4an Mcnsckenicben namentlich nickt zu bekloaen; «S sanden einige leichte Materialbeschädigungen Tütib eine kurze Betriebsstörung statt. Der Zug verfpäkcle sich um 2 Stunden.
— sZur Warnung.) „Mrt Ihnen laste ich mich nicht ein, Sie haben schon gesessen!" rief ein Berliner Kaufmann bei Gelegenheit eines Streikes einem Hausgenossen nach dem .Hofe herunter. Für diesen Zuruf hat das Kammergencht ihm eine Strafe von 33 JL event. .3 Tage Haft und die Kosten beider Instanzen aufetlegt. DaS Erkenntniß führt aus: ^Wenn rver Kläger auch wirklich schon gesessen hatte, so hatte der Verklagte tm vorliegenden Falle ein Recht noch Veranlassung, den Ersteren daran zu e.innern. Dadurch, daß er die Ähatjachc auf den Hof heruntergeschrieen, hat er die Absicht, zu beleidigen bekundet."
— Ein Punkt, in welchem sich unsere deutsche Geschäftswelt höchst vnvortheilhaft von der französi'chen unterscheidet, ist das Handeln und Feilschen um den Preis einer Waare. Roch ,mebr als in den Läden tritt diese Erscheinung auf den Massen zu Tage. Es tragen beide Theile, Käufer und Verkäufer, gleiche Schuld, und wenn man den Zeitverlust in Anschlag dringt, auch in gleicher Werse Rachtbeil. In Frankreich z. B. würde es fast als Bele»digung
aufgefaßt, wenn ein Käufer den Versuch zum Handeln machte, und man erkennt in den Laverr daran sofort den Deutschen, denn es ist diese Unstete bei keiner Natron so ausgeprägt, als leider bei der unsrigen. Die Kaufleute natürlich müssen sich mit ihrer Forderung danach richten. Wir wissen zwar, daß diese Zeilen wenig fruchten werden, allein es kann nichts schaben, die Sache öfter zur Sprache zu bringen; vielleicht fällt das Saarkorn voch hier oder da auf ein$n fruchtbaren Boden.
Schiffüberlebt. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd (K. W, Dietz in G.eve.'.
Southampton, 18. November. Der Postdampfer Rhein, Capt. H. C-Franke, vom Nord« deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. November von Rewyork abgegangen war, ist deute 10 Uhr Morgens Wohlbehagen hier angekommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 12 Uhr Mittags die Reise nach Bremen fortgesetzt. Der Rhein überbringt 80 Passagiere und volle Ladung.
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Die Lieferung des für das Bürger Hospital tm Jahre 1880 erforderlich werdenden Bedarfs an Ochsenfletsch, Schweinefleisch, Schweine- und Nierensett, 'Wurst, "Brod, 'Wecken und Milch
Holl tm Submisstonsweg vergeben Derben und wollen Uebernehmer ihre deßfallflgen Offerten bis zum 27. lfd. Mts. bei dem Unterzeichneten, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen Ungesehen werden können, verschlossen abgeben.
Gießen, den 18. November 1879.
Wittich, Armenkaffereckmer.
Submission.
7317) In den Freiherrlich von Rabenau'schen Waldungen sollen . ca. 300 Fest«. Nadel-Stamw- 41, Stangenholz aus den Jahren
1878 und 1879 auf dem Submissions- wege abgegeben werden.
Gefällige Offerten sind bis zum
2. Dezember lfd. I-.,
Mittags 12 Uhr, versiegelt bei der unterzeichneten Behörde einzuretchen, die auch erbötig ist, jede gewünschte Auskunft zu er- theilen.
Londorf, den 6. November 1879. 'Die Freih. Obersöcsterei Rabenau. ___________Fra nz.____________
Versteigerung.
Dienstag den 23. d. MtS.,
Vormittags 9 Ubr sollen im früheren HofgerichtSge- Hättde eine Sttzungstafel, ein Schrank, einige Rouleaux und Lambrequins, daran anschließend tm Dachftock des neuen Gerichtsgebäudes ca. 60 noch brauchbare Stühle, 6 Tische re., ferner im Hose des Grrichtsgebäudes eine Parthie Dlehlen und 2 Tische versteigert werden.
Gießen, den 20. November 1879.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. I. A.:
7570) von Rieffel.
Versteigerung.
