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Acker aufdie Rothgärten.
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Gießen, den 22. August 1879.
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Acker hinter dem Wallbrunnen,
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I. 21.: Müller.
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imnristrr Ohly der ■ famfeit der hochU- edesGardedragona- iqten Wnbahnzüge tn der hiesigen Fest- ' Festlocale gegenüber z Festes eine Tonne i Fink, während die
»ter Zeitung-.)
— Auf Requisition eines auswärtigen Gerichts wurde am Samstag Nachmittag ein Schwindler hier verhaftet, welcher mit „Begleitung" sich in einem hiesigen Hotel einlogirt hatte. Derselbe bot u. A. einen auf 300 JL. lautenden Wechsel zu 50, später zu 10 und zuletzt zu 2 zum Verkaufe an. Die „Begleitung" wurde heute Morgen aus der Haft entlassen, während der Herr behalten wurde.
— Ein nicht sparsamer Hausvater, welcher das Küchengeschirr die Treppe herunter Ipaziercn ließ, was bekanntlich nicht sehr zweckdienlich ist, mußte gestern Abend mit Hilfe der Polizei beruhigt werden.
— Eine Keilerei auf dem Lahnstein wurde gestern Abend durch Schutzmänner beendet.
— Auch in der Neustadt übten sich heute Nacht y2ll Uhr zwei Herren im edlen Faust- kampf, wurden aber dabei abgefaßt.
5524) Ein gut erhaltenes Regenfaß steht zu verkaufen in dem Petri'schen Hause am Ludwigsplatz, B-169,7. Näheres in der 2. Etage das.
Acker, jenseits des Graswegs,
Acker unter der Hardt, Wiese an der Stefans- mark,
Acker am Altenfeld, auf das Bruch, Wiese am Heegstrauch, Acker daselbst,
Acker am Ohlenberg am Leihgesterner Weg, Acker daselbst, Acker in den Rödern, Acker unter dem Leihgesterner Weg, Acker daselbst,
Acker am Grüningerpfad. Acker daselbst, links, Acker am Sandkauter-
5553) Wer eine Forderung an den verstorbenen Rentier Carl Frech zu machen hat, möge Rechnung alsbald bei Herrn Fritz Koch (Marburgerstraße) einreichen. Gleichzeitig werden die Schuldner des Herrn Carl Frech zur Zahlung innerhalb 3 Wochen aufgefordert, wenn dieselben nicht gerichtlich belangt werden wollen.
Lyoner
Seidenzeuge und Seidensammte,
Reinwollene schwarze
Cachemirs und Ripse
7197,98^-99 4651
to/to 4462 27234 2244
-8/8 687
28/66 2013 28/110 1700 29/47 3228
29/51 1075 «Vias 2112 30/1 u. 3 8394
30/7 u. 8 4575
31/26u.27 9967
31/68 1950 31/104 u. 105 4700
32/S, 6 u. 7 7562 32/108 4875 »-/ns» 2569
33/127 3116 33/94 1350
*3/96i97 U. 98 2500
berget Weg, 23I2 ( Acker daselbst,
Vermischtes.
Friedberg, 19. August. Die diesjährigen Ausgrabungen auf der Capersburg in der Gemarkung Ober-Rosbach bet Friedberg, welche, vom historischen Verein für das Groß- herzoglhum Hesien mit staatlicher Beihülfe unter Leitung des Herrn Gustav Dieffenbach in Frtddberg unternommen, am heutigen Tage wieder begannen, waren schon am ersten Morgen sehr vom Glücke begünstigt, indem man auf dem kürzlich abgeholzten Theile der Retentura, welcher sich zwischen der porta principalis dextra und der porta decumana befindet, auf die Fundamente von drei Gebäuden stieß, welche am Mittage schon weiter verfolgt wurden. (D.Z.)
