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die Pforte zur Abtretung der Ebene von Pharsala verstehen, aber den Besitz von Janina und Arta festzuhalten wünschen.

Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr. «orrespondenr- Bureau.

»erlitt, 17. März. Seine Majestät der Kaiser hatte eine recht gute Nacht; ein Fortschritt in der Besserung der Hüftenanschwellung ist auch heute zu bemerken.

Berlin, 17. März. Reichstag. Berathung über die Darlegung der Regierung betreffs Verhängung des sogenannten kleinen Belagerungszustandes über Berlin. Liebknecht greift die ganze Maßregel als unberechtigt an. Das Socialistengesetz fordere für solche Maßnahmen den Nachweis des besonderen Bedürfnisses; solcher könne nicht geführt werden. Die Eoctaldemokratte habe sich dem Soctalistengesetze gefügt, weil die Partei keine Revoluttons-, sondern eine Reform­partei sei; eine geheime strafbare Propaganda könne der Partei nicht vorgeworfen werben. Redner verzichtet im Namen seiner Partei darauf, Anträge zu stellen, und will schließlich sich noch deswegen rechtfertigen, daß er und seine Freunde bei Ausbringung des Lebehochs auf den Kaiser sich nicht von ihren Plätzen erhoben. Präsident v. Forckenbeck unterbricht den Redner, indem er bemerkt, dieses Verhalten der Socialbemokraten verletze daS monarchische Bewußtsein des Reichstags aufs äußerste. (Beifall.)

Nach der Unterbrechung durch den Präsidenten fuhr Liebknecht fort: er wolle constatiren, daß keine Beleidigung beabsichtigt sei.Der Gedanke an Majestätsbeleidigung lag uns absolut fern. Ich würde umgekehrt sagen, wenn in Deutschland die Republik proklamirt wäre, würde ich den Herrn" hier wird Redner von furchtbarem Lärm und Rufen: Herunter von der Tribüne! unterbrochen und verläßt die Tribüne

Minister Graf Eulenburg erklärt: Die gesetzliche Grundlage für das Vorgehen der Regierung gibt das Socialistengesetz, die thatsächliche Grundlage gab die große Gefahr für Berlin alS Herd der socialdemokratischen Agitation, die an vielen Orten zurückgetreten war, an anderen ganz aufgehört hatte. Die ganze Gesetzgebung vom vorigen Herbste sollte abwehrend wirken. Wir konnten nicht warten, bis die Resultate der geheimen Versammlungen, die Re- sulrate der geheimen Agitationen offen hervortraten; wenn wir dieses hätten abwarten wollen, dann hätten wir das Socialistengesetz entbehren können. Wir haben keinen Grund für unser Vorgehen aufgestellt, der nicht auf Thatsachen basirt. Ich erinnere an das Eindringen von Socialdemokraten in Versammlungen, an den Zündstoff, den socialdemokratische Blätter und Flugschriften herbeitrugen und den wir beseitigen mußten. Der Minister verliest Auszüge aus dem mit rothcn Lettern gedruckten Most'schen BlatteDie Freiheit" und fragt: Stehen diese Ausführungen im Einklang mit der Unterordnung unter das Gesetz? mit dem Friedenswerk einer Reformpartei? Urtheilen Sie selbst! Endlich wird man nicht bestreiten können, daß hier geheime Sammlungen für socialistische Zwecke stattfanoen. Habe ich nöthig, auf die Gefahr der internationalen Wühlereien der Socialisten, auf ihre Congresse, ihre gegenseitigen Unter­stützungen hinzuweisen? Will man leugnen, daß die deutsche Socialdemokratie sich solchen Ver­bindungen hingibt? Dies konnte und mußte die Regierung zum Nachdenken und Handeln bringen. Auch gegen Hasselmann mußte man vorgehen, um seinen agitatorischen Plänen ent- gegenzutreten. Dies sind die thatsächlicken Gründen für unser Vorgehen. Dazu aber kommt die Attentats- und Mord-Epidemie, die Manie, mit Drohbriefen vorzugehen gegen Personen, an deren Leben Jedem Alles liegen muß und zum Glück bei der Mehrzahl der Nationen auch liegt. Die Nachforschungen haben hier doch auf merkwürdige Spuren geführt, auf die Ver­fertigung von Mordmstrumenten in Berlin wie in Ostpreußen. Vorsichtsmaßregeln mußten getroffen werden für das, was namentlich hier geschützt werden mußte, und was in Berlin zu schützen ist, das brauche ich nicht näher zu sagen, das liegt im Kopfe und Herzen jedes braven Deutschen. (Beifall ) Die Debatte wird hierauf geschloffen und der Antrag des Präsidenten, der Reichstag möge erklären, daß er von dem Rechenschaftsbericht Kenntntß genommen habe, angenommen.

