Ausgabe 
11.9.1880
 
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Nach Abzug der Tantiemen und statuten-

außerordknilich accornodalionsfähige menjchliche Natur sich nach der Decke I einen Nettogewinn von 2,116,993. ros (Amor nnb imßfhnrtlt* fein. aber es ist wicht a für den mäßigen lOvrocentiarn Dotirung di

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ab^uwarten beabsichtigte.

Die Gattin des russischen

seitdem in Konstantinopel eingetroffen.

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mäßigen lOprocentigrn Dotirung des R-jervefonds verbleibt rin B-trag, welcher die Zahlung einer Dividende von 6>/, pCt- zuläßt.

Paris, 9. Septbr. DemMoniteur" zufolge empfing Cardinal Gut- bert die Declarationen von fast allen Congregationen unterzeichnet. Wahr- scheinlich wird keine Congregation die Unterz-'chnung ablehnea DieRepubl. francaise" glaubt, es sei keine Aussicht auf einen dauerhaften Frieden im Orient vorhanden, so lange nicht Griechenland und Montenegro in den Besitz ihrer neuen Grenze gelangen. Das Blatt zweifelt nicht, daß das Einverneh­men der Mächte dieses Resultat herbeiführen werde.

London, 9. Septbr. Im Gegensatz von seinen gestrigen Mittheilun- gen meldetDaily Telegraph" aus Konstantinopel von gestern, es scheine, daß die Note der Pforte, weiche die Bereitwilligkeit der Albanesen, Dulcign» ab- zutreten, anzeigte, im letzten Momente zurückgehalten worden sei, weil die Pforte die neuesten Bertchie Riza Paschas über die Stimmung der Albanesen

Montag 1 von Vor

Werden in der linken W Oberförster versteigert:

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streckt. Es mag schwer und unbehaglich sein, aber eS ist wicht g für den wirthschastlichen Aufschwung Deutschlands, daß eine Lebensph.losophie der Entsagung, der Einschränkung und Sparsamkeit Geltung erlangt, welche den tbatsächlichen Verhältniffen entspricht. Eine solche Einschränkung in Bezug auf Quantität und Qualität derBedürfnisie" muß emtreten, ehe die Noth dazu zwingt, dann wird die Festigkeit der einzelnen Existenzen und damit eine Besserung der allgemeinen Lebenslage nicht ausbleiben. _______________

dürfen diese Ziffern nicht.

München, 7. Septbr. Die nationalliberalenMünchener Neuesten Nachrichten", jetzt Organ der liberalen Secessionisten, schreiben zurFahnen- frage":Es war am 8. Mai d. Js., daß der deutsche Reichskanzler Fürst BiSmarck in bewegter Rede das Wachsen des Partikulartsmus b-klagte und feierlich Zeugniß ablegte für die nationalen Bestrebungen gegen den Parttku- larismus. Er hatte wahrlich Ursache zur Klage, denn schon damals machte sich in seiner eigenen Nähe, in dem führenden Staate Preußen, der Partiku- lariSmus breit. Eine Geburt des partikulartstischen Strebens in Preußen scheint uns der kurz vor dem Sedantage verkündete Erlaß des preußischen Justizministeriums zu sein, wonach bei festlichen Gelegenheiten zur Ausschmückung staatlicher Gebäude nicht Fahnen in den Farben des deutschen Reiches, sondern nur Fahnen in den preußischen Landesfarben gewählt werden sollen. Man traute in Süddeutschland seinen Augen kaum, als man diesen merkwürdigen Erlaß in den Zeitungen las, ja hier in München glaubten Viele zuerst an eine böswillige Erfindung, gemacht, um den Exceß gegen die Reichsfahne am Tage des Wtttelsbachersestes gewisiermaßen zu rechtfertigen. In der That, wenn die Behörden des Landes, desien König der deutsche Kaiser ist, die Far­ben des Reiches verschämt in die Ecke stellen und verhüllen, wenn sie glauben, daß man den greisen Kaiser in seinem Lande nur mit Preußens Farben ehre, wie könnte man da der ungebildeten und noch dazu verhetzten Menge in München die Verhöhnung der Retchsfahne als schwere Versündigung ge^en das Reich anrechnen! Wenn an großen nationalen Gedenktagen, wenn bei der Feier der einzelnen Landessürsten, die trotz ihrer hohen Würde doch auch Glie­der der großen deutschen Volksfamllie sind, die Verschiedenheit in den Landes' färben hervortreten, das Symbol der Einigung aller Deutschen aber fehlen soll, muß da nicht der Gedanke im Volke auftauchen, als sei die alte deutsche Zerrisienheit wieder in der Herstellung begriffen, die Deutschland zeigte, als es die fremden Völker mit höhnischem Mitlctden einen geographischen Begriff, ein staatliches Conglomerat nannten? Wie soll das Ausland die deutsche Fahne ehren, wenn sie zwar auf den Masten der jungen Kriegsmarine und unserer großen Handelsflotte sich bläht, während man sie im eigenen Hause aus Mißachtung im Winkel verstauben läßt?"

