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D-S Gui den 21., sondern Freitag -en von Vormitt sollen im hiesigen versteigert werden Maurerarbeit, vr Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, DaLdeckerarbeit, Sihreinerarbeit, Slhlosierarbeit, Weißbinderarbeit Lichtung von L ansckl. zu. .. Tießm, 12.; ^roßherzogl. B 4030) A.

Berlin, 11. Juni. Als Secretär der Berliner Conserenz wird dem Vernehmen nach Geh. Rath Busch fungiren.

Paris, 11. Juni. Der Gouverneur von Paris, General Aymard, ist ^^""Konstantinopel, 11. Juni. Die europäische Reform-Commission tritt am 16. Juni zusammen. - Ueber die angebliche Enisendung von fran- zöstschcn, englischen und italienischen Flottengeschwadern nach der Bestka-Bat ist der Psorte keinerlei Benachrichtigung zugegangen.

Petersburg, H. Juni. Der Kaiser gestattete, daß die Emweihung de! Puschkin-Denkmals am 16. Juni stattfinde. Der Kaiser genehmigte ferner die Statuten der russischen Gesellschaft für internationales Recht und autori- strte den Prinzen von Oldenburg, den Vorsitz der Gesellschaft zu übernehmen. Die Oberleitung der Wohlthätigkeits-Anstalten, welche von der Kaiserin ge. führt wurde, ist nunmehr der Gemahlin des Thronfolgers übertragen.

Berlin, 11. Juni. Im 5. Berliner Wahlkreise ist heute Rechtsan­walt Träger (Fortschrittspartei) mit 4266 von 4571 abgegebenen Stimmen zum R-ichstagsabgeordneten gewählt.

Paris, 11. Juni. Abends. Die bereits im letzten Mmtstcrrathe ver­handelte Amnestiefrage wurde in der heute Abend stattgehabten Versammlung der Minister bei Freycinet weiterberathen. Die Frage soll principiell ent­schieden sein; die bezügliche Vorlage würde in dem morgen unter Grevy's Vorsitz stattfindcnden Ministerrathe festgestellt, die Verkündigung der Amnestie am 14. Juli erfolgen.__________________________

Lokales.

Gießen, 12. Juni. Das Großherzogltche Ministerium des Innern und der Justiz hat an die Großherzogttcheu Kreisämter folgende Verfügung erlaßen:Glaubwürdigen Mit- thetlungen zufolge zieht seit einigen Monaten ein gewisser C. Göthling aus Berlin, der sich praktischer Landwirthschaftslehrer nennt und einen Legitimationsschein zum Aufsuchen von Be­stellungen auf landwirthschaftliche Geräthe und Schriften besitzt, in den Gemeinden des Landes umher, hält nach vorgängiger Anmeldung bet den Bürgermeistern Borträge über lanvwirthschaft- liche" Gegenstände, nimmt Bestellungen der erwähnten Art an, verkauft daneben auch nach glaub­würdiger Mitthetlung angebliche Mittel gegen Thierkranketten, Pillen und, Salben. Um irr- thümltchen Auffasiungen über die Stellung und Bedeutung des rc. Göthling zu begegnen, beauftragen wir Sie, die Großh. Bürgermeistereien dahin zu verständigen, daß derselbe zu den landwirthschaftlichen Vereinen des Großherzogthums in keinen Beziehungen steht und das be. merkte Auftreten nur geeignet sein kann, die Thätigkeit der Organe der Vereine zu stören. Zugleich sind die Bürgermeistereien anzuweisen, den rc. Göthling, falls er unbefugt Heilmittel verkaufen sollte, zur Anzeige bei Gericht zu bringen.

Gießen, 12. Juni. Nächsten Montag, Dienstag und Mittwoch, den 14., 15. und 16. Juni, Vormittags 9 Uhr, finden Sitzungen des Provinzialausschusses dahier statt. Am ersten Tage werden verschiedene wichtige Gegenstände in geheimer, an den beiden anderen Tagen folgende Gegenstände zur öffentlichen Verhandlung kommen:

1. Reclamation des Johannes Schneider zu Reichlos gegen das Heberegister des Schweinehirtenlohnes.

2. In Sachen des Orts-Armenverbandes Ortenberg gegen den Orts-Armen- verband Selters wegen Unterstützung des Wilhelm Burk.

