Ausgabe 
3.6.1880
 
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er vor 'img" 8nt i ikllbo'chen Hainen f mm die MW c> tt veröffentlicht ;t von dem Krhln- ttn und außerdem vn AechtSgeschchr

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Mäusburg 44.

Oeffkntliche Anffor-ernng.

3072) Louise Höhn, geboren am 18. April 1810, Tochter des

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längst verstorbenen Johann Georg Höhn und der gleichfalls verstorbenen Louise Höhn, geb. Sames, von Grüningen ist vor länger als 40 Jahren angeblich nach England gereist und seitdem verschollen. Das von ihr zurückgelasiene Vermögen, welches bisher curatorisch verwaltet wurde, Leträgt ungefähr 1060 JL.

Da Louise Höhn nunmehr über 70 Jahre alt ist, so wird diese oder deren Leibes- resp. Testamentserben aufgefordert, sich sogewiß innerhalb 3 Monaten zur Empfangnahme des Vermögens dahier anzumelden, als andernfalls die Louise Höhn für tobt erklärt und deren Hinterlaffen-

Aeilgeöoteues.

3178) Eine kleine Parthie Llorbsachen um Einkaufspreis bei C. Fr. bonrud.

schäft den sich meldenden nächsten Ver­wandten ausgeliefert werden würde.

Zugleich ergeht an alle diejenigen, welche glauben, Ansprüche an das vor­handene Vermögen machen zu können, die Aufforderung, dies lbm innerhalb der oben angegebenen Frist bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden.

Lich, den 23. April 1880.

Großherzogliches Amtsgericht Lich.

Handel und Verkehr,

Gießen, 1. Juni. Auf dem heutigen Viehmarkte waren aufgetricben: 2 Pferde, 780 Stück Rindvieh und 555 Schweine Die Preise bei Zucht- und Arbeitsvieh waren sehr gedrückt.

Nächster Markt Dienstag, den 22. und Mittwoch, den 23. d. Mts., am letzteren Tage Krämermarkt leister Kirschenmarkt).

fahren. Als der Kutscher für Beförderung des Koffers eine besondere Vergütung verlangte, gerteth der Grünberger in Zorn, sprach von Prellerei und wollte nun gar nicht fahren. Er übergab den Koffer einem des Weges kommenden Dienstmann und beauftragte ihn, denselben zu seinem Bruder nach der Wtlhclmsstraße zu tragen, während er selbst neben her ging. Unter­wegs traf der Provinziale einen Bekannten, mit dem er sich eiwa fünf Minuten unterhielt; indeß war der Dienstmann immer vorausgegangen. Als der Reisende weiter ging, war der Dienstmann mit dem Koffer verschwunden und auch in der Wobnung des Bruders hatte er sich nicht sehen lassen. Der Grünbcrger gerieth in die furchtbarste Aufregung und rief einmal über das andere:Mein halbes Vermögen steckt in dem Koffer!" dann fiel er plötzlich vom Schlage getroffen zur Erde. Ein schnell herbeigerufener Arzt fand den cholerischen Herrn schon als Leiche. Nachdem der entsetzte Bruder der Frau des Verstorbenen den Todesfall telegraphirt hatte, begab er sich nach dem Polizeipräsidium und machte dort Anzeige von dem vermeintlichen Diebstahl. Hier aber wurde ihm gesagt, daß der Auftraggeber dem Dienstmann eine falsche Adresse angegeben habe und der Bruder daher nicht aufzufinden gewesen sei. In Folge desien hatte der Dienstmann der Polizeibehörde den Koffer zur Aufbewahrung übergeben. Derselbe ist der Frau des Verstorbenen bereits wieder zugestellt.

