“f h 28. N»,
Mn w r-L b" ö |‘S bi,,8et? ^nteilabet] !« ZL u«d '"'M Blei '"SNn ""dchhl» tw ‘"b Pm,h„ Wrt, diiift,
mieten ist neu«.
Örnennunq H irons de PO 'M WidmM
SultonS erneut1 'Handlungen m
mazazin auSa* [er mitergrh
ßeiftc eine ergiebige Jagd zu erbitten. Seitens der Sioux wurden großartige Vorbereitungen ku dcrn Feste getroffen. Inmitten einer Ebene, groß genug, um für ein Cavallenemanover von mehreren Tausend Reitern Raum zu geben, erhob sich ein Pavillon, das „Zeit der Weisen, auf Pappeistämmen gestützt und mit Büffelhäuten umgeben. Blos die Manner wurden in den T^;.m\L \n?ifteIraum der Ebene »uaelasien, welcher vollständig der Sonne ausgesetzt war.
M» °ps"- 7° wn bt, Indian-, .
Büffelklei ches. Rüben und andere Bictualien, welche allesammt in großen Kesseln ge= Lrben ®ie ASuer1nenge auf etwa 5000 Siouxmänner; Weiber und
& mntzi-n winßli d°, Umsäumung bteibm. All- ^,">°'"d-n ha,,-n ihr- F-stkl-ld-r an; rtnßüme der Priester und einiger ChefS waren wahrhaft prächtig. Auf ein gegebenes °S gna7n°»n rn-fr al« fünfjig Ä9«uUr MufiMäng-n und B°if°llSrnf°n d.r Zuschauer ,n "den abgcschloss-ncn Raum S>- warm nackt bis zum GÜr,-l und m,t gr-ll-n F-rb-n b°- mal, Al« Köpfzi-r truqtn fie reichen Federschmuck und in d.n Händen Pf-esch-n aus Adler.
mit d-n-n fie schrille Töne h-rbdrbrachttn. Die nun b-ginn-nd- C---M°n>- war ton» Uch fch-ud°,h°ft. Di- Krieger und Tau,er legten sich rrn-rh-rt-Qua-n auf, bte fie irt.einet ««ai«u unglaublichen Ausdauer ertrugen. M-hr-r- dieser Krieg» schnitten sich 50 I i I 20,1 Lachen Fleisch aus dem Körper. De, Tanz währt- die ganze Nacht mit ung-schwach en Säften fort. Am Morgen erreichte die Tortur ihren Höhepunkt; eichge der Krteger tanzten mit lwei drei, ja »,-r Büff-Iköpsen, die in Löcher gehängt waren, welche sich d e Fanatik» in das eigene Fleisch geschnitten harten; einer der Indianer schleppte gar acht Bllffe köpfe nach sich, di- an R-men aus dem Fleische seines Rückens befestigt waren Andere t-nzt-n wieder mtt 7‘Lfn ßohMen bie sie sich n das Fleisch gebohrt hatten. Viele wurden wohl in Folge der MbZ°n"SÄstquäl/nahn,nichtig, doch de? Tanz, di- Musik und da- Geschrei dauerte uw unterbrochen fort. Nach Beendigung des Sonnentanzes flehte der Oberpnester zum großen Geiste für den Stamm um ein reichliches Ergebmß der Jagd, worauf die Vertheilung der Gaben, «rößtentheils in Waffen und Pferden bestehend, vorgenommen wurde.
Wer das Glück hat, führt die Braut heim', sagt ein altes Sprüchwort. „Wahrscheinlich, damit ihn das Glück nicht übermüthig macht," fügt ein Weiberfeind hinzu.
