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lagen sich dauernd befestigen zu sehen.

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von Gießen um Erlaubntß zur Vornahme

gegen den Ortsarmenverband Peterkau. betr.

Verhandlungen der Großherzogltchen

Darmstadt, 31. März. >er Erbprinzen von Meiningen eingetroffen; derselbe wurde von den Hessischen Prinzen empfangen

Berlin, 31. März. In

Gesuch wegen Ueborlassung der Turnhalle.

Das Wachelocal der Schutzmannschaft betr.

Gesuch des Schreinermeisters Karl Schäfer von Gießen um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes-

Gesuch des Wethbindermeisters Wilhelm Seipp von Gießen um Erlaubniß zum

Der Kronprinz des deutschen Reiches mit ist gestern Abend um 9 Uhr 15 Min. hier dem Prinzen von Wales, dem Großherzog, und von dem Publikum lebhaft begrüßt, dem Dankschreiben des Kaisers auf die Ge* Berliner Mrgtstrats heißt es: Ist es mit

nähme von Bauvcränderungen.

Gesuch deS Fabrikanten I. Bernhardt von Bauveränberungen.

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Telegraphische Depeschen.

Waguer's telegr. Correspsudeur Bnrras.

Berlin, 30. März. Der Kronprinz ist mit der Erbprinzessin von Meininaen heute Vormittag 9 Uhr nach Darmstadt abzereist.

Berlin, 30. März. DerReichsanz." publicirt die Ernennung des Geh. Oberpostrathes Fischer zum Director im Retchspostamt.

Dr. H. B. Oppenheim ist gestern Abend, der Abg. Wulssheim heute früh gestorben.

Paris, 30. März. Das amtliche Journal veröffentlicht heute das Decret gegen die Congregattonen, wie solches gestern angekündigt wurde. Der Bericht, welcher dem Decrete, betr. die Auflösung der Jesuiten, voraufgeht, hebt besonders hervor, es handle sich nicht darum, einzelne, tsolirte Mitglieder zu verfolgen und damit individuelle Rechte zu verletzen, wie man vergeblich versuche, glauben zu machen, sondern es handle sich einzig und allein darum, die nicht autortsirte Gesellschaft Jesu zu verhindern, sich durch gesetzwidrige Handlungen zu offenbaren.

Paris, 30. März. DieFrance" sagt: Wir können versichern, daß alle religiösen Eongregationcn dieselbe Haltung beobachten werden; keine wird sich von dem identischen, durch die Umstände vorgezeichneten Verhalten abson­dern. Die Congregationen haben keine privilegirten Ausnahmsstellungen zu beanspruchen; das gemeine Recht genügt ihnen; sie haben keine Genehmigung nachzusuchen, um des Schutzes theilhaftig zu werden, der allen Bürgern durch die Gesetze gewährt wird. Alle katholischen Journale geben in gleicher Weise zu verstehen, daß keine Congregation die Genehmigung nach­suchen werde.

zweier Einfriedigungen.

Gesuch des Geschäftsführers Samuel Pascoe von Gießen um Erlaubniß zur Vor-

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Stoßen.

Rom, 27. März.Popolo tomano" ist ermächtigt, die Nachricht zu dementtren, daß Rußland Italien zweimal ein Allianz-Anerbieten gemacht und Italien daffelbe in Folg« englischer Vorstellungen abgelehnt habe. Italien sei niemals ein derartiges Anerbieten gemacht worden.

Rußland.

Petersburg, 27. März. DerHerold" meldet: Vergangene Nacht gegen halb 2 Uhr wurde in dem mittleren N-schatschanskaja Kosloff eine geheime Druckerei entdeckt. 16 Personen, sämmtltch Setzer und zum Arbeiter- stände gehörig, wurden verhaftet.

Petersburg, 28. März. Die Nachricht auswärtiger Zeitungen, wo­nach Fürst Orloff durch General Jgnatieff oder Lobanoff ersetzt werden würde, wird von derÄgence russe" als durchaus unbegründet bezeichnet.

Türkei.