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daß aber bedeutend stärker als ersteres ist und nur äußerlich angewandt wird. Weil der Arzt nun sehr oft Aconit verschrieb, aber immer nur das deutsche P'aparat, so glaubte er schließ lieb, die Hinzufügung der näheren Bezeichnung sei überflüssig. Der Apotheker, welcher diesmal zufälligerweise von dem deutschen Präparat mchts mehr vorrätbiq hatte, gab statt desien, ohne fick zu besinnen das englische. Nachdem der Patient laut Vorschnft des Arztes Die Medicm eingenommen harte, wurde er aber plötzlich so krank, daß seine auf s Aeußeiste besorgte Frau eilends nach dem Arzte schickte. Dieser erschien auch sehr bald und, um die Frau zu beruhigen und ihr zu zeigen, daß die Mediein durchaus unschädlich sei, nahm er, in dem festen Glauben, er habe deutsches Aconit, vor ihren Augen sogar fünfzig Tropfen von dem Medicament mit Wein gemischt, in einem Zuge selbst em. Bald darauf verspürte er nur zu deutlich die fürchterliche Wirkung des Giftes Er ging sofort zu dem Apotheker und fragte lhn aus, dieser aber erklärte harmlos, er habe von dem englischen Aconit genommen. Damit war das Tovesurthetl für den unglücklichen jungen Arzt gefällt. Alle Gegenmittel, welche sofort ange wandt wurden, blieben erfolglos gegenüber der enormen Menge, welche der Arzt von dem Gift eingenommen hatte. Er hatte gerade noch Zeit, durch einen Boten dem Patienten den -weiteren Gebrauch des verhängnißvollen Medicamenls zu untersagen, er selbst starb schon eine Stunde später nach dem Etnnehmen unter den unsäglichsten Schmerzen alö Opfer -seines Berufes.

Leer Eine Naturseltenheit ganz abnormer Art kann gegenwärtig hier beobachtet werden. Daß häufig Hunde von Katzen und umgekehrt aufgezogen, auch Enten und Gänse von -Hühnern ausgebrütet werden, ist allgemein bekannt; seltener dürfte Vorkommen, daß ein Wieder­käuer durch einen Fleischfresier, den Hund, mit großer Zärtlichkeit und Sorgfalt aufgezogen wird. Ein hiesiger Gastwnlh besitzt eine Hündin, der sämmtliche Jungen aus irgend emem Grunde weggenommen wurden und der man dafür eine wenige Tage alte Ziege gab, welche nun von der ihrer eigenen Kinder beraubten Mutter mit großer Liebe gepflegt wird. Die Sache ist nicht ohne ihre komische Seite, da die Hündin ihrem Adopiir-kinde nicht selten von qhren Mahlzeiten zuwesit, welche Freundlichkeit dann zum Erstaunen der Mutter niemals rechte Anerkennung findet.

lEin tragischer Vorfall ] Am Samstag kam der Welnbergsbesitzer K. aus G.ünberg i. Pr. auf der Eisenbahn nach Berlin, um hier ein größeres Geldgeschäft abzuw'ckeln. Altz Gepäck hatte er einen kleinen Reisekoffer bei sich, in welchem außer Wäsche und einigen Kleidungsstücken <tne beträchtliche Summe in Wertpapieren enthalten war. Er rief auf dem Bahnhof einen Droschkenkutscher an, um nach der Wilhelmsstraße zu seinem Bruder, einem Kaufmann, zu

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Dienstag den 8. Juni d. I.,

Vormittags 10 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Garben- teich einsenden, bis zu welcher Stunde die Eröffnung derselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten im Rathhaussaale daselbst stattfinden wird.

Zeichnungen und Bedingungen sind bis zum 7. Juni, Abends 7 Uhr, auf dem Büreau des Bautechnikers F erd. B^roel in Gießen (Canzleiberg) ein» zusehen.

Garbenteich, den 28. Mai 1880. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich.

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Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 7. Juni 1880, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Bannwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

A. Brennholz: 14310 Wellen Nadel-Durchforstungs- reifer.

B. Bau-, Merk- und Nutzholz: 5437 Flchten-Stangen mit 53,32 fm und darunter ca. 3000 Bohnen­stangen.

Bei dieser Gelegenheit soll auch die diesjährige Grasnutzung von den Blösen und Schneisen des Schutzbezirks Ferne­wald versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist auf dem Müllerweg am Weg nach Oppenrod.

Gießen, am L Juni 1880. Großh. Bürgermeisterei Gießen.

I. V. d. B: Keller, 3776) Beigeordneter.___________

Oeffkntliche Bekanntmachung.

In dem Concurs über das Ver­mögen des Wilhelm Heuser in Güßen werden die Concursgläubiger unter Verweisung auf die §§ 140 und 141 der Concursordnung benach­richtigt, daß bei der ersten Abschlags- vertheilung nickt bevorzugte Forde­rungen im Betrag von Jtk 7668,54 zu berücksichtigen sind, und der ver­fügbare Maffenbestand 1917,14 beträgt.

Gießen, den 2. Juni 1880.

M. Pilger,

3790) Concursverwalter.

Brennholz.

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