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Telegraphische Depeschen.

Wagner'S telegr. Correspondenz Bureau.

Berlin, 11. Novbr. Abgeordnetenhaus. Erste Berathung des Gesetzes über bcn Erwerb mehrerer Privatbahnen für den Staat. Es haben sich gemeldet 5 Redner für, 9 Redner gegen den Entwurf. Abg. Virchow spricht gegen den Entwurf: Die Motive desselben machten den Eindruck, als wären die Privatbahnen schädliche Ein­richtungen. Dennoch verdanke man alles bisher Erreichte den Privatbahnen. Die Regierung sehe den Sieg des Staatsbahnsystems als eine abgeschlossene Sache an und zwarim öffentlichen Interesse". Das fei ein dehnbarer Begriff. Der Staat dürfe kein Monopol haben, die Interessen der Industrie wahrzunehmen. Ohne Roth werde der strategische Gesichtspunkt betont. Man vergesse, was die Privatbahncn in den letzten Kriegen geleistet. Im Falle eines Krieges seien die Privatbahnen schon jetzt nichts Anderes als Staatsbahnen. Wolle man indeß einen so großen Schritt in das Staatsbahnensystem hinein thun, so müsse gleichzeitig die Verwaltung reorganisirt werden. In welcher Weise soll indessen diese Reorganisation geschehen? Ohne Zweifel in der Richtung der straffsten Concentration, welche zu wahrhaft unerträglichen Zu­ständen führen müßte. Redner wendet sich sodann zu der projectirten Regelung der Tarife und macht verschiedene Bedenken, namentlich vom finanziellen Standpunkt aus geltend. Virchow erörtert weiter die Aufhebung der Differenzialtarife und beklagt die dadurch verursachte Ablenkung des Weltverkehrs.

v. Wedell (Malchow) für die Vorlage: der Sieg des Staatsbahnsystems über das System der gemischten Bahnen sei bereits entschieden. Die allgemeine Volks- Meinung spreche sich für das Staatsbahnsystem aus. Eine Reform des Tarifwesens fei nothwendig. Es handle sich zunächst nur um den Ankauf von drei Bahnen, v. Wedell legt die Vortheile der abgeschlossenen Verträge dar, tritt der Befürchtung entgegen, daß der Staatscredit unter der Ausgabe von Schuldverschreibungen leiden möchte, erkennt aber die Bedenklichkeit einer allzu großen Concentrirunq von Macht­befugnissen in der Hand eines Ministers an.

v. Wedell befürwortet die Ueberweisung der Vorlagen an eine Commission von 21 Mitgliedern und erklärt Namens seiner Parteigenossen nochmals deren principielles Einverständniß mit den Vorlagen. Minister Maybach widerlegt die Einwendungen Virchow's. Die Motive der Vorlagen hätten den Prtvatbahnen keinen Vorwurf machen wollen. Die Privatbahncn hätten geleistet, was sie konnten. Allein die berechtigten Anforderungen überstiegen ihre Leistungsfähigkeit. Das Land müsse die Eisenbahnen regieren, nicht die Eisenbahnen das Land. Das Beispiel England? treffe nicht zu. In Frankreich neige man jetzt allgemein dem Staatsbahnsystem zu. Die Privatbahnen hätten 1866 und 1870 sicher viel gethan, würden aber mehr geleistet haben, wenn sie in einer Hand gewesen wären- Die Zerstückelung der Bahnen in verschiedenen Händen hätte damals allgemein dem Verkehr den größten Schaden bereitet. Die Eisen­bahnen in der Hand des Staates vermöchten allein dem Verkehr zu Hülfe zu kommen. Ebenso wichtig sei die Staatsleitung für das Tarifwesen. Das Staatsbahnsystem sei in der Vollziehung begriffen, seitdem Preußen die neuen Provinzen erworben hatte und große Staatsbahnen erwerben mußte. Mit dem Bau der Linie Berlin-Wetzlar habe man einen weiteren Schritt in dieser Richtung gethan. Das gemischte System bringe uns in ganz schiefe Bahnen und führe zu Verschwendungen nach jeder Richtung. Dagegen zu rechter Zeit einzuschreiten, sei Pflicht der Regierung. Für Staatsbahnen hätten sich große Autoritäten ausgesprochen, wie Hansemann «nd Milde Große liberale Blätter, dieKölnische Zeitung", dieNational-Zeitung" seien dafür eingetteten. Durch das Staatsdahnsystem würden die größten Ersparnisse gemacht werden. Das seien Wahrheiten, die im Lande ein lautes Echo fänden.

