Einzelbild herunterladen

lhr.

.üte

wb ^onnfren,

Kellner, welchv

ivb -ejucht im tädler HaaS.

Derben zum Ad für anhaltend

Näheres bei de

:ht

re.

mitt, Glaser. .

mten Haaren wer npttr AedieiMk 1

/ch Welker, uftabt 15J-___

VetseWei ieiu l

750 X

n gereinigt, Mit tteffevbeSeiW r dem Hause, iu

geb- Tippel.

rn Lehrling.ß ' Krollt l d

Mustek . Ausstellung | n Thon- Culturtöpfe yda, Garten-1 mbe mir & I lese Mustek-1

?voll trsrv» abrik. ;

M

oiiitf*

r'

7S. Donnerstag den 1 April 1SSO4

Kichener Wyciger

A«rrige- Mi AMlitt für it? Kreis Gieße».

Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS

flUbacHon&buteatit I _ , rn r e-^xpeditiousbureaur / Schulstraße 8. 18.

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen viertetjährNch 2 Mark 50 Pf.

lin~*xWMBMngwinBwirTinrii[TrTi h im h

Amtlicher HH eiL Lehrer-Conferenz

M Conftren;-Bezirks Lich Hungen Montag den 5. April, 10 Uhr, in Hungen.

Lehrer-Conferenr

?°nfcn^irf6 Grünberg Donnerstag den 8. April, 10 Uhr, in Grünberg.

Hßen^den 27. Marz 1880. Büchner, Kreisschulinspektor.

Z>mtschtand.

.. Darmst^t, 27. März. Das heute ausgegcbene Großh. Regierungs.

Rr. 7 enthält das Gesetz, die Anwendung des Stemvels in der Provinz Rheinhessen betreffend.

Darmstadt, 28. März. Neueren Informationen zufolge werden zur Eonfirmationsfeier Ihrer Großherzoglichen Hoheiten der Prinzessinnen Victoria und Elisabeth hier anwesend sein: Ihre Majestät die Königin von England. L>eine Kaiserliche Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs. Ihre Königlichen Hoheiten der Prinz und die Prinzessin von Wales, die Prinzessin Beatrice von Baden Großherzog' die Großherzogin und der Erbgroßherzog m x Die Ankunft Ihrer Majestäten der Königin Victoria und der Prinzessin Beatrice steht am 30. d. Mts., diejenige des Prinzen und der Prinzessin von Wales am 29. d. Mts. zu erwarten.

Darmstadt, 29. März. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 8 H

Am 17. März den Reallehrer Dr. August Freiherrn v. Gall in Darm­stadt zum Lehrer an der Realschule zu Mainz,

an demselben Tage den Gymnasiallehrer Dr. Karl Gaauoin in Gießen urtv on ReoltckrulL ^u D^^wst^dt nnb ,

TexEr zu Alzey zum Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, mit Wtrkuna vom 1 April l. Js. an,

am 20. März den außerordentlichen Professor an der Universität Leipzig Dr. Ludwig Braune zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakul- tät dcr Landes-Universität, insbesondere für das Lehrfach der germanistischen Philologie und des Sanskrit, mit Wirkung vom 16. April l. Js. an, zu ernennen.

Darmstadt, 29. März. Das Großherzogl. Regierungsblatt (Beilage Rr. 9) enthält:

1. Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landcs-Wai- senanstalt zu Darmstadt für 1878 und 1. Quartal 1879.

2. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial-Direktion Starkenburg, den Steuerausschlag zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudcnschaftskaffe zu Darmstadt für 1880 betreffend.

3. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- munal - Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Darmstadt.

4. Uebersicht der für das Jahr 1880 von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Com- munal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Gießen.

m. Darmstadt, 29. März. In Folge der Beförderung des seitheri- Ü<n Abgeordneten der zweiten Kammer für den 12. Wahlbezirk der Provinz Starkenburg (Darmstadt. Land), Herrn Landgerichtsrath Maurer zum Ober­landesgerichtsrath ist eine Neuwahl für diesen Wahlbezirk erforderlich ge- worden auf Grund des Art. 48 des Wahlgesetzes, wonach eine solche zu ersol- gen Hot, wenn ein Abgeordneter im Staatsdienste in ein Amt eintritt womit ein böbercr Ra- g rbcr ein höherer Gekalt verbunden ist

