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Bflasterarbeit, veranschl. zu

Pflasterfteinlieferung, veran­schlagt zu

Sandlieferung, veranschl. zu Steinsetzen und Sandmessen, veranschlagt zu

in vormalicher Qualität, ä .X 1.40, SO, 60 und 80 per Psund empfiehlt <2376

W. Heuser, vorm. Fr. Vieler.

in Accord vergeben werden: Steindeckerarbeit an der Kirche, veranschl. zu .........

Steindeckerarbeit an den Schul­gebäude!-, veranschl. zu . . .

Pflafterarbeit am Unterthor, veranschl. zu.........

Victor, Herzog von Ratibor

Vorsitzender.

* Höflicher Ehemann. Ein englisches Blatt berichtet folgendes eheliche Zwie­gespräch Ein Pärchen, nicht mehr in der ersten Jugend, geht im Walde spazieren. Die Frau erblickt einen großen Eichbaum, der eine Ruhebank überschattet und bricht in die Worte aus: Ach, wie liebe ich diesen alten Eichbaum! Wie oft habe ich in seinem Schatten gesessen und so köstliche Stunden verlebt! Er erinnert mich lebhaft an meine Jugend, an die Zeit, wo . . Wo Du ihn gepflanzt hast," unterbrach sie der Gatte trocken.

* Vorwitziger Vertrag. Bürgermeister N. in H... saß vor einiger Zeit in dem Wirthshause zu Sch... und sprach tüchtig dem Neuen zu. Dabei schloß er mit einem an­wesenden Schreiner folgenden Vertrag ab. Der Schreiner sollte ihm einen Kleiderschrank anfertigen und zwar sollte derselbe 2<i Tage dazu brauchen müssen. Früher durfte der Schreiner nicht fertig werden. Auch mußte er jeden Tag um 12 Uhr in dem Vz Stunde entfernten H ... sein, um seinen Lohn in 20 Teilzahlungen zu erhalten. Am ersten Tage sollte dieselbe 5 X am zweiten 10 H und an jedem folgenden Tage doppelt so viel als am vorhergehenden betragen. Wirklich stellte sich am nächsten Tage der Schreiner pünktlich ein und erhielt unter großem Gelächter der Anwesenden seine 5 H. Auch in den nächsten Tagen ging es ihm nicht besser; immer wenig Lohn und viel Spott. Doch am neunten Tage änderte sich die Sache. Der Sckreiner beanspruchte 12 80 $ und deutele zugleich an, daß er am folgenden Tage 25 60 zu erhalten habe. Nun gab es Wortwechsel und endlich von Seiten des Be­

stellers viele Bitten. Der Schreiner erhielt vom Bürgermeister N. zu dem schon Erhaltenen nock 20 JL und lieferte dafür nach Abzug seiner Gang-Gebühren die bestellte Arbeit. Ein Kleibcrschrank für 52,428 J4 75 wäre jedenfalls für unseren Bürgermeister zu theuer gewesen.

Bochum, 21. Mai. Die hiesige Wests. Vztg. schreibt: Einen glücklichen Fall that hier vorgestern der Bauführer X- St. Derselbe war vor etwa Jahresfrist bei einem Streite am Halse gewürgt worden, wodurch sich die Stimmbänder so unglücklich verquetscht oder fest­gesetzt hatten, daß er die Sprache verlor. Durch einen Sturz von der Leiter erlangte er vor­gestern seine Sprache wieder, weßhalb er den unerheblichen Körperschaden, den er dabei erlitten, wohl leicht verschmerzen wird.

Den General-Debit hat der VereinInvalidendank" Berlin, Mar- grafenstraße 51 a welcher General-Agenten bestellt

Loose a 3 Mk. sind zu haben bei unserer

Hauptagentur »on S. Reutlinger, Bankgeschäft, Gießen.

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A» Schultheis junior.

L. Hahn, 3702) Bezirksbauausseh-r. Zur Beachtung. Die seit urdenk icher Zeit in der städtischen Ziegelei dahier fabricirten in gutem Rufe stehenden

Dachziegel werden von jetzt ab per 1000 zu 21 unter den seither üblichen Be­dingungen verkauft, welches wir hier­mit zur Kenntniß der geehrten Inte­ressenten gelangen lassen.

Ltch, den 24. Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 3613) Walz.

Mittwoch den 4. Juni l. I.,

Vormtttaqs 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Allen- dors a. d. Lda. nachverzeichnete Ar­beiten mittelst öffentlicher Versteigerung

Steinfahren, Steinschlagen rc. zur Unterhaltung der Straßen, veranschl. zu.........

Mendorf a /8da., 28. Mai 1879.

Gr. Bürgermeisterei Mendorf a./Lda.

I. A.c

sollen

Mittwoch den 4. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, im Nathhaus zu Steinbach an die Wemgst- nehmenden versteigert werden.

Gießen, den 29. Mai 1879. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.

In Vertretung:

M. Wahi, (3695 Großherzoglicher Kreisbauaufseher. Fichtenstockholz-

Bersteigerung.