- (Auch eine Trauungsrede.) Der „Precurseur" ist für folgendes Geschichtchen verantwortlich: In einem französischen Dörfchen ist der Maire im Begriffe, Zwei sein er Unterthanen durch das eheliche Band mit einander zu verknüpfen. W.e bei solchen Gelegenheiten üblich, richtete er einige paffende Worte an die von dem feierlichen Acte tief ergriffenen Brautleute, indem er sich zuerst au den Bräutigam wendet: „Aus tiefstem ßcnen wünsche ich Dir, Joseph, Glück zu dem großen Entschlüße den Du gefaßt hast. Es war in Wahrheit betrübend, Dich Deine Jugend in so liederlicher Werse verschlemmen And Dich dem delirium tremens mit Riesenschritten nahen zu sehen jedoch Ende gut. Alles gut, und ich hoffe, Du hast jetzt dem Wirthshausleben auf immer Valet gesagt. Dann an die Braut gerichtet: „Was Dich betrifft, meine arme Katharina, so mußt Du dem Himmel auf den Knieen danken, so häßlich wie Du bist, einen Mann gefunden zu haben. Ver- dfi nie daß Du durch unablässige Sanftmuth und grenzenlose Ergebenheit Dich bemühest, denn ich wiederhole Dir, ein häßlicheres Frauenzimmer als Dich, habe ick in meinem ganzen Leben nicht gesehen. — Und hiermit, meine Kinder, lege ich Eure Hande ineinander zu einem schönen Bunde."
ScMflfeberirtit. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd $ ^Batttmore, 15. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Straß- turg, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 30 Juli von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen.
Newyork, 16. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Neckar, Capt. R. Hoffmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. August von Bremen und am 5. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten hier angefommen.
Literarisches.
Im Verlag von Carl Bindernagel in Friedberg erscheint soeben als Beitrag zu der am 18. August d. I. stattfindenden Enthüllungsfeier des Hessischen Landes-Krieger-Denkmals:
Die 2. Compagnie
deS 1- Großh. Heff. Infanterie-Regiments Nr. 115 in dem Feldzuge 1870/71 re- rc,
zugleich ein
Nachruf für ihre Tobten aus diesem Feldzug
von
Wilhelm Roemheld, Major z. D.
Auf Veranlaffung des Herrn Dcrfaffers wird von Seiten der Verlagshandlung innerhalb der Zeit vom 18. August bis zum 18. October d. I. sowohl an die Hinterbliebenen aller während des Feldzuges 1870/71 in der 2. Compagnie des 1. Großh. Heff. Infanterie- Regiments Nr. 115 Gefallenen und Verstorbenen, als auch an alle von der Kriegsstärke am 18* Aug. 1870 noch lebenden vormaligen Soldaten dieser Compagnie auf Anfordern je 1 Exemplar dieses Buches unentgeldlick abgegeben. Gegen eine Empfangsbescheinigung der Betreffenden können diese Gratis-Exemplare abgeholt, resp. nach Einsendung des PortoS ä 10 franco bezogen werben von der Verlags-Buchhandlung.
Die hessischen Localblätter sind im Jntereffe aller Obengenannten gebeten, hiervon Notiz zu nehmen.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 16. August. «Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Gentner Jt 2.10—2.80, altes Heu 3t — Stroh Jt 2 — 2.20. Butter das Pfund im Gentner 1. Qual. 90 H, 2. Qual. 80 H im Detail 1. Qual. Jt 1.20, 2. Qual. 3t 1 — 1.10. Eier das Hundert deutsche 3t 4.50, italienische JL 5 hO. Ochsenflei)w per Pfund 60—70 Rindfleisch 50 H, Kuhfleisch 60^, Kalbfleisch 45—55 H, Stier- und Farrenfieisch — Hammelfleisch 50—65 H, Schweine
fleisch 55—70^). Hühner ein Stück Jt 1.10—2, Hahnen 1.60—80, Enten Jt 2.20 — 2.50, Gänse Jt 4.50—6, Tauben 48—50 Krebse >/i Hundert Jt 1.30. Kartoffeln 100 Kilo 6 bis 6.50. Blumenkohl 1 Stück 40 — 60 H, Wirsing 8 — 12 Rothkraut 15 — 20,$,
Weißkraut 12—30 Kohlrabi das Stück 6—8 H, Kohlkraut — Gelb-Rüben ein Bund 4—6 Weißrüben ein Bund —Gurken zum Einmachen 100 Stück Jt 2—2.40, Gurken zu Salat — X Bohnen </8 Kilo 10—14 H, Erbsen Vz Kilo 20 Zwiebeln das Bund 40—60 Aprikosen 100 Stück 6—8 Jt, das Stück 6—10 Jt, Pfirsiche 100 Stück 10 Jt, das Stück 12-15 X Zuckerbirnen 100 Stück 40 80 H, Kirschbirnen 100 Stück 3" H, Kirschen '/? Kiko 15—20 S>, Sauerkirschen — Erdbeeren Vz Liter 25 Himbeeren Vr Liker 8—10^, Johannisbeeren 20—25 Heidelbeeren Vr Liter — Pflaumen 100 Stück 50 Kochbirnen 100 Stück Jt 1.50, Paradiesäpfel das — H, Klostcrbeeren das Pfund — Hanv- käse das Pfund 40—50 H. Ganze Erbsen 19—24 Geschälte Erbsen 24-29 Bohnen
18—21 ^>, Linsen 24—3h Holz, je nachdem geschnitten Jt 1 45—60 der Gentner. Steinkohlen der Gentner 85 — 90 H, Tannäpfel der Hcctoliter 80 — 85 H, Lohkuchen 100 Stück 10 Jf.
