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deutsche Eisenbahnen, die jetzt schon auf

pro 1000 Stück,

Herrn Gerold hiervon Mittheilung machen und

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42 deS

80 Stationen etngeführt sind, ergebenst anzubteten- Ueber alle Einzelheiten nehme ich auf das pfehle mich

Ad. Num. 13917IL

Reich so fest stehe, wie dem anderen ab."

Wiesbaden, spondenz aus Nassau:

I''«.«!

inliegende Rundschreiben Bezug und em- Hochachtungsvoll

Carl Gustav Gerold

Niederste Vittlere Vittel früh Höchste - ^jederschl^

12. September. DieFrankfurter Zeitung" bringt folgende Corre Man thetlt uns folgendes Aktenstück zur Veröffentlichung mit:

An

den Herrn Bahnhofsrestaurateur

zu......

Berlin W., 31. August 1880.

fing an, ebenso ruhig und in derselben Weise den Rock des H«rrn zu bearbeiten. Auf die Frage des letzteren:Herr, was machen Sie an meinem Rock?" fragte der Wirth:Herr, was machen Sie an meinem Tische?" Worauf der Schnitzer unter dem Gelächter der Gäste

Die als solid bekannte Firma Carl Gustav Gerold zu Berlin hat nach deren Mtt- theilung 4 hauptsächlich für den Verkauf auf den Bahnhofsreftaurattonen bestimmte Ctgarren- sorten unter dem Namen:

Gerold's Cigarren-Specialität für deutsche Eisenbahnen"

scheltend davonltef.

Aus Fürth wird derDorfztg." folgende hübsche Anekdote vom deutschen Kron­prinzen mit dem Bemerken mitgethetlk, daß der Herr Einsender sie aus glaubwürdiger Quelle habe. Bet der jüngsten Anwesenheit des Kronprinzen in Nürnberg überreichte der Magistrat Sr. Kaiser!, und König!. Hoheit ein schönes, künstlerisch ausgestattetes Album mit 100 der besten photographischen Ansichten Nürnbergs, worüber derselbe sehr erfreut war und den das Album überreichenden Herren in huldvollster und freundlichster Weise seinen Dank aussprach. Beim Durchlesen der Widmung, welche auf der ersten Seite angebracht war, bemerkte er indeß in Bezug auf die Versicherung, daß die Treue der Bürgerschaft Nürnbergs zu Kaiser und ~ ....... vie Mauern der Stadt:Die Herren brechen ja aber ein Stück nach

Indem wir Ihnen auf Wunsch , .... -----y

Ihnen einen Versuch mit diesen Cigarren anempfehlen, bemerken wir Ihnen, daß das qu. HauS c>hnen eine diesbezügliche Offerte noch direct übersenden wird.

Königl. Eisenbahn-Detriebs-Amt.

Gestützt auf die Empfehlungen des Königl. Eisenbahn-BetriebS Amts Wiesbaden erlaube ich mir nochmals meine Cigarren-Specialitäten für d -Lex-- ,,c

Vermischte-.

Gießen, 15. Septbr. [Univ.-Nachr.) Der Herzog von Meiningen hat den Profeffor Dr. Hermann Stützer in Gießen zum Forstmeister ernannt und Demselben die Verwaltung des Forstbezirks Hildburghausen übertragen. In Jena hat der Profeffor der Mevtctn Hofrath Dr. Schwalbe eine Berufung nach Königsberg empfangen und angenommen.

Darmstadt, 14. September. Welche Annehmlichkeiten die Stellung eines Staats­anwalts unter Umständen im Gefolge haben kann, dafür hat sich in Darmstadt unlängst ein inleresiantes Beispiel ereignet. Herr Amtsanwalt Dr. Meisel erhielt nämlich am Tage nach der jüngsten Schöffengerichts-Verhandlung gegen die Polytechniker Müller und Vogt eme Heraus­forderung zum Duell, weil er sich erlaubt hatte, in Ausübung seiner Amtspsttcpt, das Ver­halten der betr. Herren vom Standpunkte der Anklage aus darzulegen. Darin wurde eine sofortigeSatisfaction" erheischende Beleidigung erkannt und der Herr Amtsanwalt hier- ür in aller Form auf die Mensur gefordert. Letzterer hatte aber natürlich auf die es in Den Annalen der Geschichte des Zweikampfes wohl ohne Beispiel dastehende Ansinnen keine andere Antwort, als die Thatsache einfach dem Strafrichter zur geneigten Kenntnißnahme zu unter­breiten, der auch hierüber demnächst zu befinden haben wird.