3. In Sachen des Orts-Armenverbandes Hanau gegen den Orts-Armenverband Nieder-Erlenbach wegen Unterstützung des Wenzeslaus Noll.

4. In Sachen des Orts-Armenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Orts- Armenverband Rabertshausen wegen Unterstützung des Friedrich Fischer.

5. In Sachen des Orts-Armenverbandes Queck gegen den Orts-Armenverband Stockhausen wegen Unterstützung der Elisabeth Odenwald.

6. In Sachen des Orts-Armenverbandcs Groß-Felda gegen den Orts-Armen­verband Elpenrod wegen Unterstützung des Christian Rühl-

7. In Sachen des Orts-Armenverbandes Meiningen gegen den Orts-Armen- verband Ilbenstadt wegen Unterstützung des Karl Stock.

8 In Sachen des Orts-Armenverbands Gelnhaar gegen den Orts-Armenver- ' band Conradsdorf wegen Unterstützung der Martin Möser Wittwe.

9. In Sachen des Orts-Armenvcrbandes Pfordt gegen den Orts-Armenoerband Uellershausen wegen Unterstützung des Adam Kraft. , ,

10. In Sachen des Orts-Armenverbandes Cassel gegen den Land-Armenverband Gießen wegen Unterstützung des Hermann Deller.

Soeben 12 Uhr Mittags tobt ein furchtbares Gewitter über unserer Stadt. Man befürchtet, daß der Blitz mehrfach eingeschlagen habe. Es wird uns die Mit- tbeilung daß ein sog. kalter Schlag in die Wetterfahne aus dem sog. a ten Anatomie- aebäude (Reitbahn) eingeschlagen habe. Der Blitz zertrümmerte die Fahne warf eme Anzahl Ziegel herunter und verlief sich im Kandel. Ein äußerst heftiger Regen über­schwemmt Straßen und Plätze.

Vermischtes.

Friedberg. Am 10. d. M. fand im Hotel Trapp dahier infolge ergangener Einladung eine Versammlung von Vertretern der Orte Homburg v. d. H., Friedberg, Friedrichsdorf, Rod- beim v v H. Ober- und Niever-Rosbach statt, in welcher durch einen Vertreter der Firma Paulsen u. Ruppel in Siegen die Mittheilung gemacht wurde, daß ein zum Zwecke der Er­bauung von Eisenbahnen, insbesondere von Verbindungs- und Secundarbahnen, zusammen- aetretenes Konsortium (Syndikat) von Bankhäusern die Absicht habe, unter gewißen Voraus­setzungen eine Bahn von hier nach Homburg zu bauen. Als solche Voraussetzungen wurden bezeichnet - daß von Seiten der dabei interessirten Gemeinden die Kosten für Profection und Vermessung der Babnlinte, nebst Aufstellung vorläufiger Ueberschläge der Baukosten vorlagsweise bestritten und' wenn auf Grund des Ergebnißes Vieser Vorarbeiten und der daran zu knüpfenden weiteren Verhandlungen das Syndikat sich veranlaßt sehen sollte, von der Aus. führuna des projectirten Bahnbaues abzustehen definitiv übernommen würben; ferner sollen die Gemeinden das in die Bahnlinie fallende Gelände auf ihre Kosten erwerben und unent- geldlich zum Bahnbau hergeben und endlich sollen dieselben (oder an deren Stelle der Kreis oder wer sonst) den dritten Thcil der Baukosten (nach vorläufiger Berechnung etwa eine halbe Mill Mk.) als fonds perdu bezahlen. Aus den an diese Mtttheilungon anknüpfenden Ver­handlungen war zu entnehmen, daß die Gewährung der Kostenvorlage für die Prosecttons- und Vermessungsarbeiten keinem Anstand unterliegen dürfte, und auch bezüglich des Geländes keine Schwierigkeiten erwachsen möcklcn. was dagegen den letzten Punkt, das Drittel der Baukosten, anbelangt so war aus dem allgemeinen Kopfschütteln, welches diese Forderung erregte, zu ent­nehmen daß die Gewährung desselben so ganz ohne Anstand nicht von Statten gehen wird.