Montag den 24. d. Mts.,
Vormittags 11 Uhr,
-werden im hiesigen Pfandlokale etwa 17 Revolver und 15 Pistolen öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, 19. November 1879.
7597) Bühner, Gerichtsvollzieher.
I eilgebotenes.
7555) Schlittschuhe in den neuesten Sorten, Schlitt ngeläute ^Laubsäge-Apparate, Werkzeugkasten, bronente Kohlenkasten, Schirmgestelle, Ofenschiri' e 2c. bei __Emil Pistor. Begenschirme für Herren und Damen empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen 5938) H Nübsamen
Gin zu jedem Fabrik-Gta- bliffement geeignetes großes Haus, in Mitte der Stadt, worin stch auch mehrere große Läden einrichten lasten, iß unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch 63*i) J.
Allgemeiner Anzeiger.
Die Martini l. I. fällig gewesenen Pachtgelder zur hiesigen Armen-, Plockischen und evang. Kirchenkaffe können bis Ende l. Mts. noch ohne Kosten bezahlt werden.
Gießen, am 19. November 1879.
Der Rechner: Wittich.
Steckbrief.
7579) Der Händler Wilhelm Schmidt aus Nieder-Bessingen (Kreis Gießen) ist dringend verdächtig, sich verschiedener Betrügereien zum Nachtheil der Obsthändler Johannes Buch aus Gießen und Konrad Scharpf aus Geislingen schuldig gemacht zu haben. Derselbe hat sich aus seiner Heimath entfernt, unter der Angabe nach Heidelberg reisen zu wollen. Wegen Verdachts der Flucht ist Haftbefehl erlaffen worden, und bittet man, den rc. Schmidt im Betretungsfalle zu verhaften und ihn in das hiesige Haftlocal etnliefern lassen zu wollen.
Wilhelm Schmidt ist ungefähr 25 Jahre alt, hat dunkelblondes Haar und einen dünnen Schnurrbart, bleiche Gesichtsfarbe und ist von einer ungewöhnlich großen und starken Natur, jedoch von gebückter Haltung.
Ltch, den 18. November 1879.
Großherzoglich Hessische- Amtsgericht Lich.
Lanaermann.
Submission
zu
H
38
H
n
it
tt
1383
ii
Zeichnungen,
(7567
J. A. Busch Söhne,
7437)
ii
it
698 4653 2500
180 561
364
1) Maurerarbeit, .
2) Steinhauerarbeit
3) Zimmerarbeit. .
4) Dachdeckerarbeit,
5) Schlofferarbeit, .
6) Spenglerarbeit, .
7) Schreinerarbeit, .
ii
M
veranschlagt
M
II
Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind.
Friedberg, den 17. November 1879.
Großherzozliches Kreisbauamt Friedbepg.
Neuß.
Das
Strmnpfwaaren S Garn Lager der Unterzeichneten empfiehlt sich ^ur begonnenen Saison in soliden, gediegenen Waaren unter billigster Preisstellung, als:
Herren -, Damen- un» Kinderhosen in weiß und farbig, Gesundheitshemden, Unterjacken, Filzschuhe aller Arten und Größen, Litzenschuhe, Gesundheits-Lederfchuhe mit Holzsohlen und wollenem Mzfutler, Jagdwesten und Jagd- gamaschen, alle Sorten Handschuhe für Herr<u, Damen und Kinder, Fichus, Seelenwärmer. Knaben- und Kindermützen, gestrickte u. gewebte Kinderkieidchen, Herrensocken, Damen- und Kinderstrümpfen, welche wir ganz nach Wunsch, in allen F -rben, auf unseren Strickmaschinen anfertigen, sowie auch anstricken laffen.
Wollene und baumwollene Strickgarne in verschiedenen Qualitäten.
8) Weißbinderarbeit, ... v „ 1383 „
sollen aus dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Voranschlag und Submissionsbedingungen liegen in den Geschäftsstunden auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch die Angebote in Procenten der Voranschlagssumme versiegelt und frankirt und rpit der Aufschrift: „Submission zur Uebernahme der.....Arbeit für die Halle
am Kurhaus zu Bad Nauheim"
längstens bis zum Eröffnungstermin Freitag den 28. November l. I.,
Die zur Erbaumrg einer bedeckten Halle und Musiktempels auf der Teraffe des neuen Kurhauses zu Bad Nauheim erforderlichen Arbeiten, nämlich: --- ' 4783 13 H,
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50 „
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am Seitenweg.
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