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Vermischte
Friedberg, 4. März. Nachdem bereits in den letzten Tagen ein starker Stur« sich bemerklich machte, steigerte sich derselbe in der letzten Nacht zum Orkan, dabei fiel ein wölken»
wiederholten. Die jungen Leute unterschrieben folgende Erklärung: „Die unterfertigten czechischen Zöglinge erklären, indem sie den Verdacht der Widersetzlichkeit ablehnen, daß sie deutsch nicht lesen können — und solidarisch bitten, von dieser Pflicht befreit zu werden." Die Schrift kam in die Hände des Cardinal-Erzbischofs, worauf dieser im Seminar erschien, den Zöglingen erst mild zuredete, dann, als dies nichts hals, sich erbittert aussprach und laut den „Narodni Listy" Folgendes sagte: „Wer in menschlicher Gesellschaft etwas gelten will, muß deutsch können, wer nicht deutsch kann, ist zum Schweigen in der Gesellschaft verurtheilt, ein stummer Hund. Deutsch lesen muß man und muß man können." Die „Narodni" bemerken, „der Erzbischof verdiene, daß stck jeder Czeche von ihm mit Verachtung abwende." Tags daraus erschien eine Deputation der Zöglinge beim Erzbischof, um Aufklärungen zu geben und Genugthuung wegen seiner verletzenden Aeußerungen zu verlangen. Der Erzbischof ließ die Deputation nicht zu Worte kommen und sagte kurz: „Jeder hat seinen freien Willen, das Seminar zu verlaffen oder deutsch zu lesen." Nach „Pokrok" hätte der Erzbischof von den am Hradschin erschienenen 81 czechische Seminaristen 4 zu sich kommen laffen und ihnen dahin nachgegeben, daß auch deutsche Seminaristen czechisch lesen müßten, worauf sich die Czechen zufrieden gaben und in's Seminar zurückkehrten.
Schweiz.
Airolo, 4. März. Wer Gotthardtunnel muß bis zum 1. Octbr. 1880 dem Verkehr übergeben werden, die ganze Bahn erst 1884. Da jetzt jedoch erst der sog. Firststollen durch den Berg getrieben ist, erfordert die gänzliche Fertigstellung des Tunnels noch ungefähr 14 Monate, also 7 Monate über den contractltch festgestellten Termin. Für diese Zeitüberschreitung hätten die Unternehmer einen Strafsatz von 1,200,000 Frcs. zu zahlen. Doch nimmt man an, daß es diesbezüglich zu einem Arrangement kommen werde, da die Schwierigkeiten, welche sich der Ausführung entgegenstellten, ungeheuere und besonders in Airolo zum Thetl unvorhergesehene waren. Darin stimmen aber alle Berichte überein, daß das riesige Unternehmen bis jetzt in hohem Grade gelungen sei.
— Die eigentliche Gotthardbahn wird von Luzern knapp am nördlichen Ufer des Vierwaldstädter Sees über Küßnacht, durch die Hohle Gasie, an dec Tells-Capelle vorbei nach Immenser führen. Von da am Rande des Zuger Sees und am Fuße des Rigi über Arth gelangt die Bahn längs des Lower- zer Sees bis Brunnen, um bis Flüelen wieder das Ufer des Vierwaldstävter Sees zu bestreichen. In Flüelen steigt die Eisenbahn sehr stark an, kehrt sich, bet dem furchtbar steil abstürzenden Pfaffensprung nächst Wasen, ununterbrochen m die Höhe strebend, dreimal im Kreise, um Göschenen, den nördlichen Ein- gangspunkt in den großen Gotthardtunnel, zu erreichen. Von Luzern bis hierher kommen nicht weniger als 26 bedeutende Tunnels und vier Brücken über den Reußfluß vor. Bei Airolo verläßt die Bahn das Gotthardgebirge, fällt tessinabwärts durch 11 Tunnels, geht sechsmal über den Tessin und krümmt sich in doppelten Kehrschleifen an den großen Abstürzen vor Faido und Gtornico hinunter bis Biasca.