ßngland.

London, 7. Septbr. DasReuter'sche Bureau" meldet aus Belgrad vom 5. d. Mts.: Im Magazin der hiesigen Festung erfolgten gestern Abend zwei Explosionen, welche den oberen Stock des Gebäudes in Brand fetzten. Der Vorfall rief große Bestürzung hervor. Das Feuer wüthet noch immer und das Gebäude ist ein- vollständige Ruine. Die Gattin des russischen Konsuls in Jaffy wurde unlängst angeblich wegen Bethciligung an nihilisti­schen Jntriguen verhaftet. Es gelang ihr indeß zu entkommen und sie ist

Mit bem 15. * Nachtrag -Mtz-Wu

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Berlin, 8. Septbr. DerNat.'Ztg." zufolge trug die heutige Be­sprechung einiger aus der nationalliberalen Partei ausgetretener Abzeordneier mit einzelnen Vertrauensmännern aus verschiedenen Theilen Deutschlands einen privaten Charakter. Man constatirte den günstigen Eindruck der Austritts- Erklärung. Beschlüffe wurden nicht gefaßt.

Berlin 7. Septbr. Die neueste Nummer derStatistischen (Sorte- spondenz" bringt eine Zusammenstellung der Preise der wichtigsten Lebensmütel im Monat Juli dieses Jahres gegenüber den Preisen rm Ernttjahr 1879/80, fomie im Juli 1879. Wir ersehen daraus, daß vom Juli 1879 bis zum Juli 1880 von 23 einzeln ausgeführten Lebensmitteln ein einziges sich ver­billigt und außerdem rin einziges sich nicht vertheucrt hat. Das Kilo Rmd- lleisck ist in der angegebenen Zeit von 1,16 auf 1,15 M. im Preise zuruck- gegangen, das Kilo Kalbfleisch hat sich im Preise von 97 erhalten. Auch Hammelfleisch ist nur unwesentlich, v»n 1,10 auf 1,11 JC. vertheuert; dagegen ist Schweinefleisch binnen Jabressrrst um 9, Speck um 7 und Butter um 14 per Kilo im Preise gestiegen. Das Schock Eier ist um 19 H, das Kilo Weizenmehl um 5, Roggenmehl um 6 und Schweineschmalz um 6 teurer geworden. Die Gctreidesorten haben sämmllich eine V-rtheuerung fahren. Der Preisunterschied beträgt per Doppel.C-ntner beim Weizen 2 80 M., Beim Roggen 5,80, bei der Gerste 3,00, beim Hafer 2 70.X Erbsen sind um 3,30, Speisebohnen um 4,00, Linsen sogar um 8,69 M. per Dopp-1- Centner binnen Jahr-Sfrist im Preise gestiegen. Eines Commentars be-

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Literarische-.

Von Dr. AndreeS Allgemeinem Hand ÄtlaS sind jetzt Lieferung 3 und erschienen und wir können nur unser früheres günstiges Unheil über denselben be­stätigen. Der Atlas hält sich auf der Höhe und leiftet eher mehr als versprochen. Die astronomischen Karten, das Sonnensystem, der Mond mit höchst interessanten Neben- karten, die Planigloben in physikalischem Kolorit (Hoch- und Tiefland darstellend), sind wahre Mufterblätter- Von allgemeinen Karten finden wir Europa mtt einer besonderem Nationalitätenkarte und zahlreichen Kartons vertreten; ganz neu erscheint eine Liefen- karte des Atlantischen Oceans mit den Kabeln nach den Arbeiten der englischen, ameri­kanischen und deutschen Tiefensee-Expeditionen. Sehr interessant sind die Regen- und mittleren Jahrestemperaturen von Deutschland. Mit Freuden begrüßen wir die durch Genauigkeit sich auszeichnenden Provinzial- und Länderkarten Deutschlands, von denen diesmal Bayern, Württemberg, Baden, Elsaß-^othringen, Rheinprovmz, Hessen-Nassau- Hessen, Westfalen, Provinz Sachsen, Walt unbJWecflen^)^ Von

außerdeutschen Staaten finden wir in den beiden Lieferungen. die Niederlande, Däne­mark, Norwegen und Schweden, Großbritannien und Irlands das europäische Rußlan nebst einer sehr instructiven Völkerkarte des letzteren. Der Stich lst fein, überall les - lich, der freundliche Druck harmonisch in oen Farben und sehr sauber. Dazu kommt der vortreffliche, meist statistische Text-

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr. Correfpondenz-Bureau.