9 ' (Oberh. Anz.)

Darmstadt, 11. Juni. Von Großh. Cabinets Schulden-Tilgenkasse-Direk- tian ist dieser Tage eine Liste über d>e, aus der 36ten bis 44ten und letzten Ziehung (1871 bis 1879) bis zum 15. Mai 1880 noch nicht zur Einlösung gelangten Großh. Rrämien-Scheine vom 15. October 1834 a fL 25 veröffentlicht worden.

* Es dürfte von Interesse sein zu vernehmen, daß den Großh. Rentämtern und Distrikts-Einnehmereien Exemplare dieser Listen mitgetheilt worden sind, wodurch den ^nbabern auf dem Lande Gelegenheit geboten ist, bet den bezeichneten Dienststellen Näheres über derartige rückständige Loose in Erfahrung, auch solche dort, wie bisher schon tbeilweise geschehen, zur Erhebung zu bringen.

icy imeii ^^^^Verein für das Großherzogthum Hessen hatte im Monat Mai d I den hocherfreulichen Zuwachs von 98 neuen Mitgliedern zu verzeichnen, welche r"o ist her Aufenthalt d» «°°r

Sacks ermittelt Dies-lbcn befinden sich in Madrid. Mit Spanien existirt leider kein Aus- lteferungövertrag und nützt daher die Kenntniß ihres Aufenthaltsortes ihre Gläubiger nichts. Sacks hatte für den Garantiesonds des Turnfestes 100 JL gezeichnet.

__ Für das Frankfurter Turnfe't sind sämmtliche Mainzer Infanterie-Musikchöre engagtrt worden Das Musik-Corps vom 117. Regiment ist speciell für das Abholen der Turner von den Babnböfen und für die Festlichkeiten auf den Straßen bestimmt, wahrend die Kapellen ves 87. 88. und 118 Regiments bei Aufführung eines Monstre-Concerts tbätig sein werden. Die Militärbehörde hat die Genehmigung hierzu bereits ertheilt, dabei aber bestimmt, daß die Betheiligung der Kapellen in Ctvilkleidcrn zu erfolgen hat.

Dortmund, 8. Juni. Wie bereits durch Telegramm mitgetheilt, hat heute auf der ZecheNeu-Iserlohn" bei Marten, unweit Dortmund, wieder ein schreckliches Grubenunglück stattgefunden. Ich sagewieder". ZecheNeu-Iserlohn" hat nämlich in bergmännischen Kreisen den Namendas Unglücksloch" erhalten, weil auf dieser Zeche die größten Grubenunglücke vor­gekommen sind, die überhaupt das westfälisch-niederrheinische Kohlenrevier bis jetzt erlebt hat. Wer im weiten deutschen Laterlande erinnert sich nicht ves schrecklichen Unglücks, welches im Jahre 1868 über Neu-Iserlohn hcreinbrach? Dreiundachtzig kräftige Männer, die am Morgen frisch und gesund eingefahren waren, wurden gegen Mitrag entseelt zu Lage gebracht; in wenigen Augenblicken halte der Tod eine reiche Ernte gehalten. Kurz vorher waren bereits auf derselben Zeche gegen 30 Bergleute verunglückt und zwar ebenfalls durch schlagende Wetter. Die Zeche Neu-Iserlohn fördert eine ausgezeichnete Gaskohle und cs ist ja notorisch, daß sich in den Flößen der Gaspartie mehr schlagende Wetter entwickeln, als in Der mageren Kohlen­partie. Es war gegen 11 Uhr, als plötzlich eine heftige Lufterschütterung erfolgte, welche alle in der Nähe beschäftigten Arbeiter zu Boden warf. Nachdem sich die glücklich Davongekommenen von dem ersten Schrecken erholt hatten, wurden sofort Anstalten zur Rettung getroffen. Glück­licherweise war die Ventilation in Dem Flötze eine so gute, daß man bald zur Unglücksstätte Vordringen konnte. In den Orten 1 bis 4 wurden die daselbst beschäftigten Arbeiter zwar betäubt, aber noch lebend angetroffen und, nachdem man sie in gute Luft gebracht, war die Gefahr für sie beseitigt. Schreckliches fand sich hingegen in den Orten 5 bis 9 vor. Die sämmtlichen daselbst beschäftigten Arbeiter waren todt und trugen an ihren bis zu den Hüften entblößten Oberkörpern (der großen Hitze wegen tragen die Arbeiter größtenteils nur eine leichte Hose) schreckliche Brandwunden. Die verheerenden Wetter hatten ihre furchtbare Wirkung sogar bis in die über der Unglücksstätte belegene Sohle ausgeübt; auch dort wurden noch mehrere Todte aufgefunden. Bis gegen V/z Uhr waren die Tobten, 19 an der Zahl, zu Tage gefördert. Außerdem waren 3 schwer und 4 weniger stark Verbrannte aufgefunden. Die letzteren 7 wurden sofort nach dem Kronkenhause in Kirchlinde geschafft, die Schwerverbrannten sind jedoch, wie ich erfahre, auf dem Transport gestorben, so daß darnach also Die Zahl der Todten 22 betrüge.

