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Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 27. Juli Lis 2. August besorgt Pfarrer Dr. Seel.

Telegraphische Depeschen.

Waguer'4 telrgr. Sorr-sp»u»rnr-vure««.

Berlin, 24. Juli. DasRelchsgesetzblatt" publicirt das Gesetz, betr. den Zolltarif und die Tabaksteuer. Die neue Zollerhebung tritt sofort ein für Eisen, Hopsen, Instrumente, Lichte, Materialwaaren (ausgenommen die Mühlensabrikate), Fette, Petroleum, Thiere und Vieh; mit Anfang October für Getreide, Holz; mit Anfang Juli 1880 für Flachs und Spinnstoffe (aus­genommen Baumwolle); mit Neujahr 1880 für alle übrigen Gegenstände des Tarifs, einscblteßltch der Mühlensabrikate.

Dortmund, 24. Juli. DieWestphäl. Ztg." meldet: Gestern Nach­mittag 6 Uhr wurden durch schlagende Wetter in der Zeche Neu-Js»lohn bet Marten ein Arbeiter getödtei, 8 Arbeiter und ein Beamter theilS schwer, theils leicht verwundet.

München, 24. Juli. Von der Kammer der Abgeordneten wurde der Etat des Verwaltungs-Gerichtshofs ohne Debatte mit 123 gegen 10 (der ertrem Klerikalen) Stimmen genehmigt. Der Gesetzentwurf, betr. die Um­wandlung der 4>/2proccntigen Eisenbahnanlchen in ein 4procentigcs wurde mit allen gegen die Stimme v. Hafenbrädl's nach längerer Debatte angenommen. Im Laufe der Debatte fragte Abg. Stenglcin den Finanzminister, ob cs im Auftrage der Regierung gefchehcn fei, daß die Bank in Nürnberg in letzter Zeit viele 41/2ptoccntige Anlehenspapiere zum Course von 105 verkauft habe. Der Finanzminister verneint dies und bemerkt, die Bank habe keine Kenntniß von der Absicht der Convertirung gehabt.

Berlin, 24. Juli. Im Ministerium der öffentlichen Arbeiten werden für die nächste Landtags-Session drei Gesetze über Stromregulirungen, Ufer­ordnung und über die Rechte der Uferbesitzer ausgearbeitet.

_ DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Nachricht, daß die Regie­rung sich wegen Gewährung einer baarcn Zuzahlung von 15 Mk. für eine halbe Actie neben der offerirten festen 6procentigcn Rente bezüglich der Köln- Mindener Bahn schlüssig gemacht habe, entbehrt, wie wir bestimmt wiffen, der Begründung. Sollte eine solche Zuzahlung oder Prämie gewährt werden, so wirb sie, wie wir glauben, nicht über 6 Mk. für die ganze Actie ä 600 Mk. hinausgehen, da die 6procentige Rente in der Thai eine recht liberale Ent­schädigung darstellt. Genauere Kenner der Verhältnlffe des genannten Unter­nehmens theilen nicht die rosige Auffaffung von deffen Zukunft, welche von gewiffer Seite aus besondtren Gründen gefliffentlich verbreitet wird.

Hamburg, 24. Juli. Die heutige Generalversammlung der Inter­nationalen Bank, in welcher die zur endgültigen Beschlußfaffung nothwendige Anzahl von Actien vertreten war, beschloß die Liquidation.

Gastein, 24. Juli. Der Kaiser Wilhelm ist von seiner ersten Ausfahrt in's Kötschach-TH-l Im besten Wohlsein heimgekehrt. Heute hat der Kaiser wiederum gebadet und lange Zeit promenirt. Die Witterung ist heute beffcr.