. . Darmstadt, 29. Marz. Von den Ausichüssen der demnächst zusammen- ^tttt.nbrenKer?ten1»fiTm,r'15nbJrcar runächst Doa dem Finanz- und Gesetzgebung^ Iwutz sind eine Reche von Berichten erschienen, deren Gegenstände sämmtl ch zu D ssenien mtt der zweiten Kammer einen Anlaß gaben. b-zügli-s deren o'elm-br du chweg tritt zu den i-nse,tigen Beichlussen beantragt wird. Der erste non Aerrn van erstattete Bericht betrifft den Antrag des 21%. Osann und bi/ Ä?Sbrt «^3 her oss-ntl.chen Rechtsanwälte zu Darmstadt aus Zurück,,abme der Großh. Verordnu a -om 15. August 1879, die von den Richtern, Staatsanwälten, Gerichtsschreibern und Rechtsanwatten zu tragende Amtstracht betreffend. Der Ausschuß spricht hwr sein vau^ Einverständniß damit aus, daß Sr. König,. Hoheit dem Großh^zoa nach Art 78 der V-rsassungsurkunde das Recht zusteht, die betreffende V-roidnung u erlöste,, - Ueb r den Gesetzentwurf, die Disciplinarverhältnisse der nichtrichterlichen ^Beamten betreffend hat Herr Dr Stuber Namens des Gesetzgebungsausschusses berichtet und wird auch bier überall Beitritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer beantragt ebenso wie ff7 d m °°n Namens desselben Ausschusses erstatteten Bench,, über den Antrag

des Abg. Schroeder aus Revision der Verordnung vom 30. August 1879 die (Sier Ät«. offen und Gebühren betreffend. Der Ausschuß glaubt, in dieser Materie die i euieffmen Beschlüsse mit Rücksicht darauf, daß die Großh. Staatsregierung die Notb veudiakeit 7/r^Crfl°n ber( fra0lid,fnVerordnung selbst anerkannt und deren Vornahme so bald als thunlich zugesagt hat, auch eine demnach,Iige Revision des deutschen Gerichtskosten­gesetzes und der deutschen Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher u s w für er- wigenswerth erachtet, der Kammer zum Beitritt empfehlen zu können, ohne aus die in ?errJbSP iur Sprache gebrachten Desiderien näher eingehen zu sollen -- Auch b-jüalich der Vorlage Großh. Staalsministerinms, betreffend die Aufbessentna'der «»Hegehalte der vor dem 1. Januar 1874 penswuirien Eivilstaatsdiener wird nach dem von Herrn Dr. Stuber erstatteten Berichte von dem Gesetzgebungsausschuß Bttttitt zu

sammtlichen Beschlüssen des anderen Hauses beantragt. - Weiter beantragt der Finanz­ausschuß nach einem ebenfalls von Hcrrn Dr. Stuber erstatteten Bericht, du, erste Kammer wolle, ,n Ueberetnstimmung mit der zweiten Kammer, ihre Zustimmung dazu ertheilen, daß die Großh. Regierung eH5 Mitteln der Provinzialschulsonds die Ruhe­gehalte der vor 1872 peustomrten Volksschullehrer aus 600 M jährlich ausbessert, und zwar mit Wirkung vom 1. April 1879 an. Die für die Errichtung elnrr Haltestelle der Maru-Neckar-Bahn bei Bessungen von der Regierung geforderten und von der zweiten Kammer bewilligten 28,000 werden nach einem von Sr. Erlaucht dem Grafen m Solms-Laubach erstatteten Bericht zu gleichmäßiger Verwilliguns beantragt; ebenso be­antragt der Finanzausschuß nach einem von demselben Herrn erstatteten Bericht, m Uebereinfitnimung mit dem jenseitigen Beschluß, die Kammer wolle ihre Hustimmuna

Äenfl'- na$. Umgang des für den Großherzoglichen Antheil an der Main. Weser.Bahn ftipuhrten Kaufpreises derselbe zur vollständigen Abtragung bet älteren Eiienbahnichulv und, soweit er hierfür nicht erforderlich fain wird, zum Rückkauf von Obligationen des für die Erwerbung der Oberhessischen Bahnen ausgegebenen Anleheus verwandt werde. - Schließlich beantragt der Finanzausschuß in Uebereinftimmung mit dem Beschlüße Der Zweiten Kammer, Die erste Kammer wolle 15,300 Jt für Wieder­herstellung der Branobeschädigungen im Großherzoglichen Residenzschloß zu Darmstadt lowie 18,780 JL für Errichtung von Brandmauern und BrandgiebetN daselbst ver- wtlUgen, oyne jedoch dabei der von dcr zweiten Kammer beschlossenen ausdrücklichen Verwahrung beizutreten.

