Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
3257) In der verlängerten Bismarcksstraße, vor dem neuen Gerichtsgebäude und an der Pipp'fchen Schanze kann Schutt ab- aeladen werden.
Gießen, den 9. Mai 1879.
Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm.
OeffenWe AMrdkrung.
Nachdem Gr. Hofqertcht der Provinz Oberbkffen über das Vermögen des
Georg Kloes von Albach den förmlichen Coucureproceß erkannt hat, werden dessen Gläubiger aufge» fordert, ihre Forderungen an genannten Georg Kloes nebst etwaigen Vor« zugsrechten im Termin
Dienstag den 8. Juli 1879,
Nachmittags 2 Uhr,
Lei unterzeichnetem Gericht bei Meidung Ausschluffes von der Masse anzumelden, wobei bemerkt wird, daß die früher schon erfolgten Anmeldungen für bezeichneten Termin keine Geltung haben.
Im Termin soll zunächst Arrangement versucht, Gläubiger-Ausschuß u. Mafse- curator erwählt und Beschluß über Versilbrrung der Maste gesüßt werden. Von den nicht erscheinenden bezw. vertretenen Gläubigern w.rd angenommen, daß fie den Beschlüflen der Mehrheit der erschienenen beiireten. (3266
G eßen, am 28. April 1879. Großherzogliches Landgericht Gießen.
Langermann, Dr. Trapp, Landgerichts-Assessoren.________
Bekanntmachung.
Nachdem nach mtslungenem Güteversuche über den Nachlaß des Schmieds Andreas Blanz von Kirchhain der förmliche Concurs erkannt worden ist, werden nunmehr sämmtliche Gläubiger des Genannten aufgefordert ihre Forderungen im Termin den
26. Mai b. I., Vorm. 9 Uhr,
Contumazierzeit, unter Vorlegung der erforderlichen Beweisstücke unter dem Recktsnachtheil der Ausschließung von der Maste gegen den Contradictor Rechtsanwalt Embach dahier gehörig anzumelden und zu Legtünden.
Kirchhain, am 3. April 1879. Königliches Amtsgericht.
Hellbach. (3265
Oeffentliche Aufforderung
Auf den in der Gemarkung Villingen gelegenen Items VIII/276 IX/25 X/699 XI/92 X1X/327 haftet nach dem Hypothekenbuch ein Pfandrecht wegen eines im März 1844 von Caspar Zimmer II., ledig, in Villingen M der Sparkasse Hungen «usgenommenen zu 5% verzinslichen Darlehen-von 62 fl. 30 kr. Die Forderung ist laut vorliegender Quittung Bezahlt, die Hypotbekurkunde aber verloren gegangen; es werden daher alle diejenigen, welche aus besagter Schuldverschreibung Ansprüche erheben zu rönnen glauben, auf Antrag des Schuldners hiermit aufgefordert, solche sogewiß innerhalb zwei Monaten, dahier geltend zu machen, als sonst die röschung der Hypothek verfügt werden wird.
Hungen, am 18. April 1879. GrokherzogUcheS Landgericht Hunaen.
Cella rtus. (2914
3255) Die Zusammenstellung der Tax- ermäßigungen, welche auf der MainAeser- Bahn durch Ausgabe von Retour-B'llets, Abonnementskarten für3 Monate Schirler- Abonnementsbillets, Rundrestebillets und bei ^abrten größerer Gesellschaften gewahrt roerÄ ist in achter Auflage erschienen und durch alle Billet- Expeditionen der Main-Weser-Bahn für 3 pro Exemplar jUSTam 6. Ma, 1879.
" «önigU*e Dtrection
»er Maln-Wrsrr »ahn.
3269) Zu den für unsere Stationen Cassel, Marburg, Gießen und Frankfurt a. M. bestehenden Stations-Tarifen sind die Nachträge I., beziehungsweise bei Marburg, Gießen und Frankfurt a. M. noch zugegangene Tarif-Tabellen erschienen.
Exemplare derselben sind zum Preise von 0,20 tX für je eine Station durch die betreffenden Güter-Expeditionen zu beziehen.
Cassel, den 7. Mai 1879.
Königliche Direction _____der Main-Weser-Bahn._____
Brennholstieftrung.
Die Lieferung des für die verschiedenen Untversiiäts - Anstalten für den Winter 1879/80 erforderlichen Brennholzbedarfes mit ca. 240 Rmlr. soll im Ganzen oder in Abtheilungen im Submissionsirege vergeben werden.
Die bezüglichen Bedingungen können in unserem Geschäftszimmer im Unt- versitäts - Kanzieigebäude eingesehen werden, woselbst die Offenen verschlossen und m t b züqltch 'r Aufsck'ift verseben bis zum 17. b. Mts., Vormittags 11 Uhr, tinzurnch n sind, in welchem Termtii deren Eröffnung erfolge > wird.
Gießen, den 10 Mat 1879. Großherzogliches Universuäte Re tnmt.
Schmitt. (3262
Versteigerungen.
Dienstag ben 10. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Friedrich Weller Flur. Mtr.
659 Hofraithe links der Chaussee meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 27. April 1879.
Großh Ortsgericht Gießen.
2927)___Müller._________
Kleegrasverfleigerun
Samstag ben 17. b. Mts.,
Nachm ttagS 3 Uör, sollen 3 Morgen Kleegras des land- wirthschaftlichen Versuchsf ldes an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 10. Mai 1879. Großherzogliches Universiläls-Renta^t.
Sckmttt. (3261
Donnerstag den 15. Mai^ Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des L. A- Müller, als: Flur Meter
V741 19 Hofraum auf der Mäusburg.
Vtsg 144 Hofraithe daselbst.
V743 25 Hofraum auf der Bach.
V744 44 Hofraum daselbst,
öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 7. Mai 1879.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
_____Mü l ler.____ (3149
Donnerstag ben 15. Mai,
Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Georg Friedrich Pfaff nochmals versteigert werden:
Flur. Nr. Mtr.
II. 65V10 511 Grabgarten mit Gartenhaus, Laggärten am Wismarerweg.
II. 55/io 252 Hofraithe daselbst. Gießen, den 8. Mai 1879.
Großh. Ortsgericht Gießen. 3185) Müller.
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Das von uns aus unserer Hohofenschlacke dargestellte Schlacken mehl hat sich als ein so vorzügliches Material zur Bereitung von Luft- und Wasser- kalkmö'tel und Cementarbeiten bewährt, daß wir Veranlassung nehmen, dasselbe bei der wieder beginnenden Bauperiode angelegentlichst zu empfehlen.
Man verwendete dajselbe schon seit geraumer Zeit in hiesiger Gegend zu Verputzarbeiten, zu Grund- und Wasserbauten, Fundamentirnngen, Betanin Kellern, Trottoir-, zu Fruchtbödrn und vielen derartigen Zwecken; es ersetzt in vielen Fällen theuere Cementaibeiten und garantirt zugleich im $eieine mit unserem allseitig bekannten Schlackensande, ohne jeden Zusatz von Kalk oder Cement, da es selbst einen sehr hohen Kalkgehalt besitzt, auch einen rasch und fest bindenden billigen Luftmörtel.
Wir sind zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit und in der Lage, die genannten vorzüglichen Eigenschaften an Ort und Stelle an ausgefuhrten Bauten, darunter u. a- an Arbeiten, welche bei Frost stattfanden und wobei sich das Material ganz vorzüglich bewährt hat, vorzuzeigen.
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