Vergeßt das Füttern der hungernden Kögel nichtl|
VI.
Gemarkung Utphe.
Flur L Nr. 486
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I. Gemarkung Hungen.
Flur
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Buchen-Scheitholz, worunter 12 Hainbuchen, sehr brauchbar für Müller Eichen-Scheitholz,
Elchenstämme von 16—116Ctm.
Durchmesser, von 4—13 Mtr.
Flur
ii
vor dem Namen des Großherzoglichen Ehausseebauinstituts
III. Gemarkung Langsdorf.
vor dem Namen des Grobherzoglichen BaufiScus.
IV. Gemarkung Langd.
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Gießen, 4. Januar. ^Sterblichkeit in Gießens Die Zahl der Sterbfälle im verflossenen IMonat Januar belief sich in hiesiger Stadt im Ganzen auf 36, darunter 10 bei Kindern. Von 5 Kindern im ersten Lebensjahre starben 2 an angeborener Schwäche, eins an Krämpfen, eins an Gehirnentzündung und eins an Darmeatarrh. Von Kindern, welche über 2 Jahre alt waren, starb eins an Lungenentzündung, eins an Diphterie, eins an Lungenschwindsucht, eins an Brightischer Krankheit und ein 14jähriger Knabe an Knochenfraß. Bet den 26 verstorbenen Erwachsenen wurde der Tod herbeigeführt: 4 mal durch Lungenschwindsucht, 4 mal durch Schlagftuß, 4 mal durch Recurrensfieber, 2 mal durch Lungenentzündung, 2 mal durch Unterleibstyphus, 2 mal durch Altersschwäche, je einmal durch Kindbettfieber, Herzkrankheit, Gehirnerweichung, Lungenblutschlag, Gicht, Darmblutung, Lungenemphysem. Einmal wurde oer Tod freiwillig gesucht durch Vergiftung.
Im Januar 187b betrug die Zahl der Sterbfälle im Ganzen 21, darunter bei Kindern im ersten Lebensjahre 4, bet Kindern vom 2. bis 15 Jahre: 1.
Im Januar 1879 hatten wir zu verzeichnen im Ganzen 24 Todesfälle, darunter bei Kindern im ersten Jahre: 5 und bei älteren Kindern: 9. G.
— Die „Volksküche" vertheilte heute 1013 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 35, 918 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksburschen.
Namen des Großherzoglichen Baufiscus. 1880.
dimmet im Schloß, oder in die Bureauzimmer des Herrn Kreissecretärs und der landräthlichen Privatbeamten auch nur angetrunken zu kommen, sofort hinausgewlesen resp. einaesperrt werden. Melsungen, den 24. Januar 1880. Der Königliche Landrath Freiherr von Richthofen."
Minden, 30. Januar. Das Grubenunglück <uf Hecke Meißen fand wäbrend d Schichtwechsels statt, wahrscheinlich durch Oeffnen einer Sicherheitslampe. Die ersten Einfahrten der Steiger mußten der Gase wegen aufgegeben werden, aber die Bemühungen wurden aletch 51e «5 Ausgenommen und führten zur Rettung von 12 Personen. Unter den Todten befinden N "Familienvater. Der Jammer ist unbeschreiblich. Die Grubenbesitzer sind eifrig bemüht die Roth zu lindern, denn die Todten sind nicht wieder in's Leben zurückzurufen und die Fa- milien ihrer Ernährer beraubt. Die neue Zeche ist erst seit vorigem Jahre in Betrieb ; früher SoTJ?a?c dne einfache Förderung, aber seit ca. 40 Jahren hatte man nicht mehr gearbeitet,
bis die neuen Etgenthümer das Werk wieder aufnahmen. sF. q ]
v ~ ®eT wackere Postbote Rosenauer aus Landshut fand auf seinem mühsamen Gan« durch Wetter und Sturm mehrere Schulkinder in tiefen Schneewegen vom Wege abgekomme« halb erfroren und dem sicheren Tode ausgesetzt. Da nahm er eins von den kleinen Mädchen auf den einen Arm, das andere auf den anderen Arm und das dritte über sein Postfelleisen auf den Rücken; den größeren rief er zu, tretet genau in meine Fußtapfen! Mühsam und keuchend unter der vierfachen Last brach er sich Bahn Schritt vor Schritt durch den tiefen Schnee und endlich kam er im Dorf Lauterhofen glücklich an, wo er trotz seiner Riesenkraft (er war früher Kürassier gewesen) erschöpft zusammenbrach. Sein Name wird amtlich bekannt gemacht. Der Postvorstand hat ihm vor versammeltem Personal die Hand und in die Hand 50 JL gedrückt.