Konstantinopel, 28. März. Der britische Botschafter Layard über­reichte der Pforte als Doyen des diplomatischen Corps im Namender aus­wärtigen Missionen etw Proutemorta, worin dieselben erklären, mit bedauern vernommen zu haben, daß das Kriegsgericht den Mörder des Oberstlteutenants Kumerau zu lebenslänglicher Zwangsarbeit anstatt zur Todesstrafe verurthcilte. Die auswärtigen Missionen sprechen deshalb die Besorgniß aus. daß die Sicherheit ihrer Landsleute gefährdet sei. Die Pforte erwiderte hierauf, daß das Kriegsgericht das Urthetl in dieser Angelegenheit noch nicht gefällt hab- und daß zur Wahrung der Gerechtigkeit und der Rechte des Angeklagten ein aus Aerzten der auswärtigen Missionen und anderen medicinischen Rotabiltiäten bestehende Commission den Geisteszustand des Angeklagten prüfen werde. Je nach dem Gutachten der Commission, zu welcher die Botschafter je -inen Arzt zu entsen­den ersucht werden, ob der Angeklagte geistesgesund oder irrsinnig fei, werde das Kriegsgericht entweder die Freisprechung oder das Todesurthell aus­sprechen. Die Pforte wies schließlich entschieden den Vorwurf zurück, daß sie einen Schuldigen der verdienten Strafe habe entziehen wollen. Die ärztliche Commission soll am Montag zusammentreten.

Asten.

Kabul, 28. März. Die Feindseligkeiten zwischen Kabul und Gau- damata haben wieder begonnen. Der Feind griff Fort Battye am 26. ds. an, tödtete 13 und verwundete 19 Soldaten. Der Angriff wurde ab­geschlagen.

hatte, welche mit der Moral und dem Strafgesetzbuch im vollständigen Wider­spruch stehen. Der Bischof nennt die Lehren der Jesuitenabscheulich" und ist empört, daß man solche Grundsätze aufstellen kann. Und doch ist dieser Bischof von Rodez keineswegs ein freisinniger Mann, sondern, wenn er in Parts ist, ein fleißiger Besucher des UniverS. (K. Ztg.)

Paris, 28. März. DerTewps" bespricht die umlauienden will­kürlichen Gerüchte über den Inhalt der Beschlüße der Regierung bezüglich der nichtautorisirten Congregattonen, Nach einigen sollten die fremden Nationa- litäten angehörigen Jesuiten ausgewiesen werden, nach anderen hätte man auf die Ausweisung verzichtet oder es seien derartige Maßregeln vertagt worden. DerTemps" erklärt alle diese Mittheilungen für unbegründet. Die Decrete seien "unterzeichnet und würden demnächst erscheinen. Dieselben hätten weder in der einen noch in der anderen Richtung den ihnen willkürlich betgelegten Charakter. Daffelbe Blatt bezeichnet die Nachricht sür unbegründet, daß Freycinet den Vertretern der fremden Mächte ein Memorandum zugestellt habe, welches das Verhalten der Regierung in der Hartmann',chen Angelegen­heit darlegt; ein solches Schriftstück sei vielmehr den Chefs der diplomatischen Missionen Frankreichs im Auslande zugegangen.

Knglaud.

London, 29. März. Laut einer Mittheilung derDaily News" aus Petersburg sollen demnächst Copieen der von den Engländern in Kabul vorge­fundenen russischenTorrespondenz mit dem Emir Schir Ali veröffentlicht werden. Derselbe Berichterstatter behauptet:Das letzte Privatschreiben des Kaisers Wilhelm an den Czaren kam einer feierlichen Erklärung gleich, daß er, so lange er lebe, keinen Krieg zwischen den beiden Kaiserreichen billigen werde; und da sein Lebensziel kein langes sein könne, so habe er das Ehrenwort seines Sohnes erhalten, er werde seinen Wunsch in dieser Beziehung erfüllen, so lange der fetzige Kaiser von Rußland am Leben sei- Dieses Schreiben war gegengezeichnet durch die Großherzogin von Baden, die Tochter des Kaisers."