Die 19 Leichen liegen, Mann an Mann geschichtet, in einem engen Schuppen, viele sind fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt unv sehen eher allem andern, als einem Menschen ähnlich. Mehreren ist durch den gewaltigen Luftdruck der Schädel gänzlich zertrümmert, während einige andere, darunter zwei Brüder, Daliegen, als schliefen sie. Kein Todeskampf hat ihre Züge entstellt. Den Jammer, das Weinen und Wehklagen der Angehörigen Der Entseelten, von Denen 10 verheirathet sind, unterlaßen Sie mir wohl zu schildern; der Anblick ist geradezu herzzerreißend (8*- 3-)

Handelund Verkehr.

Gießen, 12. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0 82 bt6X 0.90, Hühnereier 1 Stück 5 H, 2 Stück 9 Enteneier 1 Stück 5-6 H. Gänseeier 1 St. 10 4, Käsr per Stück 510 H, Käsematte per Stück 23 H, Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 7080 H, Hühner p. St. JL 1.201.50, alte Hahnen p. St. JL 1.201.60, junge Hahnen 1.00-1 40 Wälsche X 8.009 00, alte Enten per Stück Jt 1.402.00, junge Enten JL 1.00ISO, Kartoffeln per 100 Kilo 7.50-8, Zwiebeln p. Ctr. Ji. 2500, Milch per Liter 16 und 1« Ocksenfleisck 68-00 per Pfd-, Kuh- unv Rindfleisch 5056 Kalbfleisch 4040 H, Hammelfleisch 6070 H, Schweinefleisch 60 H. Kirschen per Pfunv 2540 H. ____

Ein unehelicher Sohn von auswärts, Friedrich Karl, geb. den Dem Forstcandidaten Eugen Laris eine Tochter, Friederike Wil- April.

geb. den 16. Mai.

Den 7. Juni. 28- Mai.

Den 9. Juni, helmine, geb den 13.

$ Den 7. Juni. Ludwig Johannes Christ, Hülfsgerichtsschreiber in Butzbach, alt 29 I. 4 M. 13 T-, gest. den 5. Juni.

Den 8. Juni. Clara Rinkler, des verst. Schuhmachermeisters Philipp Rmkler ehel. ledige Tochter, alt 74 I. 10 M- 24 T-, gest. den 5. Junl. ,

Den 9. Juni- Anna Elisabeth Bagus, des verst- Maurers Johann Adam Bagus in Hirzenhain ehel. unverh. Tochter, alt 52 I. 3 M 10 T-, gest. den 7-, Juni-,

, Beerdigte.

Den 4- Juni- Christine Wießner, geb. Karthäuser, Ehefrau des Magazindleners i Balthasar Wiener, alt 36 I. 7 M. 25 T-, gest. den 2. Juni.

Den 6. Juni. Johannes Leycrzapf, Häfner, alt 50 I- 2 M. 4 T-, gest. den

Auszug sus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen

Vom 5. bis 11. Juni 1880.

