Andreas-Orden ver-
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Geldbuße verurtheilt wegen Abdruckes der Rede Humberl's und zu 1000 Frcs.
gründ
von
als bei dem bekanntlich daselbst herrschenden Nothstand die Regierung Staatsnnterstützungen an Christen wie an Mohamedaner vertheilt.
Englands Einfluß muffe in Afghanistan betreffs der auswärtigen Beziehungen vorherrschen. — „Golos" zufolge sollen die gesammten Staatseinnahmen aus der Zollverwaltung für 1880 auf 84,821.200 Rubel berechnet sein; nach Ab- zug von 7,112,591 Erhebungs - Ausgaben verbleibe ein Reinertrag von 77,708,609. Die Einnahmen an Einfuhrzöllen werden auf 83 Mill., an Ausfuhrzöllen auf 337,000 berechnet.
Wien, 21. Octbr. Officiell. Die feierliche Werbung des Königs von Spanien um die Hand der Erzherzogin Marie Christine hat heute durch den außerordentlichen Botschafter, Herzog Baylen, bei dem Kaiser stattgefunden. Unmittelbar nach erhaltener Zustimmung des Kaisers hat der Herzog Baylen das Jawort der Erzherzogin bet deren Mutter eingeholt.
Baden-Baden, 21. Octbr., Abends. Se. Mas. der Kaiser ist heute Abend 8 Uhr mittelst Extrazugs nach Berlin abgereist.
Paris, 21. Octbr. Zwölf Maires der Vend6e und drei der Marne wurden wegen Bethetligung an royalistischen Bankets vom Amt entfernt. — Heute fand ein Mtnisterrath statt, dem auch Freycinet anwohnte.
de St. Petersbourg" News", wonach die habe, welche besage,
Geldbuße wegen Veröffentlichung des Rochefort'schen Briefes; außerdem wurde die Susvension des Blattes auf 15 Tage ausgesprochen.
Washington, 21. Octbr. Oer Gesandte von Hnti in W ishtngton hat die amtliche Meldung erhalten, daß in der Nacht von 3. October in Port-au-Prince eine Revolution ausgebrochen, die provisorische Regierung gestürzt und eine neue Verwaltung unter General Salomon einzeführt worden sei.
Baden-Baden, 21. Octbr. Die Fürstin Elisabeth von Rumänien ist heute Nacht 3 Uhr hier angekommen und im Großherzogltchen Schlöffe abgestiegen.
London, 21. Octbr. Meldung des „Daily News" aus Lahore vom 20. d.: Man glaubt, der 5jährige Sohn von Jakub Khan werde als Thronfolger von Afghanistan anerkannt werden und die britische Regierung inzwischen die Verwaltung dieses Landes überwachen.
Petersburg, 21. October. Der „Regierungsbote" veröffentlicht zwei kaiserliche Erlasse, wodurch anläßlich des 25jährigen Gedenktages des Bombardements von Sebastopol General Tolleben in den russischen Reichs
grafenstand erhoben und dem Admiral Nowossilsky der liehen wird.
Petersburg, 21. October. Das „Journal constatirt die Unwahrheit der Meldung der „Daily britische Regierung Rußland eine Mittheilung gemacht
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Telegraphische Depeschen.
Wagner's telegr. Correspondenz - Bureau.
Berlin, 21. Octbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, es dürfe wohl jetzt mit Sicherheit angenommen werden, daß Se. Maj. der König am 28. d. Mts. den Landtag tm Weißen Saale des königlichen Schlosses in Person eröffnen werde.
Berlin, 21. Octbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." enthält eine von Rauch- Haupt, Minntgerode, Liebermann und Buffe unterzeichnete Aufforderung an Alle, welche sich zu einer großen conservativen Fraction vereinigen wollen, zu einer am 27. Octbr., Abends, stattfindenden Zusammenkunft.
