5187) Ein geräumiges, gesund belege; nes Zimmer ist mit oder ohne Möbel billig an eine ruhige Person zu vermie- then. Sonnenstraße, dahier, Nr. 77.
7846) Zwei möblirte Zimmec zu ver- miethen. Ph. Kreiling im Gambrinus.
7612j) Ein schönes Familienlogis (im 2. Stock), bestehend aus 2—3 Zimmern, Küche, Corridor, Balkon zc., -per 15. Jan. beziehbar, zu vermiethen.
D. Weller V., Heuchelheimer Str.
7092) tzamilienlogis, 1. Stock mit Man- sarde, bestehend aus 7 Zimmern, 2 Cabi- nets und Küchen nebst allem Zubehör, ist zusammen oder getrennt zu vermiethen und alsbald zu beziehen.
______________Frankfurter Straße 323.
6806) Eine neuhergerichtete Wohnung, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Speicherkammern, Holzstall rc. sofort zu vermiethen
Näheres Bleichstraße Lit- C- Nr. 39,5.
6879) Ein neu restaurirtes Familien Ivßis ist zu vermiethen und alsbald oder spater zu beziehen im ______________Da'mftädter HauS.
7103) Em großes schön möblirtes Zrm- mer zu vermiethen. Gartenstraße 165,6.
7698) Möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen._____Mäusburg D- 16.
7848) Laden mit Werkstätte zu oer- miethen.______ Sonnenstraße B 106.
7876) Ein kleines Familienlogis, sowie ein kleines möblirtes Zimmer zu vermie- then bei Theodor Schmidt, Gartfeld.
7374) Ein Pferdestall mit Remise und großen Heuböden (am Seltersweg) zu vermie- then und alsbald zu beziehen.
Näheres bei J. Blitz.
7661) Laden, sowie eine möblirte Wohnung zu vermiethen bei
Gustav Gerhardt, Lindenplatz.
vermischte Anzeigen.
7944) Ein Dienstmädchen sucht sofort Frau Schreiber, im Gartfeld.
7939).
die
miethen.
Neustadt D. 86.
X Erfüllung des Rathschluffes Gottes durch die Wieder- X kunft Christi.
Dermietyungen.
7938) Ein möblirtes Zimmer zu ver-
X Der Zutritt ist frei und wird hierdurch freundlich ein- M
geladen. (7871 g
____________________________Seltersweg C. 59.
Laden - Eröffnung.
x Drei Vorträge
X gehalten: lieber die Merkmale unserer Zeit und
7930) Einem geschätzten Publikum zur Nachricht, daß ich im Laden des Herrn Gustav Gerhardt am Lindenplatz eine Filiale meiner Manzen- und Blumenhandlung etc. errichtet habe. Empfehle daselbst Kränze und BouguetS jeder Art, sowie Blattpflanzen und blühende Pflanzen, wie solche die Saison bietet.
Täglich frische Veilchen.
Achtungsvoll
Carl Berger, Kunst- u. Handelsgärtner. xxxxxxxxxxxxixwxxx«»«$mx$m X Im großen Saale des Hotel „Einhorn" || 3t werden Montag den 6., Donnerstag den 9. und M Montag den 13. Deeember,
5 jedesmal Abends 8 Uhr,
W von dem Retseprediger <?• Bimsteln aus Hannover X
Weihnachts-Ausstellung.
Dieselbe bietet große Auswahl sä-rmtlicker Neuheiten, als: Tücher, Tlmhänae, Tüll» und ChenillefüchuS, Kaputzen, Schleier, Vorstecker, LavallierS, Damenkragen und Manschetten, Garnituren, Schürzen in Se de und Lüstre, weiße und farbige Schürzen in allen-Größen, Glace-, Wildleder» und Buckskinhandschuhe, Ballhandschuhe bis zu 6 Knöpfen.
Herrenkragen und Cravatten, Cachenez, Taschentücher in Carton.
Die Aufstellung befindet sich dtrect hinter dem Laden.
