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Gerste, Korn, Walzen,

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Mir. 353 481 487 427

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Partie Stroh, Partie Dickwurz, Kraut und

Pferde,

Kühe,

Mutterschwein mit 6 Ferkeln,

Schweine (Bicke), Stück Hühner,

Wir erlauben unS unsere Leser auf die in jüngster Zeit gebrachte Annonce der FirmaCäsar Fuchs S5 Cie. in Wörth a. M., Bayern" aufmerksam zu machen.

Mit diesem neuen Artikel ist Dem Wunsche und dem Bedürfnisse einer jeden Hausfrau Genüge geleistet, um auf eine rasche und sichere Weise sich jederzeit Feuer zu verschaffen Die Anwendung ist eine äußerst einfache, indem es nur eines kleinen Würfels der Tafel des Feuerzünders bedarf, um denselben auf den Rost (des Herdes oder Ofens) zu legen, anzuzünden und mit wenigen Stückchen Holz zu belegen, um ein derartiges Feuer zu erreichen, daß die darauffolgende Auflage von Steinkohlen oder sonstigen Materials in eine volle und dauerhafte Gluth geräth!

Bei der außerordentlichen Billigkeit eines derartigen Feuerzünders und in An bettacht der großen Reinlichkeit, die das Verfahren mit sich bringt, dürfte der seitherige Gebrauch von Kienholz, Tannäpfel rc. entbehrlich gemacht werden und dürften sich die Feuerzünder in aller Kürze einer allgemeinen und wohlverdienten Anerkennung er­freuen, umsomehr, als bei deren Gebrauch keinerlei Feuergesähilichkeit zu befürchten ist, wie dies bei dem leider üblichen Mißbrauch von Einschütten von Petroleum, der Fall ist. __________________________________________________________

Bekanntmachung.

365) Die Gläubiger des Nach- lafles der Georg Burger II. Ehe- ftute von Steinberg haben heute ein Arrangement, das hier eingesehen werden kann, über Vertbeilung unzureichenden Nachlaffes abgeschloffen. Es soll voll­streckt werden, wenn nicht in einer Woche Einspruch erhoben wird.

Gießen, am 8. Januar 1880.

Großh. Amtsgericht Gießen. Langsdorfs.

lieben Bauten.

C. Unterm 10. Januar 1880.

1) Die Firma Löb Süß zu Watzen­born wurde gelöscht.

2) David Katz zu Gießen betreibt daselbst unter Firma David Katz ein kaufmännisches Geschäft.

Gießen, am 10. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Gießen.

Donnerstag d. 29, Dan. 1880,

Rachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Friedrich Weber, als: Flur 8/io Hoftaithe links der Chaussee meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 18. December 1879.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

24) Müller.

net wurde gelöscht.

Die Firma I. G. Appel in Gießen wurde gelöscht.

Israel Rothschild In Gießen hat die dem Carl (genannt Charles) Levy aus Hamburg ertbeilte Procura zurückgezogen und dem Herrn Bernhard Rehe- «riaS aus Hamburg Procura ertheilt.

Konrad Koch und Georg Koch zu Gießen betrieben daselbst leit dem 1. October 1879 ein kaufmännisches Geschäft unter der Firma C. Koch # Sohn; ste sind Unternehmer von öffent-

B. Unterm 3. Januar 1880.

Die Gesellschaft Geschwender nnd Wagner zu Gießen hat sich ausgelöst; Jacob Wag­ner II. bat das Geschäft (eine Handlung mit Baumaterialien) übernommen und führt es vom 1. Januar 1880 ab, unter der Firma Jacob Wagner II. auf alleinige Rechnung weiter. Die Firma Geschwender Sf Wag-

Bekanntmachung.

In dem Firmenregister des unter­zeichneten Gerichts sind folgende Ein­träge erfolgt:

A. Unterm 2. Januar 1880.

Die Firma H. Schulhof zu Gießen wurde in Folge Aufgabe des Geschäfts durch den Inhaber Herz Schulhof gelöscht.

Flur 4°/40a 4%ua/4/io 40/40/5/10

40/40/9,10

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Versteigerung.

Donnerst ag den 22. l. Mts., von Vormittags 9 Uhr, sollen in der Hofratthe des Karl Müller in Nieder-Ohmen, als zu deffen Concurs gehörig, versteigert werden:

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schwere Verletzungen wurden an verschiedenen Stellen, namentlich auf der Brust und in den Lenden festgestellt. Man braucht nach Mner anderen Todesursache zu suchen. Soeben ist auch ein Mitschüler des jungen Guyot, den seine Kameraden, wenn auch nicht gefährlich, aber doch noch sehr übel zugerickiet hatten, bei seiner Familie in Moulins eingetroffen.

