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Augsburg, 5. MLrz. Die „Augsb. Allg. Ztg." meldet: Der Vorsitz im Ministerrath« wird dem Cultusminister v. Lutz übertragen; LegationSrath Freiherr Krafft v. Crailsheim wurde zum Minister des Hauses und des Aeußcrn ernannt.
Vermischte-.
Nteder-W eisel, 4. März. Wir verlebten eine Nacht, wie sie schauderhafter kaum gedacht werden kann. Durch den gestrigen anhaltenden Regen schwollen unsere Bäche unb großen
Lokales.
«ieiren 5 März. lEreditunwesen im Klein-Geschäfts Es ist schon so viel über da« Mißliche allzulanqer Inanspruchnahme des Credites bei kleineren Geschafsleuten _ und Handwerkern geschrieben worden, daß man eine gründliche Besierung wohl hatte hoffen dürfen. Mag S sich etwas gebessert haben, durchgreifende Wirkung ist leider trotz alles Sprechen« und Schreibens noch nicht verspürt worden, wie man aus Den immer wiederkehrenden Klagen der -Handwerker und Detailtsten entnehmen kann. Der Vorwurf trifft viel weniger Die, welche vermöae «erinneren Besitzes des Credits bedürftig wären, - sondern weit öfter Diejenigen, denen es durch ihre günstigere finanzielle Lage Nichts verschlägt, ob sie ihre Rechnungen heute Dder nach einem Jahr bezahlen und die ersteres nur aus Bequemlichkeit unterlassen. Wie un- anaenehm langer Credit für den Geschäftsmann ist, mag folgender Fall lehren: Der Detailhändler kauft Waaren vielleicht gegen Ziel von 3 Monaten; nach Ablauf dieser Zeit holt der Reisende das Geld oder berechnet eventuell Verzugszinsen. Jener dagegen erhalt das Gelb von seinen Kunden erst nach Ablauf eines Jahres oder oft genug noch längerer Zett. Daraus folgt daß der Verkäufer erstens die Verzugszinsen, ferner die Zinsen für das eigene ausstehende Geld'verliert und wenn er Geld braucht, oft solches noch gegen Zinsen aufnehmen muß, da er aus Furcht, Anstoß zu erregen und einen Kunden, der beim Vorzeigen einer Rechnung in vornehme Entrüstung geräth, einzubüßen, oft gar nicht wagt, sein eigenes Geld zu verlangen. Der Arbeiter wird in den meisten Fällen seine Bedürfniffe gegen baar oder wöchentliche Abzahlung entnehmen, obwohl es ihm mitunter sauer wird. Weßhall»kann DieS di«-sogen, große Kundschaft, der es nicht schwer wird, nicht auch thun und nach höchstens vierteljährigem Credit ihre Rechnungen abmachen? Dem kleineren Kaufmanns- und dem Handwerkerstande wurde eine wesentliche Erleichterung werden, zumal in Zeiten, wo die laufenden Tageseinnahmen gering find Man sagt oft, die Handwerker seien saumselig im Einreichen der Rechnungen; das mag wahr sein, aber ebenso ist die Frage berechtigt: Was nützt das AuSsenden von Rechnungen, wenn doch nicht bezahlt wird?
Gießen, 5. März Unsere Schutzmannschaft soll, dem Vernehmen nach, wie auch in Darmstadt vorgesehen, demnächst eine über der Kokarde an der Mütze zu befestigende messingene Krone alS neue Auszeichnung erhalten.
Gießen, 5. März. Das Unwetter der letzten Tage hat zahlreiche Verwüstungen an- «ierichtet. Namentlich haben die hoch angeschwollenen Bäche und Flüßchen in unserer Umgebung an Cbauffeen, Wegen und Etsenbahndämmen großen Schaden verübt. Zufolge Dammrutschungen hei Wabern fehlten bis heute Morgen 3 Züge der Weserbahn, welche die nordische Post beförderten. Ein- Verspätung im Post- und Zeitungswesen ist somit unvermeidlich. In Nieder- mörlen bei Frieberg war die vorverfloffcne Nacht eine grauenhafte. Mehrere Fuß hoch brach vlötzlich da« Waffer der Usa in das Dorf ein, so daß die Bewohner durch Sturmläuten auf- aeschreckt, alle Noth hatten, ihr Vieh in Sicherheit zu bringen. Die Straße zwischen Butzbach und Gießen soll auch sehr gelitten haben. Hier in Gießen überraschte das Hochwasser unsere Bleicher und riß zwei Nachen mit fort. Die Wieseck trieb gestern stark mit Holz. Wohl auch «ine Folge des hohen Grundwafferstanocs und Sturmes wird es gewesen fein, daß heute Nacht gegen 2 Uhr der vordere Theil eines Nebengebäudes einer Hofraithe vor dem Wallthor plötzlich ein- stürzte Die Bewohnerin dieses Gebäudes hörte ein Krachen und als sie auf dem Hofe angelangt, war die Katastrophe schon eingctreten. Es trifft bei diesem Unfälle Niemanden eine Schuld, da das Gebäude von Lehmsteinen aufgeführt, diese jedenfalls am Sockel aufgeweicht waren und von der auf ihnen ruhenden Last zusammengedrückt wurden und nachgaben.