Mons, 21. Octbr. In Folge verweigerter Lohnerhöhung haben heute Morgen 2000 Arbeiter bei den Productionsstätten in Fleny und Ciply (südlich von Mons) die Arbeit eingestellt. Ruhestörungen sind bisher nicht vor- gekommeil.
London, 21. Octbr. Die Nachricht des „Daily Telegraph" von der Eroberung von Merw hat sich in keiner Weise bestätigt. Vielmehr läßt sich die „Times" aus Simla von heute melden, daß die gegen Tekke - Turkmenen im Felde stehenden russischen Truppen zum Zwecke des Ueberwinterns an das kaspische Meer zinSckgingen.
— Aus Stmla wird von heute gemeldet: Nachrichten aus Alikhail zufolge zerstreutet sich die feindlichen Grenzstämme wieder in Folge des Falles von Kabul.
Wien, 21. Octbr. Das Abgeordnetenhaus wählte die Candidaten der Rechten in die Staatsschulben-Control-Commisston mit 10 Stimmen Majorität. Ein Antrag auf Aufhebung des Zeitungsstempels wurde eingebracht. — Ueber die angeblichen Agrar-Unruben im Distrtcte Nevesinje ist an competen- tem Orte hier nichts bekannt. Die Gerüchte sind um so unwahrscheinlicher,
Paris, 21. Octbr. Der jüngst zum Municiprlrath von Paris wählte Amnestirte, Humbert, wurde heute zu 6 Monaten Gefängniß 2000 Frcs. Geldbuße w^gen Behördenbeleidigung und Verherrlichung Handlungen, welche sich als Verbrechen qualificiren, verurtheilt. Der Gerant des Journals „Marseillaise" wurde zu 2 Monaten Gefängniß und 5000 Frcs.
Lokales.
Gießen, 22. October. Bezüglich der Sterblichkeit in unserer Stadt können wir wiederum ein recht günstiges Verhältniß constatiren, da sich in oer Woche vom 12. bis 18. Oktober nur 3 Todesfälle ereigneten. Ein Kind von 2 Monaten starb an Krämpfen, eine Frau an Lungenentzündung und ein Mann, der vor längerer Zeit einen Bruch der Wirbelsäule erlitten hatte, starb an den Folgen dieser Verletzung. G.
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Nach den letzten Nachrichten aus Darmstadt begegnet dieser Wunsch in den dortigen Regterungskrcffen nun zwar einem der Sachlage entsprechenden Entgegenkommen, in den Kreisen der Landesoertretung jedoch einem Widerstreben, das mehr in allgemeinen wirthschaftlichen Auffassungen, vielleicht auch in politischen Abneigungen feine Stütze sucht, als in den realen Verhältnissen. Vom preußischen Standpunkte aus ist dies namentlich um deswillen lebhaft zu beklagen, als dadurch die berechtigten Bestrebungen der von der Zweigbahn Cölbe-LaSphe eine namhafte Förderung ihrer wirthschaftlichen Lage erwartenden Kreise der großen Gefahr ausgesetzt sind, daß das bereits nahezu erreichte Ziel sich wieder in unabsehbarer Ferne verliert. Wir unterlassen nicht, die- selben scko» jetzt auf diese ernste Gefahr aufmerksam au macken.