Wien, 24. Juli. DiePolit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Die Pforre bereitet ein Memorandum über ihre Haltung in der egyptischen Frage vor. Es wird versichert, zwischen Frankreich und England herrsche bezüglich der griechischen Frage volles Einvernehmen. Dieselbe Korrespondenz meldet aus Athen: Der König conferirle mit den Oppositions- Führern Trikupis und Zaimis, welche die Auflösung der Kammer als Vorbe­dingung --er Annahme der Mission einer Cabineisbildung verlangen.

Madrid, 24. Juli. Die Kammern beabsichtigen sich am Samstag zu vertagen. Die verfaffungsmäßig erforderliche Genehmigung der Kammern zu einer Reise des Königs in's Ausland wurde bisher nicht nachgesucht. Die Journale schließen daraus, der König werde im Laufe des Sommers Spanien nicht verlassen.

Berlin, 25. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Wie uns aus Kissingen zugeht, bittet der Reichskanzler zu enischuldigen, wenn er, so lange seine Kur dauert, außer Stande ist, die Zuschriften und Telegramme zu beant­worten, m't denen er beehrt wird.

Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde ?uGietzen

Gottesdienst:

Sonntag den 27. Juli.

Morgens: Pfarrrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrer Schlosser.

Handel und Verkehr.

Herborn (an der Cöln-Gießener Eisenbahn), 24. Juni. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 426 Ochsen, 557 Kühe und Rinder, 645 Schweine. Der nächste Markt ist am Montag, den 25. August l. I- _____________

Trischbäcker in Gießen.

Sonntag, den 27. Juli. Daniel Rühl, am Rathhaus. Heinrich Faß, Lud- wigsplatz. Hermann Spieß, Waltthor.

Eine SchiffHeisenbahn über dre Landenge von Panama.

Der amerikanische Capitän Eads, der sich u. a. durch die Erbauung der Mississippi-Brücke in St. Louis und durch die Regelung der Mi'sissippi-Mündungen einen ganz bedeutenden Ruf als Ingenieur erworben, hat einen Plan entworfen, welcher die vom Pariser Kongress vorgeschlagene Anlegung eines Canals durch die Landenge von Panama sowohl mit Bezug aus den Kostenpunkt als auch hinsichtlich der Dauer der Vollendung bedeutend übertreffen soll. Capitän Eards berechnet, daß die Vollendung eines Canals, wie sie von dem Pariser Congreß beschlossen worden ist, mindestens 140 000 000 Doll, kosten und von 1525 Jahre in Anspruch nehmen würde. Da es kaum zu erwarten sei, datz diese Summe auf dem Privatwege aufgebracht und daß unsere Generation von dem neuen Riesenwerke noch einen Rußen haben werde, wenn es in der angenommenen Weise ausgeführt werden soll, schlägt Capitän Eads vor, an­statt des Canals und des dazu in Aussicht genommenen Tunnels eine zweite Eisen­bahn über die Landenge zu bauen, und zwar eine solche, auf welcher die größten Schiffe mit särnrntlicher Fracht innerhalb 24 Stunden von der Karaibischen See nach dem Golf von Panama transportirt werden können und deren Kosten oO,000,000 Doll., also etwa ein Drittel des für Erbauung des Canals veranschlagten Betrages nicht überschreiten dürsten- Der Damm einer solchen Jfthmus-Bahn braucht nicht mehr als 40 Fuß breit zu fein, um Raum für 8 bis 10 Schienen zu haben, auf welchen der Schienenstuhl, der das Sckiff trägt, fortbewegt wird. Dieses selbst soll mittels einer Schleuse oder einer anderen hydraulischen Vorrichtung von der See auf die Hohe der Bahn und auf einen Schienenstuhl gehoben werden, der stark genug ist, irgend welche Beschädigung des Schiffes zu verhindern. Die Schleuse ist doppelt so lang wie das Schiff und soll nur eine Hälfte derselben tief genug sein, um es von der See aus­zunehmen. Der Boden der anderen Schleusenhälfte soll gleich hoch mit dem. Meeres­spiegel sein und auf demselben die Bahn beginnen. Dort sollte der Schienenstuhl hin­gebracht und die nach dem Lande zu gelegenen Schleusenthore sollten dann geschlossen werden. Ein Gleiches soll, nachdem das Schiff in den tiefen Theil der Schleuse ein­gelassen worden ist, mit den nach der See hin gelegenen Thoren derselben geschehen, und dann genug Wasser in die Schleuse gelassen werden, um das Schiff auf den Schienenstuhl zu heben. Sobald dies geschehen, soll das Wasser abgelassen und das Schiff auf dem Schienenstuhl weiter transportirt werden. Am anderen Ende der Bahn befindet sich eine ähnliche Schleuse und der Vorgang bei der anderen wird dort in umgekehrter Weise wiederholt werden, worauf das Schiff seine Reise im Stillen Ocean sortsehen kann. Die Möglichkeit der Herstellung eines Gerüstes, welches die Fähigkeit besitzt, die schwersten Schiffe zu tragen, sowie die mit geringen Mitteln ver­bundene Beschaffung der Hebe- und Zugkraft werden vom Capitän Eads auf Grund bekannter mathematischer und physischer Gesetze, sowie unter Anführung bereits be­stehender ähnlicher Einrichtungen nachgewiesen- Die Betriebskosten der Bahn wurden in Anbetracht der kurzen Strecke und der Quantität des zu transportirenden Gewichtes verhältnißmäßig geringer als bei den bestzahlenden Eisenbahnen sein, ebenso die Aus­gaben für Instandhaltung der Maschinerie. Aber selbst wenn die Unkosten die Hälfte der Brutto-Einnahmen erreichen sollten, würde die Bahn, wie Eads meint, doch profitabler fein als der Canal, da sie kaum den dritten Theil des für diesen veran­schlagten Betrages koste und in drei oder vier Jahren vollendet sein könne, während ein Canal fünfmal so lange Zeit zu seiner Vollendung brauche und schon die Zinsen für diesen Betrag bedeutend größer sein müßten als für den zur Erbauung der Bahn nothwendigen.

