Ausgabe 
15.2.1880 Erstes Blatt
 
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ür mehrere Städte geschehen ist. Es läßt sich aber trotzdem nicht verkennen, daß eine allgemeine Verlegung der Rechnungsperrode der Gemeinden sich nicht länger mehr hinausschieben läßt, da, wie bereits erwähnt, es nicht immer gewiß ist, ob die den Communalsteuern zu Grunde zu legenden Steuercaptta- Lien für die directe Steuer schon vor Beginn des Kalenderjahres seststehen, und es den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen nicht genau entspricht, wenn diese Steuercapitalien zum Ausschlag der Communalsteuern für einen Zeitab­schnitt benützt werden, der nicht ganz mit der Zeit zusammensällt, für die sie für die Staatssteuer maßgebend sind.

Nachdem nunmehr auch aus der zweiten Kammer der Stände eine An­regung auf gesetzliche Regelung dieser Verhältniffe erfolgt ist, glaubt die Großh. Regierung eine solche durch den vorliegenden Entwurf herbeiführen zu sollen. Art. 1 desselben verlegt das Rechnungsjahr der Gemeinden allgemein auf die Periode des Staatshaushalts, wenn diese Verlegung erst mit dem 1. April k. Js. in das Leben treten soll, so beruht dies darauf, daß die Voranschläge der Gemeinden für das Kalenderjahr 1880 bereits aufgestellt sind. Art. 2 sieht, um allen Bedenken vorzubeugen, die aus einer nicht auf gesetzlicher Anordnung beruhenden Anwendung der hinsichtlich der Gemeinden zunächst nur für das Kalenderjahr 1880 ermittelten Steuercapttalien auf eine Längere Zeit entspringen können, deren wettere Anwendung auch auf das erste Viertel­jahr 1881 vor. Art. 3 endlich überträgt dem Ministerium des Innern und der Justiz die Ausführung des Gesetzes; wenn demselben dabei zugleich aus­drücklich überlasten bleibt, die Termine zur Vorlage und Einsendung der Vor­anschläge und Rechnungen der Gemeinden allgemein zu bestimmen, so soll damit die bisher durch Gesetz vorgeschrtebene Fixirung dieser Termine aufgehoben sein, da die Festsetzung derselben durch das Gesetz weiterhin nicht noihwencig erscheint, sie vielmehr recht wohl durch die oberste Verwaltungsbehörde erfol­gen kann. Dabei soll den Gemeinden gestattet bleiben, auf dem Weg statuta- rischer Anordnung eine andere Frist hierfür zu bestimmen.

Berlin, 12. Februar. Auf Veranlaffung der Fortschrittspartei wird derVoss. Ztg." zufolge dieser Tage eine Broschüre über die neue Milttär- vorlage erscheinen, welche die Entwickelung der deutschen Heeresorganisanon darstellt und das gesammte sonst sehr zerstreute statistische und kritische Material zur Beurtheilung der etnschlagenden Frage namentlich bezüglich der Stärke anderer Armeen und die Frage der Dienstzeit in gedrängter Form enthält. DieNat.-Ztg.", den bevorstehenden Reichstag besprechend, sagt zur Wehrvor« läge: Wenn wir unsere Streitmacht im Stande halten, so ist das in der That das Beste, was wir für Erhaltung des Friedens zu thun im Stande sind. Eroberungen begehren wir nicht, das ist bekannt genug: wir sind zufrieden, gebieten wir über Kräfte, um uns gegen pben Angriff verthetdigcn zu können. Man wird uns aber um so länger mit Angriffen verschonen, je weniger unsere Vertheidigungsfähigkeit bezweifelt wird. Nur unter diesem Gesichtspunkte haben wir schon seither alle Lasten auf uns genommen. Es ist unser Ziel, daß alle fremden Staaten bedenken mögen, es sei nickt leicht, Krieg mit uns zu führen. Vielleicht werden sie dann sich des Gedankens, uns mit Krieg zu überziehen, entschlagen, werden sie ihren Kräften und auck Bündnissen mißtrauen und die bestehende Spannung wird dann Nachlassen. Es ist also die große Obliegenheit des diesjährigen Reichstages, tn einer Prüfung der gegebenen Machtverhältniffe tn Europa das Gleichgewicht sicher zu stellen.