** Wie weit der Leichtsinn gewisser Patentinhaber geht und mit welcher Leichtfertigkeit Manche derselben die Hülfe der Gerichte zur Wahrung vermeintlicher Patentrechte in Anspruch nehmen, hat ein Ereigntß auf der jetzt auf Tivoli in Berlin tagenden internationalen Müller ausstrllung bewiesen. Schon früher haben wir gemeldet, daß Herr Wegmann aus Zürich, Titular eines noch nicht ausgefertigten Patents auf Porzellanwalzenstühle die gerichtliche Beschlagnahme sämmtlicher auf der Ausstellung befindlicher Walzenstühle, welche mit Porzellanwalzen arbeiten, veranlaßt hat. — Die betroffenen Firmen sind, vielleicht mit Einer Ausnahme in der Lage, ihr gutes Recht, Porzellanwalzenstühle auszustellen, nachweisen zu können. Wie wir hören, ist es den Herren Beyer fröres in Paris, deren Walzen ebenfalls mit Beschlag gelegt worden, bereits gelungen, den gerichtlichen Nachweis, daß eine Verletzung des Wegmann'schen Patents von ihrer Seite durchaus nicht vorliegt, zu erbringen, infolge dessen der Stuhl der Herren Beyer fröres bereits fretgegeben ist! — Die Herren Beyer fröres wollen, wie wir erfahren, Herrn Wegmann auf Ersatz der ihnen durch die Beschlagnahme erwachsenen nicht unbedeutenden Kosten und deS Schadens verklagen. Ob eine wissentlich falsche Denunziation Wegmann's vorliegt, wird wohl vaS Criminalgericht zu untersuchen haben.
— (Sin Opfer des Aberglaubens.) Als am Dienstag Morgen um 8 Uhr in Berlin der Theateragent und Schriftsteller B. eine Promenade durch die Behrenstraße machte, blieb plötzlich — etwa an der Ecke der kleinen Mauerstraße — eine elegant gekleidete Dame vor ihm stehen und spie ihm ins Gesicht. Ganz betroffen sah der auf diese Weise Ueberfallene der Angreiferin in'8 Gesicht und erblickte in ihr eine ihm ganz fremde Person. „Sie werden mir zur Nächsten Polizeiwache folgen, damit Ihre Persönlichkeit festgestellt und danach die Sache untersucht werde," sagte B-, während sich bereits ein Auflauf bildete. Da brach die Dame in Thränen aus und rief: „Ja, ja, verhaften Sie mich, ich werde die Strafe ertragen, aber meine Gelbsucht werve ich wenigstens los!" — „Ihre Gelbsucht?" — Und die Gelbsüchtige (sie war es in der That) zog ein „Buch der Sympathien" aus der Kleidertasche und las zum Erstaunen aller Anwesenden den Satz daraus: „Dem ersten dir am Morgen begegnenden Manne, welcher dir gefällt, speie ins Gesicht und deine Gelbsucht schwindet in 72 Stunden." — Selbstredend hat B. von einer Verfolgung der Armen Abstand genommen, was ihn aber nicht abhielt, unter fortwährendem Reinigen des Gesichts in seinem Knebelbart zu murmeln: „Daß ich ihr auch gerade gefallen mußte! Schauderhaftes Pech!"
Flur. Meter.
3/26-29 3450 Acker am Wismarerweg, 763 2712 Acker auf dem Glei-
Fier JVeeebatelen
empfehle Werksteine, nach Zeichnung und Maaß bearbeitet per Cubik- meter von 40—75^., ferner geschnittene Marmorplatteii für Wand- bekleidungen, Fensterbänke und Treppentritte rc-, Marmorblöcke in allen Dimensionen, Halkschrottel für Hochöfen und chemische Fabriken, sowie Kalkbrennereien, zu billigsten Preisen. (4864
J. Wilhelm Nachfolger, (Franz Block) Marmorbruch bei Metzlar.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 23. August. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt hatte reichliche Zufuhr Heu kostete je nach Qualität der Centner 2.—2.50, altes Heu JL. 3.—, Stroh JL 1.60—2. Butter das Pfund im Centner 1. Qual. JL 1.05 — 10, 2. Qual. 1, im Detail 1. Qual. JL 1.20—30, 2. Qual. JL 1.10—15. Eier das Hundert deutsche Jü 4.60, italienische JL 6 —. Ochsenflency per Pfund 65—70 H, Rindfleisch 50 H, Kuhfleisch 60 H, Kalbfleisch 48—55 H, Stier- und Farrenfleisch — H, Hammelfleisch 50—65 Schweinefleisch 65—70 Hühner ein Stück </& 1.40—2, Hahnen JL 1.60—2, Enten JL 2.20—2.80, Gänse 4—6.50, Tauben 40—50 H. Krebse V» Hundert <AL- . Kartoffeln 100 Kilo 6 bis 6.5". Blumenkohl 1 Stück 40 — 70 Wirsing 8 — 15 H, Rothkraut 15 — 25 H, Weißkraut 18 — 24 Kohlrabi das Stück 3—6 H, Kohlkraut — H, Gelb-Rüben ein Bund
5—8 H, Wcißrüben ein Bund — Gurken zum Einmachen 100 Stück JL 2 — 2.50, Einmachbohnen 100 Kilo 15—18 C&, Zwiebeln das Bund 70 Ganze Erbsen 19—24 Geschälte Erbsen 24—29 Bohnen 18—24 H, Linsen 24—36 H. — Preißelbecren sind massenhaft am Markt, ’/2 Liter kostet 10 — Holzpreise sind folgende: Buchenscheitholz 1. Sorte per
Eubik Meter .4t. 11.25, Buchenspaltholz JL 10.25, Tannenschcitholz 1. Sorte per Cubik-Meter u4L 7.75, Tannen und Buchenholz 1. Sorte per Centner je nachdem geschnitten Ji. 1.45— 1.50 -1.55—1.60.