— Aus der alten elsässischen Zeit berichtet die „Lothringer Zeitung": Als die Stadt Straßburg die Lieben - Frauen - Brüder wegen ihres ärgerlichen Lebenswandels aus ihren Mauern verjagt hatte, wurde sie hierüber von Kaiser Karl V. zur Verantwortung gezogen. Sie schickte deßhalb den gelehrten Jakob Sturm zum Kaiser, welcher also sprach: „Gnädigster Herr und Kaiser! Wir werden befragt, was uns zu solch gewaltthätigen Schritt bewogen habe? Ich will es Euch redlich sagen! Als die Vertriebenen noch Unserer Lieben Frauen Brüder waren und thaten, wie recht und billig, haben wir sie gern geduldet und ihnen viel Liebes erwiesen; als sie aber anfingen, unserer heben Frauen Männer zu werden, da wollten wir nicht ihre Brüder sein und jagten sie zum Thore hinaus." Der Kaiser lächelte und konnte nicht zum Strafen kommen.
Verwischtes.
Butzbach, 30. Januar. Gestern wurde die sterbliche Hülle des letzten Butzbacher Veteranen aus den Freiheitskämpfen 1813—15, des Herrn Wendel Friedrich, der Erde überleben. Derselbe war geboren im Jahre 1794 zu Goddelau und kam im Jahre 1818 mit den jetzt noch hier garnisonirenden Dragoner-Escadrons nach Butzbach. Der hiesige Kriegerveretn, eine Abtheilung Dragoner und viele Andere gaben demselben ein ehrenvolles Geleite; über dem Grabe des Entschlafenen wurden drei Ehrensalven vom Kriegerverein abgegeben. Möge die 45rbe ihm leicht sein.
B i e l i tz. jKatze und Kanarienvogel.) Der hiesige Lehrer Rusch ist ein großer Thier- 'freunb und besitzt unter anderen Thieren eine Katze, die trotz der vielen Kanarienvögel und -anderen Sänger freien Zutritt ins Zimmer hat. Vor einiger Zeit saß er mit seiner Familie bei Tische, als er plötzlich die Katze von Außen an der Thüre kratzen hörte, wie sie es immer macht, wenn sie Einlaß verlangt. Er öffnete also und herein sprang die Katze mit einem fremden Kanarienvogel im Maule; sobald die Thüre hinter ihr geschlossen war, öffnete sie das Maul und der Vogel flatterte lustig im Zimmer herum, da er ganz unverletzt war. Die Katze war durch den langen Umgang im Hause so sehr daran gewöhnt, Vögel zu respektiren, daß sie den Fremdling mit der größten Vorsicht buchstäblich apportirte.
— In Nr. 8 des „Melsunger Wochenblatts", amtlicher Anzeiger für den Kreis Melsungen, steht im amtlichen Theil folgende amtliche Bekanntmachung: „Die Gendarmerie des Kreises wird angewiesen, bezüglich jedes Betrunkenen, den sie antrifft, möglichst festzustellen, in welcher Wirthschaft er zuletzt Getränke verabreicht erhielt; zugleich sind die Wirthe darauf aufmerksam zu machen, daß diejenigen, welche Jemanden geistige Getränke bis zur Trunkenheit verabfolgen, das Verfahren auf Concessionsentziehung zu erwarten haben- Selbstverständlich würde Jeder, welcher sich unterstände, vorgeladen oder nicht vorgeladen in meinem Bureau-
Holzverfteigerung
Montag den 9. Februar er.,
von Morgens 9 Uhr an,
soll im Grüninger und .Dorfgiller Markwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden,:
11
Flur
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Flur
Fischereiberechtigung in dem Bach von seinem Ursprung im Bieberwald bis an das Dorf Langd, ferner im kleinen neuen Mühlbach von der Quelle bis an die Gemarkung Rodheim vor dem Namen des Großh. ForstfiScus.
V. Gemarkung Rodheim.
Flur VIII. Nr. 294 vor dem Namen des Konrad Eckel junior.
Flur l. Nr- 268 „beschränkt" vor dem Namen des Heinrich Konrad Konrad.
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.ncnr <n eincm großen Jrrthurn mit Ihrer Marken Verkauf-Stelle; noch nicht eine
10-Pfennig-Marke war am 3. Februar Abends 6 Uhr an genannter Stelle zu haben. B.
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Namen des Großherzoglichen Baufiscus.
362 vor dem Namen der Anton Jockels Erben.
VI. Nr. 218 vor dem Namen des Heinrich Jockel I.
III. Nr. 144 „beschränkt" vor dem Namen des Abraham Heß.
III. Nr. 223 „beschränkt" vor dem Namen desselben und seiner Ehefrau, geb. Steinberg.
XIII. Nr. 359, Flur XVI. Nr. 55 „beschränkt" vor dem Namen des Jacob Jockel I. und Ehefrau Katharina, geb. Falk.
II. Gemarkung Inheiden.
Oeffentliche Aufforderung.
Philipp Hofmann, geboren am 13. März 1809, Sohn des längst verstorbenen fürstl. Solms-Lichischen Hofjägers Hofmann zu Hof Albach bei Lich, ist vor mehr als 40 Jahren angeblich nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Sein zurückgelassenes, bisher curatorisch verwaltetes Vermögen beläuft sich auf ungefähr 200 «X Derselbe oder seine Leibes- resp. Testamentserben werden hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche an das vorhandene Vermögen binnen 3 Monaten von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls Philipp Hofmann für tobt erklärt und das vorhandene Vermögen den sich meldenden nächsten Verwandten ausgeliefert werden würde.