Lokales.

Gießen, 25. Juli. Die neuen Zölle an sich steigern die Preise u. A. wie folgt: das Pfund Walzen, Roggen, Hafer, Hülsenfrüchte um »/r Sago 3 H, Kaffee 2\2 , Oel in

Flaschen ix 2 Ä Schmalz von Schweinen und Gänsen 5 H, Eier und Geflügel P/z Fleisch, ausgeschlachtetes, frisches und zubereitetes, Geflügel, Wild, Fleisch-Extrakt, Bouillon 4Vz ferner feste Seife 2y2 H, Muscheln 6 H, Branntwein 6 H, Essig 2 H, in Flaschen 16 unbearbeiteter Tabak 3ul/2 H, Cigarren und Cigaretten 75 anderer Tabak .10 H. Das erhöht den Preis auf eine Cigarre vb Pfalzer oder Havanna, bleibt sich gleich um 1 und das Paketchcn Tabak (V4 Pfund) 7/2 weiter pro Pfund Baumwollen-Waaren, ein­drähtiges Garn 6 zweidrähtiges 7Vz mehrfach gezwirnter Nähfaden 17 gebleichte appreoirtc Gardimr.stoffe 1 75 Nähseide 38 schmiedbares Eisen und Maaren aus

Eisenguß l«/4 4, abgeschliffene Beile, Aexte, Hämmer, Sicheln, Sensen rc. 5 H u. s. w

Schon heute erlauben wir uns zu bemerken, daß die gestrige Hauptprobe zuPaulus" als eine durchaus gelungene zu betrachten ist. Die Wahl der Solisten ist eine so vortreffliche, daß wir mit Bestimmtheit für Samstag ein Künftlerconcert erwarten können, wie wir es wohl selten in unseren Mauern auszuweiscn haben. Wir können dem Fcst-Comite des Akademischen Gesangvereins nicht genug danken, baß er dieses 2. Concert mit kühnem Griffe in das Leben gerufen hat.