Darmstadt, 10. September. [@in 86jähriger hessischer Veteran aus den Befreiungskriegen 1813-1815 in Amerika.) Im verflossenen Herbst traf bei dem biesiaen Krieaerverein von einem amerikanischen Rechtsanwalt und öffentlichen Notar zu Buffalo am Erie-See ein Schreiben ein, in welchem mitgetheilt wurde dorten lebe ein alter hessischer Veteran Namens Georg Straub, aus Griesheim tm Großherzogthum Mfen gebürtig, welcher das 85 Lebensjahr bereits überschritten habe, in sehr dürftigen V rhältnissev. Derselbe sei Mitglied des im Jahre 1840 gegründeten Ludwlgs-Veteranen- Vereins gewesen und habe von einem ehemaligen Kameraden in Erfahrung gebracht, der Verein habe sich aufgelöst und es sei das vorhandene Capital unter die noch leben­den Mitglieder vertheilt worden. Es wurde sodann gebeten, wenn möglich dem be­dürftigen, aber streng rechtlichen alten Manne, der das Bett nicht mehr verlassen könne und von seiner ebenfalls sehr alten Frau nothdürftig gepflegt werde zu seinem Antheil zu verhelfen. Der damalige erste Schriftführer des Kriegervereins, Herr E-, unternahm die Eruirung des Sachverhaltes, welcher ergab, daß sich der ehemalige Veteranen- Verein dahier im Jahre 1868 aufgelöst und sein vorhandenes Vermögen dem vor­maligen Kriegsministerium mit der Bestimmung übergeben habe, alljährlich am 26. December, als am Stiftungstage des Vereins, die Zinsen an bedürftige Veteranen zu vertheilen. Herr E. übermachte das Gesuch der Militär-Wittwen- und Waisen- Commissson, an welche bei Auflösung des hessischen Kriegsministerlums die obige An­gelegenheit übergegangen war, erhielt jedoch gegen Ende des Monats Januar d. I. die betrübende Nachricht, daß Straub bei der am 26. Deeember v. I. stattgehabten Zinsenvertheilung nicht habe berücksichtigt werden können, man habe denselben jedoch für die Zukunst vorgemerkt. Herr E. ließ nunmehr das Gesuch des Straub Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog unterbreiten. Der edle, milde und gerechte Fürst ließ diese Gelegenheit, einem, wenn auch jenseits des Oceans, in Noth befindlichen hessischen Veteranen zu helfen, nicht unbenutzt vorübergehen und verwilligte dem Alten nicht nur eine einmalige Beibülfe, nein, er bewilligte mehr als erbeten er setzte demselben sofort eine ansehnliche jährliche Unterstützung aus der Cabinetskasse aus und befahl, daß die erste Jahresunterstützung sofort an das deutsche Consulat zu New- Bork zur Auszahlung an Straub abzugehen habe. Leider hat die Unterstützung den alten Veteranen im Leben nicht mehr erreicht, das Geld ist jedoch nach hier einge- troffener Nachricht der Wittwe ausbezahlt worden. Straub hatte unter Seiner Groß- herzoglichen Hoheit dem Prinzen Emil von Hessen in der 4 Compagnie des 2. Garde- Regiments (Hauptmann Eigenbrodt) die Befreiungskriege mitgemacht, wurde am 16 Juli 1816 beabschiedet und betrieb sodann bis zum Jahre 1852 in seinem Heimaths- orte eine Wirtschaft, wanderte dann mit seiner Familie nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika aus, wo er seitdem bis zu seinem vor einigen Monaten erfolgten Ableben in Buffalo am Erie-See gelebt hat.