Telegraphische Depeschen.

Waguer's telegr. Correfporrdeur Bureau.

Berlin, 13. Februar. Reichstag. Bet der Wahl des Präsidenten werden 265 Stimmzettel abgegeben, davon sind 21 unbeschrieben. Von dm 244 gültigen Stimmen erhält Graf Arntm-Bottzenburg 154, v. Bennigsen 89 und v. Forckenbeck 1 Stimme. Gras Arntm-Boitzenburg ist somit zum Präsi­denten gewählt.

Graf Arntm-Boitzenburg nimmt die Wahl mit folgenden Worten an: Nachdem die Mehrheit des Reichstags trotz der erheblichen Bedenken, welche Ich gegen meine Wahl geltend machen mußte, sich nicht hat abhalten lassen, mich an diese Stelle zu rufen, erachte ich es für meine Pflicht, dem Rufe zu folgen. Ich nehme die auf mich gefallene Wahl an, indem ich die Ehre, welche mir zu Thetl wird, ihrem vollen Werthe nach würdige. Allerdings trete ich an dieses Amt heran nicht ohne ein Gefühl der Sorge, ob es mir gelingen wird, den Anforderungen in vollem Maße zu genügen, welche Sie an mich zu stellen berechtigt sind, in dem Maße, tn welchem ich es selbst wünsche und wie es das Interesse unserer Verhandlungen erheischt. Wenn ich diese Sorge zurückdränge, so geschieht es in der Hoffnung, daß Sie mir Ihr Wohlwollen und Ihre Nachsicht nicht vorenthalten, die Nachsicht, deren ich bei dem Mangel an Gewohnheit in der Leitung öffentlicher parlamentarischer Ver­sammlungen dringend bedarf. Ich Lnn nur versichern, raß Sie sich von mir einer gerechten und unparteiischen Geschäfisleitung versehen dürfen, und daß ich alle Kräfte mit Freudigkeit an die Aufgabe heranbringen werde, welche Sie mir gestellt haben.

Bei der Wahl des ersten Vicepräsidenten werden abgegeben 250 Stimm­zettel, davon 92 unbeschrieben; die 164 aültigen Stimmen fallen sämmtlich auf v. Franckenstem; derselbe nimmt die Wahl an.

Bei der Wahl des zweiten Vicepiäsidenten werden abgegeben 231 Stimm­zettel , wovon 149 auf v. Holder (nnt.diber.) lauten und 82 unbeschrieben find. v. Hölder, der nicht anwesend ist, wird telegraphisch von der Wahl be- nachtichtigr werden. Zu Schriftführern werden gewählt per Acclamatton: Gras Kle st, Wichmann, Blum, Eysoldt, Klügmann, Bernards, v. Soden und Richter (Meißen), zu Quästoren Kichann und Weber. DaS Haus ehrt das Andenken der verstorbenen Abgg. v. Cranach und Müller (Osnabrück) in der üblichen Weise. Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr.

Karlsruhe, 13. Februar. (Wiederholt.) Zweite Kammer. Staats- Minister Turban (nicht Jolly, wie in gestriger Nr. irtthümltch gestanden) zieht in Folge der Erklärung des Freiburger Erzbisthumsverwesers die G.setzoorlage, Letr. das Examen der katholischen Theologen, zurück und bringt eine neue Vor­lage ein, welche im Wesentlichen die Motive des von Lamey in der Kammer- Eommisfion erstatteten Berichts zur Basis hat.

