«nn den unehelichen Kindern sind 108 in der Entbindungsanstalt geboren.
Weiblich.
Unter den ehelich Geborenen befinden sich:
Mannucy.
a.
aus evangelischen Ehen ....
202
13
b.
„ katholischen Ehen ....
c.
„ israelitischen Ehen ....
17
24
d.
„ Mischehen - • • •
e.
, Ehen anderer Religionssecten
. 1
Unter
den unehelich Geborenen befinden sich:
43
20
a.
von evangelischen Müttern ....
44
b.
„ katholischen Müttern ....
. 21
303
3"4
männlichen,
Unter einem Jahr .
Jahren
5
bis
t
Von
Darunter befinden sich:
173
221
ermittelt werden von
Das Alter
Unter
Unter
den den
ledige Personen . verhetrathete Personen verwittwete Personen
b.
c.
Zusammen wie oben 607
ehelick Geborenen sind 1 Paar Zwillinge weiblichen Geschlechts.
.........unehelich Geborenen sind 1 Paar Zwillinge von welchen das eine Las andere weiblichen Geschlechts.
Gestorbene.
Männlich.
58
Weiblich.
38
25
31
7
4
2
2
4
4
22
14
24
14
21
14
16
10
13
19
13
17
1
2
_
—
13
4
2
—
221
173
:otal 394
Männlich.
Weiblich.
153
107
52
30
16
36
6
ii
10
ii
11
ii
15
ii
16
II
20
ii
21
II
30
n
31
II
40
u
41
II
50
n
51
II
60
H
61
II
70
II
71
ft
80
II
81
90
II
91
II
100
II
Todtgeboren
•
♦
Zusammen wie oben 394
Unter den Gestorbenen befinden sich:
a. 6 Selbstmörder (Männer).
b. 3 Verunglückte „
c. 1 ermordetes Kind weiblichen Geschlecht«.
Handel und Verkehr.
RentabilttätSverhältniffe der Eisenbahnen. In ihrem jüngsten Börsen-
Wochenbericht macht die „Nat.-Ztg " folgende treffende Bemerkungen über dieses Tbema:
Dem Eisenbahnverkehr wurde früher eine niemals versiegende Entwickelungsfahigkeit Leigelegt; die Ansicht, daß Minder-Einnahmen nur als Ausnahmefälle eintreten konnten, fand
sehr viele Vertreter und doch ist sie längst zu den Acten gelegt worden; sie wurde so bündig widerlegt, daß ihre Aufrechthaltung unmöglich war. Viele Gründe haben in dieser Richtung gewirkt. Auch auf dem Gebiete des Etsenbahnbaues entwickelte sich eine Ueberprodveti'on und so sehen wir heute zwei, drei und mehr Verbindungen zwischen einzelnen Punkten, ungeachtet eiwSchtenenweg mit zwei oder drei Geleisen den Verkehr bewältigen kann. Mehrere Eisenbahn Gesellschaften sahen sich zur Begegnung fremder Concurrenz zu Neubauten veranlaßt, welche ihren eigenen Linien ebenfalls Concurrenz macht. Im internationalen Verkehr kam mehr unv mehr eine Concurrenz in den allerweitesten Kreisen zur Geltung; es entwickelte sich ein Kampf um den Durchqangsverkehr, welcher nur mittelst der sogenannten Differentialtarife zu führen war Die Differenz derselben gegen die im direkten und Binnenverkehr bestehenden Tarife war aber nicht allein eine Frucht dieses Kampfes, sondern auch der feststehenden That- fache, daß sich die Betriebskosten immer mehr reduciren, je größere Strecken die Güter ohne Umladung gefahren werden. Dieser Satz gilt auch vom dtrecten, d. h. von dem Verkehr, welcher im Jnlande von einer Bahn auf die andere ohne Umladung in (dtrecter Karttrung) übergeht. Ein Verlust erwächst aus diesen Differentialtarifen nur für die Zwischenhändler, welche sich an den großen von den Gütern