Wenn man erwäge, daß ein verlorener Tag, zum Staatsbahnsystem zu gelangen Schaden bringe, dann fei jetzt, wo die Regierung billiger kaufen könne und der Staats­credit solches auch gestatte, der geeignetste Zeitpunkt, oorzugehen. Das Bedenken der Staat erhalte ein zu großes Beamtenheer, treffe nicht zu. Jetzt stehe der Eisenbahn­beamte unter dem Director, später stehe er unter dem Gesetze. Die Privatinteressen würden nicht verletzt, höchstens jene der Börse, und diese halte er für einen Giftbaum und dessen Beseitigung für eine Pflicht der Regierung. Sehr bedenklich fei allerdings die große Centralisation der Verwaltung. Diese wolle auch die Regierung picht. Sie wolle eine größere Selbstständigkeit der Provinzlalbehörden für die Eifenbahnverwaltung Herstellen. Er verspreche sich viel von dem Landeseisenbahnrath. Die Budgetfrage würde sich noch in der Commission erörtern lassen. Die vorgelegten Verträge seien nach langen peinlichen Erörterungen abgeschlossen worden, Die Regierung sei so gerecht wie möglich, bei strengster Wahrung der Staatsinteressen, zu Werke gegangen. Die Bedenken, daß Local-Interessen geschädigt würden, seien völlig grundlos. Die Re­gierung halte das Staatsdahnsystem für das beste Mittel im Interesse eines guten Transportwesens, zur erwünschten Behandlung des Publikums und zur hinreichenden Vcrtheidigung des Landes. Er hoffe von der Annahme der Vorlage eine glückliche Wendung der Eisenbahnpolitik in Preußen, welche sicher auch Deutschland zu Gute kommen werde. (Lebhafter Beifall rechts.)

Reichensperger (Olpe) erklärt sich gegen die Vorlage und ist schließlich für Ueber­weisung der Vorlage an eine Commission. RegierungS-Commissar Br-feldt hält Reichensperger's Bedenken nicht für stichhaltig. Er verspricht die Beibringung eines eingehenden Materials, v. Eynern spricht für die Vorlage und sagt, führe man das Staatsbahnprincip jetzt nicht durch, so würde die jetzige wilde Concurrenz der Privat- bahuen fortdauern. Man würde alsdann zu dem für Deutschland ganz unpassenden englischen Systeme gedrängt werden. Er hoffe, alle Parteien würden bei Berathung der Vorlage nur die Hebung des allgemeinen Wohlstandes im Auge haben. Hierauf wird die Sitzung auf morgen 11 Uhr vertagt.