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Hülse des Allmächtigen Mir gelungen, mit befriedigendem Erfolge auf Bewah­rung des Friesens hwzuwirkcn, so hoffe Ich mit gleichem Beistände ein gleiches Ergebniß auch ferner zu erzielen und unter diesem Schatz zugleich den nach langem Druck wiederkehrenden wirthschastlichen Aufschwung auf soliden Grund-

2. Die Erbauung einer neuen Caserne.

" Herstellungsarbeiten am Siadtcanal zunächst der Pfarr-Hofraithe hinter der Stadtkirche. Straßen-Anlagen in der Schwarzlach.

Den Turnunterricht in den städtischen Schulen betr.

Lokales.

Oteßcn, 31. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung am Donnerstag, den 1. April 1880, Nachmittags 4 Uhr, im alten Realschul­gebäude r

1. Die Erbauung eines Schlachthauses

Gießen. 26. März. Auszug aus den

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Ueberfahren eines Trottoirs.

10. Gesuch des Georg Gümbel von Atzbach um Verpachtung eines Lagerplatzes an der Lahn.

11. Gesuch des Lederhändlers Johannes Fischer um Erlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes, sowie zur Herstellung einer Einfriedigung.

12. Gesuch des Kaufmanns August Montanus von Gießen um Erlaubniß zur Anlegung

Klage des Ortsarmenverbandes Gießen 16. Den Gemeinde^Voranschlag für 188u/61

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Handelskammer. ,, ,|O u M t . .

I. Der Vorsitzende berichtet über 40 Eingänge, welche thetls den Acten und der Bibliothek überwiesen, theils zur Errculation bestimmt werden.

II Auf eine Anfrage des Präsidiums des deutschen Handelstages, betreffend die Nütz­lichkeit der für das Jahr 1885 geplanten Weltausstellung in Berlin, wird auf Antrag einer für den Gegenstand niedergesetzten Commission beschlossen, zu erwidern:

1 daß man den großen Nutzen von Weltausstellungen im Allgemeinen für Handel und Industrie anerkenne, daß es der Stellung Deutschlands entspreche, die nächste Weltausstellung in seinem Gebiete stattfinden zu lasten, und Berlin der geeignete Platz für deren Veranstaltung s«: jedoch halte man das Jahr 1885 für verfrüht, glaube vielmehr, daß es nicht zweckmäßig ist, Weltausstellungen kurz aufeinander folgen zu lasten und die projectirte vor dem Jahre 1888 etwa zur Ausführung zu bringen; ,

2. daß es sich sehr empfehle, dem Antrag des Referenten, Herrn Dr. Hammacher gemäß den Herrn Reichskanzler um seine Einwirkung dahin zu ersuchen, daß Weltausstellungen in Zukunft nur nach vorheriger Uebereinkunft der bedeutenderen Eulturstaaten stattfinden, und daß alS Ort für die nächste Weltausstellung die Reichshauptstavt Berlin bestimmt wird.

III Schon am 11. December 1877 hatte die Kammer em Gutachten, betr. den damals proiectirten - Gesetzentwurf über i ch s ft e m p el ab g ab e n abgegeben unb eine aWe^ntnbt Stellung gegen dieselben eingenommen. Die gleiche, dermalen dem BundeSrath zur Bertthung unterbreitete Angelegenheit veranlaßte die Kammer, von denselben Gesichtspunkten wie damals ausgehend, eine Eingabe an Großherzogliches Ministerium des Innern xnd der Justiz zu richten, worin dieses ersucht wird, in Berücksichtigung bet tocld)e inSbeionDcte

die in's Auge gefaßte O ui t tu n g s st eu er dem schon ohnehin überbürdeten Handelsstand zufügen würde, dahin wirken zu wollen, baß die Großherzogliche Staatsregierung ihren Ver­treter im Bundcsrathe anwctse, gegen den vorliegenden Entwurf des Gesetzes zu stimmen. Man führte aus, daß die Besteuerung der Quittungen dazu angethan sei, auf den Großverkehr einen hemmenden, fotok auf den Kkmveikehr unter Umständen selbst einen verderblichen Sim ffuü >u Üben. @8 würde daher der wirthschaflliche Verkehr, welcher unter den bisher beobachteten Grundsätzen wohl gediehen sei, in seiner günstigen Fortentwicklung aus s Aeußerste geschädigt Besteuerung des Check- und Giro-VerkehrS sprach man sich