Frankfurt, 11. Januar. Dieser Tage wurde von der Hauptwache in Folge von Un aufmerksamkeit des Postens ein Gewehr von dem Gewchrstänver weggestohlen. Der Dieb hat keinen Vortbeil davon, da er die dazu gehörige Munition nicht erlangen kann und zudem die Waffe an allen Tbeilen den Staatsstcmpel trägt, also nicht leicht verkauft werden kann. (F. I.)

Versteigerung von Birken - Besenreifig in der

Großh. Oberförsterei Maulbach.

Wir versteigern am Mittwoch den 21. Januar, von Vormittags 10 Uhr an, zu Maulbach in der Wirtschaft der Peter Simon Wwe. aus dem Districte Buls, obnwelt Ober-Gleen, und dem Districte Hirten­wiesenkopf, ohnweit Maulbach, 612 Rm. Birken - Besenreisig in Schichten von ganzer Länge des Holzes. Die Forstwarte: Müller in Ober-Gleen, und Bernlus in Maulbach, zeigen den Steigliebhabern das Holz auf Verlangen vor der Versteigerung vor.

Maulbach, am 12. Januar 1880. Großherzogi. Oberförstern Maulbach.

Koch. (366

Volksküche zu Gießen.

III. Verzeichnis

vor Beiträgen an Geld und Naturalien, welche bei dem Rechner der Volksküche, Herrn K. Grüne berg, abgeliefert wurden.

Ucbertrag aus dem I. und II. Verzeichniß 3361 50 H.

Für oieVolksküche" ferner gesammelt 266 AL 50 H von: R. Scheel 20 AL, Geschw. H 5 AL. A Sckmtdt 2 AL, I. Weitzenkorn 2 AL, I. Schäfer 3 AL, H- Kuhn 2 AL, A. Hilgard 3 AL, Chr. Reiber 3 AL, L. Stein 3 AL, Zeuner 2 AL, Gail 2 AL, H- Rubsamen 3 AL, Engbrocks 2 AL, I Kohlcrmann 2 AL, L. Kohlermann 1 AL, Julius Buch 2 AL. B. Schmidt 2 AL, Job«. Hormann 2 AL. C. Berg 3 AL, Dr. Hempel 5 AL, Johanna Lang 1 AL, G. Schultbeis 2 C. Schultheis 3 .AL, B. Kullmann 3 Al., L. Wittich 3 AL, Robert Stuhl 3 AL K- Wallenfels II 3 AL, Max Sepp 80 L. Lang 2 AL (S> Malkomesius 3 AL, M. Fillmann 2 AL. Eg Ebel 50 Gg. Schwan 1 AL, Gregori 4 Al., Justus Benner 50 Aug. Roll 1 50 X Th- Geilfus 5 AL, Ä. Möhl 2 AL, Friede. Möhl 5 AL, G. W. W.

60 A W. Müller 50 H, W. Plaut 2 .AL, A. Möhl 3 AL, K Zöller 3 AL, E. May 10 AL, Lony 1 Pb. Pfeiffer ' Al., Löwenstein t AL. g. g- 3 AL Ehr. W. Plank 10 AL, A. Kühne 10 AL, Ephraim Grünewald 3X W. Kohlcrmann 50^, L. Kron nberg 1 AL, Henrich ilanf 3 «X, Aua. Brühl 1 .AL, G. Dörner 2 AL, Geschw. Weidig 2 AL, Ehr. Roll W'ttwe 3 AL, W. Lony 50 G- Ockel 1 AL, Vogt 1 AL, H Weeg 1 AL, Eh Sony 3 AL, Louis Repp 2 At, W. Llndenstrut 2 JL, Konrad Äreiling 2 AL, L- Bramm 4 AL, Oßmann 1 AL, Dienstbach 1 AL, L Homberger 30 AL, Clar 2 AL, I. K- 1 AL, H N 1 ^0 N. N-

4 AL, L. Noll Wittwe 2 AL, C. I- Keller 2 AL, I- Leierzapf 50 Earl Graf 30 L. Reuter 50 X E. H. Braun 2 AL. Adolf Hoß 1 AL, H- Schomber 3 AL, Hecker dO H, L. Kohlermann 11 1 AL, Ed. Noll 2 AL. Gg. Spieß 2 AL, Fr. Müller 2 .jl, Schneider 2 AL, M. Werner 3 AL 91. Lauber 3 al, Balth. Euler 3 AL, Kasvar Schomber 4 AL.

Gesammt-Summe des 1. II. und III. Verzeichnisses 3628 AL

Berichtigung. In dem I Verzeichniß (siehe Nr. 9 vom 11. ds.) muß es statt Hirsch 2 AL - S AL beißen.