Darmstadt, 30. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben gestern gegen Mittag die erste Ausfahrt unternehmen können, Warrn jedoch ne 4> nicht soweit hergestellt, um Ihre König!,chen Hoheiten den Prinzen

--- H -i'-fr-«-! Wa'.e« H-chstd«'«" vou Brüssel nm 10 pb» 30 Min. am Bahnhof empfangen zu können, und erwarteten mit Seiner Köutg- itchen Hoheit dem Erbgroßherzog und Ihren Großherzoglichen Hoheiten den Prinzessinnen^Töchtern die Höchsten Herrschaften im Neuen Palais-

Auf dem Bahnhofe hatten sich Ihre Königliche Hoheit die Frau Prin­zessin Karl zum Empfang begeben, ebenso Ihre Großherzogiichen Hoheiten die Prinzen Heinrich und Wilhelm, Seine Großherzogltche Hoheit der Prinz Alexander und die Fürstin von Battenberg, Durchlaucht, mit den Prinzen Ludwig und Franz Jo,eph, Durchlaucht, sowie Graf zu Erbach - Schönberg, Erlaucht, und die Gräfin zu Erbach-ischönberg, Durchlaucht-

Darmstadt, 30. März, 6 Uhr 30 Min. Abends. Die Königin Vic­toria und Prinzessin Beatrice find soeben hier eingetroffen. Der Kronprinz des deutschen Reiches und die Ecbprinzesstn von Meiningen treffen heute Abend um 9 Uhr, der Gcoßherzog, die Großherzogin und der Erbgroßherzog von Baden morgen früh um 8 Uhr 50 Min. ein.

Berlin, 28. März- DieNordd. Allg. Ztg.« reproducirt die anläß- lich des Geburtstages unseres Kaisers vom Kaiser Alexander mtt dem Kaiser Wilhelm gewechselten Telegramme und sagt:Wir geben Vorstehendes mtt um so größerer Genugthuung unserern Lesern wieder, als der Inhalt den Be­weis liefert, daß die Beziehungen beider so mächtigen, nahe befreundeten und verwandten Monarchen auch heute in demselben Maße wie früher eine zuver­lässige Bürgschaft für die Dauer der seit mehr als hundert Jahren ungestör­ten freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden großen Nachbarreichen und damit des europäischen Friedens gewähren."

Baden-Baden, 27. März. Königin Victoria und Prinzessin Beatrix sind heute Nachmittag hier eingetroffen.

Frankreich.

Paris, 27. März. DerVoltaire" veröffentlicht eine lange Unter­redung zwischen Hartmann und seinem Londoner Correspondenten, worin Hart­mann wiederum die Mitteilung derEentral-News" von seinem angebltchen Schreiben dementtrte und htnzusügte, er denke nicht daran, England zu ver­lassen. Hartmann wies die Behauptung zurück, daß er Nihilist sei; er bezeich­nete sich als revolutionären Socialtsten und zweifelte nicht an dem schließlichen Obsiegen seiner Sache.

Paris, 29. März. Wie ich von zuverlässiger Seite erfahre, sind die Jesuiten, welche vom päpstlichen Nuntius wissen, daß die Regierung die bestehenden Gesetze streng in Anwendung bringen wird, darum augenblick­lich kleinlaut, weil der Vatikan nicht die Absicht hat, sich ihretwegen mtt Frank­reich zu verfeinden, nachdem Frankreich erklärte, daß es die Schließung der Schulen als eine innere Angelegenheit Frankreichs betrachte, in ote sich Nie­mand etnzumtschen habe. Auf den Schutz der französischen Bischöfe können die Jesuiten auf die Dauer nur wenig zählen; denn die meisten Bischöfe ertragen nur mtt Ungeduld den Uebermuth der Jesuiten und werden höchst zufrieden sein, wenn sie endlich wieder frei aufathmen können. Einer der Bischöfe von Frankreich, nämlich der von Rodez, ist bereits offen gegen diesel­ben aufgetreten. Er erthetlte nämlich dem Jesuitenpater Charley, Professor der Theologie am Gymnasium zu Rodez, einen scharfen Verweis, wett er über den Mord, den Meineid, den Diebstahl, den Wucher Lehren vorgetragen