Ikagusa, 9. Septbr. Zu dem bereits versammelten Geschwader stießen vergangene Nacht noch eine russische Corvette und ein russischer Klipper.

Offenbach, 9. Septbr. Gutem Vernehmen nach werden auf Schloß Rumpenheim zum Besuche des Prinzen Georg und der Prinzessin Luise von Heffen am 12. ds. die Königin von Griechenland mit Kindern und einige Zett später die Könige von Dänemark und Griechenland, Herzog von Cambridge, der Herzog und die Herzogin von Naffau, sowie die landgräflich hessische Familie eintreffen.

Wien, 9. Septbr. DiePolit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Riza Pascha telegraphiere am 7. Septbr. an die Pforte, er treffe Anstalten, noch an demselben Tage mtt 4 Bataillonen nach Dulctgno abzugehen, um die Uebergabe des Platzes vorzubereiten.

Berlin, 9. Septbr. Der Kaiser stattete heute Mittag 12^ Uhr dem Herzoge von Cambridge, der am Morgen hier eingetroffen war, einen Besuch im Schlöffe ab. Der Kaiser und die Kaiserin empfangen um 1 Uhr den Herzog im königlichen Palais. Um 5 Uhr ist Hoftafel, zu welcher der Kron­prinz, die hier eingetroffenen fremden Fürstlichkeiten, Botschafter Ruffel, Graf Moltke und viele höhere Officiere geladen sind.

Die Bilanz der Laurahütte ergibt nach Abschreibungen von 900,037

Mainz, 7. September. Cigarrenvorräthe. Dieser Tage fand sich die Polizei veran­laßt, gegen die Besitzer zweier Ctgarrenlädcn einzuschreiten, da gewichtige Gründe, zu der An­nahme vorlagen, daß neben dem Cigarrenhandel noch andere Geschäfte gemacht würven. Bei der Untersuchung im Geschäfte fanden sich im Hauptladen 3 (sage drei) Stück Cigarren, im Filialgeschäft aber 105 (Einhundertfünf) Stück Cigarren vor. Cigarren waren also in diesen Mustergeschäften im buchstäblichen Sinne des Wortes in seltener Auswahl vorhanden. Die Sache wird aber vor rem Strafgericht noch einen Nachsatz erhalten und den Geschäftsinhabern bewiesen werden, daß wenn man auch wenig Cigarren verkauft, man doch darum vieles Andere nickt nebenher thun darf.

PirmasenS, 8. September. Der Handelsmann Samuel Kahn I. von Thaleischweiler, welcher an den diesigen Ackerer Wilhelm Adolf ein Pferd verkauft hatte, mtt der bestimmten unter Garantie abgegebenen Versicherung, daß es erst sechs Jahre alt sei, wurde, nachdem es sich herausgestellc, daß das Pferd schon weit über 30 Jahre alt war, in der Sitzung des kgl. Landgerichts Zweibrücken vom 31. August wegen Betrugs zu einer Gefängnißstrafe von 4 Monaten, sowie zu einer Geldstrafe verurthcilt.

In weiten Kreisen ist die Meinung verbreitet, daß in Jnjuriensachen von dem Ver- urtheilten auch für den Anwalt der anderen Partei die Kosten zu tragen sind. Das ist ein Jrrthum; in solchen Procesien hat jede Partei, ob siegend oder unterliegend, für ihr Theil elbst die Anwaltskosten zu tragen. Jnjuriensachen sind nämlich, obgleich sie nur auf Anrray verfolgt werden, keineswegs Privatklagen, sondern sind alsAntragsvergehen" Anschuldigungen crimineller Natur, für welche jede Partei etnzustehen hat. Will sie sich dabei einen Anwalt zu >fe nehmen, so steht ihr das allerdings frei, aber sie hat ibn auch selbst zu honorirrn. Viele Parteien machen jetzt in dieser Beziehung unangenehme Erfahrungen und bedauern erst hinter­her, weniger um der qu. Beleidigung willen, als in der Absicht geklagt zu haben, der Gegen­partei recht viele Geldkosten zu verursachen, denn die Kosten ihres Rechtsanwalts fallen nicht dem Verurtheilten, sondern ihnen selber zur Last.