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®'ulfölanb bag Sämoan,,

ft ®Niit Lblc "-aiq-a 5 der 1,6 U «tr(lutna

Ctr. Heu, Grummet, Fuder Hafer,

Lord Lallsbury begeh n. - verhaftete publicirtea

Täanooerschiffag, Wien lassen. Die trtu Plitzea, um

Man Äugust «te ftüh hin

Dienstag den 2. März, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsaericht die Hof- raithe des .Hari Kratzenberger als:

Aariß 9 Januar. Der in vielen ftanzösiickcn Lehranstalten now hcrrichende und ^ickt genug zu verdammende Un'ug der Br.maden tFucl.staufe) bat soeben in ber Knnftgetoerbe: Icl'ulc^vonVnüerS em Opfer gefordert. Wcnn wir bnmade mit Fuchstaufe übersetzten, so ist dies n^ckt ganz M ffend: em Zögling braucht, selbst wenn er schon längere Zeit der Anstal nnn«.bärt nur E naend einem Äi unde das Mißfallen seiner Kameraden zu erregen und sofort Een diese sich zusammen, drängen den Unglücklichen gegen eine Wand oder einen Schulttsch , - ,( 0 . c'. ipikft sornsaaen eine lebendige Schraube bilden, oft mit einer beir

spielloffn ^Grausamkeit, mißhandeln ibn mit Schlagen und Fußtritten, bis er, mit blauen Flecken bedeckt röwclnd und bald entseelt auf dem Platze bleibt. Die Müitarschule von Saint - Cyr war von eber wegen ihrer Brimaden besonders berüchtigt und hier w e in anderen Staats: anstalten baden auch die strengsten D.sciplinarvorschriftm diese barbarische Sitte nie gänzlich ausrotten könnten Die neuen Ankömmlinge blieben wohl vor der Fuchstause geschützt; aber bläulich wurde mitten im Semester dann ganz unversehens an einem oder mehreren Zöglingen, d e sich manchmal sehr unverdienter Weste bie Ungnade ihrer Mittchüler zugezogen hatten, die Bnmade «eübt. Daslelbe geschah nun vor einigen Tagen unter ganz besonders empörenden Umständen in der Ecole des arts-et-raetiera zu Angers, deren Zöglinge sammtlich erwachsen und im Durchschnitt zwanzig Jahre alt sind. Drei Schüler batten nicht -twa du^) eine un­löbliche Handlung ober unkameradichaftliches Benehmen, sondern ledtglick»durch die Belobungen, die ihnen für ihren Fleiß zuerkannt worden waren, den Zorn ihrer Mitschüler erregt. Ats neulich das Gas in der Anstalt eingefroren war, stürzte sich die junge Banvc unt^ der Gunst btT Dunkelheit auf die drei mißliebigen G^nosien; zwei derselben entkamen glücklich durch eine Hinterthür und eilten zu dem Director, ihn flehentlich bittend, er möge sie doch zu ihren Fa­milien entlassen, da sie hier »bres Lebens nicht mehr sicher waren. Der Dritte aber, Namens Guyot, von der zweiten Division, aus Escurolles gebürtig, wurde von den Unholden an einen Tisch gezwängt und der Presic unterzogen; er empfing, wie es scheint, äußerlich keine Verletzung, hattt dagegen in seinen inneren Organen dermaßen gelitten, daß er nach der ^nkenabtheilung itnh halb iu den Seiniaen geschafft werden mußte, wo er vorgestern Abend verschieden ist. Auf Befehl des Handelsministers Hal die Staatsanwaltschaft sofort eine Untersuchung etngeleitet, nun wird aber dem .Evenement" aus Angers vom 6. Januar telegraphirt: Heute ftüh be­fanden sich die erste und zweite Division der Schule in vollem Aufstande und wollten durchaus mckt in ihre Ateliers zurückkehrcn. Der Director benachrichtigte den Prafect des Departements Maine et Loire und dieser ließ Vie Schule von hundert Solvaten und etwa zwanzig Gendarmen ^mtten Um 2 Uhr öffnete man das GütertHor und die Soldaten drängten die Meuterer bis tief in den Hof zurück. Nun richtete der Generalprocurator an sie eine beredte Ansprache, welche auf die jungen Leute einen tiefen Eindruck zu machen schien. Den Generalprocurator umgaben der Präfect, der Maire, der Untersuchungsrichter und der Commandant der Gendar- mettc. Darauf begann die Untersuchung; -ebn Zöglinge wurden verhaftet und elfausgewiesen. Der Kall wird demnächst vor die Gc'chworenen kommen. Die Schule wird wahrschetnttch straf­weise beurlaubt werden; sicherlich wird sich die Zahl der Ausweisungen auf vierzig belaufen. Die Festigkeit, mit welcher der Dircctor der Sckule seine Pflicht tbat, verdient alles Lob. In der Stadt herrscht unbeschreibliche Aufregung. Eine Abtheilung von vierzig Soldaten wird die Schule beute Nacht bewacken. D ,