London, 13. Februar. Die hiesige Tagespreffe bezeichnet die deutsche Thronrede als entschieden biruhigend.Times" meint, es sei alle Ursache vorhanden, die Versicherungen des Kaisers, der Einfluß Deutschlands werde beharrlich zu Gunsten des Friedens ausgeübt werden, zu occepriren. Es sei vorläufig glücklicher Weise kein Anzeichen vorhanden, daß andere Nationen ein, anderes Verfahren einschlagen würden.

Lokale-.

Gießen, 13. Februar. Wie uns bekannt, ist in diesen Blättern noch nichts von dem Erfolg der am 21., 23., 24. unD 2d. Januar veranstalteten vier Wohlthät,gke,tsvorstellunaen berichtet worden. sicherem Vernehmen nach beträgt die Einnahme nahezu 30no von ^zug der bedeutenden Kosten noch etwa 2100^ zur Verwendung übrig blieben. Das ist ein sehr erfreuliches Resultat, das ebensosehr dem Comite, und den Mitwirkenden, alS der Einwohnerschaft unterer Stadt, die sich so massenhaft an den Aufführungen betheiligte, zur Ehre gereicht. Die Zuhörer haben freilich auch für den von ihnen der Wohlthatlgkeu oarge- brachten Zoll reichen Ersatz gefunden. Es ist gewiß Niemand aus den tm Ganzen gut ge­lungenen Vorstellungen ohne das Bewußtsein, einen genußreichen Abend erlebt zu haben, heim- ? u' haben sich unter den Darstellenden eine ganze Anzahl bisher verborgener Talente ?"stimgen wir uns auch fernerhin noch manchen Genuß versprechen. Der Glanzpmrkt von Allem waren die lebenden Bilder, und unter ihnen namentlichDer Triumph- jug be8 Weines , der mit seinem vollendet künstlerischen Arrangement und der brillanten Aus- stattung von wahrhaft großartiger Wirkung war. Die Ehre dafür gebührt in erster Linie dem Herrn Geh. Baurath von Ritzen, der das Arrangement mit dankenswertherLiebenswürdig­keit uno Melster'chaft übernommen halte. °

®^^"wendung der Gaben anlangend, so sind unter den größeren Zuwendungen zu ^ä>e der Frauenvereln, 100 JL welche Herr Rabbiner Dr.Levy, 100 X toelcbe das Hcrbergseomite erhielt.. Die übrigen Gelder sind von dem Comite direct an einzelne Arme, zum Theii in größeren Betragen, vertheilt worden. Gewiß ist damit viele Roth gestillt, manche Thranc getrocknet worden. Möchte das Comite und die Mttwtrk.ndem in diesem Be­wußtsein einen reichen Lohn finden für die große Mühe, die sie gehabt und für alle Opfer, die Fracht haben, und mochten sie sich dadurch ermuthigt fühlen, auch in künftigen Jahren ihr wohlthatiges Unternehmen zu wiederholen! ö Schl.