Frankfurt a. M., 14. September. In einer frequenten Aepfelweinwirthschaft saß gestern ein junger Mann und las die Zeitung. Als er mit derselben fertig war, bearbeitete er die neupoltrte Tischplatte mit dem Messer. Der Wirth kam hinzu, sah die fleißige Arbeit und

rende Bewegung als überall unberechtigt und als künstlich gemachte R-action i darzustellen. Es tst die Pflicht der nattonalen Parteien, der canservattven we­der liberalen, an der Vervollkommnung der Gesetze, der ruhigen Ecörte. rung ihrer Princtpten sich beiderseits zu beiheiligen Zum Schluß des Artt> kels heißt es: Es wäre eine schwere Gefahr für die deutsche Zukunft, wenn es gelänge, zwischen beiden Richtungen, der conservativen und der eberalen, den Gegensatz bis zur Unversöhnlichkeit zu verschärfen; so lange die besten und geistig tüchtigsten Elemente in beiden Parteien für ihre Bestrebungen die Schranke des nationalen Wohles und der Pflicht gegen das nationale G-mem. wesen anerkennen, wird es dahin nicht kommen. ,

Wien. 15. Septbr. DiePolit. Corresp." meldet aus Konstantinopel. Die Botschafter der Großmächte haben eine sogleich beim Beginn der dtplo- mattschen Action als Bedingung der gemeinsamen Flottendemonstration verein- barte undProtocole de desintdrressement benannte Declaration unterzeich- net worin fie lick gegenseitig verbindlich machen, in allen den Orient betr. Eventualitäten kein Sond-rtnteresie zu verfolgen. Dieses Protokoll wird der Pforte mitgetheilt. ^ptbe. Meldungen des R-uter'schen Bureaus aus Kapstadt: Der Basutoführer Letharodl hat am 13. b8. auf eine Abtheilung Colonialtruppen, welche Mafeteng besetzt hält, einen erfolglosenAngriffgeamchn

Der .Times" wird aus Raqusa von gestern bestätigt, daß 5000 ! Montenegriner mit 3 Geschützen auf Dulcigno marschiren. - Demselben Blatte wird auS Rom von gestern gemeldet, die Admirale der Flotte seien nicht verpflichtet, den Regierungen zu refertren, ehe sie ein zweckdienliches Vor- gehen beschließen. Diese Actionsfrethett erstrecke sich auch auf ein Bom­bardement Dulcignos, im Falle es erforderlich sei. Die Landung von Truppen sei in den Instructionen aber streng untersagt.

Ilaaufa, 15. Septbr. Die Albanesen leisten energischen Widerstand gegen die Abtretung von Dulcigno, wohin sie in großen Schaaren eilen, und sollen beschlossen haben, Riza Pascha $u tobten. Letzterer steht mit 1500 OTann regulärer Truppen, bie nichts ausrichten können, bei Katerkol. Di- Albanesen richteten eine neue Drohnote an die Pforte.

Berlin, 15. Septbr. Die Kaiserin reist morgen Abend nach Baden- 93oben ab

Rom, 15. Septbr. Der Finanzminister hat dem Kammerpräsidium das Budget für 1881 übersendet; dasselbe beziffert die ordentlichen Einnahmen auf 1210 Millionen, die ordentlichen Ausgaben aus 1118 Millionen, den Ueberschuß auf 92 Millionen; die außerordentlichen Einnahmen 8 Mill., die außerordentlichen Ausgaben 65 Mill., macht hier ein Deficit von 57 Mill., zusammen jedoch Ueberschuß von 35 Mill., welcher sich indeß mit Rücksicht auf weitere Ausgaben und Schuldentilgung auf 7 Mill, reducirt. Für neue Eisen­bahnen sind 81 Mill, eingestellt und ein ebenso großer Betrag in das Activum als Ertrag der zu diesem Zwecke zu beschaffenden Rente.

Wie», 15. Septbr. Gegenüber den theilweise abfälligen Journal- Kritiken der diesjährigen Schlußmanöver in Galizien ist diePolit. Corresp." zu der Erklärung ermächtigt, daß jene Kritiken aus völliger Unkenntntß der Thatsacheu beruhen; die Obe-leitung habe sich vielmehr zu dem Ausspruche veranlaßt gesehen, daß, wie das Corps überhaupt, so auch die beiden Cavgllerie- dtvisionen und deren Führer den ihnen gestellten Aufgaben ganz entsprachen.

anfertigen lassen und offerirt dieselben: Nr. 1 zum Preise von 2 ,,

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An

die Bahnhofsrestaurationen

Frankfurt a. M., Höchst, Castel, Mainz, Wiesbaden Rh. B- u. T. B., Rüdesheim, O.-Lahnstein resp. N.-Lahnstein, Coblenz, Diez, Zollhaus, Limburg, Hadamar, Weilburg, Wetzlar, Aumenau.

