Lokales.
Gießen, 26. Juli. Wenn wir heute kurz der gestrigen Aufführung des Oratoriums Paulus" erwähnen, geschieht es nur, um der Freude über das wahrhaft glanzende Gelingen des großen musikalischen Werkes Ausdruck zu geben. Soli, Chor und Orchester leisteten ganz Vorzügliches und war bei den Zuhörern, welche die großen Räumender iLtadlklrche füllten, nur eine Stimme des Lobes und der Anerkennung, auch namentlich für den Dirigenten Herrn Universitats - Musikdirector Felchner, welcher mit unermüdlichem Fleiß und Ausdauer das Werk leitete und zu Ehren des Akademischen Gesangvereins mustergilttg zu Ende führte.
— Das brutale Benehmen einiger Fabrikarbeiter aus Watzenborn oder Steinberg, welche sich gestern Abend nach 6 Uhr die gröbsten Insulten nnd Gemeinheiten gegen das Publikum im und am Wenzel'schen Garten und am Schiffenberger Weg zu Schulden kommen ließen, verdient öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. An der Umzäumung des Gartens wurden Bretter abgerissen, mit faustgroßen Steinen in das Publikum geworfen, so daß zahlreiche Verletzungen zu verzeichnen sind u. dgl m. Dabei fielen Redensarten, welche unbeschreiblich sind. Wenn man hier einen Vergleich zwischen diesen rohen Vandalen und den Afrikanern ziehen wollte, so würde das Resultat gar nickt zweifelhaft sein-
Vermischtes.
Offenbach 24. Juli. Gestern verunglückte in der Mafchinenabtheilung der Ausstellung ein in der Maschinenfabrik der Herren Gebr. Schmalz beschäftigter Arbeiter aub Mann- beim Derselbe war im Begriff, an einer der ausgestellten Schleifmaschinen eine Arbeit zu verrichten als au« bis jetzt noch nicht aufgeklärter Ursache der Stein mit lebhafter Detonation »ersvrana und der Arbeiter durch ein Stück Stein an der Stirne verletzt wurde, daß er sofort bewußtlos zusammenbrach. Glücklicheren- konnte die Maschine sofort zum Stillstand g-bra-bt und somit weiteres Unglück verhütet werden. Der Verletzt- wurde, nachdem ihm ein Noth- verband angelegt worden, sofort in das Hospital verbracht, woselbst Herr Dr. Kohler nach Unter, suchung der Wunde erklärte, daß dieselbe nickt lebensgefährlich, da keine edlen Theile verletzt -i7n. ein anderer in der Nähe Beschäftigter wurde durch ein Stück des gesprungenen StemeS empffndlich an einem Finger verletzt. Als -in großes Gluck ist -z zu b-tracht-n, daß d,-s- Abtbeilung, wo der Unfall passirt-, zu sener Stund- s-hr schwack vom, Publikum b-sucht war; denn wäre di-8 zu einer Zeit geschehen, wo die sich in Thatigkeit befindlichen Maschinen von Neuai-ria-n dicht umdrängt sind, io häti- leicht ein Unglück passiren dürfen, welches viele Verletzungen zur Folge gehabt hätte. (Der Verletzte ist neueren Nachrichten zufolge an den Folgen des Unfalls dennoch erlegen.)
Der gestrige Tag brachte übrigens in der Ausstellung noch einen zweiten Unfall, indem in den Küchenräumen der Adlon'schcn Restauration ein Kessel platzte und eine Frau bedeutende Brandwunden davontrug. ~ .
— Gegen Gretckentaschcn. Der Kömgl. Staatsanwalt m Halle a. S. erlaßt folaende zu beherzigende Bekanntmachung: „Täglich gehen von Damen Anzeigen über Taschendiebstähle ein, ausgeführt auf offener Straße und auf Märkten, und stets Portemonnaies betreffend welche in fahrlässiger Weise in den nicht unter Obacht zu haltenden modernen Taschen getragen werden. Ich halte es für meine Pflicht, auf diese Unsitte, welche die Diebe «cradezu zu strafbaren Handlungen herausfordert, aufmerksam zu machen."
