Liebhaber-Kaffee!
3130
5,4
6180
ist des Nach-
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Lrtockh. Reish. : e r. Wellen.
Montag de« IS. d. MtS.,
Nachmitttags um 1 Uhr, soll auf hiesigem Gemeindehaus die zur Herstellung des Lahndamms auf dem Rollfort erforderliche Erdarbttt, veranschl. zu 1260 JL an den Wenigst- nehmenden vergeben werden.
Lollar, den 10. -September 1879. Großherzogl. Burgerme'sterei Lollar. 5895) Fucks.
Das Grummetgrcss von 2 Wiesen am Wallborn und untrrm Philosophenwald zu verkaufen bet 5898) G. C. Spruck.
Die Zusammenkunft .
mittags 2 Uhr an der Strangswiese. Gießen, am 9. September 1879.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
Mzoerfleigemug
im Gießener Stadtwalde.
Dienstag den 16. September, von Nachmittags 2 Uhr an, mach beendeter GrummetgraS-Lersteige- rung soll im Gießener Stadtwalde in den Dtsiricten Strangswiese und Bannwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
A. Brennholz:
Einmachfässer
in allen Größen stets vorräthig.
Reparaturen luerben rasch und gut ansgeführt. (5146
Emil Schmall, Frankfurter Hof.
Bienenhonig in Waben (in Nosen)
verkauft * Pfd. zu X 1.10, 14 Tage lang.
Zugleich bringe ich meinen ausgeschleu- berten Honig in empfehlenbe Erinnerung a Pfb. 1 MU. (5857
Rödelsperger, Sonnenstr. 104.
5870) A. Bramm.__________
Jeikgeöotenes.
5904) Eine gut erhaltene Pumpe mit .Trog billig abzugeben.
Julius Wallach.
Miete Häringe
empfiehlt . (,
Gg. Wilh. Weidig-
71 h Uhr nach
Alle Mit. in^T' Ü6er ^München, Ron- Mionen der tfjat. [I^tibenben ftretjeu tonnt, wonach Ron- neichöretzierung von hätte.
»lge ist daß Proiect 1 Stelle noch nicht
Uhr Vormittags bem Bahnhose von
Unter Glockenge« »ölkerunz hielt Se. nnb nahm im Gou« ;e Begleitung von hohen Herrschaften lvisoschiff „Grille" :be ab. Dir Rück« findet das von der ftatt.
Labul und den eng. hen. Dßr Ausstand chch vermuthet. Die i zur Unterdrückt^ bien, tobroot ist i zusammrnbern^. t wMrfiihr Mch aifim besuchte heute ßland in Jugenheim. . Württemberg tele- des Generalmchls \t Ltadt mit W lisches Bataillon Mi thkils bei Avetovim gegeißeltes Hoch d« m Einmarsch beM l, Merkur" verösfenl- rg v. Pultkamer aus Sw«.* $r*iiap
‘300 M
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X Das Neueste ti ♦
r HerW- unö winterstteisterstossen ♦
♦ nebst da?u passendem Besatz $
▲ von cX 0,50 bis zu JL 1.10 in reiner Wolle, (4695 X
x 8j4 breite reinwollene Lamas ।
| JU 1.20, empfiehlt in reichhaltigster Auswahl *
L Motberg, Kirchenplatz, t
Handel und Verkehr.
Gießen, 10. September. Auf Dem heutigen Markte waren aufgetrteben 820 Stück
Schweine. Mittwoch, den 1. October b. I. (Erster Zwiebelmarkt.)