Part-, K Januar. Vom 7. Januar wird demvsnvenement" aus Angers telegra- phirt- Die elf'verhafteten Zöglinge Laben die Nacht im Gefängniß verbracht und sind, nach, dem sie ein Verhör bestanden, in d,e Schule zurückgeführt worden. Es ist nicht erwiesen, (?) daß der Zögling Guyot an den Folgen der ihm widerfahrenen Mißhandlungen gestorben ist; -nach Einigen wäre sein Tob auf eine innere Krankheit zurückzuführen. Die beteiligten Zog- Unge behaupten, daß sie sich an ihm nicht thätlich vergriffen hatten; wohl aber batte er sich mit einem seiner Kameraden herumgeschlagen. Der Leichnam wird einer gerichtlichen Obduktion unterzogen Die Sache stellt sich jetzt minder bedenklich dar, als im Anfänge- Guyot war nach Aussage seiner Mitschüler einer der tüchtigsten Zöglinge drr Anstalt. Die Untersuchung dauert fort. Heute wurde abermals ein Kürassierposten in die Anstalt gelegt, obgleich tn der­selben wieder vollkommene Ordnung herrscht. Dagegen berichtet man demTemps" aus E8- eurollcs (im Allier - Departement), wo der junge Guyot gestorben ist: Die Leichenschau hat lieute früh auf dem Fnedhofe von Escurolles in Gegenwart des UntersuchungSnchters und des Staatsanwaltsgebülfcn stattgefunden. Der Körper war über und über mit Wundmalen bedeckt;

Kartoffeln.

Grünberg, den 11. Januar 1880. Der Maffeverwalter:

358) Karl, Sparkafferechner.

Bkssentlicher Hosiverkaus.

Mittwoch den 21. Januar,

von Vormittags 10 Uhr an, sollen In der E r b e n h ä u s e r Gemeinde- Waldung

52 Stück Eichen«Stämme von 5 blS 17 Meter lang und 28 bl- 55 Eentimtr. Durchmesser, sehr gute Qualität, sowie

14 Stück Fichten Stämme von 8 bis 11 Mtr. lang und 15 bis 21 Centlmtr. Dmchmeffer meistbietend verkaust werden.

Zusammenkunst ist im Forsiort oberster Wald, woselbst auch die Ver- kaussbedtngungen bekannt gemacht wer­den. Ich ersuche die Herren Bürger­meister, indem ich mich zu Gegen­dienst bereit halte, obiges in ibren Gemeinden bekannt wachen zu lasten.

Erbenhausen, am 13. Jan. 1880.

Der Königliche Bücgermeistei '

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tritt*

Hofraithe links d. Chaussee, Grabgarten daselbst, Grabgarten daselbst, Straße daselbst, Grabgarten daselbst, ______ Grabgarten daselbst, Gießen, den 13. Januar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen

Müller. (361

5-rnu-r ereigneten sich ngkttachiks -ind ron m ku«grnsä>»lnvsucht, hiazflü- G.' )t<e tat NkmNumme- V" dusii Schritt mit in tn Luhrnstadt, ab- »unt Vtoo ti bei Ge- , enwunbttn day ent nach dem Muster von te he gnaden Zahlen, welche aber bet dem hoben Sßtrtbe Xtuanlejung resp Um- :nr tn Stadl, dah ste, TTt;id) entgegenfommen. inme« -richtens nicht ntfe tn neuen Snahen Aununentung vollendet ic notbwenbign ist, als n bierbngejOfltn sind, scheu darcn, daß eine

Hülstsow babtn ntnninj ^er WolMe- Cte' den eteliaib^1

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Rainer im Ire Lonräge

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Bekanntmachung.

326) Die für das Garnison^Laza- reth zu Gießen vom 1. April 1880 bis dahin 1881 erforderlichen Ver­pflegungs-Bedürfnisse, wie Fleisch, Back- woaren, Victualien, Bier und Wein, sollen

den 23. Januar l. IS.,

Vormittags 10 Uhr, im Wege öffentlicher Submiffion im Geschäftslokale des bezeichneten Laza- reths verdungen werden, wo auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen.

Unternehmungslustige haben ihre Offenen bis zur Eröffnung des Ter­mins, versiegelt und mit entsprechen­der Aufschrift versehen, daselbst ein­zureichen.

Gießen, den 12. Januar 1880.

Großherzogi. Garnison-Lazareth.

Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar:

Donnerstag den 15. Januar 1880.

Samstag 17.

Die Jntereffenden werden daher auf­gefordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jntereffenden der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind-

Die Herren Bürgermeister werden er­sucht, dieses in ihrer Gemeinde auf orts­übliche Weise bekannt macken zu lassen.

Gießen, den 28. November 1879.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse:

Kehr.