studium , durch Instruction und durch Dlsciplin ist sie für Frankreich «ine Bürgschaft geworden sur die
Achtung, die sie ihm schuldig ist, und für den Frieden, den es wahren will. Ich beglückwünsche euch dafür und ich danke Euch. (Beifall und Bravorufe). In dieser Gesinnung übergibt die Regierung der Republik euch die Fahn-n. (Beifall und Bravo). Empfanget sie als ein Pfand ihrer tiefsten Sympathie für die Armee. Empfanget sie als Zeugnisse Euerer Tapferkeit, Euerer Pflicht- treue, Euerer Hingebung für Frankreich, welches Euch mit diesen edlen Feldzeichen die Verthetdtgung seiner Ehre, seines Gebietes und seiner Gesetze übergibt.
England.
London, 15. Juli. Im Unterhaus antwortet Unterstaatssecrctär Diike auf die Anfrage Wolff'S: Der Regierung sei es nicht bekannt, daß Rußland Waffen und Munition nach Ostrumelten Importe; aber bekannt sei cs ihr, daß 3000 Gewehre nach Rumänien Importe würden. Es finde darüber gegenwärtig ein Meinungsaustausch statt. Darüber, ob russische Unterosficiere in Ostrumelien ankämen, sei er nicht infotote; die in Bulgarien an- gekommenen Unterosficiere seien in Folge eines im letzten October getroffenen Abkommens eingetroffcn. Von einer angeblich angeregten Theilung Ostru- meliens sei der Regierung nichts bekannt. Die bulgarische Regierung habe keine Schritte gethan, um ihre Verpflichtungen gegen die Varna-Eisenbahn- Gesi lischest zu erfüllen. Die Regierung suche die Pforte zur Auslieferung der für die Feststellung der Rechte dieser Gesellschaft erforderlichen Schriftstücke zu bestimmen; sie halte inzwischen Bulgarien zur Erfüllung seiner Verpflichtungen an. Von der Ankunft deutscher Militär- und Etvilbeamten in Konstantinopel Zwecks Organisation der türkischen Armee und Finanzen sei ihm Nichts be- kannt; er werde Erkundigungen einziehen. — Der chilenischen Regierung seien wegen der Beschädigung britischen Etgenthums durch die chilenische Flotte Vorstellungen gemacht und die Forderung von Schadenersatz in Aussicht ge- stellt. Der Erfolg sei noch unbekannt. Der englische Vertreter in Chili sei später angewiesen worden, sich den Vorstellungen seiner französischen und italienischen Cvllegen gegen Handlungen anzuschließen, wodurch civilisirte Kriegsbräuche verletzt würden. — Hartington erklärte, die Regierung sei der Ansicht, daß England substantiell zu den afghanischen Krtegskosten beitragen müsse. Da tndeß die indische Regierung die allgemeine Ftnanzzu- stände Indiens nicht für unbefriedigend halte, so wolle die Regierung alle wer- teren Vorschläge bis dahin verschieben, wo sie über die genauen Thatfachen unterrichtet sei. — Hieraus ward die Specialberathung der irischen Pächter- Entschädigungs^ Bill fortgesetzt. Die Regierung erklärte sich damit einverstan- den, die Frage wegen eines Limitums des Pachtzinses bis zur Berichterstattung darüber zu vertagen. Die Opposition greift die Regierung heftig an. Glad- stone weist die Angriffe zurück. Die Debatte dauert fort.
DaS Oberhaus nahm die Volkszählungs-Bill in zweiter Lesung, sowie die irische Volkszählungs-Bill ohne Abstimmung an.
Telegraphische Depeschen.
gßfiflwet’e telefit. G-rrespsndetr - «vsearr.
Berlin, 1«. Juli. Begreiflicher Weise findet zwischen den Mächten ein Meinungsaustausch über die Möglichkeiten statt, dem an die Pforte gemein- sam gestellten Verlangen Nachdruck zu geben. Bestimmte Anträge in dieser Richtung sind jedoch nicht gestellt, auch noch keine Flattendcmonstration der sechs däc^e verabredet. „ „klärt das vielverbreitete Gerücht von
Verhandlungen "über di- Verstaatlichung der Bergisch - Märkischen Eisenbahn für feglichen Grundes entbehrend. ,
Konstantinopel, 16. Juli, lieber di- von den Mächten übergeben« Collectivnoie ordnete der Sultan Berathungen an, auf Grund deren der Ent-