Li mb urg, 24. Juli. Ein tragisches Ereigniß, wie es schauerlicher nicht gedacht werden
legislativer Maßnahmen für die künftige Reichstags-Session fdjreibt die .Nordd.
Rta." : Die Meldung von der nach Rückkehr des Ministers Hofmann beginnenden Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs über die Penstonsverhältiusse der Witlwen der Reichsbeamlen tragen den Stempel der Conjectur, da zur Zeit überhaupt noch nicht bestimmt und bestimmbar sei, welche Gegenstände der Gesetzgebung in Angriff genommen werden.
2ßten, 25. Juli. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel v°m 24. ds. Der Sultan soll emschloffen sein, den Grdßvezir Khereddm unter Vorschützung von besten anhaltender Krankheit sofort zu entlasten. Voi- aestein hätte in dieser Angelegenheit ein Ministerrath statifinden sollen, wurde aber lm letzten Moment- abgesagt; in demselben hätte Khereddm s Forderung, entweder das parlameniarilche System einzuführen oder zum absvlu 'sttschen System zurückzukehren, erörtert werden sollen. Wie es heißt, beabsichtigen die Signatarmächte die Fixirung eines Termins, innerhalb besten die Pforte hin- sichtlick, der griechischen Frage einen bestimmten Entschluß fasten mußte.
London, 25. Juli. Auf der internationalen Telegraphen-Conferenz sind bei der zweiten Lesung für den Telegraphenverkchr Deutschlands mit an- deren Staaten nicht unerhebliche Ermäßigungen erreicht. Der Worttarif ist allgemein angenommen. Die Taxen Deutschlands im Verkehr mit den übrigen Ländern werden im Maximum eine Worttaristaxe von «/-- der gegenwärtigen Tarife für Telegramme von 20 Worten unter Hinzurechnung einer Grundtaxe gleich 5 Worten nach dem neuen Worteinheitssatze betragen. Die Unterzeich- nung des Vertrages steht noch bevor. Die nächste internationale Telegraphen- Conferenz soll 1884 in Berlin statifinden.
— Das Unterhaus hat die irische Universitätsbill in zweiter Lesung angenommen. Der Schluß der Session erfolgt voraussichtlich °m 15. August. — Daily Telegraph" erfährt, England und Frankreich hatten sich definitiv geeinigt über ihr Vorgehen bezüglich Egyptens. Es werde wieder eine Enque e- Commission eingesetzt mit Rivers Wilson als Präsident, Baring und Blignie- res als Fwanzcontroleuren. Europäische Minister würden nicht eingesetzt, aber die Commission erhalte legislative Gewalten.
Athen, 25. Juli. Die Opposition vermochte kein neues Cabinet zu bilden; das Ministerium Comunduros verbleibt und ist somit die Minister- krisis beendet. , ,,
Paris, 25. Juli. Die Meldungen verschiedener Zeitungen von einem bevorstehend,n Besuche des Prinzen Jerome Napoleon in Chtslehurst und der Ernennung des Marschalls Mac Mahon zum General - Commandanten der Pariser Truppen sind völlig unrichtig. Prinz Jerome hat mehrfach ferne Absicht kundgegeben, sich jeden ostensiblen Auftretens zu enthalten.
Gastein, 25. Juli. Der Begrüßungsbesuch des Kaisers von Oesterreich bei Kaiser Wilhelm steht nunmehr für Anfang August in Aussicht.