Metz, 17. October. Die Ansprache, welche der Statthalter am 15. an die versammelten Spitzen der Behörden richtete, lautete vollständig:
Ich begrüße Sie von Herzen. Der Mensch ist abhängig von äußeren Eindrücken; denen unterliege ich heute. Als ich in Metz einfuhr, trat es lebendig vor meine Seele, wie viel Blut ich auf den Gefilden um Metz habe fließen sehen und wie ost ich des Nachts darüber gedacht, der Stadt Schaden zu thun. Aber noch viel mehr werde ich jetzt darüber nachdenken, dem Lande wohlzuthun, und all mein Sinnen und Vermögen concentrire ich in dem Gedanken. Es hat sein Schweres, an jedem Orte dasselbe zu sagen, und doch kann ich nicht anders- Sie werden gelesen haben, was ich den Beamten, den Juristen, den Lehrern in Colmar ausgesprochen. Das rufe ich Ihnen in's Gedacht- niß. Hier in Lothringen ist es fast noch immer unsere Pflicht, daß wir uns anstrengen, um den Lande den Uebergang in die neuen Verhältnisse zu erleichtern, denn im Els atz gibt es viel mehr geschichtliche Anklänge, die uns auf Deutschland zurückführen, als hier in Lothringen. Aber die Herren von Lothringen bitte ich, daß sie recht vertrauensvoll in die neuen Verhältnisse hineintreten und sich recht klar machen, wie die Situation eigentlich liegt. Vergegenwärtigen Sie sich, daß wir in Ruhe und Frieden lebten, daß Kaiser Napoleon uns die Pistole auf die Brust setzte, uns gezwungen hat, unser Vaterland zu vertheidigen. Auch unsrer Söhne Blut ist geflossen, Gott hat für uns entschieden. Wären wir geschlagen worden, dann frage ich Jeden, ob wir ein Dorf diesseits des Rheines behalten hätten. Da wir nun gesiegt, haben wir unsere Grenzen sicher gestellt, und dieses Metz gehört zur Sicherheit und wird mit Gottes Hülfe Jahrhunderte hindurch seinen jungfräulichen Ruf, wenn es angegriffen werden sollte, wieder bewahren, Ich fühle mit Ihnen, wie schwer es sein muß, von dem durch Geist und inneres Leben ausgezeichneten Frankreich getrennt zu sein; aber jetzt gehören Sre zu Deutschland; schließen Sie sich ihm offen und ehrlich, ohne Hintergedanken an. Das erfordert Ihre Pflicht gegen Elsaß-Lothringen- Einigen wir uns auf dem gemeinsamen Boden, für das Interesse und das Wohl dieses Landes zu wirken. Ich kann nichts leisten, wenn die Elsaß-Lothringer diesen Patriotismus nicht bewähren. Auch mir wird es vielfach schwer gemacht, volles Vertrauen zu bewahren. So sind mir Zeitungsartikel vorgelegt worden, worin von dem Eid gesprochen wird, den die Herren leisten, die in den Kreis-, bezw. Bezirkstag oder Landesausschuß eintreten. In jenen Artikeln wird ausgesprochen, man möge nur den Eid leisten, man könne ja dabei denken, was man wolle. Ein deutsches Gemüth schreckt da zurück, auch in dem chevaleresken Lande Bayard's empört eine solche Sophisterei, die weder deutsch noch französisä) ist. Ich habe heute einen Brief erhalten, den ich Ihnen hier vorlese. Was den dann angedrohten Sturm aus Westen betrifft, der uns über den Rhein treiben soll, so wünsche ich einen solchen Sturm nicht, aber, obgleich über 70 Jahre, fürchten thue ich ihn wahrhaftig auch nicht. Und wenn in dem Briefe gesagt ist, daß ich mich nicht bemühen sollte, den Elsaß-Lothringern die Cour zu machen, denn es sei doch vergeblich — ja, meine Herren, ich will den Elsaß-Lothringern die Cour machen, weil ich mich in ihre Gefühle hineindenke. Aber diese Rücksichtnahme hört auf, das spreche ich eben so offen aus, sobald sie mit dem Auslande pactiren wollten. Ich habe freier als gewöhnlich gesprochen, weil die Erinnerungen an die Vergangenheit mich aufgeregt haben. Ich wiederhole meinen Wunsch, daß gegenseitiges Vertrauen Platz greift und daß wir gemeinschaftlich für das Wohl des Landes wirken; dazu gebe Gott feinen Segen!
