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IV.
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F» Fe Weber
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Gießen.
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Die Parzellenvermessung betr.
Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Gießen.
Die Regulirung der Wiescck betr.
Die Stellung einrs Pfandlocals für die Gerichtsvollzieher. Reparatur an der Octroierheberfiätte am Neuenweger Thor. DaS städtische Pflaster betr.
von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann j. « ». Bapet auf dem Markt in
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Franco nach auswärts bei Francoeinsendung des Betrags (in Briefmarken). Gießen, den 14. November 1880. Hochachtungsvoll
Literarische-.
F. Im Verlage von Emil Roth in Gießen ist soeben erschienen: Kurze Geschichte von Hessen für hessische Schulen von P. Müller, Großh. KreiS-Gchulinspeetor zu Alsfeld. Der Verfasser hat sich die dankenswerthe Aufgabe gestellt, ein Büchlein zu schaffen, das auS dem reichen GeschichtSmaterial, welche« die hessische Geschichtsforschung geliefert hat, den Stoff enthalten soll, welcher in den oberen Klaffen der heff. Volksschulen als Lehrstoff und dem heff. Volke als anmuthtge Lectüre geboten werden kann. In sech« durch die heff. Geschichte selbst gebotenen Abschnitten behandelt der Verfaffer mit vielem Geschick die Geschichte Heffens von ihrem Beginn bis zur Gegenwart. Die Entwicklungsgeschichte der deutschen Stämme lehnt sich im Wesentlichen an ihre Fürstenhäuser an, deßhalb waren auch für den Verfaffer die Reihe der heff. Dynasten die Mittelpunkte, um welche er seinen Stoff grupptrte. Die Auswahl des letzteren, wie die Darstellung deffelben, müssen als vollkommen gelungen bezeichnet werden. Der Verfasser hat auf kleinem Raume, 63 Setten, das höchst Möglichste geleistet. Im engsten Rahmen zeigt er uns die wechselvollen Kämpfe, Leiden und Siege des Heffenstammes von seinem Auftreten in der Geschichte bis zu seiner jetzigen ehrenvollen Stellung als Glteo de« auferstandenen deutschen Reiches. Durch die ganze Darstellung weht ein wohlthuender patriotischer Hauch, von welchem Niemand unberührt bleiben wird, der vas Werkchen liest.
Eine liebliche Zugabe zu demselben bildet das dem Inhalte vorangestellte wohlgeluugene Bild Sr. Königlichen Hoheit des regierenden Grohherzogs Ludwig IV. Der Prei« des Büchleins, 60 (Parthtenprets für Schulen ä 50 H) ist im Vergleich zu der trefflichen Ausstattung, die der Verleger ihm widmete, äußerst billig. Wir wünschen der Arbeit deS Herrn Müller die weiteste Verbreitung in Schule und Haus des HessenlandesI
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16. Gesuch des Peter König um Erlaubniß zur Anlegung einer Floßrinne.
17. Gesuch des Frauenvereins für Armenpflege um unentgeltliche Ueberlaffung von Ftchtenbäumchen.
18. Voranschlag der Plock'schen Stiftung für 1881/g,.
19. Klage gegen den Ortsarmenverband Lang-Göns.
Gießen, 15. November. Ein hiesiger Oeconom bemerkte schon längere Zeit einen Abgang an seinen Kartoffelvorräthen und noch anderen Sachen. Der Dieb wurde gestern gefaßt und zur Anzeige gebracht.
— In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde wieder einmal diverser Unfug verübt. In der Wallthorstraße wurde eine Winkelthür ausgehängt und fortgeschleppt; in der Bahnhofstraße die rechtsseitige Barriere umgertssen, ein Briefkasten, Ecke der Klinik, zerhauen; an verschiedenen Gärten in der kleinen Gartenstraße und Schtffenberger Weg steinerne und hölzerne Thorpfosten und Spaliere umgerissen u. s. w.
— Gestern Morgen während des Ktrchengang« belästigten drei große Hunde auf dem Kirchenplatze die Besucher der Kirche. Den betr. Besitzern dürfte zu rathen sein, zu solcher Zeit jhre Hunde besser zu beaufsichtigen.