Versailles, 25. Juli. Die Deputirtenkammer genehmigte das Budget für 6 ff entliehe Arbeiten- ,
London, 25. Juli. Salisbury empfing eine tsraelltische Deputation und erklärte derselben, er könne über die Lösung der rumänischen Judenfrage noch keine bestimmte Auskunft geben, weil dieselbe sich gegenwärtig »och in der Krisis befinde. England habe, seitdem über diese Angelegenheit verbandelt weide, in berzlichem Einvernehmen mit Deutschland, Frankreich und Italien gewirkt. Er glaube nicht, daß die Mächte davon ablaffen würden, an dem feierlichen Acte s-stzuhalten, den sie in Berlin vollendeten, indem sie die Anerkennung Rumäniens von einer Abänderung innerer Gesetze dieses Landes ab- hängig machten. Rumänien verdanke seine Unabhängigkeit schließlich Rußland ün erster Stelle, aber auch England, Frankreich und Italien vermöge des Krimkrieaes. Rumänien würde einen Act der Thorheit begehen, wenn cs die Bedingungen des Berliner Vertrages nicht erfülle; denn bei jeder neuen Umwälzung werde seine Existenz nur abhängen von strikter Beobachtung der internationalen Verträge. , . ...
New-York, 25. Juli. In Memphis finden täglich durchschnittlich 5 Todesfälle am gelben Fieber statt. Eine Rettungscommission hat sich gebildet. Di- Miliz hat Befehl erhalten, die zurückbletbenden Einwohner zu schützen. Heute ist ein aus Memphis Geflüchteter am gelben Fieber hier g est o i beri. _----
kann, ereignete srch heute Vormittag vor 9 Uhr in unserer Stadt. Das 4jährtqe Söhnchen oes Eisenbahn-Bureau Assistenten Herrn Conen, besten Wohnung sich jbei Herrn Ballin in der Salzgaste befindet, stürzte aus einem Fenster des Dritten Stockwerkes und erlitt dabei, wie die ärztliche Untermchuna ergab, einen doppelten Schädelbruch. Die Mutter des Kindes, über dieses Unglück im höchsten Grade bestürzt, ergriff in der an Wahnsinn grenzenden Verzweiflung ein Rasirmester und schnitt sich, ohne daß ein Mensch es hätte verhindern können, die Luft- und Speiseröhre durch und starb an den Folgen gegen 11 Uhr Vormittags. Der Knabe lebte noch gegen 12 Uhr, sein Aufkommen soll indessen zu bezweifeln sein. Herr Conen soll sich in einem Zustande der vollständigsten Lethargie befinden. Die ganze Bevölkerung hiesiger Stadt ist über diesen Fall der schrecklichsten und traurigsten Art in nicht geringer Aufregung.
— Von der feinen „Postnase" ist in jüngster Zeit oft die Rede gewesen, allein der Fall, der nachstehend mitgetbeilt wird, dürfte denn doch alles Dagewesene übersteigen. Ein Brief, der aus Polnisch Liffa richtig an eine Handelsfirma unweit Magdeburg gelangt ist, trägt folgende Aufschrift: „Menusche meschugge Beheme Be-Chavrusse." Die Postanstalt wandte sich an einen Mischen Gelehrten nud dieser enträtselte die Briefaufschrift wie folgt: Menusche — Ruh, meschugge — toll, Beheme ----- Vicb, Be-Chavrusse — u. Co., also ist der Brief gerichtet an die Firma Rudolphi u. Co. Diese Annahme hat sich in der That als richtig erwiesen; es wäre aber sehr wünsckenswerth, daß die „Findigkeit" unserer Post nicht durch derartige kindische Experimente auf die Probe gestellt würde.
— Ordnung muß sein! Die „Flensburger Zeitung" meldet: Der hiesige Fabrikant S. hat im vorigen Jahre 21 H zu viel an die StaatSkaffe gezahlt. Nachdem dies am Schluffe des Rechnungsjahres in Schleswig festgestellt ist, sendet man den Betrag abzüglich der Frankatur für die Postanweisung (bekanntlich 20 H) mit 1, sage und schreibe 1 Pfennig, hierher. Der Postbote trägt diese Summe in das Haus des Adreffaten und erbittet sich die gesctzlichen 5 H Bestellgeld.
Scliilleibericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen.
Southampton, 24. Juli. Der Postdampfer General Werder, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juli von Newyork abgegangen toar, ist aestern 4 Uhr Nachm. wohlbehalten hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 7 Uhr Abends die Reise nach Bremen fortgesetzt Der General Werder überbringt 179 Paffagiere und volle Ladung.
6»anbei und Verkehr.
Gießen, 26 Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 0,80 bis 0 84, Hühnereier per Stück 5 H, Enteneier, per Stück 6 Käse, per Stück 4—8 X Käsematte, per Stück 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 H, Linsen, 1 Liter 24 H, Tauben, das Paar 70 Hühner, per Stück JL 1.—, alte Hahnen, per Stück JL 0,95, junge Hahnen, per Stück 70 X, Enten, per Stück JL 1,60, Kartoffeln per 100 Kilo JL 9—10, Zwiebeln, per Gentner 9—10, Milch per Liter 16 u. 18 H, Ochsenfleisch 70 H per Pfd., Kuh. und Rindfleisch 56—60 Hammelfleisch 60—70 H, Schweinefleisch 56—60 Kalbfleisch 46-50 Kirschen per Pfd. 6-10 H. , .
— Retourbillets. Auf der Frankfurt-Bebraer Bahn haben :n Folge ministerieller Anordnung die gewöhnlichen Retourbillete auch bei den Schnellzügen Gültigkeit und zwar ohne Lösung von Ausgleichungsbilleten. Ausgenommen hiervon ist nur der Verkehr zwischen den Stationen Frankfurt und Gelnhausen und den dazwischenliegenden Stationen und zwar mit Rücksicht auf den innerhalb dieses Bahntheils herrschenden starken Localverkehrs bezw. die dadurch entstehenden Verspätungen bei der kurzen Aufenthaltszeit der Schnellzüge auf den betr. Zwischenstationen. (Ließe sich diese Einrichtung nicht auch auf die Main-Weser-Bahn, welche doch auch unter preußischer Verwaltung steht, anwenden? D. Red.) ____________
Auszug aus denStandesamtsregistern des Standesamts Gießen
Vorn 18. bis 25. Juli 1879.
Aufgebote.
23. Juli. Dcr Großherzogl. Hauptsteueramts-Assistent Johann Georg Christian Schreiber, Wittwer, von Gießen mit Josephine Ricker, Tochter des verstorbenen Buchhändlers Peter Joseph Ricker von Gießen. 25. Der Seeonde - Lieutenant im II. Großherzoglich Hessischen Infanterie. Regiment Nr. 116 Axel Friedrich Albert Gentner zu Gießen mit Auguste Karoline Eleonore Emma Christiane Theodore Eckstein, Tochter des Großherzoglichen Hofgerrchts-Advo- caten und Stiftungsanwalts Dr. Franz Eckstein von Gießen.
Eheschließungen.
22. Lademeistergehilfe Peter Möser, Wittwer, von Gießen, mit Philippme Susanne Wendel, Tochter des Schuhmachermeisters Nieolaus Wendel von Gießen.
Geborene.