. Tuilerien-K
fanb. Nm r
5417) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Bäcker Kuh».
*
®l t»61
5397) Eine Kaute Kuhmist zu ver- kaufen bei L. Wolf, Wallthor.
fl" „ *- Ufa '.•$6
D in FilmlsuttLÄ lesellschast rin BootSÜ'/m W
unserer SM & iizeS 2otal fix V« il
■neuerung öri N; dem schmälen & gesprochen, MS j' zchll^arren, Da' jenen Situnligu«:! Pferden, 0^«; jntereffe der 6t- sind, beschM
«; SBabeanftali ° .z Dnunglückten« noch nicht zkstlie
Fr-ie: ,06 der t chrochm- ibjbnjüge aneina^ x. I« w " a S
bui 1,1 ’
Z-n H-m
M" 5 d,° icin, W» °°« »<t« .i«w$r
llüf j
M ei" Ms „641«»** ’'
»«
jinnt«« ?'• V/ ,rum« * y iid), *
Mnftmweinesflg
empfiehlt (5047
Gg. Wilh. Weidig.
5427) Bei dem Unterzeichneten ist ein leichtes Wägelchen sowie ein mittelschwcrer Wagen preiswürdig zu verkaufen.
Kesselbach, 13. August 1879.
B. Weber.
Bei der Ausstattung des neuen (Harmson.Lazarelbs find an Schreiner u. Tapesierer in öffentlicher Submission noch verschiedene Utensilien zu vergeben, deren Zeichnung und Beschreibung mit den Bedingungen im Büreau deS alten Garnison-Lazareths täglich etngesehen rrsy. gegen Erstattung der Copialten erfordert werden können. (5430
Versiegelte Offerten mit gehöriger Aufschrift versehen sind bis zu dem auf Mittwoch den 27. August er.,
Vormittags 10 Uhr. angesetzten Termin daselbst abzugeben.
Gießen, den 17. August 1879.
Grossherzogi. Garnison -Lazareth.
Montag den 25. August, Nachmittags 2 Uhr, soll aus dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des verstorbenen Christian Dörr, Flur Viose 94 Mtr. Hofraithe in der Wetz- slcingasse, meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 18. August 1879.
Großherzogl. Ortsaericht Gießen. 5435)______Müller-________
Mittwoch den 20. August,
Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des verstorbenen Christian Dörr in der Wetzsteingasse die zu dem Nachlaß gehörigen Mobilien, Weißzeug, Bettwerk und Kleidungsstücke meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 18. August 1879.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 5434) Müller.
Ieikgevotenes.
5429) Ein Bauplatz mit angelegtem Garten int Gartfeld ist zu verkaufen, wobei bemerkt wird daß der Betrag mit 5% verzinslich stehen bleiben kann. Näheres Seltersweg Lit. C- Nr. 10.
Allgemeiner Anzeiger.
zu
56
446
135
625
2339
367
Thor
92
66
57
01
39
zu ee ff ff ff
Weißbinderarbeit
Pflaster, und Chaussirarbeit, .
veranschlagt ff
Gießen nöthig werdenden Arbeiten, als: Maurerarbeit^ Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit Schlosserarbeit u. Trägerlieferung,
Submission.