iDer Minister im Wartesaale.) DemEgyetertes" theilt man aus Aes folgende lustige Geschichte mit: An einem der jüngst verfloßenen Tage reiste der österreichische Minister Baron Kemeny in Begleitung einer seiner Räthe incognito durch die Station Aes, wo er längere Zeit auf einen Zug warten mußte. Zwischen 1 und 3 Uhr Nachmittags pflegen hier der Skctwnschef und der dortige Postmeister zukarteln". So war es auch an jenem Tage. Die Herren spielten mit Karten, auf welchen einzelne Mitglieder des Ministeriums und des Abgeordnetenhauses abkonterfeit sind. Minister Kemeny stand hinter dem Postmeister und schaute dem Spiele zu. Einmal, da der Postmeister auf die vom Partner ausgespielte Kartezugeben" sollte, schlug Ersterer seine Karte (eine Schellenfigur: mit dem Ausrufe auf den Tisch:Eh, das ist Baron Kemeny und wenn ihn gleich der Teufel holt!" Der Minister lächelte über die Episode; der Postmeister aber erfuhr zu seinem Schrecken erst später, wer sein Kibrtz ^gewesew^ dichter als antworten.) Aus dem Hildesheimschen schreibt dieLpp. Lztg.": Ein Pfarrer eines Hildesheimschen Dorfes hält am Sonntag Nachmittag Katechitzmus- lehre. Es werden ihm gute Antworten gegeben, aber auch schlechte. Besonders ein flacks- köpfiger Bengel zeichnet sich entweder durck dumme Antworten aus oder er bleibt sie schuldig. Als der Pastor endlich unwillig sagt:Aber Fritz, du mußt mir doch ordentlich antworten können, die Fragen sind ja so leicht," da antwortet Fritz unter Krokodilsthranen:Ja, Herr Pastor, fragen is ok lichter (leichter) als aritworten."SD," sagte der Pastor,das ist nicht so, du kannst mich fragen, wonach du willst, ich will dir auf alles Antwort geben." Einen Augenblick bentt der Junge nach, dann hebt er dummdreist lächelnd den Fmger.Nun?" fragte der Pastor.Herr Pastor, woveel Ticken (Zacken) hat denn Hufe Egge?''Ja, mein Sohn," sagt der Pastor,das ist etwas ganz anderes, das kann ich natürlich nickt wißen."Na, seihn Se wühl, Herr Pastor," sagt triumphirend der Schlingel,sechn Se wohl, fragen ts doch lichter als antworten!" , .

Bärwalde, 5. September. In eine schreckliche Gefahr geriethen nm Sonntag zwei Mitglieder der Kolter'schen Seiltänzer-Gesellschaft. Director Kolter hatte bereits dreimal seinen Gang auf dem über den Marktplatz gespannten Seil ohne irgendwelchen Unfall zurückgelegt und nahm nun ein anderes Mitglied auf die Schulter, um dasselbe hinüberzutragen. Das Seil war an dem Sparrenwerk des Daches eines Hotels be­festigt- Kaum hatte der Seiltänzer mit seiner Last einen Schritt auf dem Seil zurück­gelegt, als ein furchtbarer Schreckensruf des Publikums die Luft durchtönte: die Holz­bekleidung der Dachluke und das bereits morsche Sparrenwerk war gebrochen und beide Seiltänzer stürzten rücklings auf das Dach nieder, wo glücklicherweise die gut befestigte Dachrinne ihr Herabstürzen verhinderte. Wäre der Bruch nur eine einzige Secunde später erfolgt, dann wären beide Seiltänzer aus der Höhe auf den Marktplatz hinuntergestürzt. r . .. ..

« Frankfurt, 4. September. Bekanntlich sollte, um festzustellen, inwieweit du von dem Feuerwerker Dünges bei dem Feuerwerke auf dem Turnfestplatze zu Frank­furt a M- gebrauchten Mörser eine genügende Sicherheit geboten, einer derselben von Fachmännern geprüft werden. Die Probe ist nun, wie derFranks. Ztg." von gut unterrichteter Seite milgetheilt wird, in Koblenz unter Leitung dortiger Officiere vor sich gegangen. Der betreffende Mörser wurde dreimal geladen und zwar schließlich mit 20 Loth Pulver, also dem doppelten Betrage der Normalladung und er Hal obn< eingegraben gewesen zu sein, die Probe zum Besten bestanden, indem an ihm weder eine sichtbare Veränderung noch auch eine Verrückung der einzelnen Theile (Ringe und Verstärkungsdauben) zu constatiren gewesen. , _ x .

An den Folgen der Tollwuth starb in der Nacht vom 1. September der Amtsgerichtsrath Linz von Katzenelnbogen. Er war im Juni von seinem Hühner­hunde den er wegen einer Unart züchtigen wollte, in die Hand gebissen und batte diesen'Biß nicht weiter beachtet. Erst vor Kurzem stellten sich Symptome der Tollwuth ein welche seine Ueberführung nach Limburg nothwendig machten. Die letzten Tage waren schreckliche. Linz hinterläßt eine Wittwe mit drei Kindern.________________