London, 11. November. Bel dem gestrigen Lordmayor-Banket erwi­derte Lord B>aconsfield auf den Toast für die Mitglieder de- Cabinets etwa Folgendes: Seit er zuletzt gesprochen, hätten die öffentlichen Angelegenheiten ein weit befriedigenderes Aussehen angenommen. Der Handel habe sich bedeu. tend belebt und er sei überzeugt, daß diese Wiederbelebung des Handels an- dauernd werde, weil sie universell sei. Beaconsfield betonte die Wichtigkeit der Steigeruug des Silberpreises und wünscht dem britischen Volke Glück, daß es die Drangsale der letzten 5 Jahre ohne Murren ertragen habe. Er hätte gewünscht, daß die Irländer diesem Beispiele gefolgt wären und er begreife nicht, wie die Irländer glauben könnten, daß die politische Agitation und sociale Confusion das beste Mittel wäre, dem öconomischen Nothstande abzu- belfen. Manchen Theilen Irlands stünden schwere Leiden in Aussicht, falls keine Hülfe geboten werde. Dabei sei die Ernte Irlands zwar schlecht', aber doch noch bester ausgefallen, als diejenige Englands. Die behufs Verstär­kung der Nordwestgrenze Indiens in Mittelasien unternommenen militärischen Operationen hätten einen eminenten Erfolg gehabt. Die Grenze sei gestärkt und gesichert, die Suprematie der britischen Waffen behauptet, der britische Einfluß in Mittelasien hergestellt. Was die Katastrophe in Kabul anlange, so sei keine Zeit verloren worden die englischen Landsleute zu rächen und'die Suprematie der englischen Waffen zu behaupten. Lord Beaconsfield lobt wärmstens des Vicekönigs Lord Lytton Befähigung. Was den Krieg in Südafrika betreffe, so müßten daraus vortheilhaste Ergebniffe gezogen werden Derselbe habe die dortigen Colonien die Kunst der Selbstvertheidigung gelehrt worauf sie zukünftig hauptsächlich angewiesen seien.

Auf die auswärtigen Beziehungen Englands blickend, möchte er sagen, daß, obwobl Europa von Millionen Mannen bedeckt sei, die britische Regie­rung nickt blos die einfache Hoffnung, sondern den festen Glauben habe, daß der Frieden erhalten bleibe. Dies sei die Ansicht der Regierung, weil dieselbe die Ueberzeugung hege, daß der Frieden allen Großmächten ei.ie Nothwendig- kett sei und weil diese Ü berzeugung sich nicht auf eine so niedrige Rücksicht stütze, wie etwa die Notwendigkeit, des Landes Hülfsquellen zu schonen denn er wiffe, daß die Mächte Europas durch Erwägungen crhabeneren Cha­rakters beeinflußt seien. Aber indem er annehme, daß der Frieden erhalten '

\ bleiben werde, setze er auch voraus, daß keine Großmacht vor ihren Verant» Wörtlichkeiten zurückschrecke.

Wenn beispielsweise das größte und reichste Lind in Folge einer ver­kehrten Deutung seines geographischen, insularen Charakters den Gefühlen und Schicksalen des festländischen Europas ein gleichgültiges Ohr schenke, sei er überzeugt, daß das Land dies in Gefahr bringen würde. Dieser Gleich­gültigkeit schreibe er die Schuld zu, daß es zu so vielen verhängnißoollen Kriegen gekommen sei. Ec sei überzeugt, daß der Friede, wenn die Macht und Rathschläge Englands in dem Rathe Europas beachtet würden, während eines langen Zeitraumes erhalten bleibe. Er wolle nicht sagen, daß unter solchen Bedingungen der Frieden ganz unausbleiblich sei, aber es sei gewiß, daß der Krieg wahrscheinlich, im Falle England seinen natürlichen Posten im Rathe Europas aufgebe. Das von einem der größten Römer in den Worten: Imperium et libertas aufgestellte Programm sei das Programm, nach welchem das gegenwärtige Ministerium stets handeln werde. Die Rede wurde wiederholt mit großem Beifall ausgenommen. Die Pforte und Ruß­land wurden in der Rede nicht erwähnt.

London, 11 November. Fist sämmtltche Morgenblätter drückten eine gewiffe Enttäuschung über die Rede des Premiers beim gestrigen Lordmayor- Banket aus, bezeichnen dieselbe aber als im Ganzen angethan, einen beruhigen­den Eindruck zu erzeugen, wobei jedoch dieTimes" hervorhebt, daß Lord Beaconsfields Versicherungen über die Erhaltung des Friedens befriedigendere wären, wenn der Friede Europas weniger von England abhängig wäre.