Donnerstag den 3 Juni L I., des Morgens um 9 Uhr, sollen im diesigen Stadtvald circa 1000 Nmtr. Fichtenstockholz zuc Versteigerung kommen.

Die Zusammenkunft ist auf dem Hattenröder Vicinalweg an dem Pflanz- garten.

Lick, den 24. Mai 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. 3612)Walz.

= Glntbhügeleisen und Gliitlibolzeii. = preiswürdig ausgezeichnet namentlich für den Som­mer, da nur i/t Stunde der Ofen nöthig zu 5 bis 6 stündigem Bügeln, wobei weder Hitze noch Dunst belästigen und schaden. - Da nach einmaliger Erwärmung der Bolzen die Gllith anhält, auch nach 1 oder 2 Stunden gedämpft und dann wieder benutzt werden kann, so ist eine Unterbrechung oder Einstellung des Bügelns nach Belieben thunlich. Der Bolzen liegt nicht direct auf dem Boden, daher Versengen der Wäsche kaum möglich.

Bewährt befunden laut Attesten von vielen Aerzten, Brivaten und Fachleuten.

Zu haben in renommirten Handlungen von Eisenwaaren und Hausgeräthen.

Der en gros Allein-Verkauf für Süd-Deutschland, Hessen und Prov. Aassau: (3708

Em. Vohs in Solingen,

Fabrik von Tafel mess er n und Gabeln etc.

Zur Feier der goldenen Hochzeit unseres Erlauchten Kaiserpaares am 11. Juni 1879.

Mit Genehmigung des König!. Preuß. Ministeriums des Innern für den gesammten Umfang der Monarchie, des Großherzogll Hessischen Staats- Ministeriums, sowie der Regierungen anderer deutschen Staaten

Lotterie

jum Besten solcher militärischer Hilfsbedürftigen, welche vom Maste ausreichende Mittet gesetzlich nicht erhalten können.

Der Erlös wird dem Königl. Kriegsministerium überwiesen.

Ziehung in Berlin am 24. Juni 1879.

75000 Loose ä 3 Mark, 11384 Gewinne im Werthe von 90000 Mark.

Berlin, im April 1879. .

Das Comrtc des Vereins Jnvandendank.

Vermischtes.

Marburg, 29. Mai. Die Gunst oder richtiger die Ungunst des Wetters war heute Morgen leider eine solche, daß der Festzug um eine Stunde verschoben werden mußte - es war dies gerade die richtige Zeit, denn nach Ablauf derselben keß der Regen nach und der wimmel klärte sich mehr und mehr auf bis dann endlich die Sonne zum Durchbruch kam. Es wäre ja auch zu Schade gewesen einen Frstzug, wie ihn Marburg noch mcht gesehen hatte verregnen zu lassen! So fand dann die Aufstellung in der Bahnhofstraße statt uno bewegte sick der 8ug der Ehrenpforte entgegen, wo Herr Oberbürgermeister Rudolph eine Begrüßungs­rede an den Herrn Rector, geschmückt mit der von Sr. Majestät dem Kaiser verliehenen gol­denen Rectoratskette, die Decane und Festgäste hielt. Der Zug. war genau programmmäßig ausgestellt (s. Nr. 122 unseres Blattes), bot aber einen solchen schonen und malerischen Anblick, wie -8 selten möglich ist ihn einem Festzuge zu geben, dazu die reichgeschmuckte Stadt, Tausende und aber Tausende in den Straßen, vor und nach dem Zug, alle Fenster der Straßen, die der 3u« passirte, mit Schaulustigen besetzt, von welchen Spenden von Straußen und Kränzen für die historischen und nicht historischen Zugsmitglieder recht reichlich herabgeworfen wurden. Eine Überraschung wurde Dem Zuge an der Ehrenpforte des s. g. Kesselthor durch den Thurmer derselben bereitet. Am Universitätsgebäude angekommen übergab oer Herr Cultusmintster dem Herrn Rector den Schlüssel des Gebäudes und fand hierauf der Einzug in das Gebäude und die Enthüllung des von Sr. Majestät dem Kaiser verliehenen Bildes tm Senatszimmer statt, das von da ausgebrachte Hoch auf Se. Majestät fand einen tausendstimmigen freudigen Wieder- ball in der vor dem Gebäude anwesenden Zuges- und Volksmenge. Die sich hieran reihende kirchliche Feier in der überaus rcichgeschmückten Universitätskirche war außerordentlich zahleich besucht. Nach einer erhebenden Ansprache des Herrn Oberconsistorialraths vr. ®$cffeT hielt Herr Rector Mannkopf die Festrede, in der er ein Bild von der Gründung und Entwick­lung der Universität bis zur Gegenwart gab. Die Gesangsvortrage waren vortrefflich, besonders fand aber auch das einleitende Orgelspiel des Herrn Musik-Director Wolff allseitige Aner­kennung. Um 3 Uhr beginnt im Rittersaals das Festessen.

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