Ausgabe 
1.7.1880
 
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um dlvch Weggang Oer Larin Anwe Abonnenten nicht weniger als 1140 Ber onen die

G6 Wen iitaiw « :I* «V %S »Ä< 16.) Nachmittags van 1 Uhr Mer!wnraig!e.ten in Augenschein g nammen V Mn 4 wg 6 uf), (»»her

l*lX)®72^om 20 wie erwähnt 1140 und gestern SSO Personen, während außerdem o7İn«nt"n jlden Lag mindestens dieselbe Zahl »o£ Besuchern erschien.

DaS Düsseldorfer DolkSblatt" schreibt in Nr. 163 in einem Bericht über den Besuch onf(»r8 und der Kaiserin in der Düsseldorfer Kunst- und Gewerbe-Aus- ft.nüno ber ®toUtoer6'fd),n Ausstellung ließen sich die Majestäten von einem der Herren stellung. »Zn der ®t0U"CItl^nbrifition geben und als Se. Ma estät der Kai er äußerte: Stollwerck Erklärungen stber die Fabrskalwn geben un ^ste Lh-eoiade einlabet,«

«®a8 fielt )« f iKoment, den Majestäten TrinlLhoealade und Chaeoladen-

*n JW »« wurden.Se. Majestät sagte iDas

Bonbons a z <tTüßftücf die Cbocolade ist ausgezeichnet, so eine Tasse wünsche

Dan'n sra/.e'L Majestät, ob die Eh°e°-

lade die unter den Walzen und in den Retorten augenblicklich fabricirt werde, gleich vorzüglicb sei was Herr Stollwerck bejahte, da am Kaisertage natürlich auch Kaiser-Chocolade, d. h. das Besse was gemacht werden kann, fabricirt werde. Eine Bismarck-Statuette in Chocolade be­trachtend sagte Se. Majestät:Das ist ja Mein Bismarck I" In heiterster Laune sah sieb dann Se' Majestät das Arrangement der Ausstellung an und richtete lächelnd an eine der jungen Damen die Scherzfrage, ob der Fabrikant Stollwerck auch so süß sei, wie seine hier ausgestellten Bonbons. Ihre Majestät die Kaiserin fanden den dargereichten braunen Trank ebenfalls delikat und ließen d,e Prinzen von Hohenzollern, sowie die zunächst stehenden Per­sonen deS Gefolges auch davon versuchen." Angesichts der Vorliebe für fremdländische Etiketten womit die deutsche Chocoladen-Industrte 'm eigenen Lande andauernd zu kämpfen hat, ist die Allerhöchste Anerkennung besonders bemerkenswerth. Weßhalb sollte die deutsche Gründlichkeit nicht auch in diesem Fabrikationszweige die Oberhand gewinnen?

Die mustergültigste, vollständigste und genaueste Zusammenstellung aller Zeitungen der ganzen Welt bietet der soeben ausgegebene Insertions- Tarif (Original-Zeitungspreise) der ältesten und ersten Annoncen-Expedition von Haasenstein <fe Vogler in Frankfurt a. M. (4077

Die Lieferung von Sleinkohlen für den Winter 1880/81 in das Justizgebäude dahier soll im Wege der Submission vergeben werden.

Offerten sind mit entsprechender Auf­schrift versehen bis zum 6. Juli, Nachmittags 4 Uhr, bet der unterzeich- neten Behörde woselbst auch die Liefe­rungsbedingungen eingesehen werden tönnen, einzureichen.

Sodann sollen in demselben Ter- miu ca. 6070 Centner ausgesiebte Kohlen, im Justizgebäude lagernd, sehr geeignet zum Ruffensteinbrennen gegen gleich baare Zahlung öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Gießen, den 28. Juni 1880.

Der Grrichtsschretber an Großh. Land­gericht der Provinz Oberhrffen.

I. Ä.:

Roth _

Maurerarbeit, veranschl.

A. Bramm.

1480,36

3476,49

15,50

68,00

236 20

4564 33

13532,95

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Mittwoch den 7. n. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaussaale ver-

Stetnhauerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schlosserarbeit, Wetßbinderarbett,

Pflästerer arbeit, .. .

Gießen, den 30. Juni 1880.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

steigert werden:

Erd- u. Planirarbeit, veranschlagt zu

6128,72

Grasverfleigerung.

Freitag den 2. Juli ds. Js., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstist Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemark­ungen L ch, Ober- und Niederbessingen versteigert werden.