Daß das Etsenbahn-Betriebsamt dahier zugleich Agenturen für Cigarren-Fabrikantcn übernimmt, ist jedenfalls neu und muß Heuer wohl zu den berechtigten Nebenbeschäftigungen gehören Keineswegs rechtfertigt dieses indessen die Manier, derartige Nebengeschäfte von Amts, wegen zu fördern.

Wenn hinter jener Empfehlung sich kein einträgliches Geschäft verbirgt, was wir zur Ehre der betr. Herren Beamten annehmen, so bliebe blos die Deutung übrig, daß das Haus Gerold die Herren durch eine größere Mustersendung von der Vorzüglichkeit seines Fabrikats so überzeugt hat, daß sie dem Drange nicht widerstehen können, auch anderen Mitmenschen den Genuß zugänglich zu machen. Nun, seit dem Vorgehen der Kaiser!. Manufactur braucht man sich nur noch zu wundern, daß nicht schon längst auf den Staat!. Bureaux Mufterlager von Staatsfabrikaten oder sonstiger protegtrten Persönlichkeiten eingerichtet sind, das wäre denn so ein Stückchen staatlich prtviligirtes Wanderlager.

Die Bewohner des Dorfes Herne in Westfalen sind schon seit längerer Zeit durch eine Reihe fortgesetzter Schandthaten, denen Frauen und Mädchen zum Opfer fielen, deren Urheber aber nicht zu ermitteln waren, in beständiger Aufregung und Unruhe gehalten woroen. Man requirtrte endlich die Hülfe der Berliner Criminalpolizei, die sich schon in vielen der- artigen Fällen bewährt hat, und der List eines der entsendeten Beamten gelang es auch bald, einen der Attentäter dingfest zu machen. Der Criminalbeamte wußte dem Verbrecher eine ge­schickte Falle zu stellen, indem er sich als Frau verkleidete, um so, auf vereinsamten Wegen allein gehend, einen der Patrone anzulocken. Seine Absicht gelang ihm vollkommen. Als er auf seinem Wege in die Nähe der Zeche .Hibernia" gelangt war, wurde ihm plötzlich eine Schlinge übergeworfen von einem Manne, der nun versuchte, dieselbe zuzuziehen. Es kam in­dessen schleunigst Hilfe herbei; so gelang es, den Schltngenwerfer festzunehmen

__ sDer Dampfwagen.) Die Nachrichten von den Erfolgen der Bollee'schen Dampf- Calesche hat folgendes Echo in derLeipz. Ztg." wachgerufen; derselben wird aus Chemnitz geschrieben: Berlin hat seine Dampf-Calesche. Dagegen ist nichts zu sagen, aber aufmerkjam machen dürfen wir wohl darauf, daß Chemnitz, und zwar länger schon, seinen Dampffracht­wagen hat und daß der sich in aller Stille gar trefflich bewährt und seinem Herrn seit Monat Juli, wo er erbaut ward, bereits 184,395 Kg. Güter in 44 Fahrten bequem und leicht und billig befördert hat. Er geht leicht auf allen Straßen, überwindet jede Steigung, lenkt in den schwierigsten Curven sicher um und folgt seinem Lenker so sicher und pünktlich, daß er z. B. nicht blos in den Hof der sächsischen Maschinenfabrik, wohin er Guß liefert, glatt im Bogen ein-, sondern auch, wie am Lineal abgemessen, auf die große Waage auffährt. Der Erbauer und Besitzer ist Herr Michaelis. Die Construction tst außerordentlich sinnreich, nament­lich auch insofern, als die eigentliche Last über den hinteren Rädern aufgeschichtet ruht und so den Druck auf den Straßenkörper mit vermehren, dadurch aber die Fortbewegung erleichtern hilft. Der Wagen arbeitet ohne sonderliches Geräusch und ohne große Rauchentwickelung. Er weicht begegnendem Fuhrwerk leicht und sicher aus und stört weder dieses, noch sonst Jemand. Bisher durchfuhr er ctrea 220 Km. in den verschiedenen Straßen der Stadt. Herr Michaelis will auch Fahrten zur Beförderung von Personen auf den fiscaltschen Straßen Chausseen der Königlichen Amtshauptmannschaft Chemnitz, zunächst im Umkreise von zwei Meilen um Chemnitz, veranstalten. Es wird sich nun die Frage erheben, wem die Ehre der Erfindung dieser Dampfwagen für Straßenbetrieb zuzuerkennen ist, ob Herrn Bollee oder Michaelis oder beiden. Der Bollee'sche Dampfwagen ist, wie wir hören, vor vier Jahren construirt und dann auf der Pariser Weltausstellung gezeigt worden. Es tst aber möglich, daß die Construction beider Maschinen grundverschieden tst und daß der Franzose tn Le Mans und der Deutsche tn Chemnitz auf verschiedenen Wegen zum gleichen Ziele gelangten.