Gießen, 13. Februar. In diesen Tagen hat der Vorort des evangelischen Kirchen- gesangvereivs in Hessen (gegenwärtig der evangelische Kirchengesangverein in Darmstadt) den ersten Jahresbericht an seine Mitglieder versandt. Er erinnert zuerst an seinen vom Weih nachtsflst >8/« Daiirten Aufruf zur Bildung von Kirchengesangvereinen und Kirchenchorschulen m den evangel. Gemeinden des Großherzoglhums und constatirt aus der von ihm gemachten Erfahrung die Thatsache, daß innerhalb der evangelischen Gemeinden, die in dem kirchenpoliti­schen Tagesstreite Die Kirche selber nicht verlieren wollen, die Sehnsucht wieder erwacht ist an der Erneuerung und Vertiefung des kirchlichen Lebens mitzuarbeiten und daß der evangelische Klrchengesang em sehr segensreiches Feld für diese Mitarbeiterschaft sei, für welche es nur der richtigen Organisation bedürfe. Aus Grund der tn dem neubegründeten Landes.Kirchengesang- verern dargebotenen Organisation haben sich nun seitdem 16 Vereine mit insgesammt 707 Mit­gliedern und 3 Chorschulen zusammengefunden. Ein nicht geringer Theil dieser Vereine ist unter dem mächtigen Eindrücke des am 29. Januar 1879 zu Worms abgehalt-nen ersten Kirchm- gesangfestes, an dem sich 5 Vereine mit 200 Sängern und Sängerinnen betheiligten, entstanden. Ern zweites Kirchengesangfest ist für den Juni dieses Jahres in der Provinz Overhessen, wahr­scheinlich hier tn Gießen, in Aussicht genommen. Bei der Begründung neuer Vereine war der Vorort mit Ralh und That behilflich und hat namentlich mit Rücksicht auf die Bedürfnisse derselben eine aus 21 Nummern bestehende Sammlung kirchlicher Gesänge veranstaltet. Von der größten Bedeutung ist die mit demevangelischen Kirchengesangverein für Württemberg" eingegangene Verbindung, die zunächst darin ihren Ausdruck fand, baß die von Württemberg begonnene Sammlung vonChorgesängen zum gottesdienstlichen Gebrauch" nun von beiden Vereinen gemeinsam weitergeführt wird, so daß das nun folgende zweite Heft von dem Darm­stadter Verein herausgegeben wirb, und so abwechselnd weiter. Auch mit dem badischen Ktrchen- gesangvernn ist eine Beziehung angebahnt, und ist so die Perspektive für die Gründung eines evangelischen Kircheugesanzvereins für Deutschland eröffnet. Ist dies geschehen, so hofft bet Vorort, so wird auch der Tag nicht allzuferne |ein, an dem einDeutsches Choralbuch" von dcn verbündeten evangelischen Kirchengesangvereinen Deutschlands alS ein die Einheit der deutschen evangelischen Kirche repräsentirendes Werk zu Stande gebracht werden wird.r.

Gießen, 14. Febr. Die Polizeiwache war heute Morgen in Gefahr abzubrennen. (Sin an dem alten Kamin anstoßender Balken, welcher vielleicht schon 8 Tage lang glimmte brannte gegen 8 Uhr lichterloh. Raschem Eingreifen gelang es, dem Feuer Einhalt zu thun.' Wie uns mitzetheilt worden, wurde ein auf heute Morgen beabsichtigtes Pistolen- Duell durch die Dazwischenkunft eines Gensdarmen vrrhtndert.

Ein sauberes Früchtchen, welches mit aller Gewalt sich an seinem Vater vergreifen wollte, wurde heute Nacht gegen 12 Uhr eingesteckt.

DieVolksküche" verteilte heute 1072 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 90, 982 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksburschen.

Vermischtes.

Mainz, 12. Februar. Wir athmen wieder frisch auf. Die Gefahr einer Ueber- schwemmunz und der damit verbundenen Verheerungen ist durch den vollständig ruhigen Abgang des Rhein und Untarmaineiies als vorüber zu betrachten. Als gestern Mittag einige Minuten vor 4 Uhr die Eisdecke des Rheines sich vor unserer Stadt zu heben begann, kam das Eis nur bis zur sog. Petersaue in's Treiben; hier konnten die Massen nicht durch, bis gegen 7 Uhr sich ruhig und gefahrlos das riesige Eisfeld in Bewegung setzte und rheinabwärts trieb; um i/28 Uhr lösten sich auch die Eismaffen, welche sich oberhalb der Eisenbahnbrücke festgesetzt hatten, los und schon um 10 Uhr hatten wir vollständig flottes Waffer. Nur der Untermain von der Mündung bis gegen Flörsheim zu, stand noch fest; erst heute Vormittag, kurz vor 11 Uhr, ging auch dieses Eis ganz ruhig ab. Der schon gestern Abend mittelst Nachen auf genommene Verkehr zwischen den beiden Ufern wird feit heute wieder durch die Trajectboote der nassauischen Bahn vermittelt Der Rhein fällt sehr rasch, von gestern Abend auf heute Morgen ist derselbe 35 (Zentimeter gefallen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 14. Februar. Auf dem hemigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd JL 0 85 JL 0.90, Hühnereier per Stück 78 Gänseeier per Stück 12^, Enteneier per Stück 8 Käse per Stück 510 Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22 H, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 0.90, Hühner per Stück JL 1.400.00, Hahnen per Stück JL 1 40 bis 0.00, Enten per Stück JL 2.30-0.00, Kartoffeln per 100 Kilo 78.50 Weißkraut 100 Stück JL 7-9, Zwiebeln p. Str JL 11 14, Milch per Liter 16 und 18 Ochsenfleisch 68 $ per Pfv., Kuh. und Rindfleisch 48-56 Kalbfleisch 4048 H, Hammelfleisch 50 bis 60 H, Schweineflei ich 60 w