Frankfurt, 10. Septbr. «Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war aut befahren. Oeu kostete je nach Qualität der Centner JL 2—3.—, altes »
Stroh JL 2—2.50. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. <AL 1.10, 2. Quall. 90 im Detail 1 Qual. JL 1.30, 2. Qual. JL 120. Die Butterpreise sind deßhalb hoch, weck gestern von einigen Händlern ein Masienaufkauf stattfand^ Eier das Hundert deutsches 5 20^ italienisches 6 20. OchsenfleNcy per Pfund 65 - <0 X Rindfleisch Kuhfleisch
6" Kalbfleisch 48-55 Stier- und Farrenfle sch ^r^^lfletsch 50 blS 65 Schweinefleisch 6S-7O ein Hahn, lebend, 0.70-1, geschlachtet ^^^-2.- ein Huhn, lebend, JL 1 — 1.30, geschlachtet Jt 1.50—2.—, Ente, lebend, JL 1 30 50, geschlachtet 1.7---2.3S, Gan«, lebend, JL 3.50-4, geschlachtet 4.50-7, Taube lebend
30—40 zÄ, geschlachtet 50—70 Kartoffeln 100 Kilo JL 5 6.— . Blumenkohl 1 Stück 20—60 4, ^Wcksing 8—15 H, Weißkraut, erste Sorte, 100 Stück 8—16 JL, zweit, Sorte - LM, Kohlrabi 4-6 Z, Rothkraut 20-30 ^ Gurken 100 @tü(f J4 1-50-2.40, «rtisckoken - H, Ganze Erbsen 100 Kilo X 18-26.-, geschalte Erbsen 25-31 JL Bohnln 20-24 ^, Linsen 28-40 - Holz je nachdem geschnitten JL 1.45-60 der Ctr.
Tannäpfrl per Hect. — mnnin-
Scheith. Prügelt).1
R a u m m e t
Nadel — 1,5
Gemischtes j
Buchen«, I
Eichen und/
Weichholz )
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-> f, » k;, einher auf den Thierschutz aufmerksam zu machen, und weist darauf Lehrers liege, die Kind uUnterricht in der Naturkunde und der hin, datz namentlich nn g onsu r ry b |ei auf das Gemüth der Kinder m deutschen 1 räumte der Vortragende ein, daß
thierschutzerischem S J ., für fid) geeignet wäre, auch ohne specrelle
z. SB, ber Wl*g 'k-n K-nd-rn Mild- mit d-n G-schiipf-n d-r Erde -in- Erwägung bt$ mehr würbe bie$ noch an der Hand bes reichen Matenals,
zupragen ; aber wie v h °Erlautette, gerabe im Religionsunterncht ber
wie der Redner bu $ K oehrcr etwas mehr Gewicht auf bie ethisch so
d^s Tbierschußeslegen wollte. Ein gleiche? Material sei auch im natur- d-ms-lb-n durch di- K-nntmH der Thr-r- kundlichen Unterr >w 9 e-tnber rum Beobachten veranlasse unb sie von ber Zerstörung und ihrer Lebensweise d K z . g Anhalten ber Kinber zum Sammeln
*tte. W dadurch oft auf Soften d-s G--
M°m?s d-r V«stm,d g-i^d-rt werd-, was als durchaus unpädagogisch d-z-tchn-t werden miM Sprachunterricht böten gut ausgewählt- Must-rstücke Gedichte -c. reichen Stoff, um d?s^ Interesse der Kinder für d-n Th'erschutz zu weck-n und zu ch-I-ben. Ie aud) „och vier andere mächtige HülsSmittet,
E?chi-den-n Mitt l und gelangte zu der Schlutzsolgerung, daß jeder Lehrer nut d-n- kÄen im Stande sei das Gros seiner Schüler für d-n Tbterfchutz zu gewinnen. Aber hier n a^böre es vor Alleim daß der Lehrer selbst sich sür den Tht-rschutz interesstre, unb^hehanbelte er in dem zweiten Th-il- seines Vortrages dl- rlrrage. „Wie smd die und oeyanvelre er in o i ^sckuües iu gewinnen?" Rebner glaubt annehmen zu ^r°r '7 t>'- S-ach d-5 Sinn- wirkten, da sie ja jedem