Rußland.
Petersburg. Der Commandirende der Artillerie in Petersburg, Generaladjurant v. Kostanda, hat, wie die „M. Ztg." hört, am 21. Februar eine Untersuchung sämmtlicher Arttllerie-Kasernen des Petersburger Militärbezirks vorgenommen und dabei mehrere Artillerie-Ofsictere verhaften und vor das Militärkriegsgericht stellen lassen. Dem General waren nämlich an demselben Tage von dem Polizei-Obersten deS 3. Bezirks 6 Artiüerie-Explosions- Geschosse übergeben worden, die eine unbekannte Person in einem Pferde- Eisenbahnwagzon zurückgelaffen hatte. Diese Geschoffe konnten nur aus einer Artillerie-Kaserne stammen, da sie genau zu der Munition paßten, die der Artillerie in letzter Zeit überwiesen worden. — Nicht nur in Paris, sondern auch in Wien sind Nihilisten aufgetaucht und haben die Behörde veranlaßt, sich mit ihnen zu beschäftigen. Außer einem Techniker Namens Kortinsky befindet sich noch ein gewiffer Omiros Fafa unter dem Verdacht nihilistischer Umtriebe beim Wiener Landgerichte in Hast. Derselbe kam aus Odeffa in Wien au und wurde auf Verlangen der russischen Behörde verhaftet. Omiros Fasa verweigert jede Auskunft über seine Person, sowie über die bedeutenden Geldbeträge, die bet ihm vorgefunden wurden.
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Telegraphische Depeschen.
Waguer's telegr. Correspsndeur • Bureau.
Berlin, 5. März. Die Budget-Commission des Reichstages beschloß, bei den im Etat beantragen Mernenbnuten ca. 1% Millionen abznsetzen.
Berlin, 5-März. Reichstag. Rickert berichtet Namens der Budget-Commission über die gestern unerledigten Theile des Marine-Etats. Die Anträge der^ Commission stimmen wesentlich mit den Regierungsansätzen überein; nur werden 365,00t) Ji, die als erste Rate zum Bau einer neuen Corvette gefordert waren, zur Streichung vorgeschlagen. Das Haus tritt überall den Anträgen der Commission bei Bei Titel 29, der 1,500,000 Jl. für Herstellung einer zweiten Hafeneinfahrt in Wilhelmshaven fordert, bemängelt Meier die ungünstige und falsche Anlage der Einfahrt und führt aus, daß die Organisation der Marine einer größeren Decentralisation in der Verwaltung bedürfe. Bundes-Commifsar Wagner rechtfertigt die Organisation der Marineverwaltung den Angriffen des Vorredners gegenüber und hebt bezüglich des Baues in Wilhelms- ha»en hervor, das Baupr-ject sei sorgfältig geprüft und technisch wie nach jeder anderen Richtung hin unanfechtbar. Der Titel wird bewilligt, womit der Marine Etat erledigt ist. Der Etat des Reichstages wird ohne Debatte bewilligt. — Es folgt nunmehr die erste Berathung des Gesetzentwurfes, detr. das Faustpfandrecht für Pfandbriefe. Die Vorlage wird nach längeren Erörterungen einer Commission von 21 Mitgliedern über; wiesen. — Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurfs, betr. das Pfandrecht und die Zwangsvollstreckung an Eisenbahnen. Nach Befürwortung durch Staatssecretär v. Schelling und unerheblicher Discussion beschließt das Haus, die Vorlage derselben Commission wie den vorigen Gegenstand zu überweisen. Die Tagesordnung ist damit erledigt. — Lasker nimmt das Wort zu einer Erklärung, worin derselbe die gestrigen Ausführungen betr. den Capitän-Lieutenant v- Blanc richtigstellt. — Nächste Sitzung Sonnabend 11 Uhr. Tagesordnung: Berathung der Vorlage wegen Verlängerung der Geltungsdauer des Socialiften-Gesetzes.