[Ein merkwürdiger Bergsteiger.j Ein Engländer, M. I. Campbell, bestieg am letzten Sonnabend mit seinen drei Söhnen, drei Führern und einem Träger den Montblanc. Sie begannen um 7 Uhr den Aufstieg und erreichten Sonntag Mittag den Gipfel des Berges. Das Merkwürdige an der Sache ist, daß Herr Campbell blind ist.

[Nachtseiten einer Großstadt.^ Jedermann weiß, daß in einer >L>tadt mit vier Millionen Einwohnern die Zahl der Verbrechen und Verbrecher keine geringe sein kann, allem überraschen dürfte denn doch die dem Berichte der Londoner Polizeidirectton entnommene That­sache, daß im Jahre 1879 mehr als vierzig Personen tobt tn den Straßen von London ge­funden wurden, welche durchaus nicht identtficirt werden konnten trotz Photographien, trotz aller Anstrengungen der Behörden. Gänzlich unbekannt, verloren oder verstoßen, 9*nflcn » CTr!? Personen in dem Strudel der Weltstadt unter, ohne daß auch nur eine menschliche Seele sich um dieselben bekümmert hätte.

Der herzogliche Doctor, Karl Theodor von Baiern, der, wie man sich vielleicht entsinnen wird, vor einiger Zett zum Arzte promovtrt ist, scheint die ärztliche Kunst auch unter Umständen practisch auszuüben. Ein bekannter Dresdener Bürger, der trotz jahrelanger Con- sultatton berühmter Augenärzte keine Besserung seines Leidens verspürte, entschloß sich vor einigen Wochen, Herzog Karl Theodor in Baiern um Rath zu befragen. Er hatte sich be demselben in Tegernsee einer ausgezeichneten Aufnahme zu erfreuen; mit großer Theilnahme behandelte ihn dieser hochgestellte Arzt und zeigte ihm einen practicab en Weg zur^Beseitigung seiner Krankheit. Man kann sich wohl denken, daß der Herzog bei diesem Debüt alspraktischer Arzt" auf jedwedes Honorar Verzicht leistete, ein Luxus, den sich die meisten seiner College« wohl kaum gestatten könnten.

- Am 6. September stand vor dem Schwurgericht ,u Retchenberg ein Bankno^nfätscher, der zu vierjährigem Kerker verurtheilt wurde. In den Medaillons der gefälschten Bankno en befand sich statt der üblichen Warnung vor Nachahmung und Anfuhrung der betreffenden Ge­setzesstellen wörtlich folgende Inschrift:Wer diese Banknote nachmacht, wird mit lebens­länglichem Kerker bestraft, wenn man ihm bekommt. Vivat."

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Auffo Georg Kini lil in dastS°r 51t. 580 und e [tute von bi, b a Johanne! liute biM J1 «er haben d tS lann jldotz bigung der Un brait werden. mHerAchrük mhrn Ql 6. Botzen hi' widrigenM folflt angesehei des beschränkt !lchen Versügu

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Diebeivrrjchli Tunken in der Hießen vvrkom Afirnn^rn, Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbei Zchreinerarbelt Schlofferarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbei Träger-, Guh- rohrtichrung, sollen aus dem geben werden.

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