Wafferbehälter an; gegen 11 Uhr Nachts merkte man, daß dieselben übergehen würden. Allen^ halben sah man Leute beschäftigt, ihre Keller zu verstopfen und schon hie und da das Vieh aus ihren Ställen zu bringen. Eine halbe Stunde später standen sowohl die Sraatsstraße, alS auch viele Nebenstraßen hoch unter Waffer. Es wurde gestürmt, um auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen. Das Waffer nahm immer mehr zu und war man kaum im Stande, auf der Straße aufrecht zu stehen. Viele Höfe waren hoch mit Waffer angefüllt, selbst in verschiedenen Wohnungen war dasselbe eingedrungen und sah Einsender dieses, in einem Wohnzimmer gegen 2 Uhr früh, Stühle schwimmen und das Waffer bis an das Bett reichen; dies» Einwohner waren so vorsichtig, schon früher die Wohnung zu verlaffen. Es wurde von allen Seiten unermüdet gearbeitet, keine Gefahr gescheut und vieles Vieh, das bis am Leibe im Waffer stand, gerettet. Heute Morgen um 8 Uhr war der Verkehr noch zwischen manchen Straßen gehemmt und wußten viele Schulkinder nicht in die Schule zu kommen. Unglücksfälle sind Gottlob nicht vorgekommen.
Auch von vielen anderen umliegenden Orten hören wir solche Hiobsposten und soll der Schaden ein hoher sein, den die Fluth angerichtet hat, insbesondere ist das Banket zwischen Butzbach und Nieder-Weisel schrecklich zerrissen worden.
Handel und Verkehr.
Gießen, 3. März. Auf dem gestrigen Viehmarkte waren aufgetrieben: 1615 Stück Rindvieh und 273 Stück Schweine. Die Preise für Schlachtvieh aller Art standen dem vorhergehenden Markte gleich, dagegen Zucht- und Arbeitsvieh billiger.
Nächster Markt Dienstag den 16. und Mittwoch den 17. ds. Mts., am letzteren Tage auch Krämermarkt (erster in 1880), und findet an diesem Tage von Morgens 8 Uhr ab die Derloosung der Krämerstände für dieses Jahr statt.
Irischbäcker in Metzen.
Sonntag, den 7. März. Daniel Rühl, Marktplatz. Emil Sauer, Seltersweg. Marlin Lenz, Marktplatz.
Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde zuGietzen.
Gottesdienst:
Sonntag, den 7. März.
Morgens: Pfarrverwalter Schöner. — Nachmittags: Pfarrer Schlosser.
Mittwoch, den 10. März:
PassionSgotteSdienst in der Stadtkirche.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser.
(Zur Entgegennahme von Beiträgen für die Beleuchtung sind Büchsen ausgestellt.)
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 7. bis 13. März besorgt Pfarrverwalter Schöner.
Allgemeiner Anzeiger.
Betreffend: Die Mathildensttftung für Oberheffen.
Die verchrlichen Mitglieder der Mathildensttftung für Oberhiffen werden au b er . _,
Samstag den 13. d. MtS., Vormittags 11 Uhr, auf dem Büreau deS Unterzeichneten stattfindenden Hauptversammlung ganz eegebenst eingeladen.
Tagesordnung:
1) Prüfung der Rechnung für 1879.
2) Feststellung des Voranschlags für 1880.
3) Ergänzungswahl des Vorstandes.
Gießen, den 2. März 1880.
Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberheffen: Dr. Boekmann.
Lau- unö Nutzholz-Versteigerung in -er Oberförsterei Schiffenberg.
Dienstag den 9. und Mittwoch den 10. k. M.
zollen in den Districten Altgehegt, Rabenpfuhl und Wüstekopf versteigert werden:
478 Eichen-Stämme von 14—45 cm Durchm., 5—12 m Länge mit -----133.91 fm,
443 Nadelh.- „ „ 14—52 „ „ " — 224.19 „
(hierunter 30-60 fm zu Schnittholz sehr gut geeignet.)