Paris, 5. März. Senat. Minister Ferry erklärt bei Befürwortung des Gesetzentwurfs, betr. die Unterrichtsfreiheit: die Vorlage sei eingegeben durch politische Gesichtspunkte. Die Congregation der Jesuiten sei eine permanente Verschwörung gegen den Staat, welcher in Bezug auf Moral und Politik nicht indifferent sein könne. Der christliche Unterricht sei nicht bedroht, da ja 120 von Priestern geleitete Anstalten und zahlreiche autorisirte Congre- gattonen beständen. Der Minister legt ferner dar, daß die Lage der Jesuiten m Frankreich immer eine ungesetzliche gewesen sei. — Morgen wird Ferry seine Rede sortsetzen.
Petersburg, 5. März. Der Verbrecher, welcher das Attentat gegen Loris-Melikoff verübt hatte, ist heute Vormittag 11 Uhr mittelst Stranges auf dem Sernenofffchen Platze hingerichtet worden. Eme unzählige Menschenmenge war auf dem Platze versammelt. Der Richtplatz war von Militär umstellt. Die Ruhe wurde nirgends gestört.
Petersburg, 5. März. Heute Morgen um HVi Uhr ist Mladetzki auf dem tLimeonowplatz gehenkt worden. Es war dort ein tragbares Holz- schaffot hergerichtet mit oblongem Galgen nebst Schandpsahl und Arrnjünder- treppe, die durch einen zwölf Schritt langen Holzsteg mit einer Art wenig erhöhter Bühne verbunden war. Militär stand vier Halbbataillone stark im Carrö um den Richtplatz herum. Das Publikum wurde durch Gendarmerie auf ungefähr 150 Schritt von dem Richtplatz gehalten. Viele Generäle und Officiere waren anwesend. Fünf Minuten nach 11 Uhr erschien der Wagen mit dem Verurteilten, der tn schwarzer Kleidung da saß, oben mit dem Rücken gegen Eisenstäbe gefeffelt. Mladetzki ist von kleiner Gestalt, schwarzem Haar mit kleinem Schnurrbart, sah etwas bleich aus, hielt aber den Kops sehr hoch und musterte das Publikum herausfordernd, indem er den Kopf hin und her warf. Vor und hinter dem Richtkarren ritt eine Sotnie Kosaken mit eingelegten Lanzen. Der Wagen fuhr*im Schritt bis zur Richtbühne. Der Verbrecher warf sich ordentlich empor, um seine Umgebung zu mustern. Ein Gensd'arm band ihn im Carr6 los. Mladetzki richtete sich auf und wandte sich mit lauter Stimme an das Volk, deffen Rettung, wie er behauptete, fein Ziel gewesen. Darauf wurde er nach dem L>chandpfahl geführt. Dort wurde ihm nach einleitendem Trommelwirbel das Urtheil unter präsentirtem Gewehr verlesen. Ein Geistlicher nahte sich daraus und hielt ihm das Kreuz hin, aber Mladetzki sagte, er fühle sich nicht schuldig, er habe zwar auf Melikow geschossen, aber nur, um das Volk zu retten. Dann verneigte er sich nach allen Seiten. Vier Henkersknechte, entlassene Sträflinge, hoben ihn jetzt, nachdem der Scharfrichter ihm eine sackleinene Hülle übergezogen, auf die dreistufige Richttreppe; der Strik wurde befestigt und die Treppe weg- gezogen. Der sichtbare Todeskampf dauerte drei Minuten. Nach 28 Minuten wucde der Leichnam Heruntergelaffen, in einen hölzernen Sarg gelegt und, nachdem ein Arzt den erfolgten Tod festgestellt, zum Schindanger gebracht. Aus dem Richtplatz wurden kurz nach der Hinrichtung drei anständig gekleidete junge Leute verhaftet und nach der am Felde liegenden Caserne gebracht.