Die bei dem Umbau der Wieseckbrücke vor dem Neuenweger
Pflaster' uno is.yau,straroeii, . . „ M 380 56
sollen in Submission vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen können in unserem Bureau im neuen Gerichtsgebäude eingesehen werden und
findet daselbst
Montag den 25. August 1S79, Vormittags 9 Uhr,
die Submissionseröffnung in Gegenwart der etwa erscheinenden Concurrenten statt.
Gießen, den 15. August 1879.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.
I- A.:
5370) von Rieffel. —
Bekanntmachung.
5438) Das Realschulgeld pro II. Quartal 18*79 (I. Quartal 18*79/80) ist innerhalb 8 Tagen, an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag au den Unterzeichneten zu bezahlen.
Gießen, den 18. August 1879.
Der Rechner Großh Realschule Gießen.
_____________________Enders, Stadtrentmeister.
Versteigerung
einer Ziegelei u. 60,000 Russensteine.
Donnerstag den 21. August d. J., Nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause
Flur XVII Nr. 172 oKlftr. 368 ( 73 Gewann durch den Jungfern- „ XVII „ 173 „ 296 | weg, nahe bei Darmstadt,
Ziegelei für Fabrikation von Rusiensteinen, mit vorzüglichem, für lange Jahre ausreichendem Lehm,
sodann circa 60,000 Ruffensteine, öffentlich meistbietend versteigert. Nähere Auskunft bei Heinrich Störger in Darmstadt.
Arheilgen, den 14. August 1879.
Großherzogliches Ortsgericht. (5426
[H. 61879]____________________Völger, Vorsteher.____________________________
Gute Steinkohlen.
5436) Prima Stück-, Knabbel-, Huss- und melirte Kohlen, in einzelnen Centnern, sowie in Waggon- ladungen liefert billigst
Ohr. Müller, Neuenweg 200, bei Herrn PH. Schlatter.
d437)* Ein schöner Oleander zu verkaufen.
Flügelsgasse A. 95.
la. Kernseife, per Pfd. 40
bei V4 Ctr. 38 H per Pfd., sowie alle übrigen Sorten zu billigsten
Preisen,
Toiletteseifen zu Fabrikpreisen, Fettlauge, reine Soda, feinstes
Waschblau, ff. Reis-, Maisund Waizenstarke, Stärkeglanz, empfiehlt (5325
G-öbel, Neue Baue.
Rohe RafEee’s:
pr. Pfd.
ächt aftik. Mocca . . . -.80
„ arab. „ . . • „ 1.50
Java (garantirt rein»
schmeckend) .... „ 1.04 desgl. 1-12 desgl..... „ 1.20
Java, gelb, 11.50
braun, 170
Ceylon 3t. 1-35—1-60 ächt Demerary-Honduras
in div- Qual. . • 3t 1.10—1.35 bei größerer Abnahme entsprechend billiger, empfiehlt T8. Heuser,
5122) vorm. F. Bieler.
Salicylsäure-Weinessig
ZUM Einmachen,
per Liter 50 Pfennig,
empfiehlt (5405
Robert Stuhl,
________________Marktstraße 23.
5316) Wegen Räumung eines Geschäfts- locals verkaufe ich zu billigsten Preisen:
Waschkomode mit Marmor - Aufsatz, tannene Waschchränke, Ausziehtische, Damenschreibtisch, ovale Tische, Komode, Kleiderschränke (wobei 2 zwcithüriae von Eichenholz), Sopha's, Stühle, ovale Spiegel, tannene Nachttische und andere Möbel.
I. Rothenberger, Lindcnplatz.
Gebrannten Kaffee stets frisch In bekannter guter Qualität ü Pfd. Jt 1.20, 1.40, 1.60. 1.80 empfiehlt (5123
W. Heuser, vorm. F. Bieler.
4540) Ein ncuerbautes, kleines, dreistöckiges Haus mit Ladeneinrichtung in Wetzlar ist mit geringer Ar^ahlung zu verkaufen oder auch zu verpachten.
Näheres bei ,, ., S. Katzenstein, Holzhandlung, hier