zurückzulegenden Straßen befinden und auch dieser Verlust ist nur imaginär, weil ohne Differentialtarife diese Güter gar nicht oder andere Wege nach ihren Bestimmungsorten gehen und die den Zwischenhandel beanspruchenden Plätze nicht berühren würden. Die Wettbewerbung der Eisenbahnen um den Verkehr ist auf diese Weise bedeutend gestiegen. Der Erfolg der Concurrenz ist Nicht mehr wie früher davon abhängig, daß die Güter den nächsten oder einen Weg geleitet werden, welcher nur wenig länger als die kleinste Entfernung zwischen den beiden in Betracht kommenden Punkten ist. Heute spielen 40-50 Kilometer und größere Abkürzungen keine bestimmende Rolle. Die maßgebenden Der- hältniffe haben sich also sehr verschoben und zum Nachtheil der Rentabilität der Eisenbahnen. Die letztere batte auch durch die theilweise den Eisenbahn-Gesellschaften octroytrten Luxusbauten zu leiden; dieselben dienen in erster Linie dem Personenverkehr und dieser ist bet den allermeisten Unternehmungen ein Factor, der nicht allein keinen Ueberschuß abwtrft, sondern auch diesen in Anspruch nimmt. Ein Fachmann hat mit Recht von einem „Transport-Luxus" gesprochen und dessen Existenz unzweifelhaft nachgewiesen. Dieser Luxus liegt nicht allein in den meist nicht rentablen Personen-, Schnell-, Courier- und Jagdzügen, sondern auch darin, daß der Personenverkehr überall in jeder Weise bevorzugt und der Güterverkehr hintenangestellt wird. Wir wollen das hier nicht weiter auSführen, es aber anerkennend begrüßen, daß allmählig die sogenannren Kirchthurms-Jntereffen in den Hintergrund treten. Es wird auf vielen Seitenlinien der Secundär-Betrieb etngeführt und auf anderen ein Th eil der Personen - Beförderung auf die Güterzüge übertragen.
Frankfurt, 22. Januar. (Marktbericht.) Der heutige Victualienmarkt war schleckt befahren. Schön geschloffenes Weißkraut wurde mit 30, geringes mit 10—15 H bezahlt, ebenso Kohl- und Rothkraut. Ganze Erbsen 19—22, geschälte 23—26, Bohnen 24—26, Linsen 17—23, Kartoffeln Jk 7—9 per WO Kilo. Heu und Stroh war sehr reichlich zuge- fabren. Heu kostete je nach Qualität per Ctr Jk 1.KO—2.60, Stroh Jk 1.60—2. Butter im Großen 1. Qual. 70 2. Qual. 60 H, im Detail 1. Qual. 90 H, 2. Qual. 80 H.
Handkäse per Pfund 50 H. Ochsenfleisch per Pfd. 70—75 Kuh- und Rindfleisch 54 bis 64 H, Schweinefleisch 70-75 H, Kalbfleisch 60—70 H, Hammelfleisch 56—68 H. Buchen- scheitholz 1. Sorte per Cubikmeter Jk 10—11.05, 2. Sorte Jk 8.50 9. Tannenscheitholz 1. Sorte Jk 8, 2. Sorte Jk 6—7. Hvlz je nachdem geschnitten im Großen der Centner jk 1.40—70, im Detail Jk 1.80—2. Steinkohlen per Hcctoliter Jk 2. Tannäpfel per Hectoliter Jk 1. Lohkuchen das Tausend Jk 10—12.
Limburg, 22. Januar. (Fruchtmarkt.) Rotber Weizen Jk 16.10, Weißer Weizen Jk —, Korn Jk 10.20, Gerste Jk 9.20, Hafer Jk 5.85, Erbsen Jk. Kartoffeln Jk. —. (Durchschnittspreis pro Malter.)
Pariser Weltausstellung 1878.
228)
(212
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Frankfurt a. M-
38)
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