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schwarze C achetnir - C hawle s
Baumwollsammte
in schwarz und farbig, empfiehlt zu den billigsten Preisen
F. Motberg, Kirchenplatz.
Donnerstag den 28. August,
Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dahiesigem Ortsgericht auf freiwilliges Ansuchen der Georg Chr. Spruck Erben die denselben gehörigen Grundstücke auf Eigenthum meistbietend versteigert werden:
Zur Beachtung!
5479) Infolge der beschwerlichen Bauoerhältnisse bet meinem Laden bekam ich um ein Vierteljahr Verspätung. Dadurch blieben mir (weil schon bestellt)
circa 200 Stück Anzüge
(Jacke und Hose ganz gefüttert)
für Knaben von 4 bis 11 Jahren
zur Verfügung. Um nun Platz für kommende Winter» waaren zu bekommen, verkaufe dieselben zum Selbstkostenpreise, zu 8, 10, 12 und 14 Mk.
M. Weiner,
Ecke der Wetter- und Marktstrasse.
"/rs3,r 269 Grabstück aus dem Sand,
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33 h? 1691 Acker am Nahrungsberg,
weg,
Acker daselbst, Wiese daselbst, Wiese am Altenfeld, Wiese daselbst, Acker im Altenfeld, links auf den Weg, Acker daselbst,
dbftnab^nen 'n i erscht ^°hner KNL *teb«6 ’Äwg 7Vrt|ffn, bQ6 Lj?,ölflon mein >*n erworbm T h/rgekommm r?n!nfeFenX ' h"ba 34 trinke M ganze Land,
Hoch auf die ?.,^^roßherzog ^VIestsaal, ‘ Das Feit fand E eine kolossale ! Concett ftatt; die löten zu würdigen in den prachtvoll chem sich über 100 1 l^och eine größere Den ersten Toast öutzbach auf Seine ( aus. Der zweite des Vereins, Herrn den blutgetränkten thcuren Kameraden rlebenden, ein Hm- Reich! Die Pflege lot Stürmen «ollen ihn durch unseren
Ja, das Vermächt- en Äugapfel. Einst mschen denken nur dieser Worte ein- aftlichkeit, Verträg- e Ziele, so werden wir erstreben. Und tn hüstn, so wollen unserem Gott, treu i- irte, wollen wir das i Iten lassen. Und so i er nicht nur mit den ! ist einzusetzen, damit / mal symbolisch dar- * fein Opser scheuen, it und Treue unserer
Idols-StiMg h°t ? > tn «um«*
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Oeffentliche Aufforderung.
Die nachverzeichneten, theilweise unter der Bezeichnung „Chaussee", theilweise auf den Namen des Großherzoglichen Baufiskus und theilweise ohne Angabe eines Besitzers im Grundbuche eingetragenen Parzellen, nämlich
I. Gemarkung Staufenberg.
Flur I. Nr. 75. I. 164 u. IV. la.