MMel' welches a?s Erziehungsmittel zu betrachten s-,. ihre Ausmerksamkeit schenken UN d d a s selb e an in e n b en mußten. Aber er wünsche auch Dt-l-mg-n, welche den We th Ä -rd r chutzes wr diesen 8weck noch nicht erkannt, h-rangezogen zu sehen, und glaubt d es durch Vrth-Uung guter Bücher und Sendschreiben thürschützerffchen Inhalts an d L-br-r bettraäsfr-i- Aufnahme derselben in die Vereine und durch Aufklärung der über dil Thier chutz ach- etroa b-steh-nd-u falfchen Ansichten-rr-.ch-n zu können; auch glaubt er sich großen Erfolg von einer Empfehlung der R-gt-rung-n an die Lehrer. Wlf,re FLmär'«i^BW belohnt, verhallt war. ergriff der
Eorreserent bas Wort unb erklärte, baß er nach einer solch ^orzugllchen und ausfuhr-
Titirffpiluna wie sie ber Referent gegeben, wohl nichts Neues bringen könne, er^/dabe?'au? eine Kritik ber zur Erreichung des in Frage stehenben Zweckes vorgcschlagenen Mittel beschränken müsse. Zuerst sei bas Vmahren des Herrn Küht- mann in Bremen, welcher bie Kinder burch UnterschrNt verpflichten wolle, in ihrem ,n,L.M p:n Thi(,r auälen" wohl sehr gut gemeint, aber burchaus unpiaktlsch, ba UnteTf*riftSunb Verpflichtung unkindlich und für die Dauer werthlos seien; als durchaus nnvädaaoaisch seien aber di- sog. Schülervereine. wie sie Lehrer Garbs in Dann-n- b ‘rn erftrebe9 »u b-,-ichnen da das D-r-insw-sen nicht In die Schule gehöre; auch seien in manchen Landern Deutschlands alle Vereine in den Schulen b'sctplmair verboten. Di- Sebulklasse fei d-r richtige Verein und der L-hr-r der geborene Vorsttz-nd- des. Mben . roenn bie Sebrer bieä’etlennen, dann würde es gut um unsere Sache st-h-n. Di- Veantwortuna der in R-de stehenden Frage gipfle daher auch nur tn d-r Losung ^er Frage N sind die Lehrer für den Thterschutz zu gew nnen k" Denn, wie ein Dädaaoae gesagt, wer die Schule hat, hat die Zukunft. Er spricht sicht für die Ver- theilung9 thstrschützerifcher Bücher an di- L-hr-r aus^rann^sich^edoch^mit^dem^G^
der beitragsfreien Aufnahme der L-Hrer In die Thierschutzvereine nicht befreunden, da gar manchem Lehrer eine solche Ausnahme eine brückenbe sei, weil er barin unb mit Recht ein Armuthszeugniß erblicken zu müssen glaube. Die Lehrer seien glücklicher Weise heutzutage in der Lage, den meist ja nur genügen Beitrag zu zahlen, und nähmen dann auch mit bem Bewußtsein ber Vollberechtigung Theck, ohne den wnst leicht brückenben Gebanken, ein Geschenk erhalten zu haben. Als ganz besonbers wichtig erachtet er aber bie Hinwnsung im Unterricht auf ben Thierschutz und will dies lehrplanmäßiz vorgeschrieben haben.
( Fortsetzung folgt.)
Lokales.
Gießen, 11. Septbr. Auf dcm gestrigen Jahrmärkte annektirte eine Bauersfrau ein Paar Schuhe von einem Grünbergrr Schuhstande. Sie wurde später ermittelt und dann das Weitere von der Schutzmannschaft besorgt. . .
— Ein trunkener Mann, welchem, wie er sich ausdrückte, die Gießener Polizei „pr m)d)t ju sagen hätte, da er ein Preuße sei, muhte mit einer unfreiwilligen Nachtruhe im Hotel der Bachflaffe fürlieb nehmen. —
Vermischtes.