Berlin, 11. Novbr. ES ist möglich, daß der Besuch des Großfürsten Thronfolgers am hiesigen Hose wegen des Besuches am Wiener Hofe und wegen der Reise des Kaisers Wilhelm zu den Jagden in der Goehrde sich bis L-onntag verzögert. Die Rückkehr deS deutschen Kronprinzen aus Italien dürfte voraussichtlich erst Mitte Januar erfolgen. Der Besuch des fran­zösischen Botschafters bei dem Fürsten BiSmarck in Varzin war bereits im Frühjahr verabredet und wurde nur durch das Unwohlsein des Fürsten verzögert.

Petersburg, 11. Novbr. DerRegierungsbote" veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers an den Botschafter in London, Grafen Schuwaloff, noch welchem der Kaiser unter Anerkennung der guten Dienste Schuwaloff's dcks EntlaffungSgesuch deffelben annimmt und Schuwaloff den Wladimir- Orden 1. Klaffe verleiht. ________

Lokales.

Gießen, 12 November. (Sterblichkeit in Gießens Die Zahl der in hiesiger Stadt während der Woche vom 2. bis 8. November gestorbenen Personen beträgt im Ganzen nur 3, nämlich 2 Männer und eine Frau. Von den Männern starb einer an Lungenschwindsucht, der andere an Altersschwäche, wozu sich noch Bronchienentzünduna gesellte. Die Frau erlag einem Unterleibstyphus. G,

Vermischtes.

Mainz, 10. November. Das TageSge,präch bildet noch immer in der ganzen Stadt daS Eisenbahnunglück bei Bischofsheim. Die Gerüchte über die Entstehung des Unglücks, sowie über den Zustand der Verletzten sind oft aanz überschwenglicher Natur. Der Zustand der sechs im Hospital befindlichen Verletzten ist, soweit sich derselbe biS jetzt beurteilen läßt, ziemlich gut und zufriedenstellend, wenigstens ist keine Verschlimmerung eingetreten; d:r Zustand des schwer verletzten Buchhalters Herrn Schmitt ist indeß sehr besorgnißerregend, obwohl nicht, wie bereits lrrthümlich gemeldet, demselben die Beine amputirt werden mußten, doch ist die Ver­letzung derart, daß sie Schlimme« befürchten läßt. Der verletzte Buchhalter Herr Becker befindet sich auf dem Wege der Besserung; derselbe hat nur einen Bruch des Nasenbein- davongetragen. Künftigen Mittwoch den 12. November findet in Darmstadt die Lonstituirung der hessischen Anwältekammcr statt. In einer am Samstag hier stattgehabten Versammlung der hiesigen Rechtsanwälte wurden die Herren Dr. Petry, Dr. Levita und Dr. Lippert den Anwälten in Darmstadt al- Vorstandsmitglieder der rheinhessischen Anwälte vorgeschlagen.

Kassel, 7. November, lieber einen bedauerlichen Eisenbahn Unfall wirdT. u. A." aus Helsa berichtet: In der Nähe unserer Station Kaffel-Waldkappeler-Bahn stieß gestern ^Donnerstag) ein mit dem Schachtmeister und zahlreichen Arbeitern besetzter Wagen mit einem Fuhrwerk auf einem unbewachten Planübergange zusammen, und zwar so heftig, daß innerhalb einer Secunde ein völliges ChaoS sichtbar war. Der mit Gewalt aus dem Wagen geschleuderte Schachtmeister blieb auf der Stelle tobt, wahrend zwei Arbeiter lebensgefährlich, vier bis fünf andere mehr oder minder erheblich verletzt wurden. Don den ersteren ist bereits einer seinen furchtbaren Leiden erlegen, während der andere mit dem Tode ringen soll. Die Untersuchung wird ergeben, wem eine Schuld an dem Unfälle zur Last fällt. Man behaupter, daß die Bremsvorrichtung an dem Wagen eine mangelhafte gewesen sei.