49 Etchen'Derbstangen mit — 2.71 fm,
437 Nadelh.- „ „ = 14.62 „
80 „ -Reisstangen „ = 0.51 „
4 rm Eichen-Nutz-Scheitholz.
Zusammenkunft an beiden Tagen Vormittags praeis
9 Uhr auf der Steinberger-Straße an dem Uebergang über die Eisenbahn.
Die Versteigerung beginnt in dem District Altgehegt mit Ausgebot von Eichen-Stämmen und dem Nutz-Scheitbolz.
Gießen, am 26. Februar 1880.
Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.
1301)_________________________Georgi._______________________________
Bekanntmachung.
Montag den 8. Marz l. I., Nachmittags 1 Uhr, werden auf meinem Büreau folgende Gegenstände: , ,,
1 Klavier, 1 Kleiderschrank, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, 1 Schrank, 1 runder Tisch, 3 Kommode und 1 Sopha öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, den 5 März 1880.
1481) Bühner, Gerichtsvollzieher.
Samstag den 6. März, Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Büreau öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung nachstehende Gegenstände versteigert werden:
1 Kommode,
1 Sopha, 1 Nahmasckine. Gießen, den 2. März 1880.
1477) Bauer, Gerichtsvollzieher.
1483) Sehr gutes Sauerkraut zu verkaufen im früher Herbertffchen Hause, Schloßgasse A- 252.
Bekanntmachung.
1439) Die Lieferung des Brodes und der warmen Speisen für die hiesige Entbindungs - Anstalt für die Zeit vom 1. April 1880 bis dahin 1881 soll an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Bedingungen können bet der Großh. Direction der Entbindungsanstalt eingesehen und die Offerten längstens bis zum 14. d. Mts. bet dem Unterzeichneten eingereicht werden.
Gi'ßen, den 2. März 1880.
Der Rechner der Großh. Entbindungs- Anstalt :
________Döring.________
Holzversteigerung.
Freitag den 12. März l. I.,
Morgens um 9 Uhr ansangend, kommt im Cleeberger Gemeindewald, District Kühunner, Ntederlag, Gaulskopf und vor dem Gaulskopf, folgendes Gebölz zur Versteigerung:
288 Nadelholtstämme,
291 Nadelholzstangen 1., 2. u. 3. El.,
350 Nadelholz-Hopfenstangen, 3900 Nadelholz Bohnenstangen.
81 rm Nadelholz-Scheit u. -Knüppel, 7500 Stück Nadelholz-Wellen,
54 rm Buchen-Knüppel.
Die Zusammenkunft ist bei dem sog. Zechenhaus.
Cleeberg, den 1. März 1880.
Der Bürgermeister:
1438)________Keil._____________
Im «Obbornhofer Gemeindewald find circa 50 000 4 jährige Fichten - Pftanzen, das 1000 zu 1 <74 50 H, zu verkaufen.
Obbornhofen, am 1. März 1880. Großh. Bürgermeisterei Obbornhofen. 1437) Leschborn.
1431) Ein Viertel Land in der Nähe der Stadt zu verkaufen. Näheres
Brandgaffe 201.
Samstag den 3. April, Vormittags 10 Uhr, soll auf dahiesiaem Ortsgericht die Hofraithe des Jtfltl Stauf) II., als:
Flur V232 132 Meter Hofraithe in der Kaplansgaffe, meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 21. Februar 1880. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
1174) Müller.
1468) Auf der Bergermühle bei Arnsburg wird eine große Quantität Korn-, Walzen- und Gerstenstroh aus der Hand abgegeben.
Einspänner,
mit Bock und Sitz für 2 Personen, Halbverdeck und Glasverschluß, gebraucht, aber noch gut, zu verkaufen bei (1466 Pfarrer Kring in Muschenheim.
Sratöücßinge find eingetroffen. (1461
Gg. MH. Meidig.
Der Würzburger Amsel-Prozeß und
die Amsel
von
Dr. E. Baldamus in Coburg.
Interessante Brochure für Jeder» mann. 2 Bogen 8°. Preis 50 4- Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direct von der Expedition des „Vogelfreund" in Frankfurt a. M. gegen Einsendung des Bettages in Postmarken.
1063) Die Preise der, neue Anlage C- 41, verkauft werdenden wollenen Strickgarne find herabgesetzt worden und schließt der Verkauf daselbst Ende März._________________________
Capitalien
bis zu JL 4000 sind gegen erste Sicherheit sofort zu verleihen. Offerten bittet man schriftlich unter 1474 an die Erped. d. Bl. gelangen zu lassen. (1474