Mainz, 3. September. Gestern Nachmittag wurden durch die Schutzmannschaft zwei polnische „Schnorrer", mit langem Kaftan bekleidet, während der „Arbeit" verhaftet. Bei der körperlichen Visitation stellte es sich heraus, daß Beide nickt weniger als nahezu 600 <X in taanm Gelbe bei sich trugen; den größten Theil dieser Summe hatten sie hier zusammengebettelt. Mit diesen polnischen Juden müßte man es machen wie mit den Zigeunern, nämlich sie sofort per Zwang^paß unter Gensdarmerikbedeckung über die Grenze schaffen- — Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern in der Grebenstraße. Der Sohn einer hiesigen achtbaren Familie, welcher seit Kurzem bei einem hiesigen Glasermeister in der Lehre ist, siel gestkrn Nachmittag, wahrscheinlich in einem Anfall von Schwindel, aus dem zweiten Stockwerk eines Hauses in der Grebenstraße durch ein Oberlicht in den Hof. Der verunglückte Junge hat heftige innerliche Schmerzen, so daß sein Leben sehr in Gefahr sckwebt. — Em Solda des hier aarnisornirenden 88 Infanterie-Regiments, welcher vor einigen Tagen tn der Nähe von Wiesbaden aus Unvorsichtigkeit seinen Kameraden erschossen hat, wurde heute unter Milttar- Escorte an das Kriegsgericht abgeliefert. CW- 3lJ
Damps-Lassee-Vrennerei
von
«g. WillKjVeidig.
Zur gefälligen Beachtung.
Nachdem meine nach besonderer Methode gebrannten Caffee's sowohl hier wie auch außerhalb den größten Beifall gefunden, sah ich mich veranlaßt, im Garten des Herrn Heinrich Keck einen großen, nach neuester und bester Eonstruction gefertigten Caffee-Brenner mit Dampfbetrieb aufzustellen.
Durch diese nun vervollkommnete Ernrichtung brn tep beute in der Lage, täglich 10 bis 13 Centner Caffee zu brennen, und dadurch im Stande, allen Anforderungen zu entsprechen.
Ich versäume es daher nicht, merne gebrannten Caffee s nochmals zu empfehlen, sowie ein geehrtes Publikum auf eine neue Sorte feinsten gebrannten Verl - Caffee ä Mk. 1 80 aufmerksam zu machen.
□S* Wiederverkäufer erhalten UN- aemeffenen Nabutt. "W
Geselligkeitsvercin Gleiberg.
5896) Die Mitglieder des Gesellisikeitsvereins zu Gleiberg und Freunde derselben werden zu einer am 16. September, Nachmittags 3 Uhr, dortselbst stattfindenden Generalversammlung ergebenst eingeladen. Es wird eine zahlreiche Betheiltgung um so mehr gewünscht und erwartet, als höchst wichtige Angelegenheiten zur Verhandlung kommen.
Feinste
Gothaer Cervelatwurst empfiehlt (5902
Gg. MUH. Meidig.
Loose ntr Kandes-Gewerbe-Ausstellung in Offenbach a./M.
X X pr. Stück bei (5463
Wilh. Balser, Kirchenplatz.
Gin Spiegel, ächte Golbrahme, bestes Kryslallglas, fast neu, zu verkaufen. Auskunft aus der Expebition bieses Blattes.(5890 5897) Von heute an verkaufe
Milch, per Maas 32 -H, zu haben bei Fr. Lonp, Marktstraße D- 210.
Jacob Inderthal, Großmühle. "Feinsten Ginmachesstg (Wein- esiig), alle Gewürze, ganz und rein gemahlen, feinsten alten Arrae, Rum u. Kornbranntwein empfiehlt (5357
R. Cwöbei, Ueue Bäue.
5845) Ein Wohnhaus mit Garten, in schöner Lage, steht preiswürdig zu verkaufen.
Nähere- bei
Herrn Architekt Bröl. ~Cocosläufer, Ketten- unb Bürsten-Matten, sowie Seearasvorlagen in icber Größe empfiehlt billigst „ <5850
M. Weißbacker.


