Ausgabe 
3.9.1880
 
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Baiertsche Blätter berichten folgende seltsame Geschichte aus Kitzingen: Beim Ab- -räumen einer Dungstätte stießen vor Kurzem Arbeiter auf ein unheimlichesGerippe", in welchem ne die Reste einesunschuldig gemordeten Kindes" erkennen wollten. Man hatte auch gleich die Magd eines Bäckermeisters im Verdacht. Das arme Ding wurde als des Kindesmordes verdächtig sofort unter Halloh verhaftet und hinter Schloß und Riegel gesteckt. Hinterher stellte es sich heraus, daß das Gerippe von einer Gans herrührte. Zwei Tage hatte vie Magd un­schuldig in Haft gesessen, als man sie befreite. Das geht doch über die Schildbürger.

Gau-Algeshetm, 28. August. Heute Nachmittag ertrank beim Baden im Rheine Herr stud. jur. Hellmetster von hier? Derselbe beabsichtigte bis Herbst sein Fakultätsexamen zu absolviren. Sehr zu bedauern sind dessen betagte Eltern, die erst vor zwei Jahren bei einem Msenbahnunfall zu Kempten einen anderen erwachsenen Sohn verloren. Die Leiche des Er­trunkenen ist bis jetzt nicht aufgefunden.

sGroßer Diamanten- und Juwelendtebstahl in Englands Dem Grafen d'Eldon zu Encombe House, Wareham bei Dorchester in England, ist, wie die Mttthetlungen an die Berliner Criminalbehörden ergeben, ein bedeutender Diebstahl an Juwelen zugefügt worden. Es sind von den Dieben u. A. ein Halsband von Diamanten, zwei Armbänder nebst Broschen in Diamanten, Brosche in Diamanten und Rubinen (Octogone), eine viereckige Brosche in Diamanten, ein kleines Mtniaturportratt einschlteßend, eine goldene Brosche, umgeben von Saphiren, ein kostbares Diadem in Brillanten, drei kleine Agraffen mit Diamanten, ein aus Silber und Gold bestehendes Flacon mit kostbaren Steinen besetzt u. s. w. gestohlen worden. Auf die Habhaftwerdung der Diebe, resp. Herbeischaffung des gestohlenen Gutes ist eine Be­lohnung von 12,500 Frcs. gesetzt, welche der Chef der Polizei, Graf de Dorset zu Dorchester, auszahlt. Der Diebstahl selbst ist erst am 24. v. M. ausgeführt, und es wird vermuthet, daß die Diebe ihren Weg nach Paris oder Berlin genommen haben.

Kassel, 27. August. Unsere Gegend scheint eine Fundgrube für prähistorische Gegen­stände werden zu wollen, indem durch die Bemühungen kundiger Herren manche Alterthümer an das Tageslicht gebracht werden, welche wohl 2000 Jahre und gar noch länger unter der Erde geruht haben. So hat in den letzten Tagen Herr Dr. med. Schwarzkopf zu Wolfsanger im sog. Hardtwalde bet Spiekershausen am rechten Ufer der Fulda ;zur Provinz Hannover gehörig) einen Grabhügel entdeckt, der gestern geöffnet wurde und eine reiche Aus­beute geliefert hat. Es fanden sich dort Pfeile aus Knochen, Broncegegenstände, Ringe re., sowie Knochenreste. Das Grab dürfte sich wohl schon lange vor Beginn der christlichen Zeit­rechnung über dem Leichnam geschloffen haben, den es deckte. Die gefundenen Gegenstände werden jedenfalls dem hiesigen Museum überwiesen werden, das seit mehreren Jahren einen bedeutenden Zuwachs solcher Antiquitäten aus unserem Regierungsbezirke und deffen nächster Umgebung erhalten hat.

Mainz, 29. August. Im Wartesaal der Heff. Ludwigsbahn entstand gestern Mittag ein Zusammenlauf. Eine Frau, angeblich aus Nierstein, hatte zu weinen und zu schreien an- gefangrn, es sei ihr ein Körbchen gestohlen worden, worin sich cm Hundcrtmarkschern befunden habe. Das Körbchen wurde später gefunden, aber das Geld war fort. Veranlaßt durch ver­schiedene Umstände wurde der Verdacht rege, daß die Frau überhaupt nicht im Besitze von Geld gewesen sei. Die Schutzmannschaft nahm das Weib scharf in's Verhör und schließlich gestand dasselbe ein, daß es, um Mitleid zu erregen und um eine Unterstützung zu erhalten, den Verlust des Hundertmarkscheins fingirt habe.

sFür Gauner.j Zwei Gauner gingen an einem Felde vorüber, als gerade der Bauer mit dem Säen beschäftigt war.Säe nur brav," sagte einer der Gauner,wenn es reif sein wird, ist es für uns!"Das ist schon möglich," sagte der Bauer,denn es ist Hanf." ___________________________________________

Handel und Verkehr.

Lauterbach, 30. August. Am heutigen Markt war nur wenig, 409 Stück, zugeführt und war das Geschäft in Rindvieh schleppend bet etwas nachgebenden Preisen. Bezahlt wurden für Kühe 812 Karolin per Stück, für Ochsen 3642 Karolin per Paar. Schweine befanden sich 22u Stück am Markt, welche auch fast sämmtlich zu ganz enormen Preisen umgesetzt wurden Zum nächsten Markt 4. October ist sowohl in Rind- als Borstenvieh eine wesentlich' größere Zufuhr zu erwarten.