Darmstadt, 6. März, Mittags. Die erste Kammer bewilligte gleichfalls 100,000 JL aus den paratesten Mitteln der Staatskaffe zur Abwehr eines Nothstandes in den ärmeren LinbeStk-ilen.__
Lokales.
Gießen, 6. März. (Sitzung der Stadtverordneten am 4. März.) Anwesend: Herr Büigermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß; von Seiten Der Stadtverordneten die Herren Batst, Gail, Grüneberg, Hornberger, Kauf, Ad. Nolt, Aug. Nolt, Petri, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Wenzel und Wortmann. — Durch Wegzug des Herrn Oekonom Wagner hat sich bic Ergänzung des Wirsenvorstandes nölhtg gemacht. Ais (Srfaßmann hierfür wurde Herr Oekonom Helfrich gewählt. — In die Ein- schätzungs ° Commission für die Weinsteuer werden die seitherigen Mitglieder Maier, Master, Bramm, Ludw. Theod. Felsing und Andreas Weidig, sowie du Ersatzmänner A Zinßer, Lndw. Textor und Karl Münch wicdcrgcwählt. — Die Abgabe von Holz aus der Hand im Jahre 1879 hat den Ertrag von 256 50 H ergeben, dessen Genehmigung erfolgt. — Das
Gesuch des Bahnwärters Wiegel um Erlaubniß zur Aufstellung eines Bretterhäuschens am Bahnwärterhaus Nr. 4 an der Grünbergerstraße wird unter der Bedingung genehmigt, daß nur Holz und Wirkhjchaftsgegenstände darin aufbewahrt werden und Gesuchftcller sich verpstichtet, diesen Schuppen auf Seitens der Stadt etwa ergehende Aufforderung hin zu entfernen. — Die Vertheiiung der v. Krug'schen und Lony'schen Stiftungszinsen wird, wie tn früheren Jahren, den Mitgliedern der Stadtverordneten, welche auch Mitglieder der Armen-Depmation sind, übertragen — Nach einem Rcjcript Großh. Ministeriums des Innern und Der Justiz hat Seine König! Hoheit der Großherzog Die Annahme der Stiftung Des Kupferschmieds Karl Ludwig Kirsch genehmigt. Außer Dem Betrage von 2j71 JL 43 /H, deren Zinsen zur Unterstützung bedürftiger Einwohner der Stadt zu verwenden sind, wurden noch die Zinsen von 343 zur Instandhaltung der Gräber des Stifters und seiner Ehefrau bestimmt und bewilligte Die heutige Versammlung für den Friedhofsdzener jährlich 6 JL zur Herrichtung Der Gräber. — Die in Der Realschule seither bestehende comblnirte Prima soll, da Die Schülerzahl in derselben eine zu große ist, in 2 Klassen getheilt werden. Es macht sich infolge dessen die Herrichtung eines weiteren Schuljaales nöthig und wurden seitens der Direetion die entsprechenden Pläne eingereicht. Dieselben wurden mit Ausnahme einiger Punkte genehmigt. — Hierauf wurde Die Genehmigung zur Aufstellung einiger Laternen von der Wieseckbrücke bis Liebigsstraße er- theilt. — Für Die Unterhaltung Des unter Der HarDt befinDlichen Feldweges wurden seither jährlich 30 JL verausgabt. In einer Eingabe ist nun seitens des Unternehmers das Gesuch um Bewilligung von weiteren 15 JL, die derselbe für Material und Ausbesserung des Weges verausgabt haben will, gestellt. Die Versammlung sieht sich jedoch nach den Bemerkungen der Baudeputalion veranlaßt, das Gesuch abzulehnen. - Gegen die Genehmigung mehrerer Kostendicreturen hat Die Versammlung keine Einwendungen. — Auf früher eingegangene Beschwerde mehrerer Bewohner Der Schwarzlach, sowie