Bezüglich der Petitionen wegen des Belagerungszustandes wird der Commissionsantrag angenommen. Es folgt nunmehr die Fortsetzung der Etatsberathung bei den Capiteln der Zölle und Verbrauchssteuern. Stumm tritt für Etsenzölle ein und rechtfertigt die Etsenenquete. Commission. Bamberger wendet sich gegen die Ausführungen Slumm's und rügt insbesondere die Geheimhaltung der Verhandlungen und Beschlüffe der Enquete-Commlssion. Reichensperger (Crefeld) spricht gegen die Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer und für tndtrecte Steuern. Rickert polemisirt gegen Reichensperger. Stumm verlangt größeren Schutz gegen die Leiden der Nheberei. Präsident des Reichskanzleramts, Hofmann, verspricht im Namen der Regierung möglichsten Schutz für die Rhederei. Hierauf wird Titel I genehmigt. Nächste Sitzung Mittwoch.

Dresden, 17. März. DasDresd. Journ." bestätigt das Wteder- auftreten der Rinderpest zu Aussig und Peterswalde in Böhmen, also in un­mittelbarer Nähe der sächsischen Grenze; die Maßregeln gegen Einschleppung nach Sachsen sind wesentlich verschärft worden.

Kairo, 16. März. Das Bankhaus Rothschild hat bis zur vollständi­gen Aushebung des über die egyptischen Domänen verhängten Sequesters jede weitere Zahlung auf Rechnung der Anleihe abgelehnt.

Pera, 17. März. Aus Philippopel wird gemeldet, daß der Finanz- dircctor Schmidt vorgestern in Begleitung des französischen Commiffärs Cou- touly abgereist ist, um den Bezirk Slivno zu inspictren. General Stolipine begab sich vorher nach Slivno, um Unruhen zu verhüten. '

Pesth, 17. März. Die Rettungsmaßregeln werden energisch fortge­setzt. Die Theiß ist um 30 Centimeter gesunken, auch der Wasserstand ihrer Nebenflüsie ist im Sinken begriffen. Die Dämme bei Cwngrad sind herge- ftellt. Die Erhaltung der Dämme bet Szentes ist, wenn 1500 Wann unaus­gesetzt arbeiten, wahrscheinlich.

Wie«, 17. März. Der Kaiser ist gestern Abend 8*/* Uhr mit Ge­folge , worunter die Minister Tisza und Wenkheim, nach Szegedtn abzeretst. Nach Szegedtner Berichten derNeuen Fr. Pr." sind von den 10,000 Bau­lichkeiten Szegedins bis jetzt 8200, darunter 4800 Wohnhäuser, eingestürzt und, soweit bekannt, 1900 Menschen umgekommen.

- DieWiener Abendpost" meldet: Die Kaiserin beschloß in Folge der Szegedincr Katastrophe sofort von Irland zurückzukehren und gedenkt am 26. d. in Wien etnzutreffen.

Szegedin, 17. März. Der Kaiser wurde heute Vormittag bei seiner Ankunft von der ganzen zurückgebliebenen Bevölkerung mit Begeisterung em­pfangen ; derselbe besichtigt zu Schiffe die Ruinen der Stadt. Bisher wurden 23,000 Flüchtlinge befördert. An Lebensmitteln herrscht kein Mangel.