Zugleich werden alle Dtejen'gen, welche Ansprüche auf das vorhandene Vermögen zu haben glauben, aufgefordert, dieselben innerhalb der angegebenen Frist bei uns anzumelden.
Lich, den 28. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Lich. 764) Langermann.
Buchen-Knüppelholz, Etchen-Knüppelholz, BucheN'Stockholz, Erchen-Stockholz, Buchen- und Eichen«Wellen,
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Großherzogliches Amtsgericht Hungen.
Krauß.
Oeffentliche Aufforderung.
754) Eigenthums- oder sonstige Ansprüche jeder Art an die unten mit Flur und Nummer bezeichneten Liegenschaften, desgleichen an die weiter verzeichnete Berechtigung, welche theils überschrieben, theils verkauft werden sollen, sind, da die betreffenden Urkunden nicht beigebracht werden können, sogewiß
innerhalb sechs Wochen
00m ersten Erscheinen dieses an dahier vorzubringen, sowie thatsächlich und rechtlich zu begründen, als sonst die darüber stattgehabten Veräußerungen bestätigt, die Ueber- schreibungen vollzogen, die Einträge „beschränkt" gelöscht und die weiter erforderlichen Einträge in das Mutations-Verzeichniß, auch gleichzeitig die Löschung der zur Sicherstellung des Vermögens der Kinder I. Ehe des Abraham Heß in Hungen am 7. Juni 1863 errichteten Hypothek verfügt werden wird.
Insbesondere wird nach Ablauf obiger Frist bezüglich der in den Gemarkungen Hungen, Langsdorf, Inheiden und Utphe gelegenen, dem Großherzoglichen Chaussee- vauinstitut, sowie dem Großherzoglichen Baufiscus vor dem Namen stehenden Grundstücke der Eintrag in das Mutations-Verzeichniß und in das Grundbuch unter dem Erwerbtitel „Ersitzung" und mit aleichzeitiger Berichtigung des Namens des Besitzers als: „DaS Großherzogthum, LandeS-Eigenthum", bezüglich der in der Gemarkung Langd befindlichen, vor dem Namen des Großherzogllchen Forstfiscus stehenden Fischereiberechtigung der gleiche Eintrag „Ersitzung", jedoch mit Berichtigung des Namens des Besitzers, als: „DaS Großherzogliche HauS, Familien-Etgenthum", erfolgen:
Länge, worunter sich Eichen befinden von 3—8 Festm.
Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee von Dorfgtll nach Garbenteich V< Stunde von der Bahnstation Garben- tetch. Der Anfang wird mit dem Brennholz um 9 Uhr gemacht, mit dem Bauholz um 11 Uhr im Flieaeftellt bet Nr. 1.
Grüningen, den 2. Februar 1880. Großh. Bürgermeisterei Grüningen.
763) Letdich.
Samstag den 7. d. MtS.,
Vormittags 11 Uhr, sollen auf meinem Bureau folgende Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert werden:
ein großer oval. Spiegel mit Goldrahmen, ein Consolschränkchen, eine goldene Damenuhr mit Kette, eine goldene Uhrkette.
Gießen, den 4. Februar 1880.
770) Geißler, Gerichtsvollzieher.
Donnerstag den S. Februar,
Nachmittags 1 Uhr, werden in Treis an der Lumda das zur Eoncursmasse des Marcus Hammer» schlag daselbst gehörige Waarenlager, bestehend in Ellen-, Eisen- und Kurzwaarrn im Ganzen öffentlich gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, den 31. Januar 1880.
684) M. Vilger, Concursoerwalter.
721) Eine Hofraithe, mitten in der Stadt, aus Vorderhaus, Nedenhaus uud Garten bestehend, ist zu verkaufen. Auskunft ertheilt Herr Rechts-Anwalt Batst.
Holzversteigerung.
Montag den 16. Februar er.,
Vormittags 10 Uvr, sollen in dem Gemetndewald Roßbach, D strict Klrschberq:
53 Stück Etchen-Nntzhol stämme von 50—80 Ctm. Durchmesser, bis zu 14 Mtr. Länge, zusammen 83,63 Festm. guter Qualität,
72 Rmtr. E'chen-Stockholz öffentlich meistbietend auf Ort und Stelle versteigert werden.
Der Anfang ist bei Nr. 1. Roßbach, den 16. Februar 1880.
Der Bürgermeister:
755)_________ Frink.________________
Samstag den T Februar,
Vormittags 11 Uhr,
soll auf meinem Bureau ein Küchenschrank mit Glasaufsatz und Schiebgefachen öffentlich meistbietend versteigert weiden
Gießen, den 4. Februar 1880.
772) Geißler, Gerichtsvollzieher.
J.
Nr. 1110
I.
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IV.
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V.
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XIII.
469
XXIV.
72
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406
VI.
487
VI.
494
XXVII.
7
IX.
297
XI.
589 vor d
I. Nr. 610. 611. 877.