auf VerwenDung Des Kreis-Gesundheitsamtes hatte Großh. Kreisaml Die Entwässerung des Terrains in der Schwarzlach verfügt. Es wurde beschlossen, das Wasser dort abzuleiten, wenn mit Den dortigen Grundeigenthümern eine Verständigung erzielt wird. — Der Kostenvoranschlag für Herstellung der Nordanlage, welche schon früher beschlossen worden war, wurde genehmigt. Derselbe stellt sich auf 8015 JL — Großh. Polizei- verwalrung hat in Betreff der Verlegung des Wachtloeales der Schutzmannschaft nach dem städtischen Hause in der Weidengaffe verschiedene Bevenken zur Geltung gebracht, so namentlich der ungünstigen Lage der Weidengasse für den Mittelpunkt der Stadt, von welchem aus es nur möglich sei, daß die Polizei allen an sie gestellten Anforderungen entsprechen könne u. s. w. erwähnt und schlägt u. A. das Schulhaus in der Schulstraße als passendstes Wachtlocal vor. Da jedoch Die Darin befindlichen 2 großen Schulsäle in Anbetracht der großen Anzahl der in denselben unterrichteten Kinder nicht entbehrt, auch andere Localitäten für diese Klaffen nicht beschafft werden können, beschließt die Versammlung, bei ihrem früheren Beschlüsse, das Wachtlocal in das städtische Hauö tn der Weidengaffe zu verlegen, vorläufig zu bebauen. Im Anschluß hieran genehmigt Die Versammlung die Herrichtung eines provisorischen Haftlocals nach Dem sich auf 416 JL stellenden Kostenvoranschlage. — Ein eingegangenes Gesuch auf Lieferung von Straßen- ichildern konnte nicht berücksichtigt werden, da die in demselben geforderten Preise sich höher stellen, altz Die der Firma, mit der ein Abschluß bereits erfolgt ist. — Herrn Dr. Zett wird gestattet, einige von dem früheren Projeete abweichende Aenderungen an seinem Neubau vor zunehmen. — Genebmigt werden ferner die Gesuche der Herren Mettenheimer & Schnltheiö, Martin Scheel, Wode, Friedrich Müller, Fritz Kühn, Christian Noll, Heinzerling & Tribns, Ferdinand Krailing, Friedrich Schneider, Jnl. Bach. Fischer und Emil Loos, welche um Erlaubniß zur Vornahme von Bauvcränderungen reip Ausführung verschiedener Bauten ein» gekommen waren. — Wegen Verbreiterung der Wetzsteinsgaffe waren in früheren Sitzungen schon Berathungen gepflrgen worden. Nach einer Erklärung des Heun Commerzienrath Gail will derselbe den zur Verbreiterung genannter Straße nöthigen Streifen Gelände von seinem Garten am Oswaldsberg abtnten, wenn Die Stadt die Versetzung der Mauer und Herstellung des Spaliers übernimmt und die Linie längs des Marktes als Baulinie bezeichnet, sowie ihm schließlich ein in der Sandgaffe gelegenes Stück Gelände in der Größe von 18 Hl Meter überläßt. Die Baudepulation hatte beantragt, auf diese Bedingungen einzugehen und trat die heutige Versammlung diesem Anträge bei.
Gießen, 6. März. Von allen Seiten wird über Hochwaffer und dadurch angerichtete Zerstörungen geklagt. Bei uns stand diesmal die Wieseck (nach amtlichen Meffungen) 6 Eenti- meter höher als bei Der Hochfluth im vorigen Jahre, während bei Der Lahn noch 2 Centimcter fehlten. Die Post unD Eisenbahnzüge erleiden durch die statigehabten Zerstörungen selbstver- ständlich unliebsame Verspätungen.