Aufgebote.

Juni 8. Der Feldwebel im 2. Großh. Hessischen Jns.-Regt- Nr. 116 Friedrich Meißinger zu Gießen mit Marie Katharine Karoline Louise Georgine Unger, Tochter des Bauverwalteis Martin Unger von Londorf. 8. BierbrauerelbesitzerJohann Georg Edmund Voigt öoii Obergörlch mit Ottilie Ernstine Müller, Tochter des Schremer- meisters Erbanus Müller von Grebendorf. 10. Kutscher Johann Georg Wild von \ Rockenberg mit Louise Henriette Rössel, Tochter des Arbeiters Georg Wilhelni Rostel I von Vöhl-

Eheschließungen.

Juni 5. Postschaffner Georg Wilhelm Kumpf, Wittwer, von Beerfelden mit Katharine Förster, Tochter des Forstschützen Georg Christoph Förster von Buchenau

Geborene.

Juni. 1. Dem Sattlermeister August Brühl ein Sohn. 2. Wilhelniine Karo­line Regine, Tochter des Lehrers Johann Adam Lehr. Mai. 30. Ludwig Johann, Sohn des Zieglers Heinrich Winther. Juni. 3. Katharine Margarethe Tochter des Fabrikarbeiters Karl Wahl. 3. August, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Leukel. Mai- 31. Peter Richard N. von auswärts. Juni. 6- Dem Tapezier^Ludwig Stroh em Sohn. 2. Emma Henriette Clara, Tochter des Architecten Jacob Stein, b. Elisabeth Margarethe, Tochter des Fabrikarbeiters Eduard Lind. 3. Emilie, Tochter des Liqueur- Fabrikanten Snnon Reis. 4. Wilhelm, Sohn des Fuhrmanns Wilhelm Bonarms. 5. Ludwig N- von auswärts. 8. Wilhelm N- von auswärts

Gestorbene.

Juni 5. Der Hülfsgerichtsschreiber Ludwig Johannes Christ, 29 Jahre alt, von Grünberg. 4. Agnes Rühl, geb. Starck, 70 Jahre alt, Wittwe des Ackermanns Johannes Rühl. 5. Anna Louise Pauline Emilie, 3 Jahre alt, Tochter des Schuh­machermeisters Karl Orth. 5. Clara Rinkler, 70 Jahre alt. 6- Cigarrenmacher Johann Manassar, 54 Jahre alt, von Brüssel. 7. Wäscherin Anna Elisabeth Bagus, 52 Jahre alt. 8. Louise Elisabeth, 4 Jahre alt, Tochter des Sergeanten tm 2 Großh. Hess. Jnf.'Regt- Nr. 116 Friedrich Wilhelm Reibeling. 8. Ein todtgeborener Sohn von auswärts. 10. Taglohnerin Katharine Mink, 65 Jahre alt, Wittwe des Johannes Mink von Ahlbach-

Auszug sus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 5. Juni. Georg Wilhelm Kumpf, Postschaffner dahier, ein Wittwer, und Katharine Förster, des Forsiwarts Georg Förster in Dannenrod ehel. Tochter.

Den 6. Juni. Wilhelm Hausmann, Rangirer an der Cöln - Mindener Bahn dahier und Elisabeth Fischer, des Mühlenknechts Jacob Fischer in Hatzdorf ehel. Tochter.

Getaufte.

Den 4. Juni. Dem Magazindiener Balthasar Wießner ein Sohn, '.Hermann August, getn den 13. Mai. ... r - ., . .

Den 6. Juni. Dem Schneidermeister Louis Bourgeois ein Sohn, August Ludwig, geb ^^bnselbem Dem Bierbrauer Christian Heinrich Herpichböhm ein Sohn, Georg Martin Louis Christian, geb. den 18- Mai. n T.

Denselben. Dem Buchbinder Johannes Hauser ein Sohn, Johann Georg Leopold Louis, g^e^den^l8 ^April^^^^^ Wilhelm Kinkel ein Sohn, Wilhelm Karl, geb. den 27. April. _ ,

Denselben. Dem Rangirer Wilhelm Hansmann em Sohn, Jacob Wilhelm

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