Frankfurt, 1. Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Altes Heu kostete je nach Qualität der Centner 2.503.50, 'neues Heu X 0.000.00, Stroh 2.202.50 Butter das Pfd. tm Großen 1. Qual. 0.9500 2. Qual JL 0.8500, tm Detail das Pfd. X 1.3000, 2. Qual. JL 1.2000. Eier daS Hundert ttal. at 7.00, deutsche Eier 5.00 JL, Ochsenfletfch per Pfund 6570 A, Kuh-, Rind und Farrenflcisch 4560 H, Kalbfleisch 4555 H, Hammelfleisch 4065 H, Schweinefleisch 7580 H, ein Hahn X 1.802.20, ein Huhn JL 1.903.40, eine Ente JL 2.703.20, eine Taube 5000 H, Kapaunen «X 33.50, Wälscher Hahn at 511. Kartoffeln 100 Ko. X 00 das Gescheid 000 Kohlrabi 610 Blumenkohl 1 St. 3070 Wirsing 000 H, Gelberüben 1 Bund 00 H, Zwiebeln 1 Bund 20 H, Sellerie das Stück 00 Meerrettig 1 Stück 0000 Spargel das Pfund 0000 H, Radieschen 00 H, Arttschoken 50 H, Erbsen das Pfund 20 Romain-Salat 0000 H, Bohnen 1 Centner 1012 Gurken das Hundert Jt. 22.50.

Limburg, 1. September (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.25, Weißer Weizen X 00.00, Korn X 14.75, Gerste JL 10.40, Hafer «Ä 6.50, Erbsen X. 00 00. (Durchs schntttspreis pro Malter.)

SchltTeberielit. Mttgethetlt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd, E- W. Dietz in Gießen.

Bremen, 31. August. fPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 18. August von Bremen abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork an­gekommen.

Für Mütter!

Schutz deS Säuglings vor Vergiftung.

Von allen Erfindungen der Neuzeit verdient die unter Retchsschutz gestellte Saugflasche Reichspatent Nr. 6670 von Gerhard Dünninghaus in Unna die rühmendste Anerkennung.

Dieselbe macht atU Einwendungen, die gegen die seither gebräuchlichen Kinder-Saugflaschen mit vollem Recht erhoben wurden, zu Nichte. Das Fortfallen des langen GummtschlauchS und des Florkstopfens, jetzt nur GlaS und garantirt chemisch reineS Britannia- Metall verhindert absolut bte Bildung von Milchsäure, die dem Säugling stets gefähr­lich ist. Bei leichtester ReinigungSweise wird der Milch Kraft und Geschmack erhalten. Von allen Aerzten auf das Wärmste empfohlen, hat sich dies Patent in die weitesten Kreise Erngang verschafft. Die Flasche ist für jeden Säugling unentbehrlich und gewährt bei sonst gesunder Milch gesicherten Schutz gegen jedeß Unbehagen. Der Preis ist so billig, daß Jedem die Anschaffung der Flasche ermöglicht ist.

Haupt Niederlage für Rheinland, Westfalen und Süddeutschland beim Erfinder Gerhard Dünninghaus in Unna i. W., für Nord- und Mitteldeutschland bei Gustav Brockhaus in Unna t. W.

Wegen Übertragung von Filial-Niederlagen wende man sich an Genannte.

Lieferung.

Für die hiesige Anstalt sollen 140 Stück weiße, wollene Bett-Teppiche angeschafst werden. Lieferungslustige wollen Offerten nebst Musterteppichen bis Samstag den 11. September d. I. auf unserem Bureau portofrei einreichen, woselbst auch die Be­dingungen jederzeit eingesehen werden können. Die Länge der Teppiche muß 240 und die Breite 135 Ctm. betragen.

Marienschloß, den 25. August 1880. Großherzogl Landeszuchthaus-Direction.

-5658) K a t t r e i n.______________

Bekanntmachung.

Das diesjährige Grummetgras von ben hiesigen Gemeindewiesen soll nächsten Samstag den ds. Mts. versteigert werden.

Der Anfang ist zu demjenigen bei Wieseck des Vormittags 10 Uhr in dem Dorfeld'schen Garten und zu demjenigen bei Badenburg des Nach­mittags 5 Uhr auf der Badenburg.

Wieseck, den 1. Septbr. 1880. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. 5725) Lang.

5722) Da die heute abge- daltene Versteigerung nicht ge­nehmigt worden ist, so werben die zur Debitmasse der Gebrüder Köhler dahier gehörigen im Gart- feld gelegenen Immobilien, be­stehend aus einem dreistöckigen Wohnhaus mit Hof und Garten­raum und einer im Betrieb be­findlichen Dampf-Schneidemühle mit allen Maschinen, Sägen und sonstigen Geschäftsutenfilien

Montag d. 13. Septbr. I. I.,

Nachmittags 2 Uhr, nochmals auf dem hiesigen Orts­gerichts - Bureau öffentlich ver­steigert, und wird bei annehm­barem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt.

Gießen, den 30. August 1880.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Müller.

Allgemeiner Anzeiger.

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Vormittags 9 Uhr anfangend, wird auf dem Neuhof bei Lang-Göns die diesjährige Aepfelernte, bestehend in ca. 300 Malter öffentlich versteigert.

Zusammenkunft am Hofe. Näheres ertheilt der Müllerffche Verwalter.

Neuhof, den 30. August 1880.

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