Der vom Statthalter verlesene Brief war natürlich anonym geschrieben und enthielt (in französischer Sprache) alle jene maßlosen Schmähungen, wie sie ein anonymer Schreiber in feiner sicheren Feigheit nur erfinden kann. Gestern Vormittag machte der Statthalter Besuche und besichtigte auch die Kathedrale. Bei dem Diner am Nachmittag hatten der Bischof und die meisten Mitglieder des Municipalrathes der Einladung nicht Folge geleistet; dagegen war der Generalvicar des Bischofs anwesend- Der Statthalter tranf bei dem Diner auf das Wohl der Stadt Metz. Um 6 Uhr 15 Min. reifte er nach Straßburg zurück.
Hesterreich.
Wien, 20. Octbr- In Folge des Minifterwechsels dürfte Savas Pascha erster Commiffar für die Verhandlungen mit Griechenland werden. — Radonic soll der Pforte notlficirt haben, 15,000 Montenegriner ständen bereit, Geosinje und Plava zu besetzen, falls diese Punkte nicht bis 27. Octbr. freiwillig Seitens der türkischen Behörden übergeben würden.
Vermischtes.
Darmstadt, 19. Octbr. Die Eröffnung des neuen Theaters fand heute Abend vor außerordentlich besetztem Hause statt. Das Haus machte bet der festlichen Beleuchtung einen sehr günstigen Eindruck; einfach in den Verhältnissen und dem Ornament, ist der Charakter des Ganzen doch ein vornehm-eleganter und behaglicher. Der Zuschauerraum, etwas kleiner als in dem früheren Hause, faßt gegen 1100 Personen. Die Bühne ist tn etwas größeren Dimensionen, als vie alte gehalten. Die Vorstellung wurde eröffnet mit Weber's Jubel-Ouver- ture, nach deren Ausführung von einer Loge des ersten Ranges aus Herr Oberbürgermeister Dr. Ohly die Versammlung mit einigen Worten begrüßte und ein Hoch auf Den Landesherrn als den Protektor der aus den Ruinen neu erstandenen Kunstanstalt ausbrachte. Hr. Direktor Wünzer sprach hierauf einen von Otto Roquette verfaßten stimmungsvollen Prolog, in welchem den Anwesenden em herzliches Willkommen entgegengebracht wurde. Dann begann Die eigentliche Vorstellung mit Wagner's „Lohengrin". Dieselbe wurde beifällig ausgenommen und gab namentlich dem Vertreter der Titelrolle, Hrn. Joseph Baer, Gelegenheit, seine schönen Mittel und sein Darstellerialent zur Geltung zu bringen. Die scenische Ausstattung war eine sehr hübsche. Die Akustik des neuen Hauses scheint eine vortreffliche zu sein; außerordentlich be» währte sich die Anlage des vertieften Orchesterraumes.
Darmstadt, 2o. October. Am Samstag Abend um i/a6 Uhr stürzte, aus bis jetzt noch nicht mit Sicherheit festzustellender Ursache, Der noch im Rohbau begriffene Hinterbau Des Reitz'schen Hauses in der Ludwigsstraße theilweise zusammen. Leider wurden 5 Personen, 4 Maurer von Griesheim und ein sich an der Baustelle herumtummelnder 4jähnger Knabe schwer verletzt. Die Namen der ins städtische Hospital verbrachten Maurer sind Ac>am Kahl, Heinrich Schilling und Ph. Mendel. Bei Letzterem scheint der Brustkasten stark beschädigt zu sein, während der Erstgenannte am Kopf und Fuß verwundet ist und Schilling einen Beinbruch davontrug.
*• Emil Schlagintweit, ein Mitglied jener Familie, die sich um Die Erforschung Indiens durch Reisen und wiffenschaftliche Arbeiten großen Ruhm erworben Hal, giebt ein großes Werk heraus, betitelt „Indien in Wort und Bild. Eine Schilderung des indischen Kaiserreichs", welches ein Gesarnrntbild dieses mächtigen und produktiven Landes werden soll. Das Werk wird durch beinahe 40>> Abbildungen in vollendeter Ausführung geschmückt werden uno soll in ca. 35 Lieferungen k !*/$ im Verlag von Schmidt & Günther in Leipzig erscheinen.
