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Aießener "Anzeiger
Meige- «üb AmisdM fit btn Kreis Gieße».
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Redactionsbnveaur 1 Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
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Amtlicher dheil.
Gießen, am 15. Mai 1879.
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m. Wll,8 «-* - - folgenden Tagen stattfinden: wuuorctfvmi ^üddinasbausen Odenbausen, Kesselbach, Londorf, Allertshausen, Climbach und Geilshausen,
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zuführen, auch sich selbst Bereit halten, um etwa verlangt werdende Auskunft zuE«h-^n-
Bekanntmachung.
Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat din^V-rlo^sun^von auf ^Ausstellung angekauften Gegenständen
in der Provinz Ob-rhess-n gestattet worden
^Äleß-n, den 15?Mat 1879.' GroßherzoglichesKrech-mt Gießen.
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ae^e®tee86fun9 der griechischen Frage hat freilich, seitdem dl- Mächten Vorschlag Frankreichs betreffs einer Vermittelung zwischen der Türket und »ri-ch-n knd 'm P-in-iP angenommen, keinen S-d.i.t weiter ge.han: man mt,Tfcant)dt rm ächst noch über di- Modalitäten der Ausführung. England -' k^t keine ^besondere Bolschaster.Conferen, In Konstantinvp l, sondern nur SÄ -chz-lne'Botschafter'bei der Pforte. Griechenland ha wenig Lust, dl- Verhandlungen von Neuem zu beginnen, bevor btt d - Verbindlichkeit des betreffenden Artikels des Berlmer Vertrages, L welchen die Grenzen im Ganzen und Großen festgestellt worden anerkannt habe möchte auch die Verhandlungen eventuell nicht in Konstanttnopel, wnd-rn in einer europäischen Hauptstadt, am liebsten in Paris, gesuhrt e en. Ss unterlleat ,nd.ß keinem Zweifel, daß es Über kurz oder lang zur W>-de.- auknabme der Unterhandlungen kommen und der Berliner Fki-d- auf trgen eine Weise im Süden der Balkanhalbinsel ebenso zur Ausführung gelangen wird wie im Norden. Nöthigensalls wird die griechische Bevölkerung von lSnirus wie eö jüngsthin zu Arta durch eine Demonstration zu Gunsten der Annexen vor dem französischen Eousulat geschehen, dafür sorgen, daß tote flti^'®ne8®t6‘un?tb«8 Wdtfriedens ch^^egenwärtig um so weniger ju fr- fr.rAtm da die Beziehungen der Großmächte zu einander nichts u wünschen übrig lassen. Russtsch-rseit« erkennt man aufrichtig au, daß der in neuerer Qcit eingetretene ruhigere Gang der orientalischen Angelegenheiten d-r versönlichen Stimmung zu verdanken sei, mit welcher Rußlands Wunsche der enalischen Regierung sowohl wie von der Pforte ausgenommen worden.
Ist doch n-u-7dings sögar davon di- Rede, daß zwisch-n Rußland und d-r
unterzeichnet^ raf(Sel unb mtnnt-rbroch-n-r Erl-digung d-r G-fchäst-
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Tü,k-i ein freundschaftliches V-rhältniß ang-bahnt fei. Oesterreichs angeb iches MG r,nüg-n über diese Annäherung der bisherigen Funde dient wohl nur >ur Verhüllung der Thatsache, daß -s mit dem nordischen Nachbar längst über die Grundzüge der Lösung d-r orientalischen Frage einrg geworden . f d bnA fpiBfl ioeben Sviiza, das ihm aus dem Berliner Congreß zu» g-th-ilt- Stt'ick bet türkischen Beute, sich einverleibt. Garibaldi, der B-förd-rer s =
Deutschland.
Berlin, 15. Mai. Der Kaiser besuchte heute N-chmitt-g gegen 4 Uhr die hiesig- Mastvi-hausst-llung und wurde daselbst von> dem Minister Dr. F- d-ntbal und rem Ausstellungs Comitö empfangen und durch die Ansstellu g geleitet. Der Kaiser verließ nach einer eingehenden Besichtigung die Aus- stellung mit dem Ausdruck d-r vollsten Anerkennung für das unausgesetzt- Streben der deutschen Landwirthe, kräftig fortzuschreitm. Q,.a;mmnna^ — Die Nordd. Allg. Ztg." zählt eine weitere Reihe von Zust^mungs- nud Dank-Adresien auf, welche dem Reichskanzler zu seinem Wirthschaf - Progmom. zugjngm, und ch.«< d.u W« “«
«’TV’ÄSS S".”w «'-.di. e«WÄ von A-nderung-n des Zolltarifgesetze-' (Sperrgesetz) nach d-^.A^Stz^s
Zur allgemeinen politischen Lage.
Die Ausführung der Bestimmungen des Berliner Friedens schreitet M>g kort und mit ihr wirb auch di- ruhige Entwickelung der Dinge aus der Balkan K.Ibiniel mehr und mehr g-llchert. Am wirksamsten trägt zur Erreichung dieses erwünschten Zieles bei, daß Kaiser Alexander selbst eine Proclamanon an d^B-völkerung Ostrumeliens gerichtet hat worin er sie In bestimmtester
I EsgsgSiS- - ZZ-EZZ-LLS gssSsS »*?en' b-ivnd-rs von dem Recht auf Besetzung der Balka.päffe und ver- | wordemn wirthschasllichen Ausgaben widmen können, icktedener Garnisonen, deffen Benutzung di- Erbtrterung der Bevölkerung gegen .ürkisch- Herrschaft steigern und ohne Zweifel zu neuen bluiigen Ausständen führen würd^ vorläusig keinen Gebrauch machen werde.JuF°lgedesi-nkaun die Erhaltung der Ruhe unb Ordnung in Ostrumelien für die nächste Zett als
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Gießen, den 17. Mar lb<y. Fresenius. ____