Hochachtungsvoll
Robert
Zu vermiethen:
7937) Eine
Dampfmaschine von 15 Pferdekrast nebst zugehörigem Arbeitssaal, 10 Meter lang, 8 Meter breit, in einer Stadt (4000 Einwohner) von Gießen in zwei Stunden erreichbar, zu v* 450.— per anno. Event, auch Familienwohnung bis 7 Zimmer im Hause. — Sehr billige A'beitslöhne. Offertenjinter P. 3880 befördert Rudolf Moese In Frankfurt a. itt.__________
7942) Zwei Woh.mngen zu vermiethen, dem Cöln - Mindener Bahnhof gegenüber.
Näheres bei __K. Jung IV., Klein-Linden.
7881) Unserem Freunde
zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch.
___________Seine Freunde. Juchhe.
7927) Ich widerrufe hiermit die Warnung, daß man meiner Frau nichts borgen solle; die Warnung geschah in Uebereilung.
Groß Busech 6. Deeember 1880.
____Philipp Pfeiffer VI.
7920) Eine Lauffrau gesucht.. Näh. bei der Exped. d. Bl______________
7936) Restauration „Zum Stern" Gesellschastszimmer abzugebent_______'
800 Mark
werden gegen 1. Hypothek zu leihen gesucht. Von wem? sagt die Expedition dss. Bltts. (7943
Salz
von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus grabirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslich- keit, ist stets oorräthia und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann «J. « D. Bapst auf dem Markt in Gießen. (2687
Großherzogi. Salinen- und Bergamt ________Bad Nauheim.______
Frankf. Würstchen
empfiehlt (6602
Wilh. Weidig.
Ziestener (lonccr(=Um’in.
Zweites Concert
(Kirchenmusik)
Mittwoch den 8. Decbr. 1880, Abends 5 Uhr,
in der Stadtkirche-
unter Leitung des Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Adolf Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Minna Tiedemann aus Frankfurt, der Frau Dr. Weiffenbach und Fräulein Marie Langsdorff aus Giessen, des Concertsängere Herrn Augustin Ruff aus Mainz, des KönigL Hofopernsängers Herrn Gustav Siehr aus Wiesbaden, des Capeilmeisters Herrn Friedrich Lux aus Mainz und des hiesigen akademischen Gesangvereins.
7857)
PROGRAMM.
1.
2.
2.
4.
5.
6.
7.
I.
Präludium und Fuge für die Orgel (C-moll) von „CrucifLxus“, für 8stimmigen Chor . . . „
a) Kircheaarie, für Sopran .....„
b) Arie aus ,Josua“, für Bass . . . . ,
Sonate (B-dur) für die Orgel . . . . „
„Ave verum corpus“, für dstimmigen Chor mit Orgelbegleitung.......„
a) Busslied, für Alt........„
b) Arie aus der „Schöpfung“, für Tenor .
II.
Messe für Chor und Solostimmen (op. 18) „
a) Kyrie. b) Gloria, c) Credo, d) Sanctus, e) Agnus Bei.
J. S. Bach.
(1685—1750.) Antonio Lotti.
(1667—1740.)
Alessandro Stradella.
(1645-1678.) Gr. F. Haendel.
(1685- 1759.) Felix Mendelssohn- Bartholdy.(i809—1847.>
W. A. Mozart.
(1756—1791.) L. van Beethoven.
(1770-1827.) Jos. Haydn.
(1732-1809.)
Moritz Hauptmann.
(1792—1868.)
Preise der Karten (für Nichtmitglieder), welche in der Rick ersehen Buchhandlung und R u d o I p h’schen Musikalienhandlung (woselbst auch Texte zu 10 H) zu haben sind :
Sperrsitz................3
Nichtnummerirte Plätze im Schiff der Kirche und auf
der ersten Emporbühne.........: 2 „
Auf der zweiten Emporbühne.........1 „
Die Hirciie ist geheizt.
Garten.
7941)
Erklärung.
Bor allen Dingen bitte ich ein verehrliches Puhlikum wegen des eine Stunde verspäteten Anfangs beim gestrigen Concerte um gütige Nachsicht.