Original-Börsen-Wochenbericht des Bankhauses Max Levenstein in Berlin W., Charlottcnstr. 33. In dieser Woche ist von einem Tendenzwechsel nur mforoett zu berichten, als ganz vorübergehend auf speculativem Gebiete eine Ver­stimmung eingetreten war, die weniger in nennenswerthen Coursherabsetzungen als in einer geringeren geschäftlichen Regsamkeit zum Ausdruck gelangte. Die etwas zurück- g.gangenen Notizen anlmirten aber zu Ankäufen, und so schließt denn auch diese Woche in ziemlich fester Haltung.

Auf dem internartonalen SpeculationSmarkte spielten russische Werthe eine Hauptrolle. Man wollte hier mit ziemlicher Bestimmtheit von dem Abschluß einer neuen russischen Goldanleihe wissen und darauf hin entwickelte sich ein sehr lebhaftes Geschäft in Or.entanleihen und Russischen Noten bei erheblich besseren Preisen. Später wurde jene Nachricht officiell dementirt, was wieder eine Abschwächung zur Folge hatte. In Creditattien wollte das Geschäft sich nicht recht beleben, doch konnten diese sowohl wie Franzo-en, welche ebenfalls allzu bedeutende Umsätze nicht aufzuweiseu hatten sicv dem vorwöchentlichen Course nach einigen Schwankungen wieder nähern. Für Unga- rischeWoldrent. war die Kauflust wemgcr rege, und da außerdem Wien größere Posten an den hi figen Platz abgab, konnte auch der Cours seinen letzten Stand nicht ganz behaupten. Diese Verkäufe scheinen nunmehr beendet und es dürft- wohl wieder auf ein Anziehen zu rechnen fein

Für deutsche Bahnen war das Interesse in dieser Woche ein etwas regeres. Hervorragend waren d-e Actien der Mainz-Ludwigshafener und Bergisch-Märkischen Eisenbahn; besonders in dem ersteren Papier entwickelte sich em recht lebhafter Verkehr bet erhöhtem Course, ohne daß dafür ein plausibler Grund anzugeben wäre. Schlesische Bahnen lagen zwar fett, waren aber nicht sonderlich beachtet. Als lebhaft und höher find Aachen-Mastrichter zu bezeichnen, ebenso erzielten Nordhaufen-Erfurt und Werra­bahn Avancen, wogegen Ostpreußifche Südbahn durchaus matt liegen.

Unter den Bank-n standen vor den Speculationspapieren diesmal Disconto- Command'tanthelle im Vordergründe. Deutsche Bank vermochte nur zeitweise einiges Interesse zu erregen. Aus dem Cassamarkte zeichneten sich Coburger, Reichsbank und Berliner Cafsenverein durch feste Haltung aus. Preußische Jmmobilien-Actien steigen flott weiter, angeblich in Folge perfect gewordener Grundstücksverkäufe. Die Gewähr dafür muß man den Vertretern dieser Mittheilungen überlassen. Am meisten Chance scheint noch eine für die Actien der Berliner Handelsgesellschaft in Scene gesetzte