Vermischtes.

Aus dem Rheingau schreibt man demRheing. Anz.": Wie wird der Wein ausfallen? Allüberall begegnet man den betrübtestcn Ansichten.Es wird das schlechteste Gewächs des Jahrhunderts!"Es wird gar nichts!" u. s. w., also seufzen unsere Rhem- aaucr. Wohl möglich; allein es kann noch anders kommen, wenngleich für die pessimistische Ansicht das Meiste spricht. Jndeffen führen wir an, daß beispielsweise im Jahre 1686 die Traubenblüte eben so spät, auch da und dort später und erst am 26. August warme Witterung cintrat und doch ein guter Herbst war. 1696 blühten die Trauben erst Mitte JuU Der Mein wurde noch in den Fäffern gut und theuer bezahlt (120 Rthlr. das Stück). 1705 war der Juni kalt gewesen, die Trauben standen erst am 8. Juli in Blüte und es wurde doch noch ein ziemlich guter Wein gemacht, obschon der October wieder Frost brachte. Es ist, meint das Blatt, also vorerst nicht nöthig, die Hoffnung aufzugeben.

Die Gäste aus dem Morgenlande.

Endlich sind dre sehnlichst erwarteten Nubier mit Sack und Pack bei uns eingetroffen, mit ihren Dromedaren, ihren Giraffen, ihren Zebu-Ochsen, ihren Elephanten und ihrem ethno­graphischen Museum;*) letzteres bietet so viel Anziehendes und Unterrichtendes, daß ich weiter unten mich eingehender damit beschäftigen werde. Nur Eins vermißt man bei ihnen, das sind nubtschc Vertreterinnen des schönen Geschlechts; wie ich indeß eisahren habe, soll in den nächsten Tagen eine nubische Schöne bei der Gesellschaft eintreffen.

Die Nubier sind schlanke, graciöse Figuren mit intelligenten Gcsichtszügen; ihr Körper­bau ist nicht gerade kräftig, sie sind sehr gewandt, die Halrung ist eine wahrhaft königliche und der elastische, schwebende Gang macht sie zu äußerst angenehmen Erscheinungen. Die Füße sind mit leichten Sandalen umgürtet, der Körper ist in malerischen Falten mit einem weiten, weißen Gewand umschlungen, das die Arme, einen Theil der Brust und die Beine gänzlich frei läßt- den Kopf krönt schwarzes, dichtes wolliges Haar, das halb nach oben wie ein Chignon zusammengekämmt ist, und halb in geflochtenen Strähnen herabfällt. Ueber dem Ellenbogen trägt ein Theil der Nubier ein mit schmalen Riemen befestigtes Amulct; als ich mein Erstaunen zu erkennen gab, daß nicht Alle dergleichen Gebetrollen besäßen, erwiderte mir ein weißes Mit­glied, der Gesellschaft, Herr Salvo Bugeia, ein geborener Aegppter, dem ich übrigens sehr vie'. interessante Mittbeilungen verdanke, in französficher Sprache:Das ist gerade wie bei den Europäern, ein Theil glaubt an Allah und ist sehr fromm, ein anderer Theil glaubt nicht." o,ch halte übrigens die Gelegenheit, die Frömmigkeit eines Nubiers aus dem FF kennen zu lernen; nachdem schon ein großer Thel der schwarzen Gesellen mit größter Bereitwilligkeit ihr Facsirnile in mein Notizbuch eingetragen, bat ich den ältesten, Adrissa Tey, sich auch zu ver­ewigen. Er zeigte kopfschüttelnd nach oben, berührte mit der Unken Hand sein Amulet und verschwand. $^Kffcmte8 bieten die Spiele und Tänze der Wüstenbewohner; ich will bei der Gelegenheit hier das Programm der Gesellschaft veröffentlichen, es zerfällt in acht Theile: Trabreiten auf Dromedare, Kriegstänze, Algadeentanz, Häuptlingstour, Afrikanische Spitzbub-- rcien (KameelsUhlen), Afrikanische Gesänge, Pantomimen bei Leichenbegangniffen, Wettrennen auf einem Bein, Caravanenzug und schließlich eine Hochzeit; sämmtliche Aufführungen zeugen von wunderbarer körperlicher Gewandtheit. Besondere Erwähnung verdienen die Kriegstanze und Waffenkämpfe; bald stehen sich die Gegner hochaufgerichtet, blitzenden Auges mit erhobenen Sveeren gegenüber, bald hocken sie auf dem Boden und versuchen mit vorgehaltenen Schilden springend sich gegenseitig zu nähern. Die schönste Erscheinung der Gesellschaft ist entschieden Omar Madeni, eine prächtige graziöse Erscheinung, der Liebling der Zuschauer (beiderlei Ge­schlechts) ein vorzüglicher Reiter, der trotz seiner zwanzig Sommer schon vor acht Jahren in ien Stand der heiligen Ehe getreten ist. Omar ist bereits zum vierten Male in Europa, er vertritt die Priesterstelle bei seinen Kameraden und trägt zum Unterschiede einen weißen Fez auf bci^°^men bct uebrigen sind: Adrissa Tey, Aeltestcr und Vorsänger bei den Tänzen, Sälich, Hamed Ule, Hamed Baleer, Adris Babicker, Hissen, Ibrahim, Adam Stile und Hamed uab Ali, Abrahim, und Hamed uad Huffe.