Das gestrige, um 5 Uhr stattfinden sollende Eoncert konnte, trotzdem es bereits zwei Tage vorher in dem „Gießener Anzeiger" annoncirt, erst um sechs Uhr seinen Anfang nehmen, indem durch den gestern Nachmittags zwei Uhr (an mich durch Herrn Capellmeister K r a u s s e) gelangten polizeilichen Befehl der Anfang von 5 auf 6 Uhr festgesetzt wurde. Als Grund dieses sonderbaren und ausfallenden Befehles wurde der um fünf Uhr anfangende Nachmittags Kirchendienst unterlegt. Es wirft sich bei diesem Falle die Frage auf, ob die polizeiliche Behörde oder der Kirchen-Vorstand resp. die Seclensorger der Gemeinde das Recht haben, den staatlich festgesetzten Gottesdienst von zwei bis drei auf fünf Uhr zu verlegen, ohne die gefchäftStreibenden und steuerzahlenden Bürger zu schädigen. —
Mit diesem noch von dem Großh Hess. Ministerium zu bestätigenden Erlaß würden speciell Etablissements wie das meinige unmöglich gemacht werden, da nur Sonn- und Feiertage gerade die Quellen sind, um meine sich auf circa 2000 belaufenden Steuern zu er;d)roingen. Es liegt gewiß nicht im Sinne der Regierung, ihre Steuern zahlenden Unteithanen auf irgend eine private Ansicht hin schädigen zu wollen. Sodann fragt es sich sehr, ob diese neue Abänderung des Nachmitlags-Kirchen- dienstes ein Verlangen der Majorität der Bürgerschaft gewesen ist.
Mit dem Nicht Beginnen der Concerte um fünf Uhr erwächst mir ein pekuniärer Schaden, welcher auf einer anderen Seite hin nicht gedeckt werden kann, indem bei Anfang der Concerte um fünf Uhr stets der Saal für Bälle und Gesellschaften rc. rc. verwendet werden konnte, welches bei Anfang der Concerte um sechs Uhr eine Unmöglichkeit wird. Zweitens stellt mir die Umgegend Gießens, namentlich Wetzlar, Dillenburg rc. einen großen Theil meiner geehrten Sonn- und Feiertags-Gäste, welchen es, sollte dieses noch nicht staatliche verfügte Gesetz in Kraft bleiben, unmöglich gemacht werden würde (Eisenbahn Verhältnisse), für die Folge diese Concerte zu besuchen. Der Schaden liegt sehr klar zu Tage und ich glaube nicht, daß es mit der Billigkeit in Einklang zu bringen ist, wenn man ein Etablissement wie das meinige, auf das Gießen (ohne unbescheiden zu sein) stolz sein kann, auf diese Weise beschädigt. Ferner sei bemerkt, daß mit dem Verlegen des Nachmittags-Kirchendienstes es auch dahin gestellt fein kann, ob nicht mit der Zeit bei den Freitags- Abonnements-Concerten, welche doch so allgemeinen Beifall sich errangen, bet »ttfong auch abhängig gemacht werden könnte?
Beweise stehen mir genügend zur Hand, daß gerade mein Etablissement schon genug durch locale polizeiliche Verordnungen zu leiden hat, indem an iedem ersten Oster- und Pfingstfeiertage in der Residenz Darmstadt und Mainz Theattr und Concerte abgehalten werden, mir aber stets verweigert wurden. Man sollte doch annehmen, daß in dem Großherzogthum Hessen nur ein Gesetz für alle Untertbanen gleich gemacht worden wäre. In der Landestrauer-Periode Sr. Konto!. Hoheit beS verstorbenen Grotz- herzogs Ludwig III. wurde mein Concert verboten, wahrend in Mainz und Darmstadt selbige stattfanden. Warum? kann ich nicht beantworten.
Zum Schluß bin ich fest überzeugt, daß ich im Sinne der ganzen geschäftlichen Welt Gießens erklären zu können glaube, man möge den schon seit hundert Fahren und von der Regierung gesetzlich bestimmten Nachmittags-Gottesdienst von i o Uor bestehen lassen, rote es unsere Väter gewohnt waren und hoffentlich mit demselben seug geworden sind. Hcbtung3öon
Wilhelm Wenzel,
Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Unto.-Druckeret (Fr. Chr. Pietich) in Gießen.
Hierzu eine Beilage.
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in Gemäßheit d Mmtttagsgott
2) Di- Mer uns gW am Dienstag bei unsere Anordnur erschienenen Gie innkjam gemach
3) Dl sehunzen. Ncn emfäliefelid) bi llche Vorschr recalpolizeibea! selbst versteht, seine Conceri Concerte rc. nl
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. und »uMhen be§, M Äfler'al:
& die t der M Eta? ssta 500^ Dinges