Pesth, 17. März. Auf die Ansprache des Bürgermeisters Palfy von Szegedin entgegnete der Kaiser: Der tiefe Schmerz im Herzen leitete mich her, ich wollte mit eigenen Augen sehen, wie es dieser unglücklichen Stadt er­gangen. Das Herz schmerzte mir, als ich dieses große Unglück sah. Ich hoffe, daß beffere Zeiten kommen und die Stadt noch aufblühen wird. Man muß nicht allzuttef bekümmert sein, die Hülse wird kommen. Der Kaiser sprach mit vor Rührung bebender Stimme und wandte sich auch ab, um seine Thränen zu verbergen. Der Kaiser erkundigte sich bet dem Bürgermeister, dem Regierungs-Commiffär und anderen Personen nach den Details, durchfuhr auf einem Ponton die Stadt, überall mit Begeisterung empfangen, und reiste Mittag 12 Uhr nach Wien ab.

Madrid, 17. März. Ein Rundschreiben des Ministers des Innern schärft den Beamten seines Refforts ein, sich jeden Drucks auf die Wähler zu enthalten und ebenso gegen Jeden einzuschreiten, der einen Druck zu Gunsten ministerieller oder oppositioneller Candidaten ausüben würde; die Regierung wolle die in Freiheit ausgesprochenen Ueberzeugungen des Landes kennen lernen.

DaS Schulwesen in Hessen vor dem Nichterstuhl der Deutschen Reichspost".

Die in Frankfurt erscheinendeDeutsche Reichspost" brachte vor einiger Zeit eine Reihe von Aufsätzen, die sich über die hessischen Schulzustände, wie sie seit der Gesetzgebung von 1874 geworden sind, in der abfälligsten Weise auslassen. Diese Artikeln wimmeln von Unrichtigkeiten und Entstellungen, die wir höflicher Weise nur auf eine großartige Unkenntmß jetziger und früherer Verhältnisse zurückführen wollen. Die in Darmstadt erscheinendeHessische Landeszeitung" versucht nun eine Widerlegung der erhobenen Anklagen und glauben wir im Interesse der guten Sache unseren Lesern diese Widerlegung nicht vorenthaltcn zu sollen.

Da wird zunächst gesagt, die hessischen Volksschulen seien im Augenblick schlechter als vor dreißig Jahren. Eine Behauptung von wahrhaft imponirender Keckheit, aber doch durch und durch unwahr. In welchem Falle sind die Garantieen für gute Schulen gegeben? Wir denken, wenn die Lehrerbildung gut ist, wenn jeder Lehrer genau weiß, was er zu thun hat, wenn strenge Aufsicht darüber geführt wird, daß die bestehenden Gesetze und Verordnungen auch wirklich zur Ausführung kommen, wenn gesorgt wird für schöne und gesunde Schulhäuser, wenn die nöthigen Unterrichtsmittel da sind, wenn die materielle Lage der Lehrer derart ist, daß ihnen quälende Nahrungssorgen nicht die Berufsfreudigkeit kümmern und rauben. In all diesen Dingen sind nun seit dreißig Jahren und namentlich seit die gegenwärtige Schulbehörde die Geschäfte führt, so ge­waltige Fortschritte gemacht worden, daß eine Vergleichung zwischen sonst und jetzt fast unmöglich wird. Man frage doch die alten Lehrer, die die früheren Zustände kannten und alle Wandlungen zum Besseren an sich selbst erlebt haben! Und trotz alledem und alledem sollen die Schulen schlechter geworden sein? Die heutigen Lehrer, die eine dreijährige Seminarschulung durchgemacht haben, deren materielle und sociale Lage eine auskömmliche und würdige geworden ist, die sollen weniger leisten als ihre Vorgänger zu einer Zeit, da die jammervolle, kärgliche Besoldung den armen Schulmeister zu einer stehenden komischen Figur des Volkswitzes gemacht hatte und da man die kaum er­loschene Institution des Wandeltisches noch in frischer Erinnerung trug? Das glaube, wer Lust hat.