14. Dem Kanzlisten bei Großherzoglichem Hofgericht der Provinz Oberheffen Wilhelm Koch eine Tochter, noch ohne Vornamen. '4. Gustav Johannes, Sohn des Schutzmann Johannes Henn. 17. Clara Elisabethe Louise, Tochter des Bäckermeisters Jacob Kltngelhoffer. 15. Ein außerehelicher Sohn von hier, noch ohne Vornamen. 17. Ein außerehelicher Sohn von auswärts, noch ohne Vornamen. 19. Eine außereheliche Tochter von auswärts, noch ohne Vornamen. 13. Anna, Tochter des Wirths Jaeob Helfenbein. 18. Wilhelm, Sohn des Taglöhners Konrad Pfeiffer. 18. Dem Fabrikanten Ludwig Georg, eme Tochter, noch ohne Vornamen. 15. Dem Kaufmann Karl Lony ein Sohn, nach ohne Vornamen. 20. Wilhelmine, Tochter des Schreinermeisters Georg Franz III. 20. Heinrich Ernst Max, Sohn des Restaurateurs Karl Heinrich Osear Müller. 14. Frieda Wilhelmine, ein außereheliches Kind von auswärts. 22. Friedrich Wilhelm, Sohn des Premier-Lieutenants im II. Groß- herzoglich Hessischen Jnfanterie-Pegiment Nr. 116, August Weimer. 25 Ernst Paul, Sohn des Professors Or. Etienne Laspeyres 19. Georg Ludwig Wilhelm, Sohn des Bäckermeisters Ludwig Kroneberg. 24. Dem Bremser bei der Main - Weser . Bahn Leonhard Schneider em Sohn, noch ohne Vornamen.
Gestorbene.
17. Der provisorische Heizer Christian Emil Ernst Konrad Dörr, 48 I. alt. 20. Der Weichensteller Johannes Zörr, 39 I. alt. 18. Taglöhner Jacob Schäfer, 48 J^ alt, von Staden. 21. Dorothea Louise Sack, geb. Frey, 70 I alt, Wittwe des Schuhmachermeisters Johann Georg Karl Martin Sack. 22. Buchbinder Johannes Birx, 19 3. ult, von Ulrichstein. 24. Anna Katharine, 1 I. alt, Tochter des Schneidermeisters Kaspar Weiß. 24. Bernhard, 3 Monate alt, Sohn des Bremsers Wilhelm Albert Hecker.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 20. Juli. Andreas Schäfer, Schuhmacher dahier, aus Holzhausen bei Kassel, und Elisabeth Launspack, geb Rühl, Wittwe des verstorbenen Dienstmann Heinrich Launspach.
Den 22. Juli. Peter Möser, Lademeistergehilfe dahier, em Wittwer, und Philippme Susanne Wendel, des Schuhmachers Nicolaus WendU ehel. Tochter.
Den 19. Juli. Ein unehelicher Sohn, Johann Friedrich geb den 8 Juli.
Den 20. Juli. Dem Bäcker Karl Plank ein Sohn, Wilhelm Christian, geb. den 18. Mai.
Denselben. Dem Glaser Hermann Scherff eine Tochter, Marie Wilhelmine Eleonore, 9Cb ^Denselben"' Dem Schuhmacher Karl Konrad Andernach ein Sohn, Karl, geboren bCn 2‘ Denselben. Dem Metzger und Wirth Johann Klein ein Sohn, Karl Georg, geboren tCn ^D^nselben. Dem Schneider Christian Otterbein eine Tochter, Wilhelmine Josephine, 9CbOr%VnVfctn.^$em Dachdecker Christoph Schmidt ein Sohn, Johann Peter Gustav Mart in,^geboren ^en, 11^3^ 5 M^z 1879 verstorbenen Gehilfen an der Güterexpedition
der Main-Weser-Bahn, Georg Frank, «ne Tochter, Auguste, geboren den 6. Juli.
Den 23 Juli. Dem Lehrer Friedrich Kalbfleisch em Sohn, Heinrich, geb. den 7. Juni.
Beerdigte.
Den 18. Juli. Wilhelm Kohlermann, Küfer dahier, alt 57 I. 7 M. 16 T-, gestorben tCU 16 ^nll19. Juli. Christian Dörr, Hilfsheizer an der Main-Weser-Bahn dahier, alt 47 I- 3 M 26 T.. gestorben den 17. Juli. .
Den 22. Juli. Johannnes Zörr, Weichensteller an der Main-Weser Bahn dahier, alt 39 cs 2 M- 3 T, gestorben den 20. Juli.
Den 23. Juli Dorothea Sack, geb. Frey, Wittwe deS verstorbenen Schuhmachers Hemrick Sack, alt 70 I. 6 M. 10 T., gestorben den 21