Berlin, 15. Oktober. Wer etwa zwei Jahre vor der 48er Revolution Das ö ff ent» liche unD gesellschaftliche Leben Berlins kennen gelernt hat, erinnert sich gewiß noch jener cman- cipirten Dame, die Damals wegen ihrer excentrischen Lebensweise Aussehen erregte. UnD wer am SonnabenD jenen einfachen Wagen sah, Der Durch die Louisenstraße fuhr und auf dem ein nothdürftig zusammengezimmerter, kaum angestrichener Sarg stand, der ahnte wahrlich nicht, daß in diesem armseligen Bretterhause jene Emancipirte zur ewigen Ruhe bestattet wurde. Marie von C. war die Tochter eines Offiziers, der zu jener Zeit in Cassel lebte, als noch der später depoffedirte Kurfüist regierte. Er wurde frühzeitig Wittwer und gab seiner Tochter eine etwas wunDerliche Erziehung. Marie von C. war schon mit 16 Jahren eine gefeierte Dame; sie war sehr schön, batte auch die Aussicht, einst von ihrem Vater viel zu erben. Man sah sie gewöhnlich zu Pferde, sie rauchte, trug oft Herrenkleider und hatte auch schon manche Blau- strumpfsünde begangen. Ihr Later wurde in ein Duell mit einem Verläumder seiner Tochter verwickelt, dem er zum Opfer fiel. Nach seinem Tode lebte Marie bei einem Oheim, aber die strenge, fast puritanische Lebensweise, die tn der Familie dieses Mannes herrschte, behagte ihr nicht und sie entfloh. Berlin war das Ziel ihrer Wünsche, und es gelang ihr auch bald, hier eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen, aber trotz ihrer Ausschreitungen konnte ihr doch Niemand den geringsten Vorwurf machen. Räthselhaft war nur. woher sie die Mittel nahm, um ihr luxuriöses Leben zu bestreiten, denn sie hatte eine höchst elegante Wohnxng, mehrere Diener männlichen und weiblichen Geschlechts und hielt sich ein Reitpferd. Man behauptete, sie habe das Vermögen ihres Vaters, das von ihrem Oheim verwaltet wurde, bei der Flucht aus deff m Hause mitgenommen, und der alte Mann, der froh war, diesen „weiblichen Dämon" nicht mehr in seinem Hause zu sehen, habe sich nicht weiter darum bekümmert. Nach kaum 4 Jahren begann aber das Vermögen zu schwinden, denn zu allen Ausschreitungen der Emancipirten gefeCte sich endlich auch die Neigung zum Hazardspiel. Sie fiel Wucherern in die Hände und als endlich ihr kostbares Meublement gepfändet werden sollte, fand man nichts in Den Zimmern und tue Bewohnerin war verschwunden
Nach längerer Zeit erzählte man, Daß sie in Wien lebe unD daß ein allgemein bekannter Finanzmann ihr „Beschützer" sei. Diese Nachricht bestätigte sich, denn Die Gläubiger fuhren nach Wien, präsentirten ihre Wechsel und der Finanzmann bezahlte Alles. Aber auch bleie Herrlichkeit dauerte nicht lange — der Finanzmann hatte manche Ursache, eifersüchtig zu fein, er machte kurzen Prozeß und gab ihr den Laufpaß. Mehrere Jahre hindurch halte sie bann theils in Wiesbaben, theils ix Homburg bie Löwin des Tages gespielt und verschwand dann . | für lange Zeit vom Schauplatz. Endlich tauchte sie wieder im Jahre 1^63 in Vrag auf. Sie l war dort mit der Pustawoitow, jener bekannten Adjutantin des damaligen polnischen Insurgenten.