Bei der ganzen nörgelnden Rederei übersieht der Herr Artikelschreiber übrigens vollständig, daß er den von ihm mehrfach gepriesenen Männern des alten Regimes einen recht schlechten Dienst erweist. Unmittelbar vor dem Erlaß des neuen Schuld gesetzes, also vor 1874, sollen die Schulzustände nämlich so überaus schlechte gewesen sein, daß Leute aller Richtungen und Parteien eine Aenderung aus das Sehnlichste herbeigewünscht hätten;fange man nur einmal an mit Reformen", habe man damals allgemein gesagt;es ist die höchste Zeit, es kann ja auf keinen Fall schlechter werden." Wer hat d.nn nun, wenn das wahr ist, die vor dreißig Jahren verhältnißmäßig guten Schulen so schlecht gemacht, daß alle Welt ohne Rücksicht auf Parteistellung eine Aenderung um jeden Preis wünschte? Die neue Regierung doch nicht. Und die neue Negierung soll dann nach vierjähriger angestrengter Reformthätiakeit (das Gesetz ist erst seit 1875 in Kraft, nicht, wie die Reichspost meint, seit 6 Jahren) das Kunststück fertig gebracht haben, die Schulen noch schlechter gemacht zu haben, als sie schon waren? Die Reichsposl muß wahrhaftig ein unbegrenztes Zutrauen zu der Glaubens­fähigkeit oder der Gedankenlosigkeit ihres Leserkreises haben, wenn sie es wagen darf, ihm solche Dinge ernsthaft vorzureden.

Der Herr Artikelschreiber hat sich bemüht, seine kecke Behauptung von der Schlechtigkeit der heutigen Schulen auch einigermaßen zu begründen. Er sagt, die Volksschule sei überladen mit Lernstoff; dadurch trete eine Zersplitterung ein, die es in keinem Fach zu einer rechten Leistung kommen lasse. Die Begründung dieses Vor­wurfes geschieht in wenig loyaler Weise. So wird gesagt, die heutige hessische Volks­schule lehre Botanik und Physik. Das ist unwahr. Botanik und Physik verlangen einen wissenschaftlichen Unterricht, der auf den Gymnasien und Realschulen ertheilt wird, aber nicht in der Volksschule. Warum wählt der Herr Gegner überhaupt diese hochklingenden Fremdwörter? Auf die Art weiß ja der gemeine Mann gar nicht, was eigentlich gemeint ist.

Die Worte Botanik und Physik kommen im ganzen Schulgesetz und in sämmt- lichen Ausführungsverordnungen auch nicht ein einziges Mal vor. Da ist bescheidener Weise die Rede von Naturbeschreibung und Naturlehre; und damit soll angedeutet werden, daß sich die betreffenden Belehrungen in den allerelcmentarsten Grenzen zu halten haben. Wie sieht es nun mit dem Vorwurf der Zersplitterung aus?

Das Schuledict von 1832 schreibt in § 24 vor:

Die Lehrgegenständc der Volksschule sind entweder unbedingt oder be- dingt nothwendige. Jene, die auf keiner Schule mangeln dürfen, sind, neben der Ausbildung der geistigen und körperlichen Kräfte überhaupt, Reliaionslehre, biblische Geschichte, Sittenlehre, richtiges Lesen, Rechte und Schönschreiben, Rechnen, Unterricht in der Muttersprache und im Gesänge." Bedingt nothwcndig sind: Erdbeschreibung, vaterländische Geschichte, Musik, Landwirthschaftslehre, Anfangsgründe der Naturlehre, der Natur- geschichte und der Formenlehre."