Frankfurt, 11. November. Gestern Abend verunglückte auf der Main-Weser-Bahn ein Kohlenarbeiter. Derselbe gericth unter die Loeomotive und eS wurden ihm beide Beine ad gefahren. Außerdem erhielt er noch Kopf- und Brust-Verletzungen. Auf dem Transporte ins Spital starb der Verunglückte.

Frankfurt, 11. November. Sämmtltche bei dem Heldenberger Brücken-Unglück um s Leben gekommene Arbeiter waren durch den Unternehmer bet einer hiesigen Genera! - Agentur einer Lebensversicherung versichert.

Saarbrücken, 6. November. Der Kohlenverkehr, sowie die Güterverkehre aller Art, sowohl was Versandt als Bezug von außen andelangt, ist augenblicklich so stark, daß die hiesige Eisenbahn-Direktion, deren Wagenpark für gewöhnlich doch sehr groß ist, die notbigcn Wagen für ihre Haupt- und Zweigbahnlinien beizustellen Außerdem, daß die hiesige Dircction von der Nassauischen Staatsbahn bereits 150 Wagen entlehnt hat, coursiren fast allein so viel elsaß-lothr. Wagen auf diesseitigen Strecken, als auch Saardiücker Wagen, ohne der übrigen fremden Wagen zu gedenken. Es läßt sich mit recht der Schluß ziehen, bap die Verkehre sich seit jüngerer Zeit bedeutend gehoben haben.

Gingesandt.

Gieße«, 11. November. Als die I. Knabenklaffe hiesiger Stadtschule vor 5 Jahren einem Mitprediger von freierer Richtung übertragen wurde, glaubte der Schul- und Staotvor stand den evang. Religionsunterricht in gedachter Klaffe einem hiesigen Geistlichen in die Hände legen zu muffen. Der betreffende Mitprediger ist nun mittlerweile versetzt worden, aber der Religionsunterricht wird nach wie vor in der früheren Weise ertheilt. Da ja doch die zwei hiesigen evang. Geistlichen tn ihrer Amtsführung eine angestrengte Thätigkeit zu entfalten haben, io dürfte es endlich wieder an der Zeit erscheinen, den Religionsunterricht dem Klaffenlehrer zu Übertragen, indem in der Weiterführung eine Zurücksetzung des Klaffenlehrers erblickt werden könnte, was auf einen Mann von ausgeprägter kirchlicher Gesinnungstreue wohl deprimircnd wirken mag. Außerdem käme die Stadtkaffe in die angenehme Lage, einige Hundert Mark jährlich zu ersparen.

Handel und Derkedr.

(Deutliche Packetaufschriften.) Für die Sicherheit und Pünktlichkeit in der Beförde rung der der Post anvertrauten Packete ist es, so macht daS General Postamt bekannt, unbe hingt nothwendig, daß jedes einzelne Packet nicht allein mit dauerhafter, sondern auch mit durchaus deutlicher Aufschrift versehen fei. Namentlich muß der Bestimmungsort auf dem Packet in reckt großen, stark aufgrtragenen Buchstaben angegeben sein, so daß er auf den ersten Blick in die Augen fällt, und auch bei Lickt, sowie während der Fahrt in den Eisenbahn-Postwagen leicht geleien werden kann. Ist der Bestimmungsort nickt eine größere bekannte Stadt, so muß seine Lage durch Hinzufügung der Provinz, des Bezirks u. f. w. näher bezeichnet werden. Bei Verwendung von blauem oder sonst dunkelfarbigem Packmaterial ist die Aufschrift auf einem der ganzen Fläche nach aufzuklebenden Stück weißen Papiers anzubringen. Gedruckte Packet - Auf schriften sind erfabrungsmäßig am Deutlichsten, doch darf der Name oder die Firma und der Wohnort des Absenders in den Packet < Aufschriften nur klein und nickt hervorragend gedruckt sein. Ein Bogen mit Mustern zu Packet-Aufschriften nebst Angabe der Druckereien,'von welckcn vorschriftsmäßige Packet Aufschriften zu beziehen sind und der Preise, ist bei jeder Post-Annahme- stelle «uSgehängt