Das ethnographische Museum der Nubier besteht aus ca. 150 Nummern. Ich erwähne hier nur als Raritäten: Die Kaffeebohnenquetscher auf Tarfaholz, das Oscharholz, das als Kopfkissen dient, auf dem indeß ein verweichlichter Europäer keine fünf Minuten wurde liegen können; Dompalmenfrüchte, Peitschen aus Nilpferdfell, Töpfe, Brotschale aus Dompalmen- geflecht Antilopen- und Rhinoccrosfallcn mit Stricken aus Kameelhaut, ein äußerst primitiver Schurz' für junge Mädchen aus Franzen von Schafhaut, _ Grasnetze, die zur Aufnahme von Wasserschlüuchen dienen, um Kamcele zu beladen, Kameelsättel, Tacrur-Lanzen, 3 Zoll breite Eisenschwerter, Gras- und Strohdeckel, bemalte Schalen Armringe aus Büffelhorn, Straußen­eier die als Haus-Ornamentschmuck verwendet weiden,- und Trinkgefäße aus den ver­schiedensten Hölzern, Ruhematten aus Büffelhaut-Geflecht, Nilpferd- und Rhinocerosköpfe, eine Unmenge Antilopenhörncr, die verschiedensten Häute u. s. f., u. s. f.

Zum Schluß will ich noch eine Episode erwähnen, die ihrer Curiosität wegen mitgctheilt zu werden verdient. Babicker, ein hübscher Nubier mit kleinem struppigen Kinnbart, versuchte mit Aufgebot aller ihm zu Gebot stehenden Beredtsamkeit mir aufzubürden, er sei eineMaoame". Ich opponirte nach Kräften, indeß Babicker ließ nicht nach, bis endlich ein hinter mir stehender Herr, beiläufig einer unserer Mitbürger, ihn in seinen schwarzen Bart faßte und lachend sagte: .^Alter Junge, tragen denn bei Euch zu Hause die Madams auch Bärte?" Babicker sah sich überlistet und brach nun in ein schallendes Gelächter aus, in das das umstehende Publikum und seine Kameraden herzlich mit einstimmten.

*) Das ethnographische Museum kann in Gießen nur am Sonntag im W e n z c l'schen Saalbau ausgestellt werden, weil die Räume vorher nicht disponibel sind.