Der Anfang ist hinter dem Kirch­hof an der Straße nach Grünberg.

Lich, 28. Juni 1880.

4402)Winheim.

Ireitag den 2. Mi,

Nachmittags 1 Uhr,

joUtn in der F-l e t t'schen Hosraithe (Gast­haus zum schwanen) nachstehende Gegen­stände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden:

1 Pult mit Kommode, 5 Kommoden, 2 Klcidersch'änke, 1 Spiegel, 1 Regula­tor, 2 KMenschränke, 1 halbrunder Tisch, 1 Pult, 3 Spiegel, 1 Uhr, 1 Kiste, 2 Stühle, 1 Spiegelschrank, 1 Sopha, 1 runder Tisch, 1 Schränkchen, 1 Wasch­tisch, 1 Schrank, 2 Bettstellen, 2 Vor­hänge.

Gießen, 21. Juni 1880.

4448) Bauer, Gerichtsoollzieher.

Donnerstag den 1. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden an dem Hause des Wilhelm Orbig in der Wagengasse altes Bau­holz, Ziegeln, alte Fenster rc. gegen Baar­zahlung versteigert.

Im Auftrag.

Ferv. Hoffmann, 4410) Ortsgerichtsmann.

AkUgeboteaes.

Heugras von einer Wiese verkauft 44M) H. Plank, Neustadt.

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

Die Erhebung der direkten Steuern betreffend:

Die Erhebung der directen Steuern wird in dm Wochentagen vom 5. bis 25. k. Mts. Juli Vormittags stattfinden. Gleichzeitig werden die Brand- versicherungsbeiträge für das laufende Jahr erhoben. Außerdem können die Steuer-Reclamanten die bewilligten Erläffe bei Großherzogltcher Distrtcts'Etn- nehmeret Gießen I. in Empfang nehmen.

Gießen, am 26. Juni 1880.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

4429) _______ A. Bramm._____________

Von heute an: (4437

Hf Ausverkauf sämmtlicher Waarenvorräthe, wegen Umbau der Ladenräume bei Gebr. Stamm.

NB. Die bedeutend ermäßigten Netto.Pretse (gegen Baarzahlung) sind

an jedem Stücke roth verzeichnet.

Urtheile ärztlicher Sommitäten über die

FRANZ JOSEF

IBITTERQOEUX]

. Geh. San.-Rath, Mitglied des kgl. deutschen

JUX* V aiT* ©I* ul tiXjpJ?, Gesundheitsamtes, Frankfurt a. M. :Empfiehlt sich vor allen, wo es gilt, dem Magen geringe Wassermengen zuzuführen. Das Wasser wird (oft auch für längere Zeit) leicht vertragen und gerne genommen.

Frankfurt a. M., 27. April 1879.

,, Geh. Rath, Würzburg:Die Wir-

JrXOX. *JX* V ^PCaXXZOXXXy kung der Franz Josef Bitterquelle ist ausnahmslos rasch, zuverlässig und schmerzlos.

Würzburg, 26. Juli 1877.

das anerkannt wirksamste aller Bitterwässer.

TT_i.r_r GlessentIlie mir zugesandten JrrOI. JJX. Proben habe ich bei einer An­

zahl Patienten gebraucht und mich von der prompten Wirkung der Franz Josef - Bitterquelle überzeugt. Giessen, 11. Juni 1880.

K. k. Allgem. Hrankenhaus, Wien.

L. d. H. Prof. Ur. »rasche.Bei Magen- und Darmkatarrh, hab. Stuhlverstopfung, Appetitlosigkeit, Blutanschoppung, Hämorrhoiden, Leberleiden und Frauenkrankheiten wurden vorzügliche Erfolge erzielt. 1878.

Vorräthig in den meisten Apotheken und allen renommirten Mineral wasser- Depöts. Depots werden auf Verlangen überall errichtet durch die Versendungs-

Direction in Budapest. (461

T\»- k- General-Stabsarzt, München:

JDX. V. USBWirkt schnell, schmerzlos und

oft in überraschend kleinen Quantitäten. München, 11. März 1879.

Den Alleinverkauf der ächten patentirten amerikanischen

Zimmer - Oefen und

Petroleum - Hochapparate

habe ich für Gießen und Umgegend dem Herrn Theodor Haubach, Bahnhofstraße C. 126, übergeben.

Durch über dem Petroleumbehälter angebrachtes Wafferbasstn sind diese

Kochapparate geruchlos und gefahrlos. ~

3154) Heinrich Lindner, Frankfurt a. M.

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