ebenfalls entschieden aus, da diese wohlthitige, den Geldumlauf erweiternde und die Baar- -ahlung in so zweckmäßiger Weise »ermittelnde Einrichtung, welche m Deutschland bi« setzt erst noch in geringem Umfange eingeführt, aber geeignet ist. sich ganz gewiß m der nächsten Ze t allgemeinen Eingang zu verschaffen, durch die beabsichtigte Belastung jedenfalls in ihrer Ent­wickelung gestört und in sehr vielen Fällen sogar unterbleiben würde,

Re-net betonte man, daß auch die geplante Besteuerung der Börsen- und Lombard- Geschäfte. sowie neuer Emissionen dem allgemeinen Verkehr nur nachtheilig fern könne, va dieselbe immer nur wieder, mit verhältnißmäßig geringen Ausnahmen, Handel und Industrie sowohl wie den Privatbesttz der Staatsbürger weiter belasten und deren Emkommen, nicht aber das der Boise, bezw. ihrer Vertreter direei schädigen würde, wenn die letzteren auch da­durch beeinträchtigt wären, daß die Vollziehung geschäftlicher Transaktionen in «leien Fällen t,m Ue'briaen rourbe noch ausgesührt, daß die erwähnten schlimmen Einwirkungen, welch« schon bei normalen Zeltverhältniffen sicher hervortreten würden sich gegenwärtig in noch weit intensiverem Grade fühlbar machen müßten, da Handel und Industrie sich von ihrem nunmehr über 6 -dabre andauernden Niedergang noch nicht erh.lt haben, vielmehr zum großen The» noch immer unter dem Einfluß dieser Krisis leiden, aber trotzdem durch die erst in der neuesten Zeit so wesentlich erhöhten unb neu eingeführten direkten und ind.recten Abgaben wettet be­lastet wurden.^ ^rstebmden Angelegenheit beschloß men zugleich, eine Eingabe an den Reichs­tag zu richten, falls der in Rede stehende Gesetzentwurf an denselben gelangen sollte.

IV Eine Eingabe der Handelskammer zu Bielefeld vom 21. v. M. an den Reichstag, betr. die Wiederaufhebung de« Flachs,°lles, welche diele mit dem Ersuchen Über­macht, in der gleichen Weise vorstellig zu werden, findet die Zustimmung.der Sammer, und beschließt man die Unterstützung des Vorgehens, da der FlachSzoll der Zollfretheit der Baum­wolle und Wolle gegenüber8 nicht als gerecht bezeichnet werden die Flachscultur des 3nl=nJ>«8 keinerlei Gewinn daraus ziehen könne und derselbe den von der Retchsregitrung bei «eofion des Zolltarifs zu Grunde gelegten Prtncipien nicht entspreche.

V. Die nächste Eisenbahnc onferenz findet am 28. April d. I. in Köln statt. Man bescbließt, dieselbe wieder zu beschicken. Etwaige Anträge der Bethetligteni sind bis zum 3 April er einzureichen und werben schriftliche Desiverien Seitens des hiesigen Handelsstandes in den gewöhnlichen Geschäftsstunden auf dem Bureau des Präsidenten entgegengenomme».

VI Die Handelskammer zu Halle a. d. S. erstattet auf Veranlassung einer gelegent- hsÄ'BKS'ÄÄ" feite eine ähnliche oder abweichende Stellung zu der Frage einnehmen würde.

Der Gegenstand wurde einer Commission zur Begutachtung übertragen, welche dahin nfOl9tej M mit der Vertagung jedes Eingreifens in diese Angelegenheit einverstanden zu erklären 'bi8 der in Aussicht stehende Gesetzentwurf an da« preußilche Abgeordnetenhaus und , bamit U"'e'gl7 dle'Wahl Ä^Bel^seffLnräthe durch die ProvinzialattsschÜffe -us- znsprechen, da diese, msowckt ste die Vertretung des Handels und der Industrie bekifft, den