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Eisenach, l4. Novbr. Die heute hier eröffnete Delegirtenversamm- luua deutscher Gewerbekammern ist von Bremen, Chemnitz, Dresden, Hamburg, Leipzig, Lübeck, Ludwigshafen, München, Nürnberg, Sonneberg, Stuttgart, Weimar und Zittau beschickt. In daS Präsidium sind Below (Bremen) und Brehmer (Lübeck) gewählt. ..
Pari-, 14. November. Gestern fand die Proceßverhandlung gegen die Klosterfreunde statt, welche am 5. November bei den Ausweisungen der nicht erlaubten Mönchsorden Kundgebungen gemacht haben. Eine Anzahl von Royalisten machte vor dem Gerichtshöfe den Versuch, gewaltsam einzuvrtngen, so daß man sich genötbigt sah, die Thüren zu schließen und die Wache zu ver« stärken. Bis jetzt wurdeu verurtheilt: Cochin ru einem Monat, Marquis Botshebert, Baron Caffus, Vicomte «melot zu 15 Tagen Gefängniß. Die Sitzung dauert fort. Um 6 Uhr herrschte große Aufregung im Justizpalast und in deffen Umgebung. - Diesen Morgen wurde im Stadtviertel Mom martre eine Person verhaftet, die man für Wa ter, den Mörder deS Apo- thekers Lagrange in der Vorstadt St. Honore, hält, auf den seit einem Jahre gefahndet wird.
Lokale-.
Gießen, 16. November. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag, den 18. November 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Real-
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7450) Soeben ist in unterzeichnetem Verlage erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
Kurze Geschichte von Hessen.
Em Anhang zu jedem Lehrbuch der Geschichte.
Für Hessische Schulen bearbeitet
von
P- Müll er, Kreisschulinspector zu Alsfeld.
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‘ Die Erweiterung der Exercter- und Schietzplätze. Die Verpachtung des SteinbruchS in der Steinrutsche.
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Bei Franco-Einsendung des Betrages folgt Frc.-Zusendung unter Kreuzband.
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Briefkasten.
Herrn K. hier. Wir wollen Ihnen und uns den Spectak.el ersparen, den es ohne Zweifel absetzen würde, wenn wir Ihrem „Eingesandt" Aufnahme gewähren würden. Sie haben vollkommen recht, aber — so öffentlich darf man den Gegenstand nickt behandeln. D. Red.
9. Den Stadtbauplan betr. m
10. Den Weg zwischen den Hofraithen des Fabrikanten Gmmeltus und deS Rentners
11. D^Anlegung einer Treppe nach dem Stadtbach in der Hofraithe deS Färbers Adolph Bogt betr.
12. Die Erneuerung des Anstrichs an den städtischen Pissoirs.
13. Der Kanal auf dem Seltersberg.
14. Die Handwerkerschule betr. , r „ n „
15. Gesuch des Maschinentechnikers Brandes um Erlaubniß zur Herstellung emer Einfriedigung. ________
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Donnerstag den 18. l. Mts.,
Vormittags 9 Uhr, sollen im alten RathhauSsaale versteigert werden:
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Mittwoch den 17. d. Mts.,
Nachmittags 2 Uhr,
soll der Nachlaß der Elisabethe Schenk Wwc., bestehend in Bett- und Weißzeug, Möbeln, sowie Haus- und Küchengeräthen versteigert werden.
Gießen, den 15. November 1880.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
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Dienstag den 16. d. Mts.,
Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert:
1 Wagen,
1 Kuh,
30 Ctr. Heu und etwa 10 Ctr- Stroh,
3 Klciderfchränke, 2 Sopha's,
1 polirtes Tischchen, 2 Kommode,
1 Schrank, 1 Spiegel, 1 Theke, 4 Wirths- tische, 7 Wirthsbänke, 2 vollständige Belten,
1 kupferne Wanne, 1 Schrank mit Glasaufsatz.
Gießen, den 11. November 1880.
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