Der Artikel 12 des Schulgesetzes von 1874 sagt:

Gegenstände des Unterrichts in der Volksschule sind: Religion, Lesen und Schreiben, deutsche Sprache Rechnen, Formenlehre, Geschichte, Erd- künde, Naturkunde, Gesang, Zeichnen, sowie, wo cs die Verhältnisse irgend gestatten,---Turnen und für Mädchen Unterricht in weiblichen Hand-

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Gießen, 1h. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung ao» Donnerstag den 20. März 1879, Nachmittags 4 Uhrr

1. Innere Ausstattung des neuen Schulhauses für die höhere Mädchenschule.

2. Abschluß der Zugänge zu dem Stadtbach.

3. Die Erweiterung deS Friedhofs betreffend.

4. Das Tonnensystem betreffend.

5 Die Straßenunterhaltungs-Arbeiten pro 1878 betreffend.

6. Gesuch des Restaurateurs Balthaser Lenz um Bauerlaubniß.

7. Desgleichen des I. P. Sann.

8. Gesuch des Steinkohlenhändlers Johannes Fischer um Erlaubniß zur Anlegung einer Einfriedigung.

9. Anlagen auf der Schoor zwischen Neustadt und Wallthor.

10. Den Neubau dcs Universitätsgebäudes betreffend

11. Kostendecreturen.

12. Gesuch dcs Ferdinand Kreiling um vrlaubniß zum Fahren durch den Oswald'schcn Garten.

Gießen, 18. März. Die Sterblichkeitsverhältniffe der Stadt Gießen im Jahre 1878 erwiesen sich, wie aus denMittheilungen Großh. Centralstelle für die Landesstatistik" hervor- geht, nicht so günstig wie im Vorjahre; gleichwohl aber zählt Gießen zu denjenigen größeren Gemeinden unseres Landes, die im Jahr 1878 eine relativ geringe Sterblichkeit hatten. Die Zahl der Todesfälle betrug in letzterem Jahr 378, im Jahr 1877 dagegen 332, was einer I Sterblichkeit von 25.2 bezw. 22.7 auf 1000 Einwohner entspricht. Unter der Gcsammtzahl I der Todesfälle befanden sich 94 Kinder im 1. Lebensjahr, 71 ältere Kinoer und 213 Erwachsene, j Die Todesursachen in beiden Jahren zeigen keine erheblichen Differenzen und bieten bemerkens- werthe Erscheinungen nicht dar. In 1878 verstürben an Infektionskrankheiten 46 Personen und zwar an Croup und Diphtheritis 16, an Keuchhusten 9, an Masern 7, an Rose und Unterleibstyphus je 3, an Ruhr und Kindbettfieber je 2, an Scharlach 1 und an anderen Krankheiten dieser Art 3 Personen. Sonstige vorherrschende Krankheiten hatten in 149 Fällen den Tod zur Folge. Auf Lungenschwindsucht kommen hiervon 72, auf akute entzündliche Krank­heiten der Athmungsorgane 45, auf Darmkatarrh und Brechdurchfall 16, auf Apoplexie (Schlagfluß) 14 und auf akuten Gelenkrheumatismus 2 Fälle. An anderen bekannten Krank- * heften verstärken 166, durch Selbstmord 7, durch Unglücksfall 4 und durch Körperverletzung I 1 Personen Unbekannt blieb die Todesursache in 5 Fällen. I

Mr verfehlen nicht unsere Leser nochmals auf die morgen Abend in Wenzel's Saalbau aufzuführende komische OperKönig Wullrisching" aufmerksam zu machen. 1 Bezweckt ja doch derSängerkranz" durch diese Aufführung nur arme bedürftige Familien 1 sowie eine wohlthätige Stiftung zu unterstützen

Zwei liederliche Frauenspersonen wurden gestern verhaftet; bie eine wegen Aus­schwindelns von Maaren in einem Laden auf dem Neuenweg und bie andere wegen zwecklosen * Umhertreibens und Unterschlagung.

Selbst die Polizei wird von den Anfechtungen der Handwerksburschen nicht ver­schont. Kommt da gestern ein armer Reisender und bittet auf der Polizeiwache um eine kleine , Unterstützung. Als er aber verschiedene Schutzmänner in Uniform erblickte, waxtete er gar nicht < das Geschenk ab, sondern drückte sich ganz sachte von binnen.

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