II. Gemarkung Reiskirchen.
Flur I. Nr. 1024. I. 1025 Vio- IV. 516. IX. 387. XI. 91. XI. 92. XI. 93. XI. 94. XIX. 159. V. 529. Hollen auf den Titel:
„DaS Großherzogthum" „LandeSeigenthum"
in den Grundbüchern der gedachten Gemarkungen mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" unbeschränkt überschrieben werden. —
Einwendungen hiergegen und Ansprüche aller Art an die vorgenannten Parzellen sind binnen sechs Wochen, vom Erscheinen dieser Aufforderung an, bei dem unterzeichneten Gerichte vorzubringen, als sonst obige Einträge erfolgen.
Gießen, den 28. Juli 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.
I. B. d. L.: (4975
Langermann, Landg.-Affeffor.
Sberhesfischt Eisenbahnen.
Zum Gütertarife des Hessisch-Rheinisch- Westfälischen Eisenbahnverbandes tritt mit dem 1. k. Mts. der Nachtrag III, welcher unter Anderem Tarifsätze der neu aufgenommenen Verbandsstationen Coblenz und Niederlahnstein, einen ab 10. Juli eingeführten ermäßigten Tarifsatz für Eisenerztransporte zwischen den Stationen Mücke und Gelsenkirchen, sowie Ergänzungen bezw. Berichtigungen im Nachtrag H enthält, in Kraft. _
Derselbe ist bei allen Guterexpeditwnen mm Preise von 20 H käuflich zu erhalten.
Gichen, den 22. Äugust 1879.
Grobherzogliche Dwection.
Dienstag den S. September,
Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Wildprethändler Boos Flur. Mtr.
7i« 81 Hofraithe in der Löwengasse
meistbletend versteigert werden.
Gießen, den 26. Juli 1879. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
4972) Müller._____________
5521) Eine guterhaltene Helfet zu verkaufen bei
Ludwig Herbert, Mäusburg.
— (Lehrling sw es en.) In der „Bäcker- und Conditor-Ztg." erhebt em sächsischer Bäckermeister folgende Selbstanklage, der wir gern weitere Verbreitung geben: „Es ist seit Kurzem viel die Rede gewesen von der Hungerpest, welche unter den wan- dci nden Handwerksgesellen ausgebrochen sein soll. Wer trägt denn einen großen Theil dazu bei? Wir Meister selbst; denn, liebe Collegen, es ift doch gewiß ein großes Unrecht, was unter den Handwerksmeistern, und hauptsächlich unter uns Bäckern ein; gerissen ist, daß zu viel Lehrburschen gelernt und beschäftigt werden. Wie viel Werkstellen giebt es, wo 2 bis 4 Lehrburschen arbeiten und kein Geselle oder höchstens einer mit beschäftigt wird. Ich kenne kleine und Mittelstädte, in welchen 10 Gesellen und 50 Lehrburschen arbeiten. Das ift eine zu große Menschenausnutzung; damit werden alle Jahre eine Masse Gesellen fertig gemacht, aber die Meister beschäftigen keine. Wenn nun die Bürschchen ausgelernt haben, dann werden die jungen Leute hinaus geschickt in die weite Welt und finden schwer Arbeit, denn die Meister brauchen ja zu wenig Gesellen, sie arbeiten ja mit Lehrburschen; und das Geschenkgeben bekommen die Meister auch überdrüssig, wenn manchen Tag 6-10 fremde Backer ansprechen. Dadurch entsteht hauptsächlich die Noth unter den Handwerksburschen. Die Meister schaffen insofern auch sich selbst und unseren Nachkommen eine zu große Concurrenz; richtiger wäre es doch, nicht so viel junge Leute gelernt und ein entsprechendes Lehrgeld verlangt, dann wird sich der finanzielle Nutzen etwas ausgleichen, und die Oeko- nomen oder Landwirthe bekämen mehr Arbeitskräfte, denn bei diesen fehlen die Arbeitskräfte. Es ift manchmal entwürdigend, unter was für Bedingungen in großen Städten Lehrburschen gelernt werden. Die Burschen werden bezahlt, anstatt daß sie Lehrgeld geben, und die Gesellen laufen in der Welt herum und hungern.
Sehiflfeberieht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd «. W. Dietz in Gießen.
Newyork, 22. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Main, Captän I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. August von Bremen und am 12. August von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Vormittags